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Auerhaus

Roman

Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth - School - Work - Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf - unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.
Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts weniger ist als Notwehr gegen das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um Leben und Tod.

"Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs. Man möchte das Auge, ähnlich wie man die Nadel bei Singles wieder auf den Anfang der Rille setzt, sofort wieder auf den Beginn der ersten Seite setzen. Und `Auerhaus` ist genau so ein Buch." Robert Stadlober

"Wir sollten alle im Auerhaus wohnen." David Wagner"

Auf berührende Weise zeigt Bov Bjerg, daß der Tod letztlich nur eine Erinnerung ist, an das Leben, das wir geführt haben." Horst Evers

"Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Und plötzlich bin ich wieder 17, 18 wie die Romanhelden, Wildheit der Jugend, will mit ihnen aufbrechen, ausbrechen, lieben,
Unsinn machen." Clemens Meyer

"Auerhaus zeigt, dass die Kostbarkeit einer Gemeinschaft aus den Besonderheiten der Einzelnen erwächst. Ein schönes und ein warmherziges Buch." Terézia Mora
"Ein schöner Bericht über jene schweren Jahre, die man Jahrzehnte später als die besten Jahre bezeichnet." Christoph Hein
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 11.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3632-0
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 15/10,1/2,2 cm
Gewicht 153 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 3180
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Fünf Jugendliche. Eine WG.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Rezension zu Bov Bjergs „Auerhaus“, erschienen im aufbau taschenbuch- Verlag, 2019. Die Originalausgabe der Geschichte erschien bereits 2015. Freundschaft, Depressionen, Selbstmord, Erwachsen werden. Höppner, unser Erzähler, steht kurz vor seinem Abitur, als sein bester Freund Frieder versucht sich das Leben zu nehmen. Der Selbstmord scheitert, der Junge verbringt eine Zeit in einer Klinik, bevor die Jugendlichen einen spannenden Entschluss treffen und in ein altes Haus ziehen, dem „Auerhaus“. Zusammen mit Freunden gründen sie eine WG, die voller Erlebnisse und Herausforderungen steckt. Die Geschichte spielt in den 80iger Jahren, in einer Kleinstadt in Süddeutschland, fern ab von großen Abenteuern. Also schaffen sich die Protagonisten ihre Abenteuer kurzerhand selbst. Die einen gewollt, die anderen passieren einfach. Für mich machte das Lesen besonders spannend, dass man sich mitten in Höppners Kopf befindet und auf jeder Seite mit verrückten Ideen, Selbstzweifel und Ängsten konfrontiert wird, die jeden jungen Menschen, die gerade volljährig geworden sind, plagen. Die Frage, „Was wird aus mir? Nach der Schule?“ und „Wer bin ich?“, rücken dabei immer wieder in den Vordergrund. Es geht um Liebe, Eifersucht, neue Erfahrungen, mit Drogen, Menschen, die ganz „anders“ sind. Jeder Charakter im Buch hat eine besondere, oft ernste Vorgeschichte. Höppners Erzählstil ist schlagfertig, prägnant, kurzgehalten. Ein Buch, was Aufmerksamkeit beim Lesen erfordert, da einige Zeitsprünge eingebaut sind, Geschehnisse passieren, die aber wesentlich später aufgeklärt werden und dadurch leicht überlesen werden können. Ein wirklich gutes Buch, mit Tiefen, die den Leser nachdenklich, manchmal traurig stimmen. Man sich auf der nächsten Seite ein Grinsen und Kichern jedoch nicht verkneifen kann.

Unser Haus

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Einigen Jugendlichen bietet sich die Möglichkeit, in einem geerbten Haus weitestgehend autonom und räumlich getrennt von der „Erwachsenenwelt“ Probleme in der Gruppe zu lösen. Ob das Konzept dieser WG Früchte trägt, zeigen Buch und Film. Eine tragisch-komische Geschichte, definitiv eins meiner Lieblingsbücher, jetzt auch Lieblingsfilm.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Außergewöhnlicher Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2019

Zuerst: Mindestens die Tschick-Fans sollten Auerhaus lieben, alle anderen sollten das Buch jedoch auch unbedingt lesen. Es stand lange ungelesen in meinem Regal, jetzt musste ich es vor der Verfilmung doch endlich lesen. Geschrieben wie ein Roadmovie ist Auerhaus ein ganz besonderer Roman über das Erwachsenwerden einer Gruppe J... Zuerst: Mindestens die Tschick-Fans sollten Auerhaus lieben, alle anderen sollten das Buch jedoch auch unbedingt lesen. Es stand lange ungelesen in meinem Regal, jetzt musste ich es vor der Verfilmung doch endlich lesen. Geschrieben wie ein Roadmovie ist Auerhaus ein ganz besonderer Roman über das Erwachsenwerden einer Gruppe Jugendlicher, die alle ihr „Päckchen zu tragen haben“. Ich konnte es nicht weglegen und habe es in einem Stück durchgelesen.

Toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Crans-Montana am 12.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eines der Buecher, das man wirklich gelesen haben sollte...ich werde es wohl ein zweites Mal lesen....

Eine Reise in meine Jugend
von Sabine Mach aus München am 22.06.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Bov Bjerg hat mit seinem Buch genau meinen Nerv getroffen. Er zeigt uns unsere Sehnsüchte und Ängste, Hoffnungen und Träume, die man damals nur mit seinen engsten Freunden teilte und manche sogar mit niemanden. Man spürt eine leise Melancholie, die ich und viele meiner Freunde auch in diesem Alter spürten. Die Angst vor dem, was... Bov Bjerg hat mit seinem Buch genau meinen Nerv getroffen. Er zeigt uns unsere Sehnsüchte und Ängste, Hoffnungen und Träume, die man damals nur mit seinen engsten Freunden teilte und manche sogar mit niemanden. Man spürt eine leise Melancholie, die ich und viele meiner Freunde auch in diesem Alter spürten. Die Angst vor dem, was wohl nach der Schule kommen mag. den Verlust der Freunde, manche leider für immer, das neue, ernste Leben, das nun auf uns wartet. Nur nicht daran denken, einfach ignorieren, dann geht es schon weg. Genauso dachten wir. Ich habe auch mein Abitur in den Achtzigern gemacht und bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen. An genau dieses Lebensgefühl kann ich mich erinnern. Diese Ungewissheit, diese Unsicherheit, aber auch den Mut, alles hinter sich zu lassen, um neu anzufangen, oder eben wie Frieder, um alles zu beenden. Das war eine Zeit des Umbruchs. Man kann es als jüngerer Mensch wohl nicht mehr verstehen. Die Welt war damals nicht so offen wie heute, Vieles wurde verheimlicht, oder unter den Tisch gekehrt, man sprach einfach nicht davon. Ich hatte einen schwulen Freund, alle wussten es, aber keiner sprach das Thema an, nicht mal wir untereinander. Und im ländlichen Raum war es nur noch schlimmer und teilweise ist es heute noch so. Der Autor hat mich mit seinem Buch geradewegs in meine Jugend zurückkatapultiert. Der ruhige, humorvolle Sprachstil, die kurzen, knappen Sätze, mehr braucht es nicht um diese Geschichte zu erzählen. Sie wird mir noch lange im Kopf umherschwirren, genau wie das Lied von Madness. Ein wundervolles Buch, danke Bov Bjerg!