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Anna

Roman

Niccolò Ammaniti

(16)
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Beschreibung


Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers Ich habe keine Angst

Von der BRIGITTE zu den 50 besten Büchern des Jahres gewählt!



In einem verwüsteten Sizilien macht sich ein mutiges dreizehnjähriges Mädchen auf, seinen entführten kleinen Bruder zu finden. Durch verbrannte Felder, geheimnisvolle Wälder und verlassene Städte, die sich die Natur langsam zurückerobert, bleibt Anna nichts als ein Handbuch, das ihre Mutter ihr hinterlassen hat. Darin deren Anweisungen, wie sie in dieser gefährlichen Welt überleben kann. Doch schnell lernt Anna, dass die alten Regeln nicht mehr gelten und sie neue erfinden muss, wenn sie sich und ihren kleinen Bruder retten will.

An solchen Stellen blitzt immer wieder das Interesse des Autors daran auf, wie sich die Kinder jenseits der Notwendigkeit des schieren Überlebens noch verhalten … Insgesamt steht ‚Anna‘ in einer literarischen Tradition, die mindestens bis Jules Vernes ‚Zwei Jahre Ferien‘ zurückreicht und so unterschiedliche Werke wie William Goldings ‚Herr der Fliegen‘ und John Christophers ‚Leere Welt‘ umfasst. ... Auch in ‚Anna‘ gilt das Interesse des Autors spürbar der besonderen Perspektive der Kinder … Ammaniti erzählt seine Geschichte spannend und deutlich visuell …

Niccolò Ammaniti, geboren 1966 in Rom, ist einer der erfolgreichsten und international renommiertesten Autoren italienischer Sprache. Der wohl bekannteste seiner bisher sieben Romane, der Weltbestseller „Ich habe keine Angst“, gewann 2001 den Premio Viareggio, sein 2006 erschienener Roman „Wie es Gott gefällt“ den Premio Strega. Fünf seiner Bücher wurden von international herausragenden Regisseuren für das Kino verfilmt, darunter Gabriele Salvatores und Bernardo Bertolucci. Ammaniti ist ebenfalls Autor zweier Bände mit Erzählungen und führte Regie beim Dokumentarfilm „The Good Life“. Zuletzt leitete er die Produktion der internationalen TV-Serie „Ein Wunder“ (Il miracolo), für die er auch das Drehbuch schrieb. Seine Werke wurden in 44 Sprachen übersetzt. 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 27.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-065-5
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/3 cm
Gewicht 333 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Luis Ruby
Verkaufsrang 120458

Buchhändler-Empfehlungen

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Warmherziger, aber natürlich auch herzbrechender postapokalyptischer Abenteuerroman mit zwei starken Geschwisterfiguren aus Sizilien.

Hoffnungsvoll und düster zugleich!

Marina Mangiarano, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Anna ist ein dystopischer Roman, der einfach mal ganz anders aufgemacht ist. Eher ruhig und unaufgeregt erleben wir aus der Sicht von Anna, wie die Welt wie wir sie kannten langsam aber sicher ein Ende findet und wie sich die Natur Stück für Stück ihren Platz zurückerobert. Anders als in vielen anderen Geschichten dieser Art wird eben mal nicht das Heilmittel oder die Lösung gefunden. Stattdessen ist das Ende offen, deutet aber auf ein endgültiges Ende der Menschheit hin. Interessanterweise bleibt die Erzählung aber trotzdem vorallem eines - hoffnungsvoll! Sehr einfühlsam beschrieben ist auf jeden Fall die starke Verbindung zwischen den Geschwistern Anna und Astor, die gemeinsam um ihr Überleben kämpfen. Ebenfalls besonders authentisch erlebt man Annas Übergang in die Pubertät beziehungsweise in das erwachsen werden, unter den besonderen Umständen. Ein besonderer Roman, der mir sehr viel gegeben hat und der trotz seiner stillen Art spannend war. Absolut lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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mitreißend und erschütternd
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein durch und durch mitreißendes und erschütterndes Buch. Die Handlung spielt in einer dystopischen Welt in der alle Erwachsenen an einem Virus verstorben sind. Wir folgen der Protagonistin Anna, die in einer Welt mit schwindenden Ressourcen versucht ihr eigenes und das Überleben ihres kleinen Bruders zu sichern. Ihr Hilfmitte... Ein durch und durch mitreißendes und erschütterndes Buch. Die Handlung spielt in einer dystopischen Welt in der alle Erwachsenen an einem Virus verstorben sind. Wir folgen der Protagonistin Anna, die in einer Welt mit schwindenden Ressourcen versucht ihr eigenes und das Überleben ihres kleinen Bruders zu sichern. Ihr Hilfmittel - ein Heft voller wichtiger Dinge, die ihre Mutter vor ihrem Tod festgehalten hat. Sehr fesselnd geschrieben und regt zum Nachdenken an. Der Autor schafft es eine Atmosphäre zu kreieren, die einen bis zur letzten Seite nicht loslässt.

