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Die Frauen vom Nordstrand. Eine neue Zeit

Die große Seebad-Saga

Seebad-Saga Band 1

Drei Frauen zwischen Hoffnung, Freiheit und Neuanfang.

St. Peter an der Nordsee, 1953. Anni, Edith und Helena haben eines gemeinsam: Nach den Kriegsjahren wollen sie das Leben genießen und den Neubeginn wagen. Annis Traum ist es, das Hotel ihrer Eltern zu modernisieren, doch ihr Vater weigert sich, ihr sein Geschäft zu überlassen. Edith kämpft für die Rechte der Frauen, dann bekommt sie ein Angebot, das sie zwar finanziell absichern würde, aber ihren Idealen widerspricht. Die Ärztin Helena sucht nach schmerzhaften Erfahrungen während des Krieges den Weg zurück ins Leben und erkennt, dass sie eine große Aufgabe hat. In ihrem Wunsch, unterdrückten Frauen zu helfen, wagt sie es sogar, an den Rand der Legalität zu gehen ...

Authentisch und mit viel Wärme erzählt: Der Auftakt der großen Zeitenwende-Trilogie.
Portrait

Hinter MARIE SANDERS verbirgt sich Bestsellerautorin Steffi von Wolff. Die 1966 bei Frankfurt geborene Journalistin arbeitete jahrelang für verschiedene Radiosender und hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Schon immer war es ihr großer Wunsch, über die 50er Jahre zu schreiben, ein Jahrzehnt, das sie seit jeher fasziniert hat. Steffi von Wolff lebt in Hamburg, die Sommer verbringt sie zum Schreiben auf einem Boot in Dänemark.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841218261
Verlag Aufbau
Dateigröße 2066 KB
Verkaufsrang 3599
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Buchhändler-Empfehlungen

