Meine Filiale

Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit

Michael Ende - Roman eines Lebens

Charlotte Roth

(16)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
24,00
24,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

24,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

11,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

22,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

19,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung


Michael Ende – Roman eines Lebens

Geschrieben von Spiegel-Bestsellerautorin Charlotte Roth

Inhaltlich kuratiert von Roman Hocke, langjährigem Freund und Nachbarn Endes





»Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.« Michael Ende (Momo)

Michael Ende war eine faszinierende Persönlichkeit, die Welt kaum vorstellbar ohne seine Fantasie. Einzutauchen in diese Vorstellungswelt des Menschen Michael Ende ist das Ziel dieses Romans, der bewusst keine faktenorientierte Biografie sein will, sondern der Versuch, sich den Geheimnissen, die Michael Ende nicht preisgab, ebenso respektvoll wie poetisch zu nähern. Sein Leben, das ein knappes Jahrhundert umfasste, wird mit seinem ganz speziellen Blick auf die Welt beleuchtet, der hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare zu erspüren suchte. Geschrieben von Charlotte Roth und inhaltlich kuratiert von Michael-Ende-Kenner Roman Hocke wird dem Innenleben des beliebten Autors auf besondere Weise nachgespürt – in einer Fülle von Bildern, Schauplätzen und Begegnungen, aus der sich das Mosaik seiner ganz eigenen Geschichte zusammenfügt.

»Es ist ein großes Vergnügen, Charlotte Roth in das vor Kreativität überschießende Reich Michael Endes zu folgen: fantastisch!«
Stern






Es ist ein großes Vergnügen, Charlotte Roth in das vor Kreativität überschießende Reich Michael Endes zu folgen: fantastisch!

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 27.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-069-3
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/14,6/4 cm
Gewicht 636 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 175077

