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Die Schuld jenes Sommers

Roman

»Katherine Webb ist eine der populärsten Vertreterinnen von ›Love & Landscape‹.«
Portrait
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Heute lebt sie in der Nähe von Bath, England. Nach dem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche Romane wie »Das fremde Mädchen« oder »Italienische Nächte«, die die Autorin auch in Deutschland zu einer festen Größe auf der SPIEGEL-Bestsellerliste machten.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641215651
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Disappearance
Dateigröße 1501 KB
Übersetzer Babette Schröder
Verkaufsrang 7650
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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Die Schuld jenes Sommers
von nasa am 07.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Schuld jenes Sommers von Kathrine Webb ist ein spannender Roman mit einem alten Kriminalfall. Die Autorin schafft eine authentische, melancholische Atmosphäre mit tiefsinnigen Charakteren und einem malerischen und historischen Hintergrund.  1942 Bath Francis soll auf den kleinen Davy aufpassen, doch sie möchte abends noch... Die Schuld jenes Sommers von Kathrine Webb ist ein spannender Roman mit einem alten Kriminalfall. Die Autorin schafft eine authentische, melancholische Atmosphäre mit tiefsinnigen Charakteren und einem malerischen und historischen Hintergrund.  1942 Bath Francis soll auf den kleinen Davy aufpassen, doch sie möchte abends noch eine Runde raus und bringt ihn zu bekannten. Doch in dieser Nacht wird Bath bombardiert und Davy verschwindet. Keiner weiß wo der kleine Junge ist. Francis plagen Schuldgefühle. Dann wird die Leiche der kleinen Wyn gefunden. Diese verschwand vor 24 Jahren und war die beste Freundin von Francis. Bei der Suche nach Davy macht sich Francis auch auf einen Weg in die Vergangenheit. Die Schatten von damals wirken ich immer noch auf das Leben von Francis aus und sie hat das Gefühl schuldig zu sein.  Ich kannte die Autorin bis dato nur von hören sagen, habe aber noch nichts von ihr gelesen. Ich muss sagen das ich begeistert bin. Ihr Schreibstil ist flüssig und tiefgründig. Anfangs brauchte ich zwar etwas um in die Geschichte rein zu kommen, dies legte sich aber wieder.  Die Geschichte ist spannend und man rätselt die ganze Zeit über mit. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Zum einen wird dem Leser das Geschehen im Jahr 1942 geschildert und näher gebracht. Aber auch der Sommer des Jahres 1918 wird immer wieder beschrieben. Leider dreht sich die Geschichte in der Mitte des Buches etwas im Kreis und dadurch wird es etwas langatmig.  Die Protagonisten sind authentisch und sehr lebendig beschrieben. Gerade Francis als Hauptprotagonisten war mir sehr sympathisch. Ich habe mit ihr mitgelitten und gefiebert. Sie ist eine sehr taffe Frau, in einer schweren Zeit die sich ihrem Leben stellt und sich nicht unterkriegen lässt.  Eine wirklich tolles Buch, das zwar eine melancholische und traurige Stimmung vermittelt aber zugleich spannend ist. Es hätte aber alles etwas kürzer sein können. Es wurden doch einige längen eingebaut die nicht nötig gewesen wären.

Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen!
