Der Platz im Leben

Roman

Anna Quindlen

(7)
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Beschreibung

Ein feinsinniger, mitfühlender Roman, der den Neuanfang feiert

Bis zu jenem Tag, an dem ein brutaler Vorfall die Nachbarschaft erschütterte, glaubte Nora, dass sie glücklicher kaum sein könnte: Sie ist seit gut 25 Jahren mit Charlie zusammen, die Zwillinge sind auf hervorragenden Colleges, sie liebt ihre Arbeit im Museum of Jewelry, und mit einem stilvollen Haus in New Yorks bemittelter Upper West Side hat sich ihr sehnlichster Wunsch erfüllt. Doch plötzlich hat das friedliche Miteinander in ihrer Straße ein Ende. Jeder ist gezwungen, Stellung zu beziehen - Gräben tun sich auf, zwischen Nachbarn, Freunden, Familien und auch in Noras Ehe, und sie muss sich fragen, wo ihr Platz im Leben wirklich ist.

Voller Warmherzigkeit erzählt Anna Quindlen vom Mut einer Frau, in mittleren Jahren noch einmal alles auf die Waagschale zu legen, ihre Beziehungen, ihre Werte, ihre Träume - ein kluger, mitfühlender, auch humorvoller Roman, der den Neuanfang feiert.

»Meisterhaft und mit großer Wärme erzählt Anna Quindlen von den Turbulenzen im Leben.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641229900
Verlag Random House ebook
Originaltitel Alternate Side
Dateigröße 2662 KB
Übersetzer Tanja Handels
Verkaufsrang 12516

Buchhändler-Empfehlungen

Wo ist der Platz im Leben?

S. Lütgert , Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nora Nolan ist in jeder Hinsicht privilegiert: sie führt eine funktionierende Ehe, die Kinder sind auf renommierten Colleges untergekommen, sie kann sich im Job verwirklichen, hat Freunde und ein Haus in einem guten Viertel New Yorks. Pointiert und kurzweilig beschreibt Anna Quindlen wie sich in der vermeintlichen Idylle plötzlich Risse auftun, wie zunächst die bislang eingeschworene Nachbarschaft gespalten und schließlich auch Noras eigenes Leben in Frage gestellt wird. Ein großes Lesevergnügen.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eine privilegierte amerikanische Familie, die scheinbar in einer kleinen Idylle lebt, zusammen mit ebenso privilegierten, weißen Familien. Aber es zeigen sich deutliche Risse und ein tragisches Ereignis ist der Auslöser für große Veränderungen. Großartig und warmherzig erzählt.

Kundenbewertungen

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Veränderungen
von Kaffeeelse am 14.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein interessantes Buch, bei dem ich eine interessante Autorin kennenlernen durfte, die mir mit ihrer schon recht zynischen Schreibe sehr gefallen hat. Ein Blick auf eine Straße in der Upper West Side in Manhattan, ein Blick auf die wohlsituierten und weißen Einwohner dieser Straße und ihr ach so behütetes Leben, ein Blick auf di... Ein interessantes Buch, bei dem ich eine interessante Autorin kennenlernen durfte, die mir mit ihrer schon recht zynischen Schreibe sehr gefallen hat. Ein Blick auf eine Straße in der Upper West Side in Manhattan, ein Blick auf die wohlsituierten und weißen Einwohner dieser Straße und ihr ach so behütetes Leben, ein Blick auf die Familien und ihr Miteinander, gleichzeitig wirkt dieser Blick auch sehr klischeebehaftet und kleinstädtisch und irgendwie etwas überzeichnet/bildhaft. Die Idylle zerbricht an dem grenzüberschreitenden Gebaren eines der Bewohner der Straße, dass alle anderen Bewohner zwar verabscheuen, aber keiner schreitet ein und versucht das Gebaren dieses Ungeheuers zu beenden und das Ende ist der Verfall der Gemeinschaft der wohlsituierten Bürger dieser Straße. In meinen Augen ist dies ebenso ein Vergleich zu der momentanen Situation im Amerika und nicht nur da. Und der Roman ist eine Geschichte, die mir sehr gefallen hat! Innerhalb der Bewohner der Straße sticht die Familie Nolan etwas heraus, Nora und Charlie Nolan, seit 25 Jahren ein Paar, glücklich verheiratet, so meint man. Beide haben zwei Kinder, Zwillinge, Rachel und Oliver, beide sind aus dem Haus, sie studieren. Nora liebt ihren Job im Museum of Jewelry und ihre Familie, Charlie geht es da etwas anders, er ist unzufrieden, mit seinem Job und auch dem Erfolg der Ehefrau. Dann passiert das Unglück. Jack Fisk, Nachbar und Choleriker, überschreitet Grenzen und die Nachbarschaft muss Stellung beziehen. Und über diese Stellungnahmen tun sich Risse im Gefüge der Straße, aber auch im Zusammenleben der Nolans auf. Und die Gemeinschaft reagiert, jeder auf seine Weise. Diese Blicke auf die Menschen in New York und ihre etwas besondere Stellung und auch blicke auf New York und das Gefüge dieser Stadt gelingen Anna Quindlen meisterhaft. Sie versteht es sehr gut Menschen in ihren jeweiligen Situationen glaubhaft zu beschreiben und das Interesse des Lesers zu wecken undihre zynische Schreibe ist absolut perfekt dem Thema angepasst. Und ich bin neugierig auf weiteres aus der Feder dieser richtig guten Autorin geworden.