Buchhändler-Empfehlungen

Wie war der Mensch, der diese wunderbaren Bücher geschrieben hat?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Am 12. November 2019 hätte Michael Ende seinen 90. Geburtstag gefeiert. Doch leider ist er bereits 1995 mit 64 Jahren verstorben. Und so kann er leider nicht diese Roman-Biografie lesen, die Charlotte Roth so wunderbar geschrieben hat. Ich glaube, sie hätte ihm gefallen! „Charlotte Roth?“ werden sich jetzt vielleicht einige von Ihnen fragen. „Ist das nicht die Autorin mit den sepiafarbenen Büchern, in denen es zumeist um den 2. Weltkrieg und das 3. Reich geht?“ Ja, genau diese Autorin ist es. Charlotte Roth kann aber weitaus mehr. Sie hat Germanistik, Latein, Anglistik und italienische Literatur in Berlin, Neapel und London studiert. Und sie ist ein Fan Michael Endes spätestens seit sie 1979 zum ersten Mal sein Buch „Die unendliche Geschichte“ gelesen hat. Und so hat sie sich jetzt einmal an ein ganz anderes Genre getraut – eine Roman-Biografie. Ganz am Anfang des Romans gibt es eine Anmerkung der Autorin, in der sie noch einmal ganz deutlich darauf hinweist, dass dieses Buch „[…] ein Roman ist. Keine Biografie. Dass Menschen Michael Ende – und/oder sogar sich selbst – darin wiedererkennen , würde ich mir sehr wünschen. Dass sämtliche Fakten erkenn- und nachschlagbar sind, war hingegen nicht mein Wunsch, denn wie gesagt: Dieses Buch ist ein Roman.“ Das Buch beginnt noch vor der Geburt Michael Endes. Sein Vater, der Hamburger Maler Edgar Ende, reist nach Garmisch. Er sucht nach einer Frau und findet letztendlich eine andere – nämlich seine spätere Ehefrau Luise Bartholomä. Es ist eine ungewöhnliche Beziehung zwischen diesen beiden Menschen. Sie ist bereits siebenunddreißig, er knapp achtundzwanzig Jahre alt. Sie hat ein kleines Geschäft, in dem sie Spitze, Schmuck und allerlei Krimskrams verkauft. Ihre Liebe entdecken sie anscheinend über ihr gemeinsames Interesse an den Lehren Rudolf Steiners. Während Edgar Ende relativ weltfremd erscheint, versucht seine Frau mit ihrem Geschäft erst sie beide und nachher auch den gemeinsamen Sohn über Wasser zu halten. Es ist sicherlich kein einfaches Leben, denn die Bilder von Edgar sind zwar sehr außergewöhnlich, finden aber selten Käufer. Was die Familie aber hat, ist ihre große Liebe zueinander und ihre Fantasie. Später zieht die Familie nach München, da er sich dort bessere Möglichkeiten für seine Bilder erhoffte. Doch inzwischen hat das 3. Reich begonnen und seine Bilder gelten als entartete Kunst. Michael Ende wächst also in der Zeit des 3. Reichs auf. Wie nimmt er diese Zeit wahr? Was macht es mit ihm und seinen Eltern, dass der Vater nicht mehr malen darf, später sogar als Soldat eingezogen wird. Als junger Mann versucht Michael Ende seinen eigenen Weg zu finden. Erst will er Schauspieler werden, dann versucht er sich daran Theaterstücke zu schreiben. Und irgendwann Ende der 50ger Jahre schreibt er sein erstes Buch, welches ein erster kommerzieller Erfolg wird – „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Für dieses Buch gewinnt er sogar gleich auf