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Berlin 2: Bleierne Stadt

bleierne stadt

Berlin Band 2

Jason Lutes

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Beschreibung

Nach dem Erfolg des ersten Bandes BERLIN - STEINERNE STADT legt Jason Lutes nun die Fortsetzung der Geschichte um die junge Studentin Marthe Müller und den Journalisten Kurt Severing vor. Eindringlich, detailliert und historisch fundiert erzählt Lutes von den Ereignissen am Vorabend des Dritten Reiches. Die Kämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten werden heftiger, und die Stadt gleicht einem Pulverfass. Das Nachtleben Berlins bietet viele Möglichkeiten, die bittere Realität wenigstens zeitweise zu vergessen. Die amerikanische Jazzband Cocoa Kids wird für eine Weile einer der hellsten Sterne an Berlins Nachthimmel, doch die farbigen Musiker haben keinen leichten Stand... 

"Ein Klassiker, schon jetzt."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 216
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 22.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-76676-2
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 20,8/14,4/2,2 cm
Gewicht 326 g
Auflage 6. Auflage
Illustrator Jason Lutes
Verkaufsrang 113613

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würdige Fortsetzung
von Robert Simmelbauer aus Bayreuth am 05.11.2010

In den zwanziger Jahren war Berlin eine der ersten modernen Großstädte auf deutschem Boden, wogegen selbst Köln oder München geradezu provinziell und konservativ wirkten. Aber es waren auch Massenarmut, Klassenkämpfe und die Weltwirtschaftskrise, welche hier ihren stärksten Widerhall fanden. „Berlin – Bleierne Stadt“ setzt die G... In den zwanziger Jahren war Berlin eine der ersten modernen Großstädte auf deutschem Boden, wogegen selbst Köln oder München geradezu provinziell und konservativ wirkten. Aber es waren auch Massenarmut, Klassenkämpfe und die Weltwirtschaftskrise, welche hier ihren stärksten Widerhall fanden. „Berlin – Bleierne Stadt“ setzt die Geschichte um Marthe und Kurt fort. Sie ist fasziniert von dem Nachtleben, dem künstlerische Freigeist und den verbotenen Verlockungen. Doch schockieren sie Armut, Elend und die Gleichgültigkeit ihrer vergnügungssüchtigen Freunde. Kurt sein Glaube an die Demokratie und die Freie Presse ist anfangs noch stark, wird aber durch die Ereignisse um das Jahr 1929 stark erschüttert. Außerdem bringt ihn ein Enthüllungsbericht über das geheime Luftwaffenprojekt der Regierung in arge Schwierigkeiten. Wie im ersten Band, verzweigt sich die Handlung in viele kleine Stränge, von denen sich manche bis zum Schluss durchziehen, andere aber einfach abreißen. Diese Erzählstruktur spiegelt, wie ich finde, das Leben in einer Metropole gut wieder. Die Hektik, die flüchtigen Bekanntschaften und zufällige Begegnungen. So begegnen einem auch die unzähligen Charaktere in der Geschichte. Fast alle Schichten und Klassen kommen zu Wort, was dem Werk Tiefe, aber auch eine starke Komplexität verleiht. Mich haben beide Bücher nicht nur beeindruckt, sondern auch nachdenklich gemacht, darüber ob es sich nicht auch um eine Metapher auf die heutigen Zeit handelt.


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