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Helle und die kalte Hand

Der zweite Fall für Kommissarin Jespers

Judith Arendt

(17)
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Beschreibung

Der Herbst hält Einzug in Skagen und vertreibt die letzten Sommergäste. Helle Jespers, Leiterin der örtlichen Polizeistation, sehnt sich nach mehr Zeit und weniger Trubel. Doch die Ruhe währt nur kurz, denn in der Nähe der beliebten Wanderdüne Rabjerg Mile wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Laut Obduktion stammt sie offenbar aus dem südostasiatischen Raum. Doch niemand scheint sie zu vermissen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie sich illegal in Dänemark aufhielt. Helle Jespers ist fest entschlossen, den ersten Mordfall in ihrer Gemeinde aufzuklären, und stößt dabei auf die Schattenseiten der scheinbar so offenen dänischen Gesellschaft.

»Es gelingt der Autorin, die Spannung zu halten, der Leser erkennt die Zusammenhänge, tappt aber bis zuletzt im Dunkeln, wer mit beteiligt ist und wer zur Rechenschaft gezogen wird.«

Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimiautorin. Sie schrieb Drehbücher für deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische. Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman, insbesondere dem skandinavischen und britischen. Judith Arendt lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Die ersten beiden Bände mit Kommissarin Helle Jespers sind 2018 und 2019 bei Atlantik erschienen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 07.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00657-5
Reihe Helle Jespers ermittelt
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,8/2,6 cm
Gewicht 368 g
Auflage 1
Verkaufsrang 176596

Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Endlich passiert etwas in ihrem Revier. Helle Jespers macht sich mit Feuereifer an die Arbeit mit ihrem Team. Einzig ihr früherer Chef und Mentor bremst sie ab und zu aus. Aber mit Spürsinn und Kampfgeist löst sie den Fall.

Skandinavischer Wohlfühl-Krimi

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit Helle Jespers hat die deutsche Krimiautorin eine sympathische, bodenständige Ermittlerin mit Ecken und Kanten geschaffen. In ihrem zweiten Fall muss diese den brutalen Mord an einer Asiatin aufklären, die sich wohl illegal im Norden Dänemarks aufhielt. Judith Arendt versteht es hochaktuelle gesellschaftspolitische Themen, wie hier die der drohenden Gefahr durch den Rechtsradikalismus und Schlepperbanden, mit einem fesselnden Plot und interessanten Charakteren zu verbinden. Ein dicht erzählter, stimmungsvoller Mitrate-Krimi, bei dem ein Hauch Hygge nicht fehlen darf.

Kundenbewertungen

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Gerne mehr davon!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.09.2020

»Die Nachricht war von Ole. Er hatte ein Foto geschickt. Helle begriff nicht gleich, was darauf abgebildet war, ein Gegenstand im grellen Blitzlicht, außen herum schwarze Nacht. Dann erkannte sie es. Eine Hand. Die Finger, absurd gekrümmt, ragten mahnend in die Nacht.« Helle Jespers ist Leiterin der Polizeistation in Skagen, ... »Die Nachricht war von Ole. Er hatte ein Foto geschickt. Helle begriff nicht gleich, was darauf abgebildet war, ein Gegenstand im grellen Blitzlicht, außen herum schwarze Nacht. Dann erkannte sie es. Eine Hand. Die Finger, absurd gekrümmt, ragten mahnend in die Nacht.« Helle Jespers ist Leiterin der Polizeistation in Skagen, einem ruhigen kleinen Ort im nördlichsten Zipfel Dänemarks. Schwere Kriminalität ist hier selten, der Fund einer Leiche in einer Wanderdüne schockiert daher umso mehr. Die Tote war eine junge Frau aus Südostasien, monatelang wurde sie von der Düne verborgen und in der ganzen Zeit hat sie niemand vermisst. Helle und ihr Team stürzen sich mit vollem Einsatz auf den Fall und stoßen auf reichlich Schmutz in ihrem sauberen kleinen Fleckchen Erde. Schon der erste Band um Helle Jespers hat mir gut gefallen. Ich mag die Protagonistin, eine Durchschnittsfrau in den Wechseljahren, die für mein Empfinden sehr glaubwürdig rüberkommt. Sie hat natürlich ihre Schwächen und sollte wirklich weniger trinken, aber wenn sie zusammen mit ihrem Team über den Fall grübelt, ist sie fix drauf. Überhaupt wirken die vielen Teamgespräche und Zeugenbefragungen, Auswertungen von Material und Aussagen, kurz Detektivarbeit, sehr realistisch. Meist verfolgt man als Leser die Ereignisse rund um die Ermittler, dazwischen gibt es aber auch Kapitel aus anderen Perspektiven. Das erhöht die Spannung, weil man beim Lesen merkt, wie sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen und die Frage im Raum steht, ob die Ermittler schnell genug sein werden. Am Ende laufen verschiedene Fäden zusammen, blickt man in menschliche Abgründe und empfindet leider nicht überall Gerechtigkeit. Aber auch das ist realistisch. Fazit: Dieser Fall hat mir sehr gefallen! Ich freue mich, dass es noch einen dritten Band gibt, der landet gleich auf meiner Liste.