Der schwierige Kampf um die Frauenrechte

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Bei diesem Buch haben mich vorrangig erst einmal tatsächlich das schöne Cover und der Klappentext überzeugt und ich habe mir dementsprechend das e-book heruntergeladen. Die Autorin Marie Sanders sagte mir gar nichts. Erst als ich anfing das Buch zu lesen, sah ich in der Autorenbeschreibung, dass es sich durchaus um eine bereits sehr erfolgreiche Autorin handelt. Allerdings hat sie viele Jahre in einem ganz anderen Romansegment geschrieben – total verrückte und lustige Frauenromane. Und deshalb bin ich in diesem Fall sogar froh, dass sie für diese Roman-Trilogie ein Pseudonym gewählt hat. Ich bin nämlich nicht sicher, ob ich diesem Roman sonst eine Chance gegeben hätte. Damit wir uns nicht falsch verstehen – ich mochte die Romane der Autorin sehr, aber dieses Thema hätte ich ihr nicht zugetraut! Sie ist übrigens eine der wenigen Autoren, von denen sich mir tatsächlich ein Satz eingeprägt hat: „Ruhe sanft auf beiden Seiten und wenn noch Platz ist, auf Wiedersehen.“ Wer die Autorin ist, verrate ich Ihnen jetzt nicht. Aber wahrscheinlich haben Sie es ja bereits hier bei thalia.de entdeckt. „Die Frauen vom Nordstrand 01 – Ein neuer Anfang“ ist ein Roman in der Art von Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie. Es ist eine Geschichte, bei der man eine Frauenfreundschaft über mehrere Jahre verfolgt und dabei sehr viel über die entsprechende Zeit entdecken kann. Wobei es in diesem Fall nicht um so eine große Zeitspanne geht. Der erste Band spielt nur in dem Jahr 1953, der zweite, der leider erst im Juli 2020 erscheint, beginnt im Jahr 1956. Wir lernen vier sehr unterschiedliche Frauen kennen, die Anfang der Geschichte zwischen Mitte Zwanzig und Dreißig sind. Diese Frauen, die das dritte Reich und den zweiten Weltkrieg bereits als junge Erwachsene erlebt haben, wollen einen kompletten Neubeginn. Und sie wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Aber das ist in den 50er Jahren bei weitem nicht so einfach, wie wir es uns heute vorstellen. Die vier Freundinnen sind: - Anni, das einzige Kind der Besitzer des Strandhotels „Seeperle“. Sie möchte das in die Jahre gekommene Hotel renovieren, scheitert aber an dem Widerstand des Vaters. Dabei ist Annis Mutter eigentlich die Erbin des Hotels, das bereits seit 200 Jahren im Familienbesitz ist. - Rena, Annis beste Freundin schon aus Kinderzeiten. Rena will den deutlich älteren Wiener Gerhard heiraten, muss aber schon vor der Eheschließung eine schreckliche Erfahrung machen. - Edith, eine junge Lehrerin aus Essen, betreut Kinder in St. Peter, die dorthin zur Kur geschickt werden. Edith macht sich stark für Frauenrechte, hat aber selbst ein trauriges Schicksal erlebt, von dem die Freundinnen erst im Laufe der Geschichte erfahren. - Helena, eine Ärztin, die den langjährigen Landarzt ersetzt. Auch sie birgt ein schreckliches Geheimnis, was erst spät zu Tage tritt. Sie setzt sich ebenfalls sehr für Frauen ein, aber auf einer ganz anderen Ebene. Um diese vier Frauen geht es in diesem Roman. Wobei Rena tatsächlich heiratet und schon früh St. Peter verlassen muss. Ich hoffe aber, dass sie uns im zweiten Band wieder mehr begegnet. Natürlich gibt es in diesem Band auch Männer, wobei diese zumeist sehr schlecht wegkommen. Der einzig wirklich sympathische Mann in diesem Roman ist Hans. Zu Kriegszeiten war die „Seeperle“ ein Lazarett. Und Hans war einer der Patienten. Anni hat sich sehr liebevoll um ihn gekümmert. Daraus ist eine tiefe Freundschaft entstanden, und Hans besucht sie immer wieder in St. Peter. Dann gibt es Ole, Annis Vater und seine beiden Kumpels Gerd und Knut, die häufig bei einem Bier über ihr Leben jammern. Und nicht zuletzt Hinnerk, Annis Verlobter. In diesem Roman geht es sehr viel um die Rechte der Frauen. Und es ist erschreckend, wie wenig Rechte die Frauen in den 50er Jahren hatten. Sie durften fast nichts ohne das Einverständnis ihrer Väter oder später ihrer Ehemänner. Nicht einmal ein eigenes Bankkonto durften sie haben! Ich will jetzt gar nicht alles aufzählen, um was für Frauenrechte es in diesem Roman geht, denn sonst können Sie eins und eins zusammenzählen und kennen bereits den Inhalt. Aber ich muss sagen, dass es mich extrem erschreckt hat. Mir war es natürlich teilweise bereits bekannt, aber ich habe es bisher nie so hervorgehoben gelesen. Irgendwie sind die Frauen in Romanen dieser Zeit sonst immer besonders stark und durchsetzungsfähig, oder sie haben einfach ganz andere Männer kennengelernt als solche, wie die, die in diesem Roman eine Rolle spielen. Wir können gar nicht dankbar genug sein, dass die Frauen sich in den 50er, 60er und 70er Jahren so für unsere Rechte eingesetzt haben. Heute ist es einfach unvorstellbar, dass es sich für unsere Eltern und Großeltern noch ganz anders darstellte. Was mich an diesem Roman ebenfalls sehr erschreckt hat, ist die damalige Moralvorstellung und Scheinheiligkeit der Gesellschaft. Die Hauptsache das Bild nach außen stimmt. Ob der Mensch dabei zerbricht ist zweitrangig. Ich bin von diesem Roman begeistert gewesen und kann es gar nicht abwarten, dass die Geschichte weitergeht. Leider müssen wir bis zum Juli 2020 warten. Und das ist richtig gemein, denn die Geschichte endet mit einem Cliffhanger!

