Der Store

Rob Hart

(69)
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Beschreibung

Du bekommst alles im Store.
Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern - die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641244309
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Warehouse
Dateigröße 2292 KB
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Verkaufsrang 13701

Buchhändler-Empfehlungen

B. Zolper, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Eine Zukunftsvision über die Gesellschaft, die erschreckend nah scheint. Ist es wirklich besser, alles immer sofort zur Verfügung zu haben? Dass uns alles aus Bequemlichkeit erleichtert wird? Oder hat nicht alles seinen Preis..? Das Buch regt zum Nachdenken an.

Näher an der Realität als man denkt

Mara Sonnek, Thalia-Buchhandlung Essen

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, einem riesigen Onlinehandel, der alles überallhin liefert. Cloud wurde von Gibson Wells gegründet und aufgebaut. Nach außen hin wirkt Cloud als Familie, zu der jeder dazugehören möchte. Doch alles hat seinen Preis. Die Mitarbeiter leben an dem Ort an dem sie arbeiten. Dadurch lassen sich Arbeit und Freizeit kaum voneinander trennen. Zudem müssen alle Angestellten ein „Cloud-Band“ tragen. Dieses dient als Schlüssel, Geld, Uhr, zur Kommunikation und außerdem zur Überwachung. Zinnia bekommt eine Anstellung im Lager und Paxton beim Sicherheitsdienst. Beide wollten in einer anderen Abteilung arbeiten, doch sie machen das Beste daraus. Paxton, der die Cloud eigentlich verabscheut, arbeitet dich hoch und bekommt immer mehr Verantwortung und Anerkennung, die er sichtlich geniest. Dies kommt Zinnia zugute, denn sie verfolgt ein bestimmtes Ziel, welches sie aber geheim halten muss. Dabei kommen ihr die Informationen, die sie von Paxton erhält, gerade richtig. Paxton, der davon rein gar nichts ahnt, verliebt sich in Zinnia und möchte sogar mit ihr zusammenziehen. Doch Zinnina darf sich nicht ablenken lassen, sie muss sich ganz darauf konzentrieren, ihren Auftrag zu erledigen. • Die ersten 300 Seiten ziehen sich unglaublich in die Länge. Wir erfahren alles über die Cloud, wie sie funktioniert, welche Arbeitsplätze es gibt und wie die Aufgaben der jeweiligen Position aussehen und wie die Cloud gegründet wurde. Doch alles in allem passiert ziemlich wenig. Natürlich braucht jede Geschichte seine Einführung, gerade bei „Der Store“ ist es wichtig die Cloud zu verstehen, aber das alles hätte man etwas kürzen können. Das Buch behandelt ein äußerst wichtiges Thema, und auch wenn es zunächst wie eine Dystopie scheint, ist es von der Realität gar nicht so weit entfernt. Der Einzelhandel ist ausgestorben, denn jeder lässt sich nur noch von Cloud beliefern und dadurch gibt es auch nur noch dort Arbeitsplätze. Auch das Klima hat sich so dramatisch verändert, dass die Menschen kaum noch ihr Zuhause verlassen können. Ich war sehr gespannt auf das Buch und es hatte wirklich großes Potential, jedoch wurde ich ziemlich enttäuscht, da mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen hat. Es gab einfach viel zu wenig Handlung und die Protagonisten waren mir auch nicht sympathisch. Zum Schluss wurde es war noch etwas besser, trotzdem kann ich dem Buch nur 2/5 geben. Die Handlung am Ende, lässt erahnen, dass es einen zweiten Band geben wird, was mich hoffen lässt, dass dieser um einiges spannender wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
69 Bewertungen
Übersicht
38
21
6
3
1

