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Bakhita

Roman

Veronique Olmi

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Beschreibung

Josephine Bakhita (1869–1947) wurde von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Véronique Olmi zeichnet das ergreifende und zugleich erhebende Porträt einer Frau, der es gelingt, allen Härten zum Trotz ihr eigenes und das Leben anderer zu retten.
Sieben Jahre alt ist Bakhita, als sie aus ihrem Dorf im Sudan entführt wird. Als ein italienischer Konsul Bakhita kauft, erkennt die junge Frau ihre Chance und setzt alles daran, mit ihm nach Italien zu kommen. Hier hört sie erstmals von Jesus Christus und beschließt, dem „gekreuzigten Sklaven“ als einzigem Herrn zu dienen. Doch auch als Nonne stehen die Spuren der Vergangenheit Bakhita noch auf den Körper geschrieben und erinnern sie an die Familie, die sie hinter sich lassen musste.

»Ein wichtiger, interessanter Text über das Leben einer Frau, an deren Schicksal sich auch das Verhältnis der Europäer zu Afrika zeigen lässt.«

Véronique Olmi wurde 1962 in Nizza geboren und lebt heute in Paris. Die ausgebildete Schauspielerin hat zahlreiche Theaterstücke verfasst und ist eine der bekanntesten Dramatikerinnen Frankreichs. Ihre Romane sind internationale Bestseller, so z. B. Das Glück, wie es hätte sein können. Bakhita wurde in Frankreich von der Presse hochgelobt und war ein großer Verkaufserfolg..
Claudia Steinitz übersetzt seit dreißig Jahren Literatur aus dem Französischen, unter anderem von Albertine Sarrazin, Virginie Despentes und Yannick Haenel.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 07.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00601-8
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,2/13,9/4 cm
Gewicht 564 g
Auflage 1
Übersetzer Claudia Steinitz

Kundenbewertungen

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Von einer Sklavin, die zu einer Heiligen wurde
von summerfeeling9 am 22.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dem Buch geht es um das Leben eines Mädchens, welches im Jahr 1869 im Sudan geboren und mit 7 Jahren Sklavenhändlern in die Hände gefallen ist. Ihren richtigen Namen weiß sie nicht mehr, sie wird von den Händlern Bakhita genannt, die Glückliche. In sehr poetischen und fesselnden Worten erzählt Véronique Olmi ihre Geschichte, ... In dem Buch geht es um das Leben eines Mädchens, welches im Jahr 1869 im Sudan geboren und mit 7 Jahren Sklavenhändlern in die Hände gefallen ist. Ihren richtigen Namen weiß sie nicht mehr, sie wird von den Händlern Bakhita genannt, die Glückliche. In sehr poetischen und fesselnden Worten erzählt Véronique Olmi ihre Geschichte, die sehr ans Herz geht. Ihre Kindheit als Sklavin und die Einblicke in die Sklaverei von damals sind dramatisch und man fühlt richtig die Schmerzen, die Verzweiflung, die Angst und Aussichtslosigkeit von Bakitha und den andren Sklaven und man glaubt kaum, dass diese grausame Sklaverei wirklich Realität war und Menschen soviel Leid angetan werden konnte. Nach einigen Herren und Verkäufen, wo sie verprügelt, ausgepeitscht, gedemütigt und sogar durch Tätowierungen entstellt worden war, wurde sie zu ihrem "Glück" an den italienischen Konsul Callisto Legnani verkauft, den sie anflehte sie mit nach Italien zu nehmen. Dort nahm ihr Leben eine Wendung. Zuerst fand sie ihre Erfüllung mit der Betreuung der kleinen Mimmina, dem Kind von Maria Michieli, an die sie in Italien geschenkt wurde. Durch eine Fügung fand sie zum christlichen Glauben und ihre Liebe zu Gott. Am 29.11.1889 wurde sie frei gesprochen. Sie wurde getauft und war eine der ersten farbigen Nonnen. Obwohl sie auch in Italien mit Vorurteilen zu kämpfen hatte, ging sie ganz im Dienste der Kirche auf. Als erste Afrikanerin wurde sie von Papst Johannes Paul II heilig gesprochen. Sie starb am 8. Februar 1947 als Madre Gioseffa Margherita Fortunata Maria Bakitha im Alter von 78 Jahren. Sie war ihr Leben lang eine Frau, wie sie ihre Mutter immer beschrieben hat, sanft und gut. Mich hat das Buch gefesselt und die Geschichte hat mich sehr berührt, vor allem der erste Teil über die Sklaverei. Auch sprachlich ist das Buch ein Meisterwerk, manche Passagen habe ich öfters gelesen um diese Macht der Wörter auf mich wirken zu lassen. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.


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