Hyggeliger Krimi an der Zipfelspitze Dänemarks
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 22.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Dänemark-Krimi "Helle und die kalte Hand" von Judith Arendt ist der zweite Fall für Protagonistin Helle Jaspers, Leiterin der Polizeistation, dieses Mal direkt in Skagen inmitten der Dünenlandschaft um Rabjerg Mile. Die Leiche einer jungen Frau wird dort im Sand geborgen, doch es gibt keine klaren Indizien und niemand schein... Der Dänemark-Krimi "Helle und die kalte Hand" von Judith Arendt ist der zweite Fall für Protagonistin Helle Jaspers, Leiterin der Polizeistation, dieses Mal direkt in Skagen inmitten der Dünenlandschaft um Rabjerg Mile. Die Leiche einer jungen Frau wird dort im Sand geborgen, doch es gibt keine klaren Indizien und niemand scheint die Frau aus dem asiatischen Raum zu kennen. Helle Jaspers und ihr Team sehen sich jedoch im Verlauf der Ermittlungen mit größeren Gefahren konfrontiert, die tief in die dänische Politik reichen. Für mich ist es der perfekte Krimi für einen langen Tag auf der Couch, eingewickelt in eine Decke bei prasselndem Kaminfeuer und einer Tasse Tee in der Hand. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und animiert zum Weiterlesen. Die Charaktere sind sympathisch, sehr nahbar, gar fehlbar und komplett einer Gegend wie Skagen nachempfunden, etwas abgeschottet vom Rest Dänemarks und dieser Fall weckt selbst die müdesten Lebensgeister. Liebevoll gewählte Details führen zu dem eben genannten Hygge- Faktor und machen den Roman deshalb zu einer schönen, herzerwärmenden Lektüre mit dem extra Schuss Spannung in der wunderschönen Kulisse Dänemarks. Die Geschichte an sich ist spannend, inklusiv und klassischer Natur, in dem sich der Spannungsbogen immer weiter zuspitzt, der Leser überwiegend in Echtzeit die Arbeit der Polizei verfolgen kann und bis zum Schluss dem Ende entgegenfiebert. Eine Empfehlung für alle, die gerne hyggelige Krimis lesen, die Landschaft Dänemarks lieben und gute Erzählkunst zu schätzen wissen!

Eiskalter Krimi mit viel Regio-Charme
von katikatharinenhof am 31.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die beliebte Wanderdüne Rabjerg Mile ist normalerweise Touristenmagnet und Dreh- & Angelpunkt von guter Laune und wunderschönen Erinnerungen. Doch Kommissarin Helle Jespers wird zu einem äußert grausigen Fund an eben diesem Touristen-Hotspot gerufen. Die Düne ist das Grab einer jungen Asiatin, die sich offenbar nicht legal in Dä... Die beliebte Wanderdüne Rabjerg Mile ist normalerweise Touristenmagnet und Dreh- & Angelpunkt von guter Laune und wunderschönen Erinnerungen. Doch Kommissarin Helle Jespers wird zu einem äußert grausigen Fund an eben diesem Touristen-Hotspot gerufen. Die Düne ist das Grab einer jungen Asiatin, die sich offenbar nicht legal in Dänemark aufgehalten hat. Helle setzt alles daran, den Mordfall aufzuklären und gerät dabei in die sogenannten besseren Kreise Dänemarks, die auch ihre Schattenseiten haben.... Judith Arendt hat mit "Helle und die kalte Hand" den zweiten Band um die sympathische Polizistin veröffentlicht, der sich auch für Quereinsteiger der Reihe ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen lässt. Die Autorin lässt nämlich immer wieder kurz die Ereignisse des ersten Bandes mit in das aktuelle Geschehen einfließen und so knüpft man nahtlos an Band eins an und kann sich ganz dem dänischen Krimi hingeben. Die Umgebung um die bekannte Wanderdüne ist mit wunderschönen Bildern wiedergegeben und wer, wie ich, Jütland kennt, wird sich sofort an den im Buch genannten Orten zurechtfinden und den Bezug zu den Schauplätzen herstellen können. Der Plot ist hervorragend ausgearbeitet, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und zeigt auf, zu was Menschen fähig sind, wenn sie mit Eiseskälte anstatt mit Herz und Wärme durch das Leben gehen. Geld regiert die Welt, ist Allheilmittel und Seelentröster und lässt den einen oder anderen schon mal wegschauen, wenn es in den sogenannten besseren Kreisen um Ansehen und bei Politkern um Wählerstimmen geht. Bei viel Ignoranz, Selbstdarstellung und Narzissmus kann ich ich nur den Kopf schütteln. Unberechenbare Gedankengänge des Täters , brutale Gewalt und Misshandlungen, ja selbst Menschenhandel werden hier im Buch angesprochen und zeigen so die ganze Bandbreite menschlichen Elends und Martyrien auf, die einem wirklich den Atem stocken lassen. Man möchte einfach nur die betreffenden Protagnisten im Buch am Arm packen und ihnen helfen, aus dieser zermürbenden Mühle und den Höllenqualen zu entfliehen. Der Fall baut sich nachvollziehbar und mit einigen undurchsichtigen Wendungen kontinuierlich auf, der Spannungsbogen ist immer gestrafft und so blättert man gespannt die Seiten um, damit man endlich erfährt, ob Helle und ihr Team dem Täter endlich das Handwerk legen können. Was mir leider nicht so gut gefallen hat - man findet im Buch recht oft Fäkalsprache und eine derbe Ausdrücke, die ich unangebracht finde. Man kann doch auch brutale, verrohte, grobschlächtige Personen auch anders darstellen, ohne sich im Ton zu vergreifen. Ansonsten ein wirklich eiskalter Krimi, der mit viel Regio-Charme den Leser in seinen Bann zieht.


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