Warenkorb

Das schwarze Mal

Roman

Der Puzzler Band 1

Eine unheimliche Tätowierung an den Fingerspitzen macht aus einem normalen Jungen den »Puzzler«. Nur er kann in einer Stadt voller tödlicher Rätsel überleben.

Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen - und seine ganze Welt.

Alle Bücher der Serie:
Das schwarze Mal
Die schwarze Maske
Rezension
»Ein starkes Debüt! Diese kunstvolle Rätselgeschichte taucht in die verwinkelten Abgründe zwischen Loyalität und Betrug ab.«
Portrait
Eyal Kless ist professioneller Violinist sowie Gründer und erste Geige des »Israel Haydn Quartet«, aber auch Autor phantastischer Geschichten. Nach Stationen in England und Irland lebt Kless in Tel Aviv und unterrichtet an der Buchman Mehta School of Music. Nachdem er einen musikalischen Thriller veröffentlichte, ist der Roman »Das schwarze Mal« Kless' außergewöhnlicher Vorstoß in die Science-Fantasy. Der zweite Band »Die schwarze Maske« erscheint im Herbst 2020.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 672 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641226459
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Lost Puzzler (The Tarakan Chronicles 1)
Dateigröße 2613 KB
Übersetzer Maike Hallmann
Verkaufsrang 35269
eBook
eBook
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Der Puzzler

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein Buch, wie ich bisher noch keins gelesen habe (glaub' ich). Die bildhafte Sprache Kless' erweckt eine eindrucksvolle Welt zwischen orientalisch anmutender Fantasy und dystopischer SciFi. Wirklich spannend und cool gemacht, wenn man seinen Weg in die Geschichte gefunden hat.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Der Anfang ist etwas zäh, aber wer dran bleibt wird mit einer packenden Geschichte in einer Welt nach dem Untergang einer hochentwickelten Zivilisation belohnt. Eine sehr interessante Kombination aus Fantasy und Sci-Fi Elementen die Lust auf mehr macht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
4
4
0
0
0

Mal etwas ganz anderes
von World of books and dreams am 09.01.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Als ein Schreiber der Gilde der Historiker die Stadt der Türme aufsucht, scheint sein Anliegen eher aussergewöhnlich. Denn er ist auf der Suche nach Vincha, eine Frau, die die Geschichte eines ganz besonderen Jungen kennt und die er unbedingt erfahren soll. Gemeinsam mit dem ehemaligen Söldner Galinak macht der Schreiber sich au... Als ein Schreiber der Gilde der Historiker die Stadt der Türme aufsucht, scheint sein Anliegen eher aussergewöhnlich. Denn er ist auf der Suche nach Vincha, eine Frau, die die Geschichte eines ganz besonderen Jungen kennt und die er unbedingt erfahren soll. Gemeinsam mit dem ehemaligen Söldner Galinak macht der Schreiber sich auf die Suche und trifft tatsächlich auf Vincha. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten erzählt sie die Geschichte von Rafik. Dieser wuchs in einer Wüstenstadt auf, in der man fest an einen Propheten glaubt und in der alles, was anders ist, verteufelt. Darunter fallen z. B. Male, die Aussehen wie Tätowierungen und die für dessen Träger eine besondere Gabe bedeuten. Eines Tages erscheinen ausgerechnet auf Rafiks Finger diese Tätowierungen und seine Familie verbannt den kleinen Jungen. Doch dieser ist selbst unter den Tätowierten etwas ganz besonderes, denn seine Gabe ist fast schon einmalig. Meine Meinung Das dunkle Cover mit seinen intensiven Schriftzügen fiel mir gleich auf, doch hier war es vor allem der Klappentext, der eine aussergewöhnliche Geschichte versprach. Genau dieses bietet auch “Das schwarze Mal”, denn die Geschichte um Rafik verbindet Fantasy mit Steam Punk und Science Fiction in einem Maße, das ich so bisher noch nicht gelesen habe. Ich muss zugeben, dass ich gerade für die ersten 150 Seiten des doch sehr umfangreichen Buches etwas länger gebraucht habe. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil, denn Autor Eyal Kless beschreibt sehr bildgewaltig und wortgewandt, sondern eher daran, dass man ohne jede Kenntniss mitten in eine so ungewöhnliche Welt geworfen wurde. Nach und nach erschließt sich immer mehr für den Leser und je mehr ich über die Welt und das Leben darin erfuhr, desto spannender fand ich diese. Das Worldbuilding ist wirklich besonders, denn die Welt wirkt so anders und doch so bekannt. Wie eine dystopische Welt, die mal aus Tausend und einer Nacht stammt, mal wie aus einer Science Fiction Story. Die Menschen können sich durch das Ersetzen von Körperteilen durch Mechanik/Metall verändern, bzw. verbessern. Manche verfügen durch ihre Tätowierungen über eine Art Magie, die von anderen wiederum als Fluch angesehen wird. Also alles gar nicht so einfach, aber so genial durchdacht, dass ich letzten Endes doch absolut begeistert bin und mich auf die Fortsetzung freue. Das Tempo der Geschichte ist ebenfalls ungewöhnlich, mal werden wir Zeuge von temporeichen Actionszenen und Kämpfen, mal bekommen wir ein Blick auf die Welt und deren Charakteren. Man muss hier durchaus aufmerksam bleiben, denn sonst verpasst man wichtige Momente. Also keine Geschichte für zwischendurch, sondern eher eine zum tiefen Abtauchen in eine völlig fremde Welt. Erzählt wird das ganze auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Zum einen die Gegenwart, in der der Schreiber, der hier Funkelauge genannt wird, die Geschichte des kleinen Rafik erfahren möchte. Hierzu dient ihm Vincha, die angeblich die letzte ist, die den Puzzler Rafik gesehen haben soll. Sie erzählt Funkelauge und dem Söldner Galinak die wahre Geschichte um Rafik. Doch nicht alle erzählen hier die Wahrheit und so manches wird verschwiegen und bleibt auch zum Ende noch offen. Die Charaktere sind zwar recht vielzählig, doch auch hier bekommt man immer mehr ein Gefühl dafür, wer für was steht. Die Menschen der Vergangenheit sind, vor allem technisch, sehr weit entwickelt. Doch natürlich sind die Menschen auch hier davon besessen, immer mehr zu wollen und so ist die Zukunft zum Scheitern verurteilt. Trotzdem wird immer noch versucht, die einst gloreiche Vergangenheit wieder auferstehen zu lassen. Die meisten der Charaktere wirken rau und knallhart und sind es gewohnt, mit allen Mitteln zu kämpfen, um zu überleben. Gerade Rafik wirkt hier wie das Gegenteil, denn er wirkt so lieb und menschlich in dieser rauen Welt. Er ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und er ist hier definitiv der Sympathieträger der Geschichte. Mein Fazit Mir ist diese Rezension gar nicht so leicht gefallen, denn es ist unheimlich schwierig, all die ungewöhnlichen Punkte so zu schildern, ohne zu spoilern und doch einen Eindruck über die Welt und deren Charaktere zu bieten. Eyal Kless hat hier eine Geschichte geschrieben, in der er eine Menge unterschiedlicher Genres miteinander verwoben hat und die doch absolut stimmig wirkt. Mir hat das Buch, nach kleinen Anlaufschwierigkeiten, unglaublich gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