Anhieb den Deutschen Jugendbuchpreis. Doch eigentlich will er gar keine Kinder- und Jugendbücher schreiben. Er will nicht in eine Schublade sortiert werden. Und so versucht er sich immer wieder einmal an anderen Themen. Doch seine bekanntesten Erfolge bleiben seine Kinder- und Jugendbücher, obwohl es auch andere Facetten von ihm gibt. Was für ein Mensch ist Michael Ende? Dadurch, dass seine Mutter ihn erst mit knapp 38 Jahren bekommen hat, vergöttert sie ihren Sohn und behütet ihn über alle Maßen. Und auch später findet Michael Ende immer wieder starke Frauen, die die praktischen Dinge des Lebens für ihn erledigen. Er scheint hier ein wenig wie sein Vater zu sein – ein Künstler durch und durch, etwas weltfremd und gerade Gelddinge interessieren ihn überhaupt nicht. Dies wird ihm in späteren Jahren noch einmal zum Verhängnis werden. Charlotte Roth folgt seinem Leben bis zu seinem Tod. Den Hauptteil des Buches nimmt sein Leben als erwachsener Mann und Autor ein. Wir lernen die wichtigen Frauen seines Lebens kennen, erfahren viel, wie er seine Bücher schreibt. Wir lernen seinen Verleger und Lektor kennen und auch weitere Freunde und Bekannte. Wir fühlen uns in seinem Haus in Genzano di Roma Zuhause und leiden mit ihm mit, als er wieder zurück nach München geht. Mich hat dieses Buch sehr positiv überrascht. Zum einem wusste ich so gut wie gar nichts über Michael Ende. Dabei habe ich den Autor auch bereits 1979 für mich entdeckt. Damals habe ich „Die unendliche Geschichte“ als „Lohn“ für ein 14 tägiges Praktikum in einer Buchhandlung bekommen. Das Buch war ganz frisch erschienen. Kurz danach habe ich auch „Momo“ gelesen, aber zu dem Zeitpunkt war ich für dieses Buch wohl noch zu jung. Nun möchte ich es bei Gelegenheit noch einmal wieder lesen. Ich habe mir weder 1979 noch später Gedanken über den Autor gemacht, der diese wunderbaren Bücher geschrieben hat. Ich wusste auch nicht, dass die Kritiker seine Bücher immer abgelehnt haben. Michael Ende ist augenscheinlich ein ausgesprochen interessanter Mensch gewesen. Allerdings auch ein sehr eigenwilliger Mensch. Und ich glaube Psychologen hätte ihre Freude an ihm und seiner Prägung durch seine Eltern gehabt. Bei diesem Buch wurde ich aber nicht nur wegen des ausgesprochen interessanten Inhalts überrascht, sondern auch, weil es eine ganz andere Charlotte Roth ist, die wir hier kennenlernen dürfen. Ihre Sprache, in der sie die Geschichte Michael Endes erzählt, ist so ganz anders als wir sie sonst aus ihren Romanen kennen. Es ist ein Buch, in einer wunderbaren Sprache, die ideal zu dem Menschen und Autor Michael Endes passt. Mich hat dieses Buch, was ich übrigens auch optisch sehr gelungen finde, begeistert. Und ich hoffe sehr, dass es möglichst viele Leserinnen und Leser findet. Und vielleicht entdecken Sie dann sogar noch einmal seine Bücher neu!? Wer sich Bücher lieber vorlesen lässt, denen kann ich auch das entsprechende Hörbuch sehr empfehlen. Es wird von Shenja Lacher eingelesen. Aber was heißt eingelesen? Der Schauspieler lebt das Buch. Ein wirklich großer Hörgenuss! Und dann auch noch ungekürzt.