Beklemmende und psychologisch überzeugende Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Unterhaltungsroman nennt der Verlag "Der Store", bekommen habe ich eine beklemmende Dystopie. Beklemmend, weil sie gar nicht so fern und unrealistisch wirkt. Obwohl der Roman in der zweiten Hälfte ordentlich an Tempo zulegt und zum Pageturner wird, empfinde ich ihn mehr als Milieustudie oder Gesellschaftsroman, denn als Thriller... Unterhaltungsroman nennt der Verlag "Der Store", bekommen habe ich eine beklemmende Dystopie. Beklemmend, weil sie gar nicht so fern und unrealistisch wirkt. Obwohl der Roman in der zweiten Hälfte ordentlich an Tempo zulegt und zum Pageturner wird, empfinde ich ihn mehr als Milieustudie oder Gesellschaftsroman, denn als Thriller. Die Handlung ist nicht rasend innovativ, manchmal auch nicht unbedingt logisch (der zweite Auftrag etwa), und stellenweise hatte ich den Eindruck, dass noch ein Klischee und noch fragwürdiges Detail hinein mussten. Warum dann trotzdem fünf Sterne? Weil mich die Psychologie fesselte. Die abgebrühte Wirtschaftsspionin Zinnia entwickelt im Zusammensein mit dem grundanständigen Paxton Gefühle, ohne dass es unglaubwürdig oder kitschig wird. Paxton will nur einen Funken Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl, möchte seinen Job ordentlich machen und gerade dadurch so einfach zu manipulieren. Besonders wird der Roman aber erst durch den Firmengründer, Gibson Wells. Gibsons Credo lautet "Der Markt bestimmt". Wohin es führt, wenn der Markt bestimmt, exerziert der Roman eingängig vor. Das Perfide daran sind die edlen Absichten des Gründers. Das Klima zu retten und Arbeitsplätze zu sichern beispielsweise (er verzichtet ganz bewusst auf Automatisierung). Man ist geneigt, ihn für seine Innovationen zu loben, würde man nicht ständig die Risse in der Fassade sehen. Der Staat wird konsequent ausgehebelt, unter dem Vorwand der Effizienz. Trotz Gibsons Marktmacht sind die Produkte in Plastik verpackt, so viel dürfte ihm an der Umwelt also nicht liegen. Lieferanten werden im Preis gedrückt oder vernichtet, ein als anspornend gemeintes Ratingsystem führt die Arbeitssicherheitsvorschriften ad absurdum. Arm gegen Reich wäre ziemlich platt gewesen, doch die hehren Absichten Gibsons und die Lebensrealität seiner Mitarbeiter sorgen in ihrem Kontrast für Fassungslosigkeit beim Lesen. Ich fühlte mich oft an "Schöne neue Welt" erinnert, auch wenn "Der Store" an den Klassiker nicht herankommt. Dafür ist es aktuell, brandaktuell sogar. Wenn wir nicht aufpassen, könnte so tatsächlich unsere Zukunft aussehen.

