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Die Wikinger

Entdecker und Eroberer

Jörn Staecker

(4)
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Beschreibung

Die Wikinger gelten als verwegene Kerle, die auf ihren Drachenschiffen Schrecken und Verderben über das mittelalterliche Europa brachten. Sie kannten keine Grenzen, fürchteten weder Tod noch Teufel und ihre einzige Sorge galt dem Nachschub an Met – so denken wir. Doch wer waren die Wikinger wirklich? Mut, Abenteuerdrang und Freiheitsstreben der Wikinger sind legendär. Wie aber lebten die „Rocker“ der europäischen Frühgeschichte? Und wie haben sie unsere moderne Welt geprägt? Dank neuester archäologischer Forschung können wir heute ein differenziertes Bild der Nordleute zeichnen. Es zeigt eine faszinierende Kultur, in der sich die großen Fragen unserer Gegenwart spiegeln: Identität und Zugehörigkeit, Mobilität und Migration, Religionskonflikte und Kämpfe um Ressourcen. Dieser farbenprächtig illustrierte Band füllt die Lücken unseres bisherigen Wissens über die Wikinger mit überraschenden neuen Erkenntnissen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Matthias Toplak
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 27.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-549-07648-4
Verlag Propyläen
Maße (L/B/H) 22,4/15,9/5,1 cm
Gewicht 776 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 84911

Buchhändler-Empfehlungen

Lea Denkel, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Sehr informativ und gut strukturiert! Für Jeden, der sich schon immermal mit der Zeit und der Geschichte der Wikinger auseinandersetzten wollte, ist dieses Buch genau das Richtige! Super angenehm geschrieben und gut zu lesen.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Die Wikinger beflügeln unsere Fantasie immer wieder aufs Neue. Wie haben sie wirklich gelebt? Welche Geschichten sind wahr über sie? Die Autoren Staecker und Toplak räumen mit diversen Mythen und Vorurteilen auf. Gut recherchiert und lesbar.

Kundenbewertungen

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Interessant!
von Fabelhafte Bücherwelt am 30.04.2020

Wie der Autor schon zu Beginn des Buches schreibt, sind die Wikinger sehr bekannt und jeder hat ein eigenes Bild von ihnen. Die Wikinger sind allgegenwärtig und sehr präsent. Selbst Kinder kennen meist zumindest die Serie „Wicki und die starken Männer“, in der diese Volksgruppe relativ gut davon kommt. Doch was genau der Wahrhei... Wie der Autor schon zu Beginn des Buches schreibt, sind die Wikinger sehr bekannt und jeder hat ein eigenes Bild von ihnen. Die Wikinger sind allgegenwärtig und sehr präsent. Selbst Kinder kennen meist zumindest die Serie „Wicki und die starken Männer“, in der diese Volksgruppe relativ gut davon kommt. Doch was genau der Wahrheit entspricht und was von irgendwem erfunden wurde, wissen die wenigsten. Doch mit diesem Buch hat man eine wundervolle und sehr interessante Lektüre, die mit allen Vorurteilen und Gerüchten aufräumt, sodass man nach Beendigung des Werkes ein gutes Bild der wahren Wikinger hat. Besonders die Bilder der archäologischen Funde finde ich sehr interessant, da sie das Gelesene noch verdeutlichen und anschaulicher gestalten. Das Leben und der Alltag der Wikinger, ebenso deren Mythologie und Rituale werden bildhaft und schlüssig beschrieben. Ich bedanke mich beim Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Fazit Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Ich konnte mein Wissen erweitern und erfuhr noch einiges Neues und Spannendes.

Faszination Wikinger
von Gertie G. aus Wien am 17.11.2019

Wann immer die Sprache auf die Wikinger kommt, glänzen die Augen und der Film, großer rotblonder, kriegerischer Barbaren im Drachenboot, läuft im Kopfkino ab. Dieses Sachbuch rückt einige Mythen ins richtige Licht, denn einige unserer Vorstellungen sind von Richard Wagner geprägt. Schon allein der Name Wikinger ist eigent... Wann immer die Sprache auf die Wikinger kommt, glänzen die Augen und der Film, großer rotblonder, kriegerischer Barbaren im Drachenboot, läuft im Kopfkino ab. Dieses Sachbuch rückt einige Mythen ins richtige Licht, denn einige unserer Vorstellungen sind von Richard Wagner geprägt. Schon allein der Name Wikinger ist eigentlich nicht korrekt, doch ranken sich auch darum einige Erklärungsversuche. Die Bezeichnung „Nordmänner“ trifft schon eher zu. Der Einfachheit halber bleiben die Autoren beim etablierten Begriff „Wikinger“. In 6 Kapiteln, die noch zahlreiche Unterkapitel umfassen, versucht Martin Toplak gemeinsam mit anderen Autoren, das Werk von Jörg Staecker, der leider 2018 verstorben ist, fortzusetzen. Die Wikinger aus archäologischer Sicht Heimat Nordland Mächtige Frauen und versklavte Männer Handel und Expansion Der Weg in den Osten Religion und Mythologie Seit über 200 Jahren ist die Wissenschaft bemüht, Licht ins Dunkel der Wikinger zu bringen, die leider keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Viele Fundstätten oder Siedlungen lassen sich mit neuen wissenschaftlichen Methoden wie dem Georadar orten und bestimmen. Sehr spannend finde ich die Begräbnisrituale, die anhand der vorhandenen Artefakte rekonstruiert werden konnten. Das Thema Religion und Mythologie geht auch auf die Christianisierung ein. Einige Gruppen schließen sich freiwillig der neuen Religion an, weil sie sich (vermutlich) bessere Handelsbeziehungen erwartetet, andere werden mit Zwang bekehrt. Hier fehlen noch gesicherte Erkenntnisse, so dass noch breiter Raum für Spekulationen ist. Das Kapitel „Starke Frauen und versklavte Männer“ sagt einiges über das gesellschaftliche Leben und die Stellung der Frauen aus, die sich um Besitz und Aufrechterhaltung der Ordnung kümmern mussten, wenn die Männer auf große Fahrt gingen. Den Autoren ist es gut gelungen, die wissenschaftlichen Erklärungen so abzufassen, dass auch der interessierte Laie gut damit zurecht kommt. Viele, teils farbige Abbildungen ergänzen dieses Sachbuch, das den Horizont erweitert. Vieles, was über die Wikinger geschrieben worden ist, ist einige Jahrzehnte nach dem entsprechenden Ereignis und häufig von den Unterlegenen verfasst worden. Hier stimmt die These, „Sieger schreiben Geschichte“ nicht. Fazit: Nachdem noch vieles im Nebel der Geschichte liegt, üben die Wikinger nach wie vor eine große Faszination auf uns aus. Gerne gebe ich diesem aufschlussreichen Sachbuch 5 Sterne.


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