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  • Das Mädchen aus der Severinstraße

Das Mädchen aus der Severinstraße

Roman

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Inhalt und Details

Ein Roman über eine große Liebe und ein lebendiges Stück deutscher Zeitgeschichte

Köln, 1937. Die siebzehnjährige Maria Reimer bewirbt sich heimlich als Fotomodell. Sie ahnt nicht, welche Pläne der Chef des Foto-Ateliers mit ihr hat: Sie soll das neue Gesicht der Nazi-Propaganda werden. Der jüdische Fotograf Noah will Maria noch warnen, aber sie missversteht sein Verhalten - und verliebt sich in ihn.

Jahrzehnte später findet Marias Enkelin Sabine ein Vermögen im alten Haus der Familie. Es ist Geld und Gold, das der Großvater versteckt hat. Aber woher stammt der Reichtum? Was ist Ende der 1930er Jahre wirklich geschehen, als Maria unter dem Künstlernamen Mary Mer vor der Kamera stand?

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Ja

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Seitenzahl

    480 (Printausgabe)

  • Erscheinungsdatum

    23.09.2019

Beschreibung & Medien

Ein Roman über eine große Liebe und ein lebendiges Stück deutscher Zeitgeschichte

Köln, 1937. Die siebzehnjährige Maria Reimer bewirbt sich heimlich als Fotomodell. Sie ahnt nicht, welche Pläne der Chef des Foto-Ateliers mit ihr hat: Sie soll das neue Gesicht der Nazi-Propaganda werden. Der jüdische Fotograf Noah will Maria noch warnen, aber sie missversteht sein Verhalten - und verliebt sich in ihn.

Jahrzehnte später findet Marias Enkelin Sabine ein Vermögen im alten Haus der Familie. Es ist Geld und Gold, das der Großvater versteckt hat. Aber woher stammt der Reichtum? Was ist Ende der 1930er Jahre wirklich geschehen, als Maria unter dem Künstlernamen Mary Mer vor der Kamera stand?

Artikeldetails

Format

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Text-to-Speech

Nein

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  • Seitenzahl

    480 (Printausgabe)

  • Erscheinungsdatum

    23.09.2019

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783641231828

  • Verlag Random House ebook
  • Dateigröße

    3355 KB

  • Verkaufsrang

    10165

Buchhändler-Empfehlungen

Fesselnd & informativ

Andrea Reimann, Thalia-Buchhandlung Winsen

Der Roman spielt in 2 Zeitebenen. Inspiriert hat die Autorin ihre Großmutter Maria Reymers, die das Mädchen aus der Severinstraße in Köln ab Ende der 1930er Jahre ist. Sie ist 17 Jahre alt und möchte Fotomodemodel werden, macht sich ohne die Erlaubnis und das Wissen ihres Vaters auf den Weg nach Düsseldorf, um sich dort in einem Fotoatelier zu bewerben. Die zweite Ebene spielt in der Gegenwart. Sabine, die Enkelin von Maria entdeckt nach dem Tod des Großvaters Heinrich mit ihrer Großmutter in deren Haus im Keller Tausender-Geldscheine und Goldbarren. Welche Familiengeheimnisse offenbaren sich hier? Die Großmutter ist außer sich und möchte mit dem Geld nichts zu tun haben! Sabine versucht die Lücken ihrer Familiengeschichte aufzudecken. Last but not least spielte im Leben von Maria der jüdische Fotograf Noah eine große Rolle. Die Autorin-selbst Journalistin- hat mich von der ersten Seite eingefangen und die Spannungskurve hielt in diesem interessanten Roman bis zum Schluss.

