Meine Filiale

Kohlenwäsche

Kriminalroman

Thomas Salzmann

(16)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,90
11,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

11,90 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,49 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Kriminalroman aus dem Herzen des Ruhrgebiets, schnörkellos und herrlich zynisch.

Auf Zeche Zollverein wird der Aktionskünstler Claude Freistein tot aufgefunden – die Essener Kunstszene ist in Aufruhr. Als kurz darauf auch sein Agent ermordet wird, steht Hauptkommissarin Frederike Stier vor einem Rätsel. Auf der Suche nach einem Motiv ermittelt sie zwischen Sammlern und undurchsichtigen Galeristen und kommt dem Täter am Ende näher, als ihr lieb ist.

Thomas Salzmann wurde 1960 in Pirmasens, Rheinland Pfalz, geboren

und studierte in Köln Betriebswirtschaftslehre. Nach mehreren Stationen

in der Industrie widmet er sich seit fünf Jahren dem Schreiben. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Mettmann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 306
Erscheinungsdatum 21.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0675-0
Reihe Frederike Stier
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,6/2,7 cm
Gewicht 392 g
Verkaufsrang 101336

Buchhändler-Empfehlungen

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Auf Zeche Zollverein wird der Shooting-Star der modernen Kunstszene ermordet aufgefunden. Die Essener Kommissarin Friederike Stier und ihr Kollege ermitteln und stoßen in ein Wespennest. Ein spannender Krimi mit Lokalkolorit und einer ziemlich speziellen Heldin - mehr davon!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Mord auf Zollverein! Essens angesagtester Künstler ist ermordet worden & Hauptkommissarin Stier beginnt zu ermitteln. Ein temporeicher Krimi mit viel Lokalkolorit & einer widerborstigen Ermittlerin. Ein unterhaltsames Buch für alle Ruhrgebietler, Krimileser, Kunstinteressierten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
11
3
0
1
1

PR-Buch der Tabakindustrie
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 12.05.2020

Ich habe auf S. 99 aufgehört, zu lesen. Bis dahin wurde gefühlt auf jeder dritten Seite die segensreiche Wirkung des Rauchens zelebriert, S. 96: Das war der beste Zeitpunkt ür eine erste Zigarette. S. 97: „Bisher stellten eine Zigarette und ein Kaffee den optimalen Start in den Tag dar.“ S. 97: „Auch Raucher konnten alt werden.“... Ich habe auf S. 99 aufgehört, zu lesen. Bis dahin wurde gefühlt auf jeder dritten Seite die segensreiche Wirkung des Rauchens zelebriert, S. 96: Das war der beste Zeitpunkt ür eine erste Zigarette. S. 97: „Bisher stellten eine Zigarette und ein Kaffee den optimalen Start in den Tag dar.“ S. 97: „Auch Raucher konnten alt werden.“ S. 98: „Wie jeden Morgen wollte sie zum Frühstückskaffee eine Zigarette rauchen. Das war zum Ritual geworden, und sie vermisste es, dass es beinahe körperlich wehtat.“ S. 99: „Die Vorstellung, an einer Zigarette zu ziehen, den Rauch einzuatmen, ihn langsam durch Mund und Nase entweichen zu lassen, das entspannende Gefühl, dieser Kick.“ Das war der letzte Satz, den ich gelesen habe. Für den Autor hätte ich eine Anregung: Beim nächsten Mal sollte er sich vielleicht mit einem Thema wie „Besetzungscouch“ beschäftigen und dabei auch so tun, als hätte es all die Diskussionen und Erkenntnisse der vergangenen Jahre nicht gegeben. Etwa so: „Er genoss es, wie die dralle Blondine ihn angsterfüllt anblickte, als seine Hand unter ihren Rock glitt. Was sollte sie tun? Sie wollte den Job nun einmal haben.“ Schade, dass man hier mindestens einen Stern geben muss.

