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Der kleine Buchladen der guten Wünsche

Roman

Von Büchern, Bienen, kleinen und großen Träumen und vielen guten Wünschen ...

Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf - zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen - genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in diese wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist ...
Portrait
Marie Adams veröffentlichte unter anderem Namen bereits Romane - in denen es darum geht, die Liebe nach Jahren durch den Alltag zu retten und das Familienchaos zu meistern. Umso mehr Freude hat sie nun daran, ein Liebespaar auf fast märchenhafte Weise erst einmal zusammenzubringen - schließlich weiß sie aus eigener Erfahrung, wie irrational das Glück manchmal arbeitet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641244064
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1318 KB
Verkaufsrang 9378
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Eine nette, unterhaltsame Lektüre! Josefine ist mir sehr sympathisch, weil sie mit genau so viel Herzblut diesem wunderbaren Beruf nachgeht, wie ich persönlich. Einzig der Stil und manche Wendung der Handlung wirken etwas holperig - trotzdem schön zu lesen.

Endlich einmal eine realistische Buchhandlung

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2016 erschien das erste Buch der Autorin Marie Adams – „Das Café der guten Wünsche“ – welches ich Anfang 2017 verschlungen habe. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, wie Sie meiner damaligen Besprechung entnehmen können. 2017 erschien dann „Das Glück schmeckt nach Popcorn“. Auch wieder schön, aber Kino ist einfach nicht so meins. Und nun war ich doch sehr gespannt, aber auch etwas skeptisch, als ich die Ankündigung des neuen Titels in der Verlagsvorschau entdeckte. Wieder gute Wünsche? Wird es ein Abklatsch des Cafés? Und dann auch noch Buchladen? Die Arbeit in Buchhandlungen wird in Romanen zumeist so rosarot und voller Klischees erzählt. Mit der Realität hat es wenig bis gar nichts zu tun. Doch letztendlich hat meine Neugier gesiegt, und ich habe das Buch gelesen. Ja, ja, der Klappentext! Wie immer bin ich nicht wirklich zufrieden damit. Hier nun meine Inhaltsangabe: Das Buch beginnt mit einem Epilog. Am 11. September 2001 sitzt die junge Josefine bei ihrer Großtante Hilde in deren kleiner Bücherei in der Rhön. Sie schaut zu, wie ihre Großtante Bücher verkauft. Doch dann passierte es – die Welt verliert wieder einmal ein Stück ihrer Unschuld. Danach springt das Buch in die Gegenwart. Es sind knapp zwanzig Jahre vergangen. Josefine führt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Mark eine eigene kleine Buchhandlung in Köln, die sich allerdings sehr von der Buchhandlung ihrer Großtante unterscheidet. Sie haben neben Büchern viele weitere Dinge, die man dort entdecken kann, die aber nur sehr bedingt etwas mit dem Thema Buch zu tun haben. Mark denkt sehr wirtschaftlich, und doch krebst die Buchhandlung sehr am Existenzminimum, da sie viele Schulden abzustottern haben. Eines Tages erhält Josefine eine Trauerkarte. Ihre Großtante ist verstorben. Für Josefine gibt es etwas zu erben, aber das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Josefine muss für ein halbes Jahr in das Haus ihrer Großtante ziehen und die Buchhandlung für diese Zeit weiterführen. Schafft sie dies, erbt