von MamiAusLiebe am 29.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Die Schuld jenes Sommers" ist ein historischer Roman von Katherine Webb und ist 2019 beim Diana Verlag erschienen. Es geht um Frances, die 1942 während eines Bombenangriffs in Bath den kleinen Davy verliert und sich anschließend auf die Suche macht. Neben der andauernden Angst und der allgemeinen Zerstörung, taucht in den Bo... "Die Schuld jenes Sommers" ist ein historischer Roman von Katherine Webb und ist 2019 beim Diana Verlag erschienen. Es geht um Frances, die 1942 während eines Bombenangriffs in Bath den kleinen Davy verliert und sich anschließend auf die Suche macht. Neben der andauernden Angst und der allgemeinen Zerstörung, taucht in den Bombentrümmern eine Leiche auf. Es handelt sich dabei um ihre beste Freundin Wyn, die vierundzwanzig Jahre zuvor verschwunden ist. Dies wirft viele Fragen auf und katapultiert Frances in den Schrecken des Sommers vor über zwanzig Jahren. Sie konnte Wyn nicht retten, doch schafft sie es Davy zu finden oder ist ihm auch etwas Schreckliches zugestoßen? Rückblick: Frances kam aus einer guten Familie, es fehlte ihr an nichts, außer vielleicht an Selbstvertrauen. Dieses brachte jedoch ihre beste Freundin Wyn im Übermaß mit. Wyn kam aus einer gewaltätigen und armen Familie. Es fehle ihr an Liebe und Essen, doch dafür wusste sie genau was sie wollte. Sie hatte Träume und Mut. Die beiden ergänzten sich perfekt und erlebten viel zusammen. Doch mehrere Geheimnisse überschlugen sich und so geschah nicht nur ein Mord. Meine Meinung: Katherine Webb hat mich nicht zum ersten Mal in eine andere Welt katapultiert, aber mit diesem Roman hat sie wieder einmal bewiesen wie fantastisch sie schreiben kann. Das Buch wird in zwei Zeiten erzählt. Einmal 1942 zur Zeit der Bombardierung und 1918 als Frances noch ein achtjähriges Kind war. Geschickt wird zwischen den Zeiten gesprungen und ich war so gefangen von den Ereignissen, den Ungerechtigkeiten, der kindlichen Neugier, den Geheimnissen, dem nie enden wollenden Schmerz und der unerfüllten Träume. Doch über all dem liegt in greifbarer Nähe die Erinnerung, die tief in Frances schlummert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war süchtig nach weiteren Einzelheiten. Dies ist eines von jenen Büchern, bei denen ich hin und her springe bei den Vermutungen eines Verdächtigen. Und es war ein so gelungenes Ende, mit einer traurigen Wahrheit. Fazit: Wer gern traurige Familiengeheimnisse und ungeklärte Todesfälle in Büchern mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Ein mitreißendes Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann! Und hier noch zwei schöne Zitate aus dem Buch: "» Kind zu sein ist das Beste auf der Welt. Ich glaube, das ist euch gar nicht klar, weil ihr noch welche seid.«" (Seite 119) "Sie wusste noch nicht, dass Menschen, genau wie Tiere, nicht wütend sein müssen, um gefährlich zu sein. Sondern auch gefährlich werden konnten, weil sie verzweifelt waren und Angst hatten." (Seite 212)

Die Schuld jenes Sommers
von Svanvithe am 22.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Augusttag vor 24 Jahre ist der Wendepunkt in Fances' Leben gewesen. Er beendet abrupt die Freundschaft der achtjährigen Mädchen Frances und Wyn, als letztere spurlos verschwindet. Doch eine Nacht des Jahres 1942 ändert alles: Die Deutschen bombardieren Bath, und am Morgen danach vermisst Frances den kleinen Davy, auf den sie... Ein Augusttag vor 24 Jahre ist der Wendepunkt in Fances' Leben gewesen. Er beendet abrupt die Freundschaft der achtjährigen Mädchen Frances und Wyn, als letztere spurlos verschwindet. Doch eine Nacht des Jahres 1942 ändert alles: Die Deutschen bombardieren Bath, und am Morgen danach