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Blood Orange - Was sie nicht wissen

Thriller

Der erste Mordfall ihrer Karriere verlangt Anwältin Alison alles ab. Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich phasenweise nicht im Griff hat, zu viel trinkt und der Affäre mit einem Kollegen kein Ende setzen kann. Doch die gute Ehefrau und Mutter in ihr gewinnt immer wieder die Oberhand. Außerdem will Alison das Schuldeingeständnis ihrer Mandantin nicht anerkennen. Ein untrügliches Gespür sagt ihr, dass die seit Jahren körperlich und seelisch misshandelte Frau ihren Mann nicht erstochen hat. Und so treffen zwei Frauen aufeinander, die etwas gemeinsam haben. Doch sie wissen es nicht. Noch nicht ...

Nur noch eine Nacht, dann höre ich auf. Ich beobachte dich. Und weiß, was du tust.
Anwältin Alison hält ihr Leben mühsam zusammen - bis ihr der erste Mordfall völlig den Boden unter den Füßen wegzieht ...
Eine neue Stimme in der Domestic-Crime-Szene: ein sensationelles Debüt, in dem es nicht nur um Mord, sondern auch um die Hintergründe der Tat geht
Rezension
»Brillant gemacht: die Sprache, der Plot, die Charaktere – großartig und zutiefst befriedigend.«
Portrait
Harriet Tyce wuchs in Edinburgh auf und studierte in Oxford Anglistik, ehe sie an der City University ein Aufbaustudium zur Juristin absolvierte. Fast zehn Jahre lang praktizierte sie als Prozessanwältin in London. Im Augenblick promoviert sie an der University of East Anglia in Creative Writing. Sie lebt im Norden Londons. »Blood Orange« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641252274
Verlag Random House ebook
Originaltitel Blood Orange
Dateigröße 2126 KB
Übersetzer Kerstin Winter
Verkaufsrang 30235
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Buchhändler-Empfehlungen

Clara Ludwig, Thalia-Buchhandlung Gotha

Dieses Buch ist eins dieser Bücher, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann und will.Eine Protagonistin, die einerseits sympathisch und gleichzeitig wahnsinnig frustrierend ist. Die es einem nicht einfach macht, sie zu mögen.Ein spannender Thriller mit überraschendem Ende.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ich habe schon schlechtere Krimis gelesen, aber eindeutig auch bessere. Fesselnd, aber oft auch gerade noch erträglich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
6
9
13
4
0