sie alles, inkl. eines nicht unerheblichen Geldbetrags. Schafft sie es nicht, bekommt sie gar nichts. Im Gegensatz zu ihrem Lebensgefährten, möchte sie das Erbe ausschlagen. Aber er überzeugt sie, dass sie das Geld unbedingt brauchen. Und so zieht sie zurück in die Rhön. Damals, als sie jede Ferien bei ihrer Großtante verbracht hatte, hatte sie einen guten Kumpel – Johannes, der auf dem benachbarten Hof lebte. Sein Vater hatte u.a. eine Bienenzucht. Doch seitdem sie älter geworden ist, ist der Kontakt zu Johannes eingeschlafen. Auch weil seine Familie einige Schicksalsschläge wegstecken musste. Dieser Johannes lebt wieder in dem Haus seiner Eltern. Doch er scheint nicht glücklich zu sein. Kann Josefine die Freundschaft wiederaufleben lassen? Und wie wird sich das halbe Jahr in der Rhön für alle auswirken? Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst einmal ein wenig beleidigt. Ich fühlte mich als Thalianerin angegriffen. „Rund fünf Millionen Leser waren in den letzten Jahren weggebrochen und brachen damit auch manchem Buchladen das Genick. Und viele der übriggebliebenen Leser ließen sich lieber durch Algorithmen beraten als durch ausgebildete Buchhändler, die eben doch etwas ganz anderes waren, als einfache Verkäufer oder Buchhalter. Wobei manche Buchhandelsketten schon auf ausgebildete Buchhändler verzichtete und stattdessen Studenten für den Mindestlohn einstellte – ebenfalls aus Kostengründen.“ (e-book Seite 33). Ich selbst bin ausgebildete Buchhändlerin und in meiner Filiale werden auch noch Buchhändler ausgebildet. Doch was mir an dieser Tätigkeit als besonders wichtig erscheint, ist das Herzblut, mit dem die Mitarbeiter arbeiten. Eine Aushilfe mit Herzblut kann sicher genau so gut, oder sogar besser beraten, als ein Buchhändler ohne Herzblut! Doch nachdem ich mein eingeschnappt sein überwunden hatte, hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich habe nämlich noch nie einen Roman gelesen, der die Arbeit in einer Buchhandlung so gut beschreibt. Mit all der Mühe, aber auch der Freude, die dieser Beruf machen kann – egal, ob in einer kleinen Buchhandlung oder in einer großen Kette. Egal ob mit oder ohne Ausbildung. Doch der Buchladen allein und das Thema Buchhandel sind natürlich nicht das einzige Thema des Romans. Was ist mit Johannes passiert? Warum wirkt er so traurig und warum ist sein Elternhaus so heruntergekommen. Was war zwischen Johannes und der Großtante Hilde? Josefine spürt, dass es da offensichtlich etwas gibt, worüber Johannes nicht sprechen will. Wie wird es nach einem halben Jahr weitergehen? Schafft Josefine dieses halbe Jahr? Wird sie die Buchhandlung danach verkaufen? Und was hat es mit dem Angebot des Bürgermeisters auf sich, der den kleinen fiktiven Ort fast entzweit? Ein sehr schöner Roman, der durch das Cover, den Titel und den Klappentext weitaus kitschiger rüberkommt, als er in Wirklichkeit ist. Es ist ein Roman, der deutlich seine Finger in Wunden der heutigen Zeit legt. Es ist aber auch eine schöne Liebesgeschichte, deren Ende man zwar ahnt, die aber natürlich zwischendrin einige Turbulenzen zu überstehen hat. Für mich hat sich hier gezeigt, dass ein Wohlfühlroman doch durchaus auch sehr realistische Lebensumstände beinhalten kann. Es muss nicht immer alles rosarot sein!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
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Viel mehr, als ein typischer Frauenroman
