Meine Filiale

Von Büchern in Bildern

Jamie Camplin, Maria Renauro

(3)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
32,00
32,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Auf die Künstler vergangener und heutiger Zeiten übt das Buch eine große Faszination aus. Von Rembrandts die Bibel studierender Mutter über den nach einem Zechgelage im Bordell neben der lesenden Madame entschlafenen Edvard Munch bis zu Picasso, den niemand je mit einem Buch gesehen haben soll, offeriert dieser charmante kleine Band ein faszinierendes Spektrum von Bildern aller Epochen, Gattungen und Genres, die eins gemeinsam haben: Ob unübersehbar im Mittelpunkt oder versteckt am Rand – jedes von ihnen zeigt ein Buch (oder mehrere). Das Buch im Bild ist nicht nur eine Brücke zwischen Literatur und bildender Kunst, es eröffnet auch Inhalte, Referenzen und Bezüge in den Bildern, die deren Hintergrund erläutern und Einblick in die Haltung der Maler vermitteln. So führen die Bücher und die Gemälde einen unterhaltsamen Dialog zwischen Text und Bild durch die Kulturgeschichte.

Jamie Camplin hat Kunstgeschichte in Cambridge studiert und war über viele Jahre Programmleiter beim Verlag Thames & Hudson. Maria Renauro arbeitet als Bildredakteurin im gleichen Verlag.

Jamie Camplin studied art history at Cambridge and for many years was the

program director for Thames & Hudson publishers. Maria Renauro is a photo editor

for the same publisher.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7757-4595-6
Reihe Zeitgenössische Kunst
Verlag Hatje Cantz Verlag
Maße (L/B/H) 24,6/17,1/2,7 cm
Gewicht 762 g
Abbildungen mit 165 Fotos
Auflage 1
Verkaufsrang 115021

Buchhändler-Empfehlungen

Bücher, die Essenz einer demokratischen Gesellschaft!

Nadine Wobedo, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Bücher in Bildern, was für eine tolle Kombination! Das Buch verbindet Kunst und Literatur perfekt miteinander. Es erzählt die Geschichte der Beständigkeit des Buches, aufgezeigt in Gemälden und Bildern sei es als Provokation oder als Requisite, spannend und informativ zugleich. Wir bekommen Bilder von Hopper, Schiele, Magritte, Matisse oder Picasso zu sehen, sowie Gemälde, von der Allgemeinheit nicht ganz geläufigen Künstlern und Künstlerinnen. Es ist eine schriftliche und bildliche Dokumentation, wie zunehmende Bildung und Bücher nach und nach die ganze Gesellschaft, einschließlich der damaligen Frauenwelt erfasst. Ein schönes Beispiel ist hier das Bild "Die Lektüre"(1905) von Pierre Bonnard, auf dem eine Bedienstete sich scheinbar an der Bibliothek der Herrschaften bedient. Diese Malereien im Kontext zum Buch zu betrachten, bereichert Buchliebhaber und Kunstliebhaber zugleich. Das Buch. Eine Beständigkeit im Wandel der Zeiten. Auch heutzutage ein wichtiger Baustein unsere, von unseren Vorfahren erkämpfte Demokratie lebendig zu halten. Ebenso aber wichtig um unseren Geist wach und unsere Seele gesund zu erhalten. Für mich ist dieses Buch, ein Buch, das bleibt...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Von Büchern und Kunst
von annlu am 14.11.2019