Holpriger Start
von Buecherseele79 am 03.03.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Rechtsanwältin Alison tut was möglich ist – vor Gericht ihre Fälle bearbeiten und sich einen Namen als Anwältin machen. Die Hypothek des Hauses bezahlen, ihren Mann Carl und Tochter Matilda eine gute Mutter und Ehefrau sein… und doch geht alles eher schief. Sie arbeitet zu lange und zu viel, trinkt sehr viel Alkohol, hat mit... Die Rechtsanwältin Alison tut was möglich ist – vor Gericht ihre Fälle bearbeiten und sich einen Namen als Anwältin machen. Die Hypothek des Hauses bezahlen, ihren Mann Carl und Tochter Matilda eine gute Mutter und Ehefrau sein… und doch geht alles eher schief. Sie arbeitet zu lange und zu viel, trinkt sehr viel Alkohol, hat mit ihrem Kollegen Patrick eine sehr heftige Affäre und bekommt nun ihren ersten Mordfall zugewiesen der dann doch gewisse Ähnlichkeiten zu ihrem Leben hat…aber das ahnt Alison bis dahin nicht. Für mich ist es wirklich schwer das Buch im Ganzen zu bewerten. Auf der einen Seite war es gut leserlich, viel Spannung kam allerdings nicht auf, zum Ende war ich dann geschockt und hatte mit der einen oder anderen Überraschung so nicht gerechnet…aber ja… Vorweg – als Thriller würde ich das Buch, wie schon so oft erwähnt, nicht bezeichnen. Es fällt für mich eher in die Sparte Roman, Drama, aber für einen Thriller fehlte dann doch ein gekonnter Spannungsbogen. Gerade im mittleren Teil dümpelt die Geschichte eher vor sich hin und manchmal möchte man doch ein paar Seiten lieber überspringen. Mit Alison hatte ich sehr starke Probleme. Auf der einen Seite ist sie eine erfolgreiche Anwältin die das Geld nach Hause bringt, unterstützt ihren Mann Carl der in Teilzeit als Therapeut arbeitet und sich um Haushalt und Kind kümmert. Soweit so gut. Doch Alison lässt sich ständig alles vorschreiben, die Schuld in die Schuhe schieben, sie entschuldigt sich für Dinge für die sie nichts kann, die Fehler die geschehen liegen alle an ihr. Dann hat sie eine Affäre und dem Alkohol kann sie sich auch nicht entziehen. Man möchte Alison schon des Öfteren schütteln und ihr klar machen dass sie nicht am Unglück der Welt Schuld ist. Auch dass sie hier mit zwei Männern eine „Beziehung“ führt die wissen wie sie Alison packen müssen damit sie springt. Der Mordfall, den Alison behandeln soll, gerät mehr in den Hintergrund, was ich persönlich jetzt eher schade fand. Denn wenn man dann doch mal wieder was erfahren hat, dann gab es hier und da schon gewisse Ähnlichkeiten zwischen beiden Frauen, aber die Mandantin Madeleine blieb blass, dabei hatte sie eine ebenso schwere und gehässige Ehe. Dann ist da aber noch die Tatsache dass die Autorin, in meinen Augen, sehr wichtige Dinge anspricht, nicht direkt, aber beim Lesen macht man sich als Frau wohl eher seine Gedanken. Alison geht arbeiten und zieht damit den Ärger oder Unmut von Mann und Gesellschaft auf sich. Keiner mag sehen was sie täglich leistet, dass sie mit dem Geld viel finanziert und doch ihr Bestes versucht. Wäre sie ein Mann dann würde man ihr wohl auf die Schultern klopfen und ständig Anerkennung zeigen. Ich würde auch den Aspekt der Gewalt im Allgemeinen gegen Frauen nennen, das ist hier egal ob es zum seelischen und/oder körperlichen Nachteil kommt. Beides wird hier in der Geschichte angesprochen und thematisiert. Und was passiert wenn Frauen sich nicht mehr wehren, alles geschehen oder sich, wie wohl öfter, überreden oder unterdrücken lassen. Und was dies für Veränderungen mit sich führt. Das Ende, mit seinen ganzen Offenbarungen hat mir dann doch dezent den Boden unter den Füssen weggezogen denn damit hatte ich in dieser Hinsicht nicht gerechnet, da punktet die Autorin, für mich, auf voller Linie. Obwohl ich hier und dort ein paar Punkte der Kritik habe so würde ich das Buch doch gerne weiterempfehlen, auch wenn man mit der Protagonistin Alison seine Probleme haben wird und das Buch nicht unter einem Thriller läuft.

Bittersüß!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlabrunn am 02.01.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ich habe diesen Thriller vom Diana Verlag vom Bloggerportal Randomhouse zum Rezensieren zugeschickt bekommen. Angefordert hatte ich dieses Buch aufgrund des auffallenden aber dezenten Covers, welches mir persönlich sehr gut zum dem Thema eins Thrillers mit Mord gefallen und mich angesprochen hat. Der Schreibstil von Harriet Ty... Ich habe diesen Thriller vom Diana Verlag vom Bloggerportal Randomhouse zum Rezensieren zugeschickt bekommen. Angefordert hatte ich dieses Buch aufgrund des auffallenden aber dezenten Covers, welches mir persönlich sehr gut zum dem Thema eins Thrillers mit Mord gefallen und mich angesprochen hat. Der Schreibstil von Harriet Tyce hat mir richtig gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, da es so flüssig und angenehm zu Lesen war. Außerdem war es in richtigem Maße spannend und ich habe mitgefiebert, wie dieser Mordfall wirklich abgelaufen ist und auch ob die Ehe von Alison noch zu Retten ist. Häufig hätte ich ihr am Liebsten den Kopf geschüttelt, wenn sie getrunken hat oder mit ihrem Kollegen intim zugange, obwohl sie doch eigentlich Zeit mit ihrer geliebten Tochter verbringen und diese aus vollem Herzen auskosten sollte. Dementsprechend war ich teilweise fast schon wütend auf Alison und habe sie nicht verstanden. Auf der anderen Seite, konnte ich mich aber in anderen Aspekten wieder voll in ihr wiederfinden, denn niemand ist komplett perfekt. Das, finde ich, wird in diesem Thriller sehr schön neben dem Hauptgeschehen mit rübergebracht. Ähnliche Gefühle hatte ich gegenüber Alisons Mann, Carl. Natürlich hatte ich Mitleid mit ihm und habe mich gefragt, was er noch alles mitmachen und ertragen soll. Jedoch ist auch er definitiv ein schwieriger Charakter mit einigen Macken, wie beispielsweise die übertriebene Sorge und Vorsicht im Bezug auf die gemeinsame Tochter Matilda. Patrick, Alisons Affäre, war mir, aus moralischen Gründen, natürlich von Anfang an unsympathisch und zu schmierig. Dies war aber auch seine Rolle in dem Thriller. Auch wenn er sich im Laufe der Geschichte sehr verändert. Ich fand das Geschehen spannend aber nicht in dem Maße überraschend und unvorhersehbar, wie es in den üblichen Thrillern der Fall ist. Das Ende hatte zwar nochmal so einige Überraschungen in petto, jedoch hätte ich mir in der gesamten Geschichte mehr Wendungen und Verkettungen gewünscht. Außerdem ist der aufzuklärende Mordfall, durch die privaten Probleme der Protagonisten, ein wenig in den Hintergrund gerückt und war teilweise nur als Nebengeschichte vertreten, was ich etwas schade fand. Hier hatte ich mir etwas mehr Fülle der Ereignisse erhofft und erwartet. Fazit: Das Buch hat meine wiederentdeckte Freude am Lesen von Thrillern noch weiter verstärkt und ich würde es definitiv weiterempfehlen. Jedoch würde ich in die Spannung nicht ganz so hohe Erwartungen legen, wie man das von diesem Genre gewohnt ist. Das Ende bietet aber auch in diesem Fall noch einmal eine Schocksituation.