Katastrophenszenario!!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Stellen sie sich, ab sofort, eine Welt ohne Erwachsene vor. Ein Virus tötet alle Erwachsenen. Nur Kinder sind noch übrig. Schön langsam steht alles still , -kein Strom, -kein Benzin, -kaum Nahrung,......... Vorbereitet und mit Hilfe eines "Überlebenstagebuches", das die Mutter Anna ihr hinterlassen hat, kämpfen sie und ihr kl... Stellen sie sich, ab sofort, eine Welt ohne Erwachsene vor. Ein Virus tötet alle Erwachsenen. Nur Kinder sind noch übrig. Schön langsam steht alles still , -kein Strom, -kein Benzin, -kaum Nahrung,......... Vorbereitet und mit Hilfe eines "Überlebenstagebuches", das die Mutter Anna ihr hinterlassen hat, kämpfen sie und ihr kleiner Bruder ums nackte Überleben. Ein sehr, sehr starkes, heftiges Buch das unter die Haut geht!

Ein spannender postapokalyptischer Abenteuerroman, poetisch erzählt
von Circlestones Books Blog am 12.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Nuvole o pioggia, freddo o caldo il buio, prima o poi, perdeva la sua quotidiana battaglia con la luce." Zitat Seite 120 (Wolken oder Regen, Kälte oder Wärme, die Dunkelheit verlor früher oder später ihren täglichen Kampf mit dem Licht) Inhalt: Im Jahr 2016 tritt ein Virus auf, das alle Erwachsenen tötet und fûr das es ke... "Nuvole o pioggia, freddo o caldo il buio, prima o poi, perdeva la sua quotidiana battaglia con la luce." Zitat Seite 120 (Wolken oder Regen, Kälte oder Wärme, die Dunkelheit verlor früher oder später ihren täglichen Kampf mit dem Licht) Inhalt: Im Jahr 2016 tritt ein Virus auf, das alle Erwachsenen tötet und fûr das es kein Gegenmittel zu geben scheint. Nur Kinder sind immun, bis sie etwa vierzehn Jahre alt sind. So hat 2020 auch in Sizilien die Natur begonnen, die Dörfer und Städte zurück zu gewinnen. Anna war 9 Jahre alt, als ihre Eltern starben, ihr Bruder Astor 4. Jetzt ist sie 13 Jahre alt und weiß, dass sie aufbrechen und ihren Bruder auf das Festland bringen muss, wo vielleicht Erwachsene überlebt und ein Gegenmittel gefunden haben. Doch zuerst muss sie ihren Bruder finden, denn er ist plötzlich verschwunden.. Genre und Thema: In diesem postapokalyptischen Abenteuerroman geht es um das Überleben in einer urzeitlichen Umgebung, wo auch Lebensmittel knapp sind. Kinder, die sich in neuen Strukturen zusammengeschlossen haben, ohne Erwachsene. Der Autor überlegt in seinem Roman das Verhalten seiner Protagonisten, wie es sein könnte. Es geht um Mut, Vertrauen und auch Liebe. Charaktere: Während der kleine Astor misstrauisch und meistens unvernünftig auf die neue Situation reagiert, ist die Hauptprotagonistin Anna eine Kämpferin, sie ist clever und einfallsreich und gibt nicht auf. Vom "Heft der Wichtigen Dinge", wo ihre Mutter für sie Anleitungen für alle nur möglichen Situationen aufgeschrieben hat, holt Anna sich die notwendigen Ratschläge, auch wenn sie erkennen muss, dass vieles davon nicht mehr stimmt. Dennoch bleibt Anna ein positiv denkendes Mädchen und als Leser schließt man sie rasch ins Herz. Ein weiterer wichtiger Protagonist ist sicher der Maremmen-Schäferhund Coccolone. Auch er gibt nie auf und hat, wie Anna sagt, sieben Leben wie eine Katze. Handlung und Sprache: Der Autor erzählt die Geschichte chronologisch, mit einigen Rückblenden. Die Handlung gewinnt nach einem ruhigen Einstieg, als er das Leben der beiden Kinder in ihrem Haus, der Maulbeerfarm, schildert, rasch an Spannung und bleibt bis zum Ende packend. Die Sprache ist im Gegensatz zum Thema poetisch, ein Höhepunkt ist für mich die rückblickende Schilderung, wie das Licht langsam ausging. Beeindruckend realistisch auch die Beschreibung der bekannten Orte, wie sie nach vier Jahren ohne Technik und Erhaltung aussehen könnten. Fazit: Ein bedrückendes Endzeit-Szenario, sehr spannend, sprachlich großartig umgesetzt. Besonders beeindruckt hat mich die positive Grundstimmung, die in dieser postapokalyptischen Geschichte um ein mutiges Mädchen immer mitschwingt. Ein Roman, der noch lange in den Gedanken bleibt.


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