In der Mitte des Lebens
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 10.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nora Nolan sollte zufrieden sein. Sie und ihr Mann Charlie gehören zur New Yorker Upper Middle Class, nennen ein schönes Haus in einer prestigeträchtigen Ecke Manhattans ihr Eigen. Die Kinder sind wohlgeraten und studieren an teuren Unis und beruflich sieht es für Nora ebenfalls sehr gut aus. Als Fundraiserin hat sie sich einen ... Nora Nolan sollte zufrieden sein. Sie und ihr Mann Charlie gehören zur New Yorker Upper Middle Class, nennen ein schönes Haus in einer prestigeträchtigen Ecke Manhattans ihr Eigen. Die Kinder sind wohlgeraten und studieren an teuren Unis und beruflich sieht es für Nora ebenfalls sehr gut aus. Als Fundraiserin hat sie sich einen guten Ruf erworben und als sie die Leitung eines neuen Museums übernimmt, geht es noch eine Stufe aufwärts. Aber Charlie sieht es ein wenig anders aus, seine Laufbahn als Investmentbanker stagniert, jüngere, bissigere Leute sind an ihm vorbei gezogen. Noras Erfolg macht ihn neidisch. Dann erschüttert ein Vorfall die wohlsituierte Nachbarschaft. Jack Fisk ist mit einem Golfschläger auf den hispanischen Handwerker losgegangen, der seit Jahr und Tag sich um die Kleinreparaturen in der Nachbarschaft kümmert. Nun reißen plötzlich Gräben auf. Um es gleich vorweg zu sagen: der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen. Er zeichnet ein präzises Gesellschaftsbild, jeder Satz sitzt und legt die Befindlichkeiten der Protagonisten bloß. Wenn zum Beispiel Charlie es als Ritterschlag ansieht, dass er nun einen Parkplatz auf einer begehrten Brachfläche bekommt, merkt man rasch um die Hohlheit seines Daseins. Als er seinen Nachbarn Fisk nach dem tätlichen Angriff noch verteidigt und den Vorfall als Versehen abtut, kommen Nora immer deutlicher Zweifel an Charlies Charakter. Ihre Ehe ist nicht mehr gut, sie ist zu einer Zweckgemeinschaft geworden und Nora überlegt, ob Charlies Charakter schon immer so war, oder ob er sich im Lauf der Jahre verändert hat. Aber die beiden Kinder, das gemeinsame Haus und nicht zuletzt der Hund, sind der Kitt der alles noch zusammenhält. „In Wahrheit waren die meisten Ehen doch wie Luftballons: Einige wenige platzten ohne Vorwarnung, aus den allermeisten wich aber langsam die Luft, bis nur noch ein trauriges, knittriges Etwas ohne jeden Auftrieb übrig war.“ oder „Vertrautheit erzeugt Verachtung“, diese Zitate machen Noras Gedanken schon sehr deutlich. „Der Platz im Leben“ ist ein Roman, der mich auf hohem Niveau bestens unterhalten hat. Ich mochte die Warmherzigkeit, mit der Anna Quindlen ihre Protagonisten beobachtet und denen sie trotzdem auch mit leiser Ironie begegnet. Der Roman ist auch ein Roman New Yorks oder besser Manhattans. Die Autorin hat den Pulitzer Preis für ihre journalistischen Arbeiten bekommen und ihre Romane sind Bestseller. Verdient wie ich finde.


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