Gelungenes Debüt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 22.12.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Eine blutüberströmte Frau sitzt schwer alkoholisiert mit dem Messer in der Hand neben der Leiche ihres Mannes, welche multiple Stichwunden aufweist. So stellt sich der erste Mordfall dar, den Alison als Verteidigerin vor Gericht vertritt. Ihre Anwaltskarriere nimmt damit eine der letzten Hürden auf dem steilen Weg nach oben. Do... Eine blutüberströmte Frau sitzt schwer alkoholisiert mit dem Messer in der Hand neben der Leiche ihres Mannes, welche multiple Stichwunden aufweist. So stellt sich der erste Mordfall dar, den Alison als Verteidigerin vor Gericht vertritt. Ihre Anwaltskarriere nimmt damit eine der letzten Hürden auf dem steilen Weg nach oben. Doch nicht alles an dem Fall ist so eindeutig, wie es auf den ersten Blick wirkt. Zwiegespalten ist auch Alisons eigenes Leben. Auf der einen Seite ihr Mann, der eine immer größere Distanz zu ihr wart, zusammen mit ihrer Tochter, und auf der anderen Seite ist da der Alkohol und Patrick, ein gutaussehender Rechtsberater, welche eine leidenschaftliche Kombination darstellen. Doch irgendjemand kommt hinter ihr kleines Geheimnis und das mitten in dem wichtigsten Prozess ihres Lebens. Das Debüt von Harriet Tyce ist nicht der klassische Thriller. Es ist viel mehr ein spannendes Drama um eine Frau in den besten Jahren, die sich zu sehr von ihrer Realität entfernt und dafür in die beruhigende Welt des Alkohols geflüchtet hat. Eine Frau, die um ihre eigenen Schwächen weiß, aber wie ein Süchtiger dennoch nicht von den Verlockungen los kommt. Tyce gelingt es sehr gut, dass Drama der Protagonistin mit dem von ihr vertretenen Mordfall parallel zum großen Finale hin zu steigern. Dabei hat der Leser so seine Probleme sich selbst positiv mit der Protagonistin zu identifizieren, denn in vielen Situationen ist sie nicht die liebenswerte oder heldenhafte, souveräne oder witzige Person, mit der sich ein Leser gerne „verbrüdert“. Viel mehr scheint sie am Rand der Gesellschaft zu stehen, nur akzeptiert von Ihresgleichen, von allen anderen im günstigsten Fall belächelt. Die Wandlung, die Tyce Alison durchmachen lässt, die Momente, in denen sie an ihrem Lebensstil zweifelt und für einen Moment klar sieht, sind gut gesetzt und ebenso dosiert. Sehr gelungen empfinde ich auch das Cover. Es impliziert etwas völlig anderes, doch nach dem Lesen des Buches ist es nahezu genial gewählt, wobei das Geniale für mich in dem Subtilen steckt. Es ist aber vor allem toll zu sehen, wie ein kleines Detail des Inhalts sich im Cover wiederfindet, etwas, was man von den meisten Buchcovern nicht behaupten kann. Stilistisch gefällt mir das Debüt von Tyce sehr gut. Ich mag es, dass sie keine Skrupel hat auch Klartext zu schreiben, dabei aber auch nicht über die Strenge schlägt. Es sorgt gleichzeitig dazu, dass das Buch quasi keine Längen aufweist, obwohl es vollkommen ohne Rasanz oder ähnlichem auskommt. Ich würde von dieser Autorin gerne mehr lesen und kann mir gut vorstellen, dass ein breitgefächertes, erwachsenes Publikum das ähnlich sieht oder meiner Meinung nach zumindest ähnlich sehen sollte.