Unterhaltsamer Trilogie Auftakt

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Wer einfach eine unterhaltsame Geschichte zum Entspannen für zwischendurch lesen möchte, der beziehe gedanklich einfach ein Zimmer im Hotel 'Seeperle' in St. Peter Ording und versetze sich in die Zeit der 1950'er. Turbulent geht es zu im Hotel, dass die 24-jährige Anni gern von den Eltern entgegen deren Willen übernehmen möchte. Unterstützung in schweren Zeiten bekommt sie von ihren Freundinnen der Ärztin Helena und der Lehrerin Edith. Die Drei erkämpfen sich ihre Rechte, was zu damaliger Zeit nicht immer einfach war. Ein kurzweiliger Auftakt der Nordstrand-Trilogie.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Reise in die 50er Jahre, Aufbruchsstimmung, Frauenfreundschaft mit interessanten 3 verschiedenen Schicksalen.
von Sabrina Schneider am 29.03.2020

Der Auftakt der Zeitenwende Triologie geht hier los mit dem 1. Buch aus der Nordstrandreihe. Wir lernen die Hotelerbin Anni, die Erzieherin Edith und die Ärztin Helena kennen die trotz verschiedener Hintergründe eine innige Frauenfreundschaft verbindet. Jede der 3 Frauen muss ihre ganz eigenen Schicksalsschläge hinnehmen und d... Der Auftakt der Zeitenwende Triologie geht hier los mit dem 1. Buch aus der Nordstrandreihe. Wir lernen die Hotelerbin Anni, die Erzieherin Edith und die Ärztin Helena kennen die trotz verschiedener Hintergründe eine innige Frauenfreundschaft verbindet. Jede der 3 Frauen muss ihre ganz eigenen Schicksalsschläge hinnehmen und da kämpfen. Marie Sanders schafft es hier in dieser Geschichte jeder ihren Raum zu geben und trotzdem die Intensität der herrschenden Aufbruchstimmung der 50er Jahre einzufangen. Geschrieben wurde in einem gut verständlichen Stil mit einer mitreißenden Erzählweise die ein interessantes, unaufgeregtes Bild entstehen lässt. Mir fiel das Mitfiebern mit den Ladys sehr leicht und die Schicksale sind glaubhaft ohne Effekthascherei erzählt. Man spürt die Lust starker Frauen sich gegen die eingefahrenen Regeln zu stellen und etwas verändern zu wollen. Auch die Umgebung an der Nordsee im Hotel Seeperle im aufstrebenden St.Peter ist toll beschrieben und macht Lust auf Urlaub dort und mehr. Ich vergebe 4 wundervolle Sterne und bin total gespannt auf neue Geschichten um den nächsten Teil dieser Reihe.

Die Seeperle
von Lesemone am 02.01.2020

Das Buch hat sich richtig gut lesen lassen, weil immer was los war. In der Buchbeschreibung hörte es sich sehr ausgeglichen zwischen den drei Freundinnen Anni, Helena und Edith an. Ich fand jedoch, dass Anni zu sehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Freundinnen wurden durch Annis Erlebnisse zu stark in den Hintergrund gerückt. Ob... Das Buch hat sich richtig gut lesen lassen, weil immer was los war. In der Buchbeschreibung hörte es sich sehr ausgeglichen zwischen den drei Freundinnen Anni, Helena und Edith an. Ich fand jedoch, dass Anni zu sehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Freundinnen wurden durch Annis Erlebnisse zu stark in den Hintergrund gerückt. Obwohl die Buchreihe auf eine Trilogie ausgelegt ist, werden schon echt viele Themen im 1. Band gestreift. Mir hätte es besser gefallen, wenn sich die Autorin auf ein paar wesentliche Themen beschränkt und diese vertieft hätte und in den nächsten Bänden dann die anderen Themen in den Mittelpunkt gestellt hätte. So kam man bei den Ereignissen fast nicht mehr hinterher und vieles blieb zu oberflächlich. Mir hat das Setting sehr gut gefallen, da ich vor einiger Zeit dort Urlaub gemacht habe. Die Stimmung in der Nachkriegszeit wurde gut eingefangen und auch das damalige Frauenbild wurde authentisch skizziert. Das Buch ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und interessant geschrieben und ich bin trotz meiner Kritik gespannt, wie sich alles so weiterentwickeln wird.