eine gelungene Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 07.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Von der Store habe ich mich eine Weile fern gehalten. Seit Dezember 2019 lag das gute Buch auf meinem SuB. Es kam mir immer so überwältigend vor, was die Seitenanzahl betrifft. Insgesamt bin ich jetzt jedoch froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es war wirklich gut, auch wenn man einige Stellen hätte weg kürzen können. R... Von der Store habe ich mich eine Weile fern gehalten. Seit Dezember 2019 lag das gute Buch auf meinem SuB. Es kam mir immer so überwältigend vor, was die Seitenanzahl betrifft. Insgesamt bin ich jetzt jedoch froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es war wirklich gut, auch wenn man einige Stellen hätte weg kürzen können. Rob Hart hat damit einen dystopischen Roman geschrieben, der mich ab einen gewissen Zeitpunkt aufgesogen hat. Eigentlich hatte ich mir dieses Buch damals schenken lassen, weil das Cover und der Buchschnitt so wunderschön waren. Jetzt ist auch der Inhalt so schön. Eine Mischung aus Amazon-Intrige und George Orwell. Die Story hat mir an sich gut gefallen. Der Spannungsbogen war recht flach gehalten und ging erst in den letzten Buchabschnitten richtig hoch. Das war aber keinesfalls schlimm. Es war dadurch ein Wohlfühlbuch ohne richtig großen Nervenkitzel. Der Beginn des Buches war schön und angenehm. Wir lernen zunächst Gibson kennen, der Gründer von Cloud und ein sympathischer junger Mann der viel Dreck am stecken hat. Er begleitet uns durch das gesamte Buch und erklärt immer mal wieder, was es mit Cloud und dem System auf sich hat. Das Coint-System oder auch das Raiting. Dadurch lernen wir viel mehr von der Welt auch wenn ich diese Teile am Ende häufiger übersprungen habe, da mich diese Informationen irgendwann nicht mehr wirklich interessiert haben. Die Hauptstory war dafür zu spannend. Der gesamte Mittelteil hat mir recht gut gefallen. Wo der Einstieg noch etwas schleppend war und mich nicht sonderlich angezogen hat, war der Mittelteil das genaue Gegenteil. Ich kann nicht sagen wann das war, aber ab einem gewissen Zeitpunkt, wollte ich immer weiter lesen. Nicht weil es auf einmal so spannend war. Viel mehr wollte ich Paxton und Zinnia weiter auf ihrer Reise begleiten und hoffte grundsätzlich, dass sie doch zueinander finden. Wie es ausgeht, sage ich euch hier natürlich nicht, dass wäre zu viel gespoilert. Das Ende kam dann doch recht überraschend. Alle offenen Fragen haben sich soweit aufgeklärt und trotzdem ist da ein Cliffhanger, der wohl niemals aufgelöst wird. Deswegen hat dieses Buch einen am Ende noch einmal aufgewühlt und es regt die eigene Fantasie an. Die Frage, wie es denn jetzt weitergeht, schwebt im Raum und geht erst einmal nicht weg. Die Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Anhand von Paxton konnte man besonders gut erkennen, wie leichtgläubig und manipulierbar die Menschen werden, wenn sie in einer Blase wie der Cloud leben. Paxton war für mich am Anfang jemand, der gut in den Wiederstand gepasst hätte. Allein sein Denken und die Vorgeschichte, über die man nach und nach mehr erfährt, lassen einen so von ihm denken. Im Laufe der fast 600 Seiten wandelt er sich jedoch enorm. Das nicht zum Negativen, er wurde viel mehr immer sympathischer. Es hat Spaß gemacht und Neugierde geweckt, wie es mit diesem Mann weitergeht. Deswegen ist er einer meiner Lieblingscharaktere im Buch. Zinnia war mir zunächst unsympathisch aber auch unberechenbar. Ich wusste zunächst nicht, was ich von ihr halten solle, aber auch dies änderte sich während dem Buch. Sie ist ein wacher, intelligenter Mensch und das ist gut so. Dadurch verfällt man selbst nicht in das Denken, dass die Cloud so wundervoll ist. Immer wieder hinterfragt man wegen der Protagonistin die gesamte Handlung. Ihre Entwicklung war ebenso ersichtlich wie die von Paxton und doch bleibt er mein Favorit. Die Nebencharaktere wie Dobbs und Dakota, welche vermehrt auftauchten, machten die gesamte Geschichte nach und nach spannend. Ohne sie, wäre das Buch nur halb so spannend gewesen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, an manchen Stellen hätte man die Handlung kürzen können, da für die Länge des Buches doch recht wenig Spannung war, aber es war trotzdem ein interessantes und gutes Buch. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.

Ein toller Roman
von PaulaJosina am 15.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung. Zuallererst mö... Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung. Zuallererst möchte ich über das Aussehen dieses Buches reden. Der rote Buchschnitt erweckt auf jeden fall Interesse, wenn es in Buchhandlungen auf dem Tisch liegt und auch der gerade Buchrücken und die Pappoptik sieht toll aus. Genauso gut wie das Aussehen fand ich auch den Inhalt des Buches. Ich lese ja eigentlich ehr weniger Dystopien und deswegen war ich sehr gespannt, wie mir dieses Buch gefallen würde und es hat mich nicht enttäuscht. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Sichten waren gut gekennzeichnet. Neben den Kapiteln von Paxton und Zinnia gab es auch Kapitel vom Gründer von Cloud und Verschriftlichungen von Videos oder Befehlen. Die Geschichte und auch die Atmosphäre wurden mit dem Lesen immer etwas düsterer, was mir aber gut gefiel. Die Parallelen zu unseren Händlern wie Amazon sind erschreckend und auch die Beschreibung der Welt ist ein bisschen nervenaufreibend. Themen wie Umweltschutz, Waffen, Macht der großen Handelsketten werden angesprochen aber auch wie man den Menschen dazu bringt sich bis zum Tod zu schuften. Dieses Buch lädt zum Nachdenken ein und geht mir auch nicht mehr so wirklich aus dem Kopf. Es ist nicht die Entwicklung von Paxton und Zinnia die bei mir im Kopf bleibt sondern, dass was der Autor uns vermitteln wollte. Ich kann nicht ganz genau in Worte fassen, was ich über dieses Buch sagen möchte aber eventuell habt ihr mich verstanden. Ich muss jedoch einen halben Punkt abziehen für die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptprotagonisten an dieser Stelle abziehen, weil beispielsweise die Sexszenen etwas cringey waren. Fazit Ein guter Roman, der einen mit einem etwas mulmigen Gefühl zurücklässt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen


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