Gelungener Ruhrgebiets-Krimi mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin und tiefen Einblicken in die Kunstszene
von ech am 21.02.2020

Bei seinem Debüt schickt der Autor Thomas Salzmann mit der Essener Hauptkommissarin Frederike Stier eine eher ungewöhnliche Ermittlerin mit Ecken und Kanten ins Rennen, die mich bei ihrem ersten Auftritt gleich überzeugen konnte und zugleich reichlich Potential für weitere Auftritte angedeutet hat. Frederike Stier ist Anfang ... Bei seinem Debüt schickt der Autor Thomas Salzmann mit der Essener Hauptkommissarin Frederike Stier eine eher ungewöhnliche Ermittlerin mit Ecken und Kanten ins Rennen, die mich bei ihrem ersten Auftritt gleich überzeugen konnte und zugleich reichlich Potential für weitere Auftritte angedeutet hat. Frederike Stier ist Anfang 60, durch ihre Herzprobleme gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und nach einem länger zurückliegenden Vorfall auch nicht besonders hoch angesehen im Kollegenkreis. Auch Julian Potthoff, ihr direkter Vorgesetzter, würde sie lieber heute als morgen in den Ruhestand schicken. Als auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein die Leiche des Aktionskünstlers Claude Freistein am Fuße der Rolltreppe zur Kohlenwäsche gefunden wird, spürt Frederike, das dies ihr letzter großer Fall werden könnte. Und so stürzt sie sich zusammen mit ihrem Partner Kevin Kowalczyk mit Feuereifer in die Ermittlungen. Neben einer spannenden und gut aufgebauten Geschichte bietet dieser Kriminalroman auch noch tiefe Einblicke in die Kunstszene, die von einer intensiven und gründlichen Recherchearbeit zeugen. Mit einem packenden Schreibstil und fein dosiertem Humor, der bisweilen auch ziemlich gallig ausfällt, treibt der Autor das Geschehen voran und lässt es schließlich in einem klassischen Schowdown münden, der neben reichlich Spannung auch eine überzeugende Auflösung bietet. Die Hauptfigur hat es mir dabei mit ihrer zuweilen ziemlich abweisenden Art zunächst nicht wirklich leicht gemacht, sie zu mögen. Doch je intensiver ich hinter ihre ruppige Fassade blicken durfte, hat sich dies immer stärker geändert, bis sie mir dann doch ziemlich ans Herz gewachsen ist. Aber auch die übrigen Protagonisten sind gut gezeichnet und durchgehend vielschichtig angelegt. Ein gelungenes Debüt, das mich insgesamt gut und spannned unterhalten konnte, für weitere Fälle mit Frederike Stier, die im Nachwort auch schon angekündigt werden, aber auch noch ein wenig Luft nach oben lässt.

Leider nicht mein Fall
von Streiflicht am 08.02.2020

Selten habe ich so um ein Buch gerungen wie bei diesem. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und da ist für mich klar, dass ich es zu Ende lese, egal, wie ich es mag oder nicht. Aber das fiel mir hier irre schwer, weil ich einfach nicht mit der Hauptfigur klar kam. Ich habe das Buch zur Seite gelegt, wieder neu an... Selten habe ich so um ein Buch gerungen wie bei diesem. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und da ist für mich klar, dass ich es zu Ende lese, egal, wie ich es mag oder nicht. Aber das fiel mir hier irre schwer, weil ich einfach nicht mit der Hauptfigur klar kam. Ich habe das Buch zur Seite gelegt, wieder neu angefangen, dann erneut Pause gemacht und wieder weitergelesen – immer in der Hoffnung, dass ich endlich ankomme. Leider war das bis zuletzt nicht so, daher kann ich auch nicht mehr als zwei Punkte vergeben. Der Fall als solcher war nicht schlecht und auch recht spannend, aber das kam bei mir nie so an, weil ich mich immer wieder so aufregen musste über die Hauptfigur. Frederike Stier ist stur, eigensinnig, krank und uneinsichtig und einfach so unglaublich, dass ich so einfach gar nicht mochte. Ich komme normalerweise gut zu Recht mit sperrigen Figuren, aber hier konnte ich einfach nichts für mich entdecken. Daher blieb mir auch der Rest des Buches fremd, egal was noch passierte. Stellenweise war es dann auch für mich spannend, insgesamt muss ich leider sagen: Dieses Buch ist nicht mein Fall.


  • Artikelbild-0