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Die Ärztin - Eine unerhörte Frau

Roman

Sabine Fisch

(11)
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Beschreibung

Sie will Leben retten, um jeden Preis.

Berlin, 1908: Amelie, Tochter eines Arztes und einer Hebamme, hat seit jeher einen Traum: Sie will Ärztin werden. Mit achtzehn nimmt sie als erste Frau in Berlin das Studium der Medizin auf. Schon bald ist sie – begabt und ehrgeizig – den Anfeindungen ihrer Kommilitonen ausgesetzt. Dennoch gibt sie nicht auf. Als dann jedoch einer ihrer Neider versucht, den Ruf ihrer Familie zu schädigen, wird die Liebe zur Medizin für Amelie auf eine harte Probe gestellt.

»In Sabine Fischs Roman wird Geschichte lebendig.« Petra Hartlieb

Sabine Fisch, geboren 1970, arbeitet seit fast 30 Jahren als Journalistin mit dem Spezialgebiet Medizin. Sie liebt spannende Geschichten, egal ob Biographien, historische Romane oder blutrünstige Thriller. Fisch ist verheiratet und lebt und arbeitet in Wien. »Die Ärztin – eine unerhörte Frau« ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 21.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3573-6
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/3,5 cm
Gewicht 310 g
Auflage 1
Verkaufsrang 34050

Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Gefälliger Roman um eine junge Frau, die Anfang des 20. Jahrhunderts unbeirrt ihren Weg geht. Unfassbar, welche Steine Medizin-Studentinnen damals in den Weg gelegt wurden. Ich bin nur deshalb nicht so enthusiastisch, weil ich die Figuren alle nicht besonders sympatisch fand.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Bewertung "Die Ärztin - eine unerhörte Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfsburg am 17.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Thema des Buches ist sehr interessant. Leider habe ich noch nicht gelesen. Es wir bestimmt spannend. Interessant sind dann auch die Vergleiche mit der Geschichte, für die ich mich sehr interessiere. Mfg. Fisahn

Eine Frau lebt ihren Traum
von leseratte1310 am 12.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Berlin 1908: Amelie möchte Ärztin werden. Da ihre Mutter Hebamme ist und ihr Vater Arzt, wusste sie schon früh, dass es genau das ist, was sie wollte. Sie ist begabt und ehrgeizig und muss viele Anfeindungen wegstecken, als sie als erste Frau in Berlin Medizin studiert. Doch sie lässt sich nicht beirren, aber ihre Neider kämpfen... Berlin 1908: Amelie möchte Ärztin werden. Da ihre Mutter Hebamme ist und ihr Vater Arzt, wusste sie schon früh, dass es genau das ist, was sie wollte. Sie ist begabt und ehrgeizig und muss viele Anfeindungen wegstecken, als sie als erste Frau in Berlin Medizin studiert. Doch sie lässt sich nicht beirren, aber ihre Neider kämpfen mit unfairen Mitteln. Mich hat diese Geschichte von Anfang an gepackt. Das Buch zeigt, wie schwer es Frau zu jener Zeit hatten, ihren Weg zu gehen. Aber es zeigt auch, dass alles möglich ist, wenn man sein Zeil verfolgt trotz aller Widrigkeiten. Die Charaktere sind wirklich gut und lebendig gezeichnet. Natürlich steht Amelie im Mittelpunkt dieser Geschichte. Sie ist eine selbstbewusste Person, die weiß, was sie will und geht ihren Weg. Ihre Eltern haben diesen Weg vorgezeichnet und Amelie hatte die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sie den gleichen Weg einschlagen will. Ein Glück ist es, das just in diesem Moment der Erlass ergeht, dass die Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium mit allerhöchster Ermächtigung möglich ist. Obwohl sie überall mit Gegenwind konfrontiert wird, macht sie weiter. Sie macht Karriere, so dass sie mit 60 Jahren auf ein erfolgreiches Berufsleben als Frauenärztin und Chirurgin zurückblicken kann. Aber selbst zu dieser Zeit, haben viel Männer immer noch die gleichen Vorurteile und wollen Frauen in solchen Positionen nicht akzeptieren. Aber Amelie war auch in anderer Beziehung ein Freigeist. Mir hat es gut gefallen, diese ungewöhnliche und starke Frau ein Stück ihres Lebens zu begleiten. Es hat mich wütend gemacht, wie schwer es ihr von bornierten Männern gemacht wurde, und es hat mir imponiert, wie sie dennoch ihren Weg gegangen ist. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen.

