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Jahre der Veränderung

Die Hebammen-Saga

Große Hebammen-Saga Band 2

Linda Winterberg

(43)
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Beschreibung

Drei junge Frauen folgen dem Ruf des Lebens.

Berlin 1929: Die drei Freundinnen haben ihren Weg gefunden: Edith arbeitet als Hebamme in der Klinik und in der Beratungsstelle für Frauen. Margots Leben steht Kopf, nachdem sie sich in einen verheirateten Mann verliebt hat, und Luise unterrichtet inzwischen Hebammen-Schülerinnen und stürzt sich ins Nachtleben der schillernden Metropole. Gleichzeitig zeigen sich die Spuren der Weltwirtschaftskrise nur zu deutlich in Berlin. Armut und Leid sind allgegenwärtig. Als Edith ein verlockendes Angebot bekommt, das ihr Leben verändern wird, ist die Freundschaft der drei Frauen auf eine harte Probe gestellt.

Die große Hebammen-Saga: historisch fundiert, atmosphärisch und voller liebenswerter Figuren.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841217424
Verlag Aufbau
Dateigröße 2142 KB
Verkaufsrang 112

Weitere Bände von Große Hebammen-Saga

Buchhändler-Empfehlungen

Die Geschichte der Hebammen geht weiter.

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Der Roman ist gut zu lesen, man findet sich schnell wieder hinein. Interessant ist es, über diese Zeit zu lesen.

Große Veränderungen stehen an

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ungefähr im Juli 2019 habe ich Ihnen an dieser Stelle den ersten Band „Aufbruch in ein neues Leben“ von Linda Winterberg vorgestellt. Und schon bei diesem ersten Band konnte ich Ihnen versichern, dass diese Hebammen-Saga ganz anders ist, als die von Carmen Korn. Der erste Band spielte in dem kleinen Zeitrahmen von Mitte 1917 bis Ende 1918. Die drei jungen Hebammen Luise, Margot und Edith beginnen ihre Ausbildung zur Hebamme in der neuen Hebammenschule in Neukölln. Der zweite Band hat einen gewaltigen Zeitsprung gemacht. Er beginnt im Juli 1929 und endet mit einem Brief vom 18. März 1933. Inzwischen haben die drei Freundinnen schon lange ausgelernt. Sie sind in ihrem Lehrkrankenhaus geblieben und wohnen zusammen in einer Pension, wie es damals für unverheiratete Frauen üblich war. Sie haben ihre Berufung gefunden. Edith arbeitet gerne in der neu eingerichteten Beratungsstelle für Frauen. Sie hilft jungen Müttern und Schwangeren weiter, berät aber auch zum Thema Verhütung und gibt Pessare und Kondome an die Frauen aus. Es ist erschreckend, wie viele Frauen, hierbei ganz besonders noch sehr junge Frauen, sich prostituieren, um wenigstens etwas Geld für die Familie zusammenzubekommen. Neben ungewollten Schwangerschaften nehmen auch die Geschlechtskrankheiten zu. Es ist aber auch interessant zu lesen, wie fortschrittlich die Weimarer Republik zu dieser Zeit war, auch wenn sie sich noch nicht dazu entschließen konnte, Abtreibungen zu legalisieren. Luise hat den Verlust ihres Verlobten aus Band eins immer noch nicht wirklich verwunden. Sie sucht Erlösung im Berliner Nachtleben und lässt sich auf Affären ein. Doch eines Tages lernt sie jemand kennen, der ihr sehr ähnlich ist. Eine sehr schwierige Beziehung. Ansonsten unterrichtet sie besonders gerne die neuen Hebammenschülerinnen. Und Margot kämpft um ihre Liebe zu einem Arzt, der allerdings leider noch verheiratet ist. Wird es sich jemals für sie entscheiden und sich scheiden lassen? Neben den drei Freundinnen erfahren wir wieder sehr viel über die Zeit. Für mich ist es ein Rätsel, dass gerade die armen Frauen so viele Kinder bekommen haben. Fünf bis zehn Kinder sind damals anscheinend nichts Ungewöhnliches. Und diese Kinder müssen satt bekommen werden. Durch die neuerliche Wirtschaftskrise verlieren viele Männer und auch Frauen ihre Arbeit. Die Männer verfallen vielfach dem Alkohol und werden gewalttätig. Da ist es gut, dass das Krankenhaus Müttern Hilfe anbietet. Das Krankenhaus arbeitet eng mit der Sozialfürsorge zusammen und bietet den Müttern eine Zeit lang Unterkunft. Auch dieses ist ein sehr fortschrittliches Phänomen der zwanziger Jahre. Natürlich kommt auch die politische Situation nicht zu kurz. Die Kämpfe zwischen den Roten und Braunen sind Thema, Und zum Ende des Buches muss auch Edith immer öfter verbale Angriffe als Jüdin ertragen. Doch dieses Mal ist das Buch nicht ganz so traurig wie der erste Band. Natürlich gibt es auch hier wieder einiges, bei dem ich schon schwer schlucken musste. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird. Denn das Ende des Buches deutet auf eine Zeit des Aufbruchs hin. Ich kann diese Reihe jedem empfehlen, der sich für diese Zeit interessiert. Linda Winterberg schafft es, eine wirklich packende Geschichte zu erzählen und dabei ganz viel über die Zeit einfließen zu lassen. Bis zum August 2020 müssen wir uns nun gedulden, bis der abschließende dritte Band „Schicksalhafte Zeiten“ erscheint.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Jahre der veränderung
von einer Kundin/einem Kunden aus Rudolfstetten am 06.11.2020

Ich liebe diese saga - mitreissend geschrieben - einfach toll

bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.11.2020

Ein bewegender Roman im geschichtlichen Kontext. Besonders die Rolle der Frau in der Zeit wird anhand der handelnden Figuren beeindruckend erzählt. Vieles was für uns heute selbstverständlich ist, war es damals nicht. Es war für mich spannend zu lesen.

Jahre der Veränderung
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 28.09.2020

Habe das Ebook noch nicht gelesen! Nach der Inhaltsangabe muss es aber sehr interessant und spannend sein! Es ist als nächstes dran


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