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Die Verwegene. Jeanne Moreau

Die Biographie

"Die größte Freiheit ist, man selbst zu sein." Jeanne Moreau

Jeanne Moreau prägte die Leinwand und das internationale Kino des 20. Jahrhunderts wie kaum eine andere Schauspielerin ihrer Ära. Sie wird in einem Atemzug mit Romy Schneider, Catherine Deneuve oder Brigitte Bardot genannt und wurde von Orson Welles als Ausnahme-Mimin verehrt. Jeanne Moreau drehte mit den großen Regisseuren der Nouvelle Vague und des Autorenkinos wie Louis Malle, François Truffaut, Luis Buñuel, Michelangelo Antonioni, Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders. Sie war eng befreundet mit Marguerite Duras und die Geliebte von Peter Handke. Jens Rosteck zeichnet das faszinierende Porträt dieser verwegenen Künstlerin, die vielen Frauen mit ihrer Unabhängigkeit als Vorbild diente: emanzipiert, weise, abgründig, aufmüpfig, majestätisch und in höchstem Maße erotisch. Eine Legende des europäischen Films.
Portrait

Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er begann, eine Reihe von literarischen Biographien zu verfassen, etwa über Lotte Lenya und Kurt Weill, Oscar Wilde, Bob Dylan, Édith Piaf, Jacques Brel und Marguerite Duras. Zuletzt publizierte er die weltweit viel beachteten Monographien über Hans Werner Henze und Joan Baez. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Übersetzer, Autor und Pianist wohnt heute im Badischen.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783841218339
Verlag Aufbau
Dateigröße 23412 KB
Verkaufsrang 44592
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Eine Hommage an eine verwegene Schauspielerin und ihre Filme
von Gertie G. aus Wien am 14.02.2020

Autor Jens Rosteck, der schon einige Biografien berühmter Franzosen wie Edith Piaf, Marguerite Duras oder Jacques Brel verfasst hat, wagt sich diesmal an eine Unangepasste: Jeanne Moreau (1928-2017). Die Tochter einer britischen Tänzerin und eines französischen Gastwirts hat wie keine andere den französischen Film geprägt. Di... Autor Jens Rosteck, der schon einige Biografien berühmter Franzosen wie Edith Piaf, Marguerite Duras oder Jacques Brel verfasst hat, wagt sich diesmal an eine Unangepasste: Jeanne Moreau (1928-2017). Die Tochter einer britischen Tänzerin und eines französischen Gastwirts hat wie keine andere den französischen Film geprägt. Die Mutter macht sie zeitlebens für ihr eigenes Karriereende verantwortlich und der Vater will lieber einen Sohn. Kein Wunder, dass Jeanne (ursprünglich war der Name Pierrette im Gespräch) sich eher selbst überlassen ist und mehr als Junge denn als Mädchen aufgewachsen ist. Anders als Brigitte Bardot oder Catherine Deneuve entspricht sie nicht dem gängigen Schönheitsideal oder dem Typus der Filmschönheiten. Jeanne wirkt regelrecht kantig. Diese Ausstrahlung macht aber genau den Reiz aus und befördert sie zu einer viel gebuchten Schauspielerin. Moreau verkörpert einen ganz anderen Frauentyp: Wild, verwegen, emanzipiert, voller Abgründe, unbeugsam und dennoch höchst erotisch. "Die größte Freiheit ist, man selbst zu sein." Jeanne Moreau Von Regisseuren wie Orson Wells als Ausnahme-Könnerin verehrt, dreht sie mit allen, die in der Nouvelle Vague Rang und Namen haben: Von Michelangelo Antionioni bis Wim Wenders. Hier muss angemerkt werden, dass diese Biografie nicht wie üblich chronologisch angelegt ist. So erfährt der Leser erst im dritten Kapitel etwas über Jeannes Eltern und Kindheit. Der Autor ist bekennender Cineast und deshalb stehen die Filme der Moreau (fast) mehr im Mittelpunkt als der Mensch. Das wird jene Leser, die gerne mehr (Skandalgeschichten?) über die Schauspielerin lesen wollen, ein wenig irritieren. Wer die Filme nicht oder nur unzureichend kennt, wird hier ein wenig enttäuscht sein. Fans der Nouvelle Vague kommen hier voll auf ihre Rechnung. Fazit: Mehr eine Filmografie denn eine Biografie des Menschen Jeanne Moreau. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Die Moreau und ihre Filme
von leseratte1310 am 24.01.2020

Jeanne Moreau war eine geniale Schauspielerin, die ich aus vielen Filmen kenne. Daher hat mich dieses Buch interessiert. Ich wollte einfach mehr über die Frau hinter der Schauspielerin erfahren. Leider aber hat mich das Buch da nicht wirklich weitergebracht. Jens Rosteck bringt uns zwar Jeanne Moreau anhand ihrer Filme näher, do... Jeanne Moreau war eine geniale Schauspielerin, die ich aus vielen Filmen kenne. Daher hat mich dieses Buch interessiert. Ich wollte einfach mehr über die Frau hinter der Schauspielerin erfahren. Leider aber hat mich das Buch da nicht wirklich weitergebracht. Jens Rosteck bringt uns zwar Jeanne Moreau anhand ihrer Filme näher, doch von der privaten Jeanne Moreau habe ich nicht so sehr viel erfahren - sie blieb unnahbar wie auch in vielen ihrer Filme. Der Schreibstil ist sachlich und distanziert und konnte mich daher nicht mitreißen. Der Autor hat gut recherchiert, so dass ich bestens über Moreaus umfangreiches Werk informiert bin. Natürlich kommen auch private Dinge zur Sprache, aber das schien mir doch eher Nebensache zu sein. Jeanne Moreau war eine unabhängige Frau und somit ein Vorbild für andere Frauen, welche sich emanzipieren wollten. Sie war eine faszinierende Persönlichkeit, die ihren Weg gegangen ist. Im Laufe ihres Lebens begegnete sie auch vielen anderen interessanten Prominenten, aber das ist wohl nicht so ungewöhnlich, wenn man selbst prominent ist. Ein interessantes Buch über die französische Schauspielerin Jeanne Moreau, allerdings hatte ich mehr Persönliches erwartet. So blieb mir die Moreau als Mensch fremd.