Meine Filiale

Der Sinn des Denkens

Markus Gabriel

(1)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

10,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Markus Gabriel, Spiegel-Bestseller-Autor, zeigt in diesem Buch, dass das Denken Teil der biologischen Sinne ist, der nicht künstlich nachgebaut werden kann. Längst gilt er als einer der wichtigsten deutschsprachigen Philosophen der Gegenwart, dessen unverwechselbar leichtfüßiger Stil klassische und moderne Theoretiker sowie die Popkultur zusammenführt.

Das Denken ist vielleicht der wahre Hauptbegriff der Philosophie. Insbesondere Platon und Aristoteles haben sie als das Nachdenken über das Nachdenken definiert. Unser menschliches Denken ist einer unserer Sinne und damit unüberwindbar an biologische Bedingungen gebunden. Das lässt sich zwar nicht nachbauen. Dennoch sind wir in bestimmter Hinsicht selber eine Form der künstlichen Intelligenz. Denn unser geistiges Vermögen entsteht historisch und kulturell aus dem Bild, das wir uns von uns selber und von unserer Umgebung machen. Oder ist das ganze Universum vielleicht nur eine Simulation? Mit Esprit führt Markus Gabriel in hochaktuelle Themen ein und streift dabei Hume, Leibniz und Kant ebenso wie Searle und Taylor, aber auch Filme und Serien wie Ghost in the Shell, Matrix oder Der sechs Millionen Dollar Mann.

"Der Autor unternimmt eine beeindruckende Tour durch die Höhen der Erkenntnistheorie wie durch die Niederungen der Tagespolitik und zeigt: Philosophie gehört nicht in den Elfenbeinturm."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 28.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06120-7
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12/3 cm
Gewicht 260 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 82186

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Wirklich für Laien?
von einer Kundin/einem Kunden aus Querenca am 13.10.2020

Ich habe die ganze Trilogie gelesen und auch mehr von Gabriel. Zuerst das Positive: Es gibt viel zu lernen, wenn man philosophischer Laie ist. Es ist bemerkenswert, welch ein Wissen solch ein junger Philosoph hat ... es sei denn, er versteht es vorzüglich zu blenden, was Kritiker durchaus vorbringen. Das Negative ist: Es gibt ... Ich habe die ganze Trilogie gelesen und auch mehr von Gabriel. Zuerst das Positive: Es gibt viel zu lernen, wenn man philosophischer Laie ist. Es ist bemerkenswert, welch ein Wissen solch ein junger Philosoph hat ... es sei denn, er versteht es vorzüglich zu blenden, was Kritiker durchaus vorbringen. Das Negative ist: Es gibt keinen objektiven Überblick über die Philosophie der Themen. Die Sichtweise und Kretikfreudigkeit des Autors ist unübersehbar. Gabriel scheint alles besser gelesen zu haben und zu wissen. Damit muss man als Leser vorsichtig umgehen. Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts werden kaum genannt, außer gute Freunde. Philosophen aus Deutschland kommen gar nicht zu Wort, mir fallen da nur aus mangelnder Kentnis Lenk und Abels ein. Markus Lenk verfügt ohne Zweifel über ein großes Wissen, ein vorzügliches Gedächtnis, aber leider auch zeigt sich eine sehr (kompensatorische?) Überheblichkeit. Naturalismus und Konstruktivismus sind rote Tücher, ohne wirklich nachvollziehbare Kritik zu äußern. So wird beim neurobiologischen Konstruktivismus das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Die Kritik ist berechtigt aber nur formal nicht wirklich inhaltlich. Es steht einem so gebildeten und intelligentem Philosophen wirklich nicht an, sich so abfällig über andere Theorien herabzulassen. Der Neue Konstruktivismus von Gabriel und einigen Kollegen scheint mir nicht so neu zu sein, scheint mir weinig oder schwach begründet zu sein und wird die Philosophie des 21. Jahrhunderts sicher nicht weiterzubringen. Noch einen Gedanken zu "Warum es die Welt nicht gibt". Der titel wird oft falsch verstaneden, indem der Fokus auf das Wort die 'Welt' gelegt wird. Es geht aber um den Artikel. Es gibt nicht die neine Welt laut Gabriel sondern unendlich viele (konstruierte?) Snnwelten. Und noch ein kurzes Wort zum letzten Buch der Trilogie "Der Sinn des Denkens". Es geht dabei nicht um den Sinn des Denkens, sondern das Denken wird als ein Sinn im Sinne der Sinne konzipiert. Das ist eine Ausweitung des Begriffes unserer Sinne, dem ich nicht folgen kann. Ebenso wie Lenk seinen Begriff der Interpretation auch auf unsere Sinne ausweitet. Noch zum Hintergrund eines Teils meiner Kritik: Ich bin - obwohl seit 25 Jahren todgesagt - ein überzeugter Radikaler Konstruktivist und werde das auch nochmal öffetlich und neu begründen.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2