Virtuelle Welten

Christoph Grimm

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Beschreibung

Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken?
Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu eliminieren? - oder ist das nur Schwarzmalerei?
Bieten Simulationen körperlich behinderten Menschen eine Alternative?
Kann der Tod überwunden werden, weil wir nur die Summe unserer Teile sind? Haben wir tatsächlich eine Seele, die gar nicht digitalisiert werden kann?
Diese und noch andere Fragen haben sich die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie gestellt und in 20 spannende Geschichten umgesetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 392
Erscheinungsdatum 15.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947721-24-5
Verlag Mystic Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2,5 cm
Gewicht 411 g

Kundenbewertungen

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Fantastische Geschichten
von Emma´s Bookhouse aus Berlin am 06.07.2019

Inhalt: Werden wir eines Tages Realität und Traum noch unterscheiden können? Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu eliminieren? - oder ist das nur Schwarzmalerei?... Inhalt: Werden wir eines Tages Realität und Traum noch unterscheiden können? Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu eliminieren? - oder ist das nur Schwarzmalerei? Bieten Simulationen körperlich behinderten Menschen eine Alternative? Kann der Tod überwunden werden, weil wir nur die Summe unserer Teile sind? Haben wir tatsächlich eine Seele, die gar nicht digitalisiert werden kann? Diese und noch andere Fragen haben sich die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie gestellt und in 20 spannende Geschichten umgesetzt. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt hervorragend zum Buch, gibt es doch schon einen kleinen Einblick in die Geschichte. Auch die Farben finde ich ganz wunderbar und allein beim Anblick bekomme ich Lust zu lesen. Zum Buch: Hier haben wir viele verschiedene Geschichten, die aber eins gemeinsam haben, die virtuelle Welt. Wir tauchen hier ab in die verschiedensten Welten und ich kann Euch sagen, macht es Euch bequem, legt die Füße hoch und genießt jede einzelne Seite. Ich merke für mich, ich werde mehr und mehr ein Freund von Anthologien, hier kann man kurzweilig abtauchen in die Welt des Autors. Klar hat man hier auch mal eine Geschichte bei, die einem vielleicht mal nicht so gefällt, aber umso besser ist es doch, dass es nur eine Geschichte ist und kein komplettes Buch. Somit bleibt der Ärger klein. Ich find es super. Die Geschichten in diesem Buch können unterschiedlicher nicht sein und trotzdem greifen alle das gleiche Thema auf, daran kann man sehen wie unterschiedlich die Autoren dieses Thema aufgegriffen haben. Ob es um ein Videospiel geht oder um künstliche Intelligenz, hier ist das Spektrum weit gefächert. Vielseitige Geschichte, manche nahe an der Realität. Könnt ihr Euch sicher sein, das, das ein oder andere nicht irgendwann einmal genau so passieren wird? Ich bin ja immer wieder der Meinung, in irgendwelchen Laboren auf dieser Welt, wird schon daran gearbeitet, das ein oder andere, von dem wir hier lesen umzusetzen. Ein Buch was mir wirklich gut gefallen hat und ich dadurch auf einige Autoren aufmerksam wurde, die ich vorher gar nicht kannte. Vielen Dank dafür. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und kann jedem der gerne in andere Welten reist, dieses Buch empfehlen. Hier kann man ganz locker auch mal nebenbei eine Geschichte lesen.

Vielseitig, höchst faszinierend und sehr tiefgründig.
von Die Buchlilie am 15.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meine Meinung: „Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789) Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umg... Meine Meinung: „Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789) Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umgebungen bieten könnten. Interessant ist jedoch nicht allein die Frage danach, wann wir von diesen täuschend echten Milieus überall und jederzeit Gebrauch machen werden. Besonders spannend gestaltet sich auch die Überlegung, in welchem Maß virtuelle Welten eines Tages Einfluss auf unser Leben – und darüber hinaus – nehmen. Die hiesige Anthologie vereint zu diesem Thema 20 Kurzgeschichten, in denen die Autoren ganz individuelle Szenarien zeichnen. Einige Schriftsteller, wie Hans Jürgen Hetterling (Aliana. Engel der Finsternis), Christina Hiemer (Mentira. Stadt der Lügen) oder Helga Sadowski (Der magische Würfel), waren mir zuvor bereits bekannt. Andere habe ich dagegen erst durch diese Kurzgeschichtensammlung kennengelernt, was einen erfreulichen Zusatzaspekt darstellt. Bei der Wahl der Erzählungen wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Das Repertoire dieses Bandes reicht von bezaubernder Utopie hin zu erschreckender Dystopie, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Gefühle des Lesers bleiben dabei keineswegs unberührt. So hat mich z. B. „Eine zweite Chance“ zu Tränen gerührt, während es mir bei „Erstschlag“ ob der Enthüllungen kalt den Rücken runterlief. Bei „After Death“ konnte ich nicht anders als verwundert dreinzublicken – ist das nicht absolut verrückt, für seinen virtuellen Wunschtod bezahlen zu wollen? –, während mich „Liebe zum Selbermachen“ darüber sinnieren ließ, ob manches nicht weiter fester Bestandteil der Realität bleiben sollte, um Zwischenmenschlichkeit nicht zu verlernen. Ja, in diesen Geschichten verwischen die Grenzen zwischen „echt“ und „generiert“, zwischen „Menschsein“ und „Digitalisat“, und überraschen den Leser so auf ganz unterschiedliche Weise. Am besten ist das in meinen Augen übrigens Eileen Leistner mit „Was sehen Sie?“ gelungen, denn ihre Interpretation von virtuellen Welten ist so anders, wie sie wahr ist! Natürlich kann in einer Anthologie nicht jede Erzählung gefallen – so war mir „Zwischenwelten“ tatsächlich zu skurril – aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Dass mit großer Hingabe an diesem Band gearbeitet wurde, bezeugen auch die Illustrationen, die einem als einladenden Einstieg in die Geschichten entgegenblitzen. So war die Neugier auf das nächste Kurzabenteuer bei diesem Buch mein stetiger Begleiter, ebenso wie die Lust am Lesen. Fazit: Diese Anthologie bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wie virtuelle Welten künftig unseren Alltag bestimmen könnten, und vergisst neben dem unterhaltenden Aspekt keineswegs die Tiefsinnigkeit. Ich vergebe fünf Sterne.

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