Bücher haben eine lange Geschichte hinter sich und dienen in unserer schnelllebigen Zeit, in der ein Kommunikationsmittel vom anderen abgewechselt wird, immer noch als eines der wichtigsten. Die Publikation widmet sich einem eigenen Aspekt der Faszination Bücher: Wie und warum wurden Bücher in Bildern dargestellt? Aufgetei... Bücher haben eine lange Geschichte hinter sich und dienen in unserer schnelllebigen Zeit, in der ein Kommunikationsmittel vom anderen abgewechselt wird, immer noch als eines der wichtigsten. Die Publikation widmet sich einem eigenen Aspekt der Faszination Bücher: Wie und warum wurden Bücher in Bildern dargestellt? Aufgeteilt in die zwei Teile „Warum lieben Künstler Bücher?“ und „Malerei ist wie ein Buch, das seine verborgenen Schätze offenbart“ wird hier eine Verbindung zwischen Büchern und der abbildenden Kunst geschaffen. Beginnend mit der Erfindung des Buchdrucks wird ein Blick zurück geworfen. Hier bekommt man einen Überblick über die Geschichte des Buches. Die Veränderung im Stellenwert der Künstler, aber auch welche Rolle dabei Bücher gespielt haben, wird im darauffolgenden Kapitel behandelt. Es wird der Frage nachgegangen, wie bekannte Künstler zu Büchern standen, aber auch wie das Lesen in Mode kam – wozu es passende Umstände brauchte. Erklärt werden die aufgeworfenen Fragestellungen über Referenzbeispiele, die nicht nur namhafte Größen der Malerei und Literatur ins Spiel bringen. Für mich besonders interessant war der Siegeszug des Buches im 18. Jahrhundert, bei dem die skeptischen Aussagen dazu imstande waren, mich zum Schmunzeln zu bringen. Mein Interesse galt auch den Blick, der in diesem geschichtlich-einleitendem Teil auf die Rolle der Frauen geworfen wird. Auch wenn bereits im ersten Teil einige Bilder zu sehen sind, ist es der zweite, der sie in einem größeren Ausmaß zeigt. Nicht nur die Bilder, die im ersten Teil erwähnt werden, finden sich hier wieder. Er ist ein vier „Galerien“ geteilt, die je einem Thema gewidmet sind. Nach einem erklärendem Text folgen die Bilder samt Beschreibungen. Den Beginn bilden die, die vom christlichen Glauben geprägt sind. In ihnen stehen die abgebildeten Bücher für die unterschiedlichsten Werte: säkulares Wissen, Weisheit, die Erlösung oder weibliche Frömmigkeit. Danach schwenkt der Fokus auf den häuslichen Kontext, der dem Buch die Symbolkraft für Wissen und Status nimmt und es in einer heimisch-familiären Atmosphäre darstellt.Vergnügen, Freundschaft und Familienbande kommen in den häuslichen Szenen genauso vor, wie stille Besinnung oder Konflikte. Der Blick ins traute Heim bringt auch viele lesende Kinder und Frauen mit sich. Galerie drei bringt das Buch auch nach draußen, sodass sich die Freuden der Natur mit der angeregten Fantasie mischen konnten. Die vierte Galerie ist nach Leigh Hunts Ausspruch mit »die Seelen all derer versammeln, welche die Menschheit für weise hielten« betitelt. Bücher als Quell des Wissens, als Fenster zur Welt oder als Anstoß für neue Gedanken – hier werden sie in Portraits ebenso verwendet wie in Stillleben, in Bibliotheksszenen oder als Teil einer Darstellung über das Lernen berühmter Kinder. Fazit: Sowohl die Literatur als auch die Malerei spiegeln Werte und Vorstellungen der jeweiligen Zeit wieder. Hier werden Parallelen zwischen den beiden Künsten hergestellt und ihre Geschichte beleuchtet indem das Hauptaugenmerk den Büchern (als solchen und als Darstellungen) gilt. Bücher nehmen einen hohen Stellenwert in meinem Leben ein. Einem Raum ohne Bücher fehlt etwas. Warum sie mir in Kunstwerken hingegen noch nie aufgefallen sind, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht brauchte ich gerade dieses Buch, um mein Auge dafür zu öffnen.

ansprechend
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2019

Von Bücher in Bildern ist ein Thema, das mich sofort anspricht. Ich liebe Bücher und ich liebe Kunst, besonders Gemälde. Wenn dann beides zusammen kommt, kann das faszinieren. Die Auswahl der Bilder ist recht umfassend, originell ausgewählt und thematisch gut zugeordnet. Dabei sind Gemälde von Botticelli, Rembrandt, Dürer... Von Bücher in Bildern ist ein Thema, das mich sofort anspricht. Ich liebe Bücher und ich liebe Kunst, besonders Gemälde. Wenn dann beides zusammen kommt, kann das faszinieren. Die Auswahl der Bilder ist recht umfassend, originell ausgewählt und thematisch gut zugeordnet. Dabei sind Gemälde von Botticelli, Rembrandt, Dürer, Jan Veermeer, Marc Chagall, Renoir, Gauguin, Pablo Picasso, Degas, Manet, Camille Corot, Edvard Munch, Vincent van Gogh, Edward Hopper, Gustave Courbet, Egon Schiele, Velazques, Gustave Caillebotte und viele andere. Sie werden gut präsentiert, textlich kommentiert und in einen Kontext gestellt. Auffällig sind oft die Posen der lesenden Menschen. Man kann sich kaum satt sehen an ihnen. So macht ein Buch Spaß. Ich könnte es für Bücher- und Kunstfans sogar als Weihnachtsgeschenk empfehlen.


  • Artikelbild-0