Köln 1937

Nadine Sommer, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Maria Reimer träumt davon, als Fotomodell dem langweiligen Alltag zu entfliehen und in dem Gesuch eines Fotoateliers in Düsseldorf sieht sie ihre große Chance. Doch geht sie vielleicht viel zu Naiv an die Sache ran und bringt damit alle in Gefahr? Jahre später stößt Marias Enkelin auf Gold und Bargeld im Haus ihrer Großeltern und Maria schweigt vehement dazu. Annette Wieners flechtet gekonnt ihre eigene Familiengeschichte mit ein und schafft so einen lebendigen Einblick in die Vergangenheit. Die Geschichte der Enkelin war mir allerdings an einigen Stellen zu gezwungen und zu oberflächlich, weswegen dieser Teil für mich etwas schleppender zu lesen war. In Maria konnte ich mich gut hineinversetzen während ich zu Sabine keine Verbindung aufbauen konnte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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4
1
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emotionale Lesezeit
von meine.literaturliebe am 25.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Köln 1937. Die 17-jährige Maria bewirbt sich heimlich als Fotomodel und verliebt sich dabei in den jüdischen Fotografen. Sie ahnt nicht, dass die Aufnahmen für die Nazi-Propaganda als Vorbild für Frauen dienen sollen. Jahrzehnte später findet ihre Enkelin nach dem Tod ihres Großvaters eine hohe Summe von Geldscheinen und Gold u... Köln 1937. Die 17-jährige Maria bewirbt sich heimlich als Fotomodel und verliebt sich dabei in den jüdischen Fotografen. Sie ahnt nicht, dass die Aufnahmen für die Nazi-Propaganda als Vorbild für Frauen dienen sollen. Jahrzehnte später findet ihre Enkelin nach dem Tod ihres Großvaters eine hohe Summe von Geldscheinen und Gold und stellt Nachforschungen zur der Vergangenheit ihrer Großeltern an... Es war eine sehr aufwühlende und emotionale Lesezeit für mich, die ich dennoch sehr genossen habe. Inspiriert wurde die Autorin durch ihre eigene Familiengeschichte, die dem Buch eine zusätzliche Tragik verleiht. Ich kann allen die gerne Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg lesen, diese dramatische Geschichte empfehlen.

Köln zur Zeit der Nazidiktatur
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners, erschienen im Blanvalet Verlag, ist die Geschichte eines 17jährigen Mädchens mit einem Traum, wie ihn viele junge Mädchen auch heute träumen. Nur ist die Zeit eine andere und der Traum damit fast unerfüllbar. Die junge Maria Reimer aus Köln hat sich 1937 in den Kopf gesetz... "Das Mädchen aus der Severinstraße" von Annette Wieners, erschienen im Blanvalet Verlag, ist die Geschichte eines 17jährigen Mädchens mit einem Traum, wie ihn viele junge Mädchen auch heute träumen. Nur ist die Zeit eine andere und der Traum damit fast unerfüllbar. Die junge Maria Reimer aus Köln hat sich 1937 in den Kopf gesetzt Model zu werden und bewirbt sich ohne das Wissen ihres Vaters in einem Atelier in Düsseldorf. Dort verliebt sie sich Hals über Kopf in den jüdischen Fotografen Noah, dessen Schicksal zeitlebens mit dem ihren verbunden bleiben wird. Sowohl ihr Vater, als auch Noah wollen verhindern, dass ihr Gesicht für die Nazipropaganda vermarktet wird, was sie als naiver Tennager vielleicht ahnt, aber nicht wirklich durchblickt. Ihr Benehmen ist dann auch oft sehr grenzwertig und gefährlich in einer Zeit, wo an jeder Ecke ein Spitzel auftauchen könnte. Auf der anderen Seiten bezieht sie trotz ihrer Jugend Haltung, und das fand ich toll. Ein zweiter Erzählstrang führt in die Jetztzeit. Bei einer Aufräumaktion im Haus der Großmutter entdeckt die Enkelin von Maria unter dem Teppich einen größeren Geldbetrag. Der verstorbene Großvater muss diesen geheimen Schatz wohl versteckt haben und die Großmutter ist geschockt und erzürnt. Offensichtlich gibt es in der Familiengeschichte doch noch große Lücken, über die die Großmutter beharrlich schweigt. Sabine versucht Recherchen über den Großvater anzustellen, um Genaueres zu erfahren. Nach und nach wird dann die Familiengeschichte aufgedeckt. Das Buch war spannend erzählt, auch wenn ich den Schreibstil zuweilen als etwas sperrig empfunden habe. Das heute so weltoffene Köln, war offensichtlich eine Nazihochburg, was mich ziemlich geschockt hat, weil ich es tatsächlich nicht wusste. Es gab Lager mitten in der Stadt, die Keinem verborgen bleiben konnten. Das ganze Grauen dieser Zeit ist gut nachfühlbar und macht zutiefst betroffen. Die Ähnlichkeiten zwischen Maria und Sabine, die sich beide sehr für ein Kind einsetzen, Maria für einen kleinen jüdischen Jungen und Sabine die in ihrer Eigenschaft als Mitarbeiterin des Jugendamts für einen vernachlässigten, mißhandelten Jungen, waren mir ein bisschen zu gewollt und offensichtlich. Am Ende des Buches bleiben auch leider ein paar Fragen offen. Die Autorin hat in ihrer Geschichte Erinnerungen ihrer Großmutter mit verarbeitet, was ich ausgesprochen interessant fand. Im Anschluss an die Geschichte erfährt man was tatsächlich so passiert ist und was rein fiktiv war. Erstaunlicherweise sind die Dinge die man für eher erfunden gehalten hat, dann die, die die Großmutter der Autorin genau so erlebt hat. Das Buch ist auf jeden Fall fesselnd und lesenswert. Aus oben genannten Gründen hat es mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugt.