von Franzy aus Gießen am 23.03.2020
Bewertet: Taschenbuch

~~~Meine Meinung~~~ Prinzipiell bin ich ja nun eher nicht so der Typ Frau, der diese typischen Frauenromane liest, in denen die Protagonistin durch irgendeine Krise muss, ihre Beziehung in Frage stellt, mit jemand anderem anbandelt und mit diesem dann - natürlich nach Lösung ihrer Probleme - auf einem weißen Hengst in den Sonn... ~~~Meine Meinung~~~ Prinzipiell bin ich ja nun eher nicht so der Typ Frau, der diese typischen Frauenromane liest, in denen die Protagonistin durch irgendeine Krise muss, ihre Beziehung in Frage stellt, mit jemand anderem anbandelt und mit diesem dann - natürlich nach Lösung ihrer Probleme - auf einem weißen Hengst in den Sonnenuntergang reitet. Das ist mir oft zu kitschig, zu öde und hat häufig den "Kennste einen, kennste alle"-Effekt. Aber alle Jubeljahre greife ich eben doch mal zu solch einem Buch. Wie so oft im Leben, wurde ich von Äußerlichkeiten angelockt. Das Cover gefällt mir einfach wahnsinnig gut - ein süßer kleiner Buchladen, wie wir ihn uns alle wünschen, aber kaum noch finden können. Da musste ich einfach nach dem Klappentext schauen. Und wie vermutet, steckte dort scheinbar wieder einer von diesen Frauenromanen drin. Allerdings konnte ich dem Cover nicht widerstehen und entschied, dass ich dieses Buch haben wollte. Josefinde führt mit ihrem Freund Mark eine kleine, aber moderne Buchhandlung in Köln. Neben Büchern bieten sie noch viel Kleinkram wie zum Beispiel Adventskalender an. Der Laden läuft, aber das bedeutet natürlich auch viel Arbeit und Verzicht. So kommt es, dass Josefine es nicht mehr schafft ihre Tante Hilde zu besuchen, bevor diese stirbt. Doch dann muss Josefine Köln hinter sich lassen um sich ganz auf das Erbe in der Rhön konzentrieren zu können. Ich mochte Josefine sehr gerne. Eine Frau, die weiß was sie will und für ihren Traum kämpft. Lediglich bei ihrer Partnerwahl war sie nicht so geschickt. Mark ist mir vom ersten Moment an unsympathisch. Während sie das große Ganze im Blick hat, denkt er egoistisch und will zu Recherchezwecken für sein neues Buch nach Rom fliegen, obwohl Josefine versucht alle finanziellen Löcher zu stopfen und das mehr schlecht als recht funktioniert. Als Tante Hilde dann stirbt, hofft Mark auf ein großes finanzielles Erbe, obwohl die Tante selbst nicht viel hatte und ihr kleiner Buchladen nicht mehr den Profit machte, den man sich gewünscht hätte. Allerdings hat Mark die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn an Josefines Erbe sind ziemlich gemeine Bedingungen geknüpft, für deren Erfüllung sie ihre Zelte in Köln abbrechen und in die Rhön kommen muss - was auch gut so ist! Auch wenn das Buch mit deutlich mehr daherkommt, als ich erwartet hatte, ist und bleibt es eben doch ein Frauenroman, in dem Liebesverwicklungen und ein Hin und Her nicht ausbleiben. Natürlich gibt es neben den Problemen mit den beiden Buchhandlungen auch noch Familiengeheimnisse und neue Probleme, für die eine Lösung gefunden werden muss. ~~~Fazit~~~ Es ist und bleibt am Ende eben doch ein Frauenbuch, konnte aber mit mehr aufwarten, als ich erhofft hatte. Ich habe mit Josefine gelitten, gebangt und gehofft und wurde zu jeder Zeit großartig unterhalten! Eine absolute Leseempfehlung für alle, die diese Art Bücher mögen und sich in eine urige, kleine Buchhandlung hineinträumen wollen.