Lesenswerter Roman - trotz einiger stilistischer Schwachstellen
von Lesendes Federvieh aus München am 26.03.2020

Berlin, 1908: Die junge Amelie von Liebwitz, Tochter eines Arztes und einer Hebamme, hat seit ihrer frühen Kindheit den Traum später einmal Ärztin zu werden. Als erste Frau in Berlin nimmt sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Felicitas das Studium der Medizin auf. Ihr Geschlecht, gepaart mit dem ungebrochenen Ehrgeiz und dem ... Berlin, 1908: Die junge Amelie von Liebwitz, Tochter eines Arztes und einer Hebamme, hat seit ihrer frühen Kindheit den Traum später einmal Ärztin zu werden. Als erste Frau in Berlin nimmt sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Felicitas das Studium der Medizin auf. Ihr Geschlecht, gepaart mit dem ungebrochenen Ehrgeiz und dem offenkundigen Talent, sorgt bei den männlichen Kommilitonen wie Professoren für reichlich Protest und Anfeindungen. Dennoch lässt Amelie sich nicht von ihrem Bestreben abbringen, bis ihre Liebe zur Medizin durch einige Schicksalsschläge auf eine harte Probe gestellt wird. Amelie von Liebwitz eckt an. Mit ihrer lauten, lebensfrohen Art, ihrem eisernen Willen als Frau Medizin zu studieren und ihrem damit verbundenen immerwährenden Kampf sich gegen die männlichen Kollegen durchzusetzen. Auch ich hatte es nicht immer leicht mit der extrovertierten jungen Dame, die nicht viel von Konventionen hält. Sie ist mit ihrer Sprunghaftigkeit und ihrer Direktheit ein eher speziellerer Charakter, aber dennoch habe ich sie im Laufe der Geschichte ins Herz geschlossen. Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts und besonders das gesellschaftliche Leben wird nicht nur anhand der authentischen Schilderung lebendig, sondern beginnt bereits bei dem sprachlich angepassten Schreibstil. Einige beinahe schon übertrieben hochgestochene Begrifflichkeiten wie etwa "derer von Wallersdorf" waren zunächst etwas ungewohnt, fügen sich jedoch gut in die damalige Zeit und haben sich auch recht bald problemlos in den Lesefluss integriert. Während des Lesens hatte ich jedoch beinahe den Eindruck, als hätte Sabine Fisch den Roman nicht chronologisch geschrieben, sondern die einzelnen Teile der Erzählung Stück für Stück zusammengefügt. Das bietet sich bei der Erzählweise in Rückblenden natürlich prinzipiell an. Allerdings habe ich es als höchst störend empfunden Charaktere, die schon wiederholt handlungsrelevant mitten im Geschehen dabei waren, erneut vorgestellt zu bekommen und das mitunter mehrmals. Teils waren das nur beschreibende Nebensätze, aber diese überflüssigen Wiederholungen haben ausgereicht, um für Stirnrunzeln und einen faden Beigeschmack zu sorgen. Vor allem, wenn es sich dabei um tragende Protagonisten der Geschichte handelt, wie den besten Freund im Kollegium oder den größten Rivalen seit Studienbeginn. Neben dieser stilistischen Komponente hat die Erzählung in meinen Augen auch inhaltlich einige Schwachstellen, da manche Abzweigungen in der Handlung doch zu konstruiert wirkten. Das ist bei den Romanzen mit den beiden angehenden Starmusikern, die natürlich jeweils beide genau auf Amelie aufmerksam werden, wie auch bei ihrem Lehrstuhlangebot in der näheren Gegenwart der Fall. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, ist die ausführliche Beschreibung der medizinischen Themen. Man ist nicht nur Teil von Amelies Studium und bekommt dort einen tatsächlichen Einblick in die Vorlesungen und die Präparierkurse, sondern steht auch im Operationssaal an ihrer Seite. Dabei gelingt es Sabine Fisch eine gute Balance zwischen medizinischem Informationsgehalt und authentischer Schilderung zu finden, sodass auch Laien ohne Magenflattern auskommen werden. "Die Ärztin – Eine unerhörte Frau"“ ist ein trotz einiger Schwachstellen durchaus lesenswerter medizinhistorischer Roman über eine junge Arzttochter, die in die Fußstapfen ihres Vaters treten möchte und sich im Studium als erste Frau gegenüber ihren männlichen Kollegen und Dozenten mit ihrer eigenwilligen Art zu behaupten versucht.


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