Aufbruch in eine neue Zeit
von leseratte1310 am 14.12.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Frauen waren es, die in Kriegszeiten alles am Laufen hielten. Doch langsam kehren die Männer zurück und wollen das Ruder wieder übernehmen. Da können Konflikte nicht ausbleiben. Auch Ole Janssen ist so ein Mann. Die Seeperle in St. Peter ist seit Generationen im Besitz von Annis Familie, und nun möchte Anni frischen Wind i... Die Frauen waren es, die in Kriegszeiten alles am Laufen hielten. Doch langsam kehren die Männer zurück und wollen das Ruder wieder übernehmen. Da können Konflikte nicht ausbleiben. Auch Ole Janssen ist so ein Mann. Die Seeperle in St. Peter ist seit Generationen im Besitz von Annis Familie, und nun möchte Anni frischen Wind in das Hotel bringen. Aber ihr Vater lässt nicht mit sich reden. Auch die junge Ärztin Helena hat es nach St. Peter verschlagen, wo sie neu anfangen und den Menschen helfen will. Edith begleitet Kinder aus Hessen, die zur Erholung an die Küste gekommen sind. Die Frauen freunden sich an. Sie alle wollen nur ein unabhängiges Leben führen, aber sie müssen noch an vielen Fronten kämpfen, um ihren Weg gehen zu können. Das Buch liest sich gut, aber manchmal ist mir die Beschreibung einfach zu detailliert. Einerseits sorgt das dafür, dass man alles genau vor Augen hat, aber es ist auch schon mal langatmig. Anni liebt ihre Seeperle und möchte, dass das Hotel, welches schon so lange im Besitz der Familie ist, eine Zukunft hat. Dazu sind Veränderungen notwendig, aber ich hatte manchmal auch den Eindruck, dass sie zwar Träume hatte, aber in der Praxis nicht so genau wusste, wie sie es anpacken sollte. Erst Hans, der sich als Verwundeter im zum Lazarett umfunktionierten Hotel mit Anni angefreundet hatte, schafft es Ole umzustimmen. Er ist es auch, der ständig die Initiative ergreift, die Anni dann aufnimmt. Auch in manchen anderen Dingen kommt mir Anni etwas naiv vor. Am Ende steht sie dann vor einer ungewissen Zukunft. Zum Glück hat Anni ihre Freundinnen, die auch beide ihre Vorgeschichte haben. Die Frauen haben es in den fünfziger Jahren nicht leicht. Erst mussten sie ihren Mann stehen, nun erwarten die Männer, dass sie zurück an den Herd gehen. Viele Frauen beugten sich den Entscheidungen ihrer Männer, aber die jüngeren unter ihnen wollen ihren eigenen selbstbestimmten Weg gehen. Besonders schlimm fand ich, dass mehr Wert auf die Meinung anderer Leute gelegt wird, als auf die eigenen Befindlichkeiten. Annis Freundin Rena hat mir daher sehr leidgetan. Es werden eine Menge Themen abgehandelt in dieser Geschichte, aber ich glaube, dass es für die damalige Zeit passt. Obwohl ich mir bei einige Personen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, habe ich dieses Buch gerne gelesen und ich bin gespannt, wie es mit Anni, Helena und Edith weitergeht.