Mein Highlight des Jahres 2019

Julia Meyer, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Dieses Buch ist eine Biografie über Michael Ende, die jedoch in Romanform verfasst ist. Die Eckdaten von Michael Endes Lebensweg stimmen in dieser Biografie (wer seine Eltern waren, wo er geboren wurde, dass er die Schule gehasst hat etc.). Was uns die Autorin darüber hinaus aber ermöglicht und weshalb dieses Buch nun eigentlich ein Roman und keine Biografie ist, sind Einblicke in Michael Endes Kopf. Charlotte Roth beschreibt wundervoll, wie Ende als Kind und Erwachsener die Welt gesehen hat, was er versteht und nicht versteht und wie sich seine Phantasie in seinen späteren Büchern wiederfindet. Ich habe dieses Buch unglaublich genossen, es ist mir sehr ans Herz gegangen. Auch wenn Charlotte Roth nur interpretieren kann, was Ende wohl gedacht haben könnte, erkenne ich durch Endes Augen die reine Wahrheit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
8
6
2
0
0

Die ganze Welt ist eine große Geschichte
von Mine_B am 27.02.2021

Die Autorin Charlotte Roth hat sich mit ihrem Werk „Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit“ in ein eher untypisches Genre gewagt. In diesem Buch wird das Leben des bekannten Autors Micheal Ende beleuchtet, wobei Roth von Roman Hocke begleitet wurde, welcher ein Freund von Michael Ende war. Charlott... Die Autorin Charlotte Roth hat sich mit ihrem Werk „Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit“ in ein eher untypisches Genre gewagt. In diesem Buch wird das Leben des bekannten Autors Micheal Ende beleuchtet, wobei Roth von Roman Hocke begleitet wurde, welcher ein Freund von Michael Ende war. Charlotte Roth ist mir vor allem von ihren historischen Romanen unter dem Namen Charlotte Lyne bekannt. Als ich gesehen habe, dass sie ein Buch über Michael Ende geschrieben hat, war ich sofort interessiert. Ich persönlich liebe seine „Die unendliche Geschichte“ und war sehr gespannt, welche Person hinter diesen Büchern steht. Die meisten kennen Werke, vor allem Kinderbücher, aus der Feder von Michael Ende. Dennoch habe ich mich nie mit der Person hinter diesen Büchern beschäftigt. Ich habe mich noch nie mit seinem Leben auseinandergesetzt, was ihn geprägt hat oder welche Hürden er meistern musste, wie er zu seinen Ideen gekommen ist. Daher war ich sehr auf diesen Roman gespannt. Ich habe, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, auf jeden Fall ein besseres Verständnis für die Person hinter den Büchern bekommen, habe auch besser verstehen können, wie seine Geschichten zu ihm gefunden haben. „Die ganze Welt ist eine Geschichte und wir spielen darin mit“ ist keine reine Biographie, dies ist ein Roman über den Autor Michael Ende. Roth versucht in diesem auch, in die Gefühls- und Gedankenwelt von Ende einzutauchen und haucht ihm erneut Leben ein. Es ist eine fiktive Geschichte, in diese auch reale Gegebenheiten eingeflochten werden. Geholfen hat hier ein langjähriger Freund von Ende, sodass man glauben kann, dass manche späteren Gegebenheiten sich auch so abgespielt haben. Man bekommt in diesem Roman einen gelungenen Einblick in das Leben des Autors und lernt auf interessante Weise mehr über sein Schaffen. Wie ich es bereits von anderen Büchern aus der Feder von Charlotte Roth gewohnt bin, ist auch dieses Mal der Schreibstil sehr bildgewaltig und lässt sich flüssig lesen. Detailreich wird das Leben von Ende erzählt, teilweise werden viele Details umfangreich beleuchtet. Es gibt ein paar zähe Passagen, durch die ich mich ein wenig hindurch kämpfen musste. Gekonnt lässt die Autorin Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen, sodass ich Michael Ende quasi über die Schulter schauen konnte und ihn auf seinem Lebenswerk begleiten konnte. Zunächst lernt man seinen Vater Edgar Ende kennen, dieser ist Maler und sitzt zu Beginn in einem Zug und hofft an seinem Ziel ein junges Mädchen zu finden. Doch natürlich kommt alles anders als erwartet. In Garmisch lernt er Luise kennen, die beiden finden zueinander. Die beiden haben nicht viel, aber dennoch ist das Leben des jungen Michaels reich an anderen Sachen, sein frühes Leben ist geprägt von fantastischen Geschichten und ein eigensinniges Miteinander. Dieser Roman umfasst die komplette Lebensspanne von Ende – man erfährt einiges über seine Kindheit und Jugend, aber auch als erwachsener Mann. Es ist informativ und ich habe einiges über die Person Michael Ende gelernt. Man begleitet ihn durch diverse Höhen und Tiefen, einige negative Erfahrungen haben ihn geprägt. Besonders der Auszug aus dem bunten Haus in Garmisch hat ihn stark beeinflusst. Er hat sich mit den neuen Gegebenheiten schwer getan. Mir erging es da leider nicht anders. Ich habe mich mit dieser Episode seiner Kindheit ein bisschen meine Schwierigkeiten, hier fehlte mir ein bisschen die Spannung. Dies hätte man meiner Meinung nach vielleicht ein wenig straffen können. Man merkt, dass es bei den Eltern kriselt, dass sie ganz schön aneinander ecken und auch Michael tut sich mit den Gegebenheiten seines Lebens schwer, er findet keinen richtigen Zugang zu anderen Kindern. In seiner Jugend verliert er auch Freunde und muss einige Hürden meistern. Auch wird er durch die Kriegszeit geprägt, sein Vater Edgar wird eingezogen und zusammen mit seiner Mutter müssen sie um ihr überleben kämpfen und für sich selber sorgen. Mir hat es auch gefallen, dass Michael Ende in diesem Roman nicht in den Himmel gelobt wird, man lernt auch seine Schattenseiten kennen, als Erwachsener war er bestimmt nicht immer einfach – manche Ansichten zu seinem Leben oder auch zu seinen Werken sind nicht immer komplett nachvollziehbar. Aber dadurch wirkte dieses Buch recht authentisch auf mich. Insgesamt hat die Autorin Charlotte Roth mit ihrem Roman „Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit“ ein vielseitiges Werk geschaffen, indem ich viel über das Leben und Schaffen von Michael Ende kennen gelernt habe. Mein Interesse an weiteren Werken aus seiner Feder wurde geweckt. Größtenteils habe ich dieses Buch wirklich genossen, aber es gab ein paar zähe Passagen. Daher möchte ich für diesen Roman 4 Sterne vergeben.