Handlung in den Rahmen gepresst
von Bücher in meiner Hand am 20.01.2020

Ein Buch über Bücher und Buchhandlungen - exakt mein Beuteschema. Weil ich den Vorgängerroman "Das Café der guten Wünsche" von Marie Adams bereits kenne und mochte, freute ich mich auf den Buchladen. Doch schnell wich meine Euphorie einer Enttäuschung. Vor kurzem hatte Josefine noch mit ihrer Tante Hilde Kontakt und wusste, d... Ein Buch über Bücher und Buchhandlungen - exakt mein Beuteschema. Weil ich den Vorgängerroman "Das Café der guten Wünsche" von Marie Adams bereits kenne und mochte, freute ich mich auf den Buchladen. Doch schnell wich meine Euphorie einer Enttäuschung. Vor kurzem hatte Josefine noch mit ihrer Tante Hilde Kontakt und wusste, dass sie eine Routine-Operation vor sich hat. Als nächstes erreicht Josefine die Todesanzeige. Wie Josefine vom Tod ihrer Tante unterrichtet wird, finde ich total unglaubwürdig. Als Familienmitglied wird man vom Spital verständigt, zumindest hätte die Bezugsperson vor Ort doch erst mal angerufen und alles weitere zusammen geplant. Aber nix da, Josefine wird - ohne ihre Eltern - einfach nur zur Beerdigung eingeladen und erfährt dort vom Testament. Diese unlogischen und an den Haaren herbeigezogenen Szenen störten mich den ganzen Roman über, auch wenn sie später keine Rolle mehr spielen. Es schien, als ob die Handlung irgendwie in einen Rahmen gepresst wird, damit es passt. Josefine führt zusammen mit ihrem Partner Mark - den ich nicht ausstehen konnte - eine Buchhandlung in Köln. Die beiden brauchen Geld, also versucht Josefine das Erbe anzutreten. Die nächsten Monate lebt sie nun in der Rhön, wohnt im Haus von Tante Hilde und arbeitet in der Buchhandlung. Doch auch hier warten Komplikationen: die Strassenzeile der Buchhandlung soll verkauft werden, der Bürgermeister macht Druck und Nachbar Johannes, mit dem Josefine früher die Ferien verbrachte, stellt sich komisch an. Alsbald fliegen nicht nur seine Bienen aus, sondern auch Funken zwischen den beiden ehemaligen Freunden. Weswegen Johannes sich so komisch verhält, wird im Laufe der Geschichte, die einige Geheimnisse verbirgt, erläutert. Der Roman ist okay, mehr leider nicht. Er hat mir bei weitem nicht so gut gefallen wie "Das Café der guten Wünsche". Im kleinen "Buchladen der guten Wünsche" geht es mehr ums Überleben der Buchhandlung als um die speziellen Wünsche. Die kamen mir zu kurz. Ich glaube, es hätte mehr Sinn gemacht, die hier ganz wegzulassen und das Augenmerk auf die vielen anderen Dinge zu lenken. Ausserdem weckt der Titel Erwartungen, die die Geschichte nicht erfüllen kann. Fazit: Die Geschichte ist okay, man muss aber über einige Schnitzer hinwegsehen können. Mir gelang das leider nicht und deshalb gibts auch nur knappe 3.5 Punkte.

Absolute Leseempfehlung
von U. Pflanz am 19.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch für jeden Buchliebhaber. Ich konnte mich sofort in die Geschichte reinfallen lassen und genießen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Zudem hat die Autorin auf eine ganz tolle Art, die auch nicht überhand nahm, das Setting bildlich beschrieben.Man konnte es sich sehr gut vor Augen führen. Z... Ein Buch für jeden Buchliebhaber. Ich konnte mich sofort in die Geschichte reinfallen lassen und genießen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Zudem hat die Autorin auf eine ganz tolle Art, die auch nicht überhand nahm, das Setting bildlich beschrieben.Man konnte es sich sehr gut vor Augen führen. Zudem finde ich dass es auch tiefgründiger geschrieben wurde und nicht nur typisch oberflächlich gehalten wurde. Man kann auch absolut die Entscheidung von Josefine verstehen. Die Erinnerungen und auch die Liebe verändert so einiges. Auch wird hier sehr deutlich wie unterschiedlich Städter und Ländler sind. Auf dem Land ist der Zusammenhalt ganz anders. Es geht warmherziger und familiärer zu. Das Beispiel ist Mark, der sich sehr gerne hervorhebt und auch zum Teil sehr egoistisch ist. Während Josefine und Johannes einem gleich ans Herz wachsen. Josefine baut aus voller Überzeugung den Buchladen ihrer Tante wieder auf, und somit auch wieder in die Gänge kommt. Aber was es mit dem Imker Johannes auf sich hat, das verrate ich euch nicht. Da ich mich sehr wohl gefühlt habe, das Buch nicht weglegen konnte und mich in die Buchhandlung verliebt habe, gibt es eine glasklare Leseempfehlung und absolut verdiente 5 von 5 Sternen