vermisst Frances den kleinen Davy, auf den sie aufpassen sollte. Sie hatte ihn in die Obhut eines Ehepaares gegeben, weil sie am Geburtstag von Wyn einen Moment ihrer Freundin gedenken wollte. Ist auch Davy im Bombenhagel umgekommen? Die Spuren sprechen dagegen, und die junge Frau ist sicher, dass Davy überlebt hat. Belastet von massiven Schuldgefühlen, die noch von Davys Mutter Carys verstärkt werden, begibt sie sich auf die Suche. Hierbei wird sie scheinbar von der Vergangenheit eingeholt. Denn außerdem werden in den Trümmern die sterblichen Überreste von Wyn gefunden. Immer mehr Hinweise offenbaren, dass die Wahrheit über deren Tod erschreckender ist als bisher gedacht. Und mit jeder tiefer gehenden Erinnerung verstärkt sich Frances' Überzeugung, dass für das damalige Verbrechen nicht die richtige Person zur Rechenschaft gezogen wurde und wie wichtig es ist, endlich zu wissen, was 1918 tatsächlich passiert ist? Katherine Webb siedelt ihren Roman „Die Schuld jenes Sommers“ in zwei Zeitebenen an: Es sind zum einen die letzten Monate des ersten Weltkrieges von 1918 und zum anderen das Jahr 1942, und sie verknüpft beide auf nahtlose Art und Weise. Sie schildert in stimmigen und detaillierten Bildern den Alltag der Menschen im von Traditionen geprägten Bath mit jenen Ereignissen, die eine solche Gemeinschaft ausmachen, und packt das Schicksal ihrer Figuren in eine fesselnde und teilweise mysteriöse Handlung, die tiefe Einblicke in die Seele besonders ihrer Heldin Frances ermöglicht. Dabei ist die Grundstimmung nicht nur in den Rückblenden des Jahres 1918 düster und oft sehr drückend. Während Frances in einer liebevollen Familie und ohne massive Entbehrungen aufwächst, sind Wyn und ihre Geschwister den Launen und Schlägen des Vaters ausgesetzt. Davon gibt es reichlich, die Mahlzeiten sind hingegen eher spärlich. Die lichten Momente der Freundschaft der beiden Mädchen verschaffen dem Geschehen für Augenblicke Frohsinn, der Frances auch Jahre später noch mit Wyn verbindet. Allerdings ist Frances' Erinnerung lückenhaft, ja ihr Geist wehrt sich sogar, einzelne Begebenheiten abzurufen. Lediglich unklare Bilder, oft in Albträumen, zeigen sich. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, dass nicht jener geflohene Kriegsgefangene Wyn getötet haben kann, mit dem sich „die kleinen Schwestern“ anfreundeten und mit Nahrung versorgten. Indes sind die Menschen nicht gewillt, dem Drängen von Frances nachzugeben, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Sie klammern sich an das Offensichtliche, Greifbare. Daher stößt Frances auf Unverständnis und Widerwillen und findet wenig Unterstützung in ihrem Bestreben, das Dunkel zu erhellen. Zudem muss sie sich mit ihren verschütteten und verdrängten Kindheitserinnerungen auseinandersetzen und diese in einen entsprechenden Kontext bringen. Frances leidet unter dem Tod von Wyn, ebenso belasten sie Carys Vorwürfe. Das Fatale: Carys ist nicht nur Davys Mutter, sondern auch die ältere Schwester von Wyn. Seit Jahren trinkt sie und vernachlässigt ihre Kinder. Im Gegensatz zu Frances gibt es für sie keine ungeklärte Wahrheit über den Tod ihrer Schwester. Die Vergangenheit ist abgeschlossen, und die Fragen und Nachforschungen von Frances sind ihr mehr als unangenehm. Katherine Webb meistert die emotionale Herausforderung ihrer Protagonistin mit hoher Ausdruckskraft und vermag es ausgezeichnet, die Verlustängste, die Verzweiflung, die Selbstbezichtigungen sowie den einhergehenden geistigen und körperlichen Schmerz spürbar werden zu lassen. Auch dadurch wird „Die Schuld jenes Sommers“ zu einem komplexen historischen Roman, der mit einer durchdachten und tiefgreifenden Handlung aufwartet, die einen bewegt und mitempfinden lässt. 4,5 Sterne