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Der Mann meines Bruders 4

Der Mann meines Bruders Band 4

Gengoroh Tagame

(2)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Es heißt Abschied nehmen von Onkel Mike für Yaichi und Kana, die alle zusammen über den Tod von Yaichis Bruder zueinander gefunden haben. Denn: »Familie ist wichtig und nur darauf kommt es an!«, wie die kleine Kana ganz richtig bemerkt hat, als der fremde Mike ihr vorgestellt wurde und sie bemerkt hat, dass er so ganz anders ist, als alle anderen in ihrem Umfeld.

Der von Kritiker hochgelobte Manga über familiäre Liebe und sexuelle Akzeptanz findet mit Band 4 seinen Abschluss!

"Ganz vortrefflich."

Der studierte Grafiker kam schon 1982 zum Manga zeichnen. In „Der Mann meines Bruders“ war es ihm als offen lebender Homosexueller ein Bedürfnis, seine Mitbürger für die Rechte von Schwulen und Lesen zu sensibilisieren. Dies ist seine erste All-Age-Serie, die einem breiten Publikum bekannt wurde.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 178
Altersempfehlung 15 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-76015-9
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/1,7 cm
Gewicht 236 g
Originaltitel Otouto no Otto
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sakura Ilgert
Verkaufsrang 60685

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Der Titel dieses letzten Bands aus der Tetralogie "Der Mann meines Bruders" lautet "Abschied", und dieser Name ist Programm, denn Mike, Yaichis Schwager, plant seine Rückkehr nach Kanada. Was folgt, sind ein paar Begebenheiten, die gleichermaßen alltäglich wie bedeutsam sind. Mike mag am meisten physischen Weg zurückgelegt haben und am meisten Agenda gehabt haben, aber es ist Yaichi, der am weitesten reist. Er entwickelt sich von einem heteronormativen Mann zu einer weit offeneren Version von sich selbst. Er macht keine 180-Grad-Wendung - und umso besser, denn umso realistischer kommt die Reihe daher. Kana, seine Tochter, kommt nach ihrem Vater. Sie hat in sich einen Vulkan aus Emotion, denn sie aber nur sehr gefiltert ausbrechen lässt. Die Beziehung zwischen ihr und Mike und die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihn aufnimmt, stehen beispielhaft für die Selbstverständlichkeit wahrer Menschlichkeit, wenn man sich nicht dem Diktat überkommener Normen hingibt - und das ist nicht nur so im Kontext von Homophobie - jede Xenophobie funktioniert so. Das klingt nun alles sehr kopfig, aber das repräsentiert das Buch falsch. Schon allein die schon bekannte Art, die Figuren atmen zu lassen und teils seitenweise die Gesichter sprechen zu lassen anstelle von Worten, nimmt den Druck des Dramas. Ich werde mal schauen, was ich von Gengoroh Tagame noch so finde, aber "Der Mann meines Bruders" ist fraglos ein Highlight meines Lesejahrs 2019 - Manga kann im Idealfall genauso emotional und psychologisch mitreißend sein wie hohe Literatur.

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