Toller Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse und den blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Nachdem ich einiges über die Entstehung des Buches gelesen habe, da die Autorin einen Teil ihr... Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse und den blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Nachdem ich einiges über die Entstehung des Buches gelesen habe, da die Autorin einen Teil ihrer Familiengeschichte mit hat einfließen lassen, mir die Kurzbeschreibung gefallen hat und das Setting in Köln ist, wollte ich als Kölnerin den Roman unbedingt lesen. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht so leicht, ich benötigte ca. 100 Seiten um einen Bezug zur Geschichte aufbauen zu können. Den Schreibstil habe ich als ruhig, flüssig und leicht verständlich empfunden. Die Erzählstränge werden von Annette Wieners in zwei Zeitebenen dargestellt, bestehend aus Marias Vergangenheit und ihrer Erinnerungen im späteren Teil des Buches, die Gegenwart in der Enkelin Sabine nach einem „Wohnzimmerfund“ Nachforschungen anstellt. Ich muss sagen das mir der Teil aus der Vergangenheit sehr gut gefallen hat, in die bildlichen Beschreibungen von Köln in den Dreißigerjahren konnte ich mich gut hineinversetzen. Auch wenn ich schon viele historische Romane gelesen habe, war ich oftmals schockiert über das Vorgehen innerhalb der Diktatur des nationalsozialistischen Deutschlands. Obgleich die Inhalte des Buches sehr gut recherchiert waren empfand ich keinen Sachbuchähnlichen Charakter. Maria konnte mich gleich zu Beginn mit ihrer mutigen Haltung, Dinge zu hinterfragen und nicht alles hinzunehmen überzeugen. Leider hat mir der Gegenwartspart nicht so gut gefallen, mit Sabine kam ich überhaupt nicht zurecht, ihre unnahbare, melancholische und teils naive Art minderte meinen Lesegenuss leider enorm. Ich konnte es nicht nachvollziehen, wie eine erwachsene Frau die innerhalb der Geschichte für eine Behörde tätig ist, sich in dem Maße aufgeben kann. Ich empfand die Liebesgeschichte, die sich innerhalb der Gegenwartsform entwickelte als unpassend. Mein Fazit: Ein spannender historischer Roman der nachwirkt.

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