Die Macht der Symbole
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Eigentlich ist die Stadt der Türme ein Relikt einer längst vergangenen Zeit und Zivilisation. In den Türmen finden sich hinter vermeintlich sicher verschlossenen Türen Artefakte, die wie Zeitkapseln etwas über diejenigen verraten, die damals gelebt haben. Rafik ist zwölf als auf seinen Fingerkuppen schwarze Symbole auftauchen. W... Eigentlich ist die Stadt der Türme ein Relikt einer längst vergangenen Zeit und Zivilisation. In den Türmen finden sich hinter vermeintlich sicher verschlossenen Türen Artefakte, die wie Zeitkapseln etwas über diejenigen verraten, die damals gelebt haben. Rafik ist zwölf als auf seinen Fingerkuppen schwarze Symbole auftauchen. Was man in seinem Heimatdorf für einen Fluch hält, ist in der Stadt der Türme äußerst nützlich. Denn die schwarzen Symbole kennzeichnen ihn als Puzzler, jemand der die Codes verschlossener Türen knacken und diese öffnen kann. An dem Tag, an dem Rafik sein Dorf verlassen muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die ihn mitten zwischen die Kämpfe der Gilden in der Stadt der Türme bringt. Mit „Das schwarze Mal“ erschafft Eyal Kless ein Science-Fictionabenteuer auf mehreren Ebenen. Zu Beginn der Geschichte tritt Funkelauge als Ich-Erzähler auf. Auf seiner Suche nach dem Puzzler Rafik trifft er die kampfeslustige Vincha, die wiederum Rafiks Geschichte erzählt, wodurch eine Geschichte innerhalb der Geschichte und damit eine Metaebene entsteht. Vincha nimmt dabei eine allwissende Erzählerposition ein, was dafür sorgt, dass man die Ereignisse um Rafik ebenso genau verfolgen kann, wie die Handlung aus Funkelauges Perspektive. Die erzählte Welt ist von Metall, Technik und Verfall geprägt, was sich auch in der Sprache und im Verhalten der Figuren äußert. Die Sprache ist dementsprechend rau und von Kraftausdrücken geprägt. Diese sind allerdings nicht nur aus unserem Alltag gegriffen, sondern der erzählten Welt angepasst. Ein beliebtes Schimpfwort ist beispielsweise „Rost“. Auch das Verhalten der Figuren passt mit seiner Kälte und Schnoddrigkeit in die Welt, in der sich eigentlich nur jeder selbst der nächste ist. Selbst wenn die Erzählung in sich stimmig ist und funktioniert, muss man sich auf den Ton zu Beginn einlassen und sich ein wenig daran gewöhnen.

