2

Hideo Yokoyama

(8)
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Beschreibung

Zwei Fälle, zwei Ermittler, ein Schauplatz: Japan, Polizeipräsidium Präfektur D.
Fall 1: Inspektor Futawatari wird mit der personellen Umstrukturierung der Präfektur beauftragt, doch Kriminalpolizei-Legende Michio Osakabe weigert sich überraschend, in Ruhestand zu gehen. Osakabe wird zu einem Sandkorn im Getriebe der Polizeibürokratie - bis Futawatari darauf stößt, dass Osakabe nicht aufgehört hat, in einem grausamen Fall zu ermitteln, der nie gelöst wurde ...
Fall 2: Abteilungsleiterin Tomoko Nanao wird benachrichtigt, als eine junge Polizistin plötzlich nicht mehr zur Arbeit erscheint. Nanao ist für alle weiblichen Polizeikräfte der Präfektur verantwortlich und hat einen dunklen Verdacht. Als Nanao im Polizistinnen-Wohnheim erfährt, dass die vermisste Frau von einem mysteriösen jungen Mann umworben wurde, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783037921494
Verlag Atrium Verlag AG
Dateigröße 1961 KB
Übersetzer Sabine Roth
Verkaufsrang 81086

Buchhändler-Empfehlungen

A. Crespo, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Zwei grandiose Fälle die Hideo Yokoyama aufbeeindruckende Art und Weise in seinem Thriller "2" zum leben erweckt. Man fiebert bis zur letzen Seite mit und liest jede Seite mit einem Kribbeln im Körper, das schon fast beängstigend ist. Grandios.

2 in einem

Madelaine Nolte, Thalia-Buchhandlung Kassel

In diesem Werk von Yokoyama wird über zwei Fälle brichtet. Es sind sehr spannende Fälle wovon mich der erste sehr mitgenommen hat, da er sehr emotional war. Leider fand ich das Buch sehr vorausschauend was die Täter anging. Dennoch fand ich es lesenswert und würde es allen Fans von Hideo Yokoyama empfehlen und jenen,die in seine Werke erst einmal hineinschnuppern wollen.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

 Yokoyama offenbart uns in zwei kurzen Fällen eine große Bandbreite der Spannungsliteratur. Im ersten Fall einen Politthriller, im zweiten einen beinah klassischen Kriminalfall. Die Themen (Bürokratie und Sexismus) sind zwar auch hierzulande bekannt, werden aber ganz anders behandelt, als wir es gewohnt sind. Die Gespräche sind ...  Yokoyama offenbart uns in zwei kurzen Fällen eine große Bandbreite der Spannungsliteratur. Im ersten Fall einen Politthriller, im zweiten einen beinah klassischen Kriminalfall. Die Themen (Bürokratie und Sexismus) sind zwar auch hierzulande bekannt, werden aber ganz anders behandelt, als wir es gewohnt sind. Die Gespräche sind um einiges subtiler und doch so bedeutungsschwer, dass es dem Gesprächspartner wie ein Schlag ins Gesicht vorkommt. Dank der Kürze gehen die Fälle flott von der Hand. Wer davon nicht genug bekommen kann, zählt einfach weiter bis 64, dem preisgekrönten Krimi-Epos von Yokoyama.

Polizeipräfektur D kehrt zurück
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Frühjahr 2018 erschien Hideo Yokoyamas Ausnahmeroman „64“, mit dem er auch gleich den Deutschen Krimi-Preis International gewann. Sein neues Buch „2“ erzählt weitere, in sich abgeschlossene Geschichten aus der selben Polizeipräfektur. In der ersten der beiden Novellen hat es Inspektor Futawatari mit einem hochrangigen Polize... Im Frühjahr 2018 erschien Hideo Yokoyamas Ausnahmeroman „64“, mit dem er auch gleich den Deutschen Krimi-Preis International gewann. Sein neues Buch „2“ erzählt weitere, in sich abgeschlossene Geschichten aus der selben Polizeipräfektur. In der ersten der beiden Novellen hat es Inspektor Futawatari mit einem hochrangigen Polizeibeamten zu tun, der aus unerklärlichen Gründen nicht wie vereinbart sich aus seiner Position in den Ruhestand begeben will. Im Hintergrund scheint es dabei um einen alten, ungeklärten Fall gehen, der immer persönlichere Züge annimmt. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht Abteilungsleiterin Tomoko Nanao, die es anfänglich nur mit einer jungen Polizistin zu tun hat, die eines Tages nicht zum Dienst erscheint. Daraus entspinnt sich ein Geflecht aus Vermutungen und Beschuldigungen, falschem Stolz und den Geschlechterkonflikten innerhalb der Präfektur. Die Stärke von „2“ liegt wie auch im ersten Roman des Autors in der sprachlichen und psychologischen Qualität: In Yokoyamas Texten geht es nicht um spektakulär-atemberaubende Mordserien und verstörende Serienkiller. Stattdessen schildert er anhand des Mikrokosmos eines Polizeiapparates das Miteinander innerhalb der japanischen Gesellschaft. Konzepte wie Ehre, Disziplin und Zugehörigkeit besitzen einen außerordentlichen Stellenwert und so ist das Verhältnis der verschiedenen Figuren zueinander innerhalb der Hierarchien und Geschlechterverhältnisse ständig angespannt und bestimmt von Konflikten, die sich stets nur unterhalb der Oberfläche abspielen dürfen, damit niemand Gefahr läuft, sein Gesicht zu verlieren. Und obwohl die die Vorkommnisse innerhalb des Verwaltungsapparats einer Polizeipräfektur auf den ersten Blick denkbar unaufregend wirken können, besitzt Yokoyama die Fähigkeit, faszinierende wie facettenreiche Geschichten zu erzählen, die an Spannung die allermeisten Schocker Thriller in den Schatten stellen.


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