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Die geheime Mission des Kardinals

Roman

Rafik Schami

(89)
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Beschreibung

Ein italienischer Kardinal, eine geheime Mission, ein Mord in Damaskus - der spannende neue Roman vom Meistererzähler Rafik Schami

Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten. Rafik Schamis neuer Roman erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und führt uns tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft und in das berufliche Schicksal und die Liebe eines aufrechten Kommissars.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783446264939
Verlag Hanser
Dateigröße 2380 KB
Verkaufsrang 3763

Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Buschatz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein Krimi wie aus 1001-Nacht. Ein Buch voller Geschichten und kleinen Abschweifungen. Der rätselhafte Mord an einem Kardinal wird fast zweitrangig; vielmehr geht es um das Leben in Damaskus, das farbenfroh und sinnlich geschildert wird.

Jana Düwel, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wortgewandt beschrieben erleben wir einen spannenden Mordfall und können dabei Urlaub im Kopf genießen. Denn Kommissar Barudi ist nicht nur leidenschaftlicher Polizist, sondern auch ein Schlemmer und so können auch wir Grüche, Geschmäcker und das hitzige Gemüt Damaskus erfahren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
89 Bewertungen
Übersicht
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Nicht überzeugend!!!
von Bani aus Hannover am 23.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch hat mich teilweise so gelangweilt und das kannte ich von R.Schami garnicht. Die Geschichten haben mich an Kaffeekränzchen bei arabische Omas und bisschen Nachrichten von Medien dann wiederrum von Euronews über Islamische Staat erinnert. Ich fand das sehr schade weil bis jetzt fand ich alle Bücher sehr gut und ausgerech... Das Buch hat mich teilweise so gelangweilt und das kannte ich von R.Schami garnicht. Die Geschichten haben mich an Kaffeekränzchen bei arabische Omas und bisschen Nachrichten von Medien dann wiederrum von Euronews über Islamische Staat erinnert. Ich fand das sehr schade weil bis jetzt fand ich alle Bücher sehr gut und ausgerechnet diese letztes Buch so langweilig und durcheinander,schade.

Nicht so gut wie erwartet
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich erspare mir an dieser Stelle eine Zusammenfassung, da man sie ja oben nachlesen kann. Leider hat auch mich dieses Buch nicht völlig überzeugen können, obwohl es ganz oben auf meiner Wunschliste stand. Der Schreibstil ist zwar poetisch, rhetorisch und literarisch einwandfrei, doch das Buch ist weder spannend noch langweili... Ich erspare mir an dieser Stelle eine Zusammenfassung, da man sie ja oben nachlesen kann. Leider hat auch mich dieses Buch nicht völlig überzeugen können, obwohl es ganz oben auf meiner Wunschliste stand. Der Schreibstil ist zwar poetisch, rhetorisch und literarisch einwandfrei, doch das Buch ist weder spannend noch langweilig. Barudi, der Kommissar, der kurz vor seiner Pensionierung steht, muss einen Mord an einen Kardinal aufklären. Bei seinen Ermittlungen steht ihm der italienische Geheimdienstler Mancini zur Seite. Was zunächst als Kriminalroman beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Erinnerungsreise durch Syrien vor Ausbruch des Krieges. Die Idee mit dem Tagebuch, das Barudi führt, fand ich zunächst interessant und aufschlussreich, später aber empfand ich die Erzählweise immer aufgesetzter, wirklichkeitsfern und lieblos herunterrasselnd, stellenweise fast schon arrogant oder zumindest mit erhobenen Zeigefinger belehrend. Auch die Dialoge empfand ich unrealistisch. So spricht kein Mensch. Erst recht keine Kommissare. Barudi funktioniert lediglich als Sprachrohr. Ich hatte insgesamt den Eindruck, dass mir der Autor seine eigenen Gedanken aufzwingen wollte. Da er selbst seit 1970 im Exil lebt, kann ich nicht nachvollziehen, wieso er sich noch immer mit seiner Heimat und den dort herrschenden Zuständen so stark identifiziert. Wenn das eine Abrechnung mit dem Regime sein soll, dann habe ich sie entweder falsch verstanden oder sie wurde tatsächlich ungünstig umgesetzt. Sorry, mehr als drei Sterne sind leider nicht drin.

Zäh wie Honig
von wanderer.of.words am 13.04.2020

Dass ich ein Buch abbreche kommt bei mir fast nie vor. In seltenen Fällen überspringe ich mal Seiten oder Kapitel, aber an sich bringe ich fast jedes Werk zu Ende. Und dann kam Rafik Schami mit seinem Kardinal, auch noch ein von Presse und Kritik hoch gelobtes Buch. Die Geschichte beginnt wie ein Krimi, doch irgendwann verzettel... Dass ich ein Buch abbreche kommt bei mir fast nie vor. In seltenen Fällen überspringe ich mal Seiten oder Kapitel, aber an sich bringe ich fast jedes Werk zu Ende. Und dann kam Rafik Schami mit seinem Kardinal, auch noch ein von Presse und Kritik hoch gelobtes Buch. Die Geschichte beginnt wie ein Krimi, doch irgendwann verzettelt sich der Autor so in seinen Erzählungen, dass er mich dabei verloren hat. Schade, denn von dem Buch hatte ich mir viel versprochen. Dass Rafik Schami toll schreiben kann merkt man schon nach wenigen Seiten. Er hat einen sehr opulenten und bildhaften Stil, der mir an sich recht gut gefällt. Auch die kleinen Geschichten über Land, Menschen und Kultur fand ich toll. Der Rest des Buches ist mir aber mit zu vielen Belanglosigkeiten überladen, es fehlt ein roter Faden. Die Ermittlungen im Mordfall treten immer mehr in den Hintergrund und Schami verliert sich in Nebensächlichkeiten. Er schafft es, wirklich jede Kleinigkeit in seine Geschichte mit aufzunehmen. So beschreibet er, wann der Ermittler eine Toilettenpause macht, berichtet über belanglosen Smalltalk zweier Figuren oder lässt seine Charaktere umfangreich irgendwelche Gerüchte über die Cousine des Onkels eines Bekannten erzählen. Dazu kommen noch sich wiederholende Essgelage bei denen die Ermittler über alles mögliche Debattieren und sich doch stets im Kreis drehen. Auf mich wirkt das Buch so, als sollte zu viel hinein, es ist überladen an Ideen und Eindrücken des Autors und liest sich mühsam und zäh. Wen viele Ausschweifungen und wenig Handlung nicht stören, könnte gefallen am Buch finden. Mir war es nach gut 200 Seiten zu langweilig.

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