Eine packende und originelle Geschichte!
von Arya Green Vermont am 09.10.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Auf dieses Buch wurde ich tatsächlich nicht durch das Cover aufmerksam, sondern durch den fantastischen und interessanten Klappentext. Er versprach mir eine spannende Geschichte voller mysteriöser Begegnungen und einer dystopischen Nachwelt. Ich wollte „Das schwarze Mal“ eigentlich erst in ein paar Tagen anfangen, stand dann abe... Auf dieses Buch wurde ich tatsächlich nicht durch das Cover aufmerksam, sondern durch den fantastischen und interessanten Klappentext. Er versprach mir eine spannende Geschichte voller mysteriöser Begegnungen und einer dystopischen Nachwelt. Ich wollte „Das schwarze Mal“ eigentlich erst in ein paar Tagen anfangen, stand dann aber in der Küche, war gerade am backen und nahm es kurz in die Hand, um mal einen Blick hinein zu werfen. Ich las die ersten zwei Kapitel und war so unglaublich geflasht vom Schreibstil des Autors und seiner Art eine ganz neue Welt zu erschaffen, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. So kam es dann dazu, dass ich es abends wieder zur Hand nahm und weiter las. Von Seite zu Seite fesselte mich diese dystopische Welt immer mehr und die eigentliche Geschichte, die wir aus einer Erzählung einer Protagonistin erleben, wurde immer vielfältiger und spannender. Besonders gefielen mir die tollen Ideen des Autors, der beispielsweise zu Papier brachte und dem Leser erzählte, was es alles in dieser neuen Welt gibt und was schon vor der Katastrophe existiert hat. Ein gutes Beispiel sind die Supertrucks, die wahnsinnig groß und mächtig auf den Tarakanischen Highways unterwegs sind. Darunter gibt es welche, die bis zu 30 Reifen haben und von den damaligen Menschen vor der Katastrophe erbaut wurden. Voller hochkarätiger Technik. Das hat mich einfach begeistert, obwohl es natürlich nicht der Mittelpunkt der Story war. Dieser dreht sich um den kleinen Jungen Rafik, der in einem abgelegenen Dorf aufwächst und deren Bewohner den sogenannten Wiederauferstandenen Propheten anbeten. Mittlerweile gibt es Menschen, die sich modifizieren lassen, ihre Körper aufrüsten mit Metall, wie beispielsweise Waffen, stärkere Arme, Nachtsicht, stählerne Beine und einiges mehr. Und dann gibt es noch diejenigen, die auf einmal auf ihrem Körper Tätowierungen entdecken und meist werden sie auch zu solchen Metall Menschen. Genau diese werden in Rafiks Dorf absolut und vollkommen abgelehnt. Sollte dies einem Bewohner des Dorfes passieren, eliminieren sie ihn sofort. Leider passiert genau das unserem kleinen Protagonisten Rafik, dessen Vater, um die Familie zu retten, ihm daraufhin die Finger abschlägt, weil die Tätowierungen genau dort auftraten. Einige Stunden später allerdings, waren Rafiks Finger wieder komplett nachgewachsen. Aus Furcht vor den Dörflern, bringt Rafiks Familie ihn weit weg, dorthin wo es Menschen gibt, die ihn deswegen nicht verurteilen. Doch Rafik ist nicht nur ein Junge mit Tätowierungen, er ist etwas so außergewöhnliches, dass er mehr als begehrt ist, für alle die auf viel Reichtum aus sind. Er aber weiß noch nicht was er eigentlich ist und was es zu bedeuten hat, ein Puzzler zu sein. Auf Rafik wartet ein Schicksal, um was man ihn nicht beneiden würde… Die Geschichte ist so vielfältig, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Bewerten oder erzählen beginnen soll. Für mich war der kleine Rafik etwas ganz besonderes und ich habe den Kleinen ins Herz geschlossen. Es begegnen uns hier so viele verschiedene Charaktere, dass man gar nicht mehr aus dem Staunen herauskommt. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und locker, trotz der vielfältigen Geschichte, die auch einen gewissen Anspruch mitbringt. Als Jugendlicher würde ich das Buch nicht unbedingt lesen, da doch schon ein paar Gewaltszenen vorkommen. Jedoch sind diese jetzt nicht unbedingt extrem, ich würde es nur unter 16 Jahren ungern empfehlen. Für mich war dieser erste Teil ein echtes Highlight und ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Auch Band zwei werde ich auf jeden Fall lesen. Von mir gibt es daher eine 100%ige Leseempfehlung für alle die actionreiche Geschichten mit einem dystopischen Setting lieben. Glaubt mir, hier wird es euch an nichts fehlen! Eure Arya Green