Bilder aus dem Leben von Michael Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 05.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover und der Titel des Buches haben sofort mein Interesse geweckt. Ich wollte den Roman über Michael Ende unbedingt lesen. Gleich im Vorwort verkündet die Autorin, dass ihre Geschichte keine Biografie, sondern ein Roman ist. Sie erklärt dem Leser, dass in ihrem Buch nicht die Fakten und die historische Chronologie am wichti... Das Cover und der Titel des Buches haben sofort mein Interesse geweckt. Ich wollte den Roman über Michael Ende unbedingt lesen. Gleich im Vorwort verkündet die Autorin, dass ihre Geschichte keine Biografie, sondern ein Roman ist. Sie erklärt dem Leser, dass in ihrem Buch nicht die Fakten und die historische Chronologie am wichtigsten sind, sondern, dass der Mensch Michael Ende selbst und sein Leben im Vordergrund stehen. Im schönen bildhaften Stil erzählt sie über die Ereignisse aus dem Leben des erfolgreichen Schriftstellers. Zuerst berichtet sie ausführlich über das Leben von Michaels Eltern, das alles andere als rosig und einfach war. Michaels Vater, ein surrealistischer Maler, konnte nicht immer seine Familie ernähren, aber seine Geschichten und Bilder, die er malte, haben Michael in der Kindheit begleitet und seine Fantasie nachhaltig geprägt. Es folgen mehrere Seiten über das Leben im Buntem Haus, dem ersten Zuhause der Familie Ende, über die unerschütterliche Liebe und Fürsorge seiner Mutter, Michaels erste Liebschaften und seine Anfänge als Schriftsteller. Alles gefühlsvoll und respektvoll von Charlotte Roth erzählt. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Literaturagent Roman Hocke, der mit Michael Ende eng befreundet war. Roman Hocke lieferte für diesen biografischen Roman viele Fakten aus dem Leben von Michael Ende. Der Roman von Charlotte Roth hat mir tiefe Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt von Michael Ende gewährt und ihn selbst als Autor und Mensch nähergebracht. Auch die historische Kulisse, malerisch dargestellt, hat mich fasziniert. Wunderschön beschrieben fand ich Michael Endes Zuhause und sein Leben mit Ingeborg in Italien. Trotzdem fand ich diesen Roman nicht besonders spannend. Ich musste das Lesen im Buch immer wieder unterbrechen um über das Gelesene nachdenken zu können. Es störte mich manchmal auch, dass ich zwischen den wahren Begebenheiten und der Fiktion nicht immer unterscheiden konnte. Nach dieser Lektüre kann ich aber besser verstehen, wie die Werke (es sind nicht nur Bücher) von Michael Ende entstanden sind und was ihn als Autor und Schriftsteller geformt hat. Die Geschichte seines Lebens ist sehr interessant und das Buch von Charlotte Roth eine empfehlenswerte Lektüre.

Was wir schon immer über den Schöpfer der unendlichen Geschichte wissen wollten
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 04.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als ich dieses Buch bei NetGalley.de entdeckte, freute ich mich schon sehr aufs Lesen, denn Michael Ende gehört zu jenen Jugendbuch-Autoren, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Als ich damals erfuhr, dass auch er kein Buch mehr schreiben würde, war ich tief getroffen. Diese unglaubliche Fantasie, das Talent... Als ich dieses Buch bei NetGalley.de entdeckte, freute ich mich schon sehr aufs Lesen, denn Michael Ende gehört zu jenen Jugendbuch-Autoren, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Als ich damals erfuhr, dass auch er kein Buch mehr schreiben würde, war ich tief getroffen. Diese unglaubliche Fantasie, das Talent, dieses in Worte kleiden und Jugendlichen wie Erwachsenen zugänglich machen zu können… Genial! Etwas mehr über das Leben und Wirken dieses Autors zu erfahren, ließ mich diesen biografischen Roman ganz langsam genießerisch verschlingen. Oft mit Tränen in den Augen, war ich emotional ergriffen, als ich erfuhr, wie schwer er es doch anfangs hatte, bis der große Durchbruch kam. Und ganz ehrlich, “Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer” habe ich immer mit der Augsburger Puppenkiste in Verbindung gebracht, aber nicht gewusst, dass dies der Durchbruch Michael Endes war! Wieder was gelernt :) Die Autorin schreibt ein sehr gutes, der Zeit angemessenes Deutsch und hat es verstanden, vor meinem inneren Auge viele Szenen erstehen zu lassen, die mich wieder ein Kind werden ließen, staunend und hoffend. Es ist zu schade, dass ich diesen Autor niemals werde kennenlernen können. Ein klitzekleines Fünkchen an Kritik muss ich dennoch loswerden: Das Buch hat mitunter Längen… seufz. Aus diesem Grund gebe ich auch nicht die volle Punktzahl, sondern 09/10, danke aber vielmals für die ergriffene Möglichkeit, das Buch unentgeltlich lesen zu dürfen.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2