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Der Apfelbaum

Roman

Christian Berkel

(125)
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Beschreibung


»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben. Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuellen jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende steht die Geschichte zweier Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.

"... eine dramatische Liebes- und Familiengeschichte, hervorragend erzählt."

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman »Der Apfelbaum« wurde von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 27.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06086-6
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/3 cm
Gewicht 295 g
Auflage 13. Auflage
Verkaufsrang 540

Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Heyen, Thalia-Buchhandlung Emden

Christian Berkel schildert, nach jahrelanger Recherche, die Geschichte seiner Familie. Mit beeindruckendem Ergebnis! Er schreibt fesselnd und mit Tiefgang. Sehr lesenswert!

Schauspieler, Autor, Hörbuchsprecher - einer der alles kann!

Kerstin Harding , Thalia-Buchhandlung Hamburg

So mancher Schauspieler hat sich schon an der Schriftstellerei versucht und ist daran kläglich gescheitert. Nicht so Christian Berkel, der die sehr bewegende Geschichte seiner Großeltern und Eltern akribisch recherchiert hat und in diesem Roman niederschreibt. Aus wechselnden Perspektiven erzählt er von seiner Mutter, die als Jüdin Deutschland während des Krieges verlassen muss und über Madrid nach Paris und Buenos Aires flieht, um dann, lange nach Kriegsende, wieder nach Berlin zurückzukehren. Er schreibt über seinen Vater, der sich aus ärmlichen Verhältnissen hocharbeitet und beinahe am Krieg und der anschließenden Kriegsgefangenschaft zerbricht. Ein wirklich extrem spannendes, sehr emotionales und gut geschriebenes Buch, das Lust macht auf die Fortsetzung "Ada".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
125 Bewertungen
Übersicht
87
27
6
1
4

Kein MUSS, aber sicherlich ein KANN
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Oeynhausen am 23.02.2021

In dem Buch "Der Apfelbaum" von Christian Berkel geht es um die Liebe zweier Menschen, die durch den Krieg sowie die anschließende Gefangenschaft auf die Probe gestellt wird. Das Buch berichtet von der Liebes-Geschichte Salas, einer, wie sie sich nennt, "Halb-Jüdin", und Otto, einem anfangs kleinen schmächtigen Jungen, der nac... In dem Buch "Der Apfelbaum" von Christian Berkel geht es um die Liebe zweier Menschen, die durch den Krieg sowie die anschließende Gefangenschaft auf die Probe gestellt wird. Das Buch berichtet von der Liebes-Geschichte Salas, einer, wie sie sich nennt, "Halb-Jüdin", und Otto, einem anfangs kleinen schmächtigen Jungen, der nach zahllosen Demütigungen, Herabwürdigungen und Verschmähungen durch seinen Stief-Vater, seiner Pflegefamilie und seinen Klassenkameraden sein Leben selbst aktiv gestalten und in die Hand nehmen möchte. Seine angestrebten beruflichen sowie sozialen Ziele, die er sich durch Kombination regelmäßiger Selbst-Reflexion und persönlicher Charaktereigenschaften setzt, kann er mithilfe von Bildung, sportlicher Ertüchtigung sowie Fleiß bis zum Ausbruch des Krieges realisieren, auch wenn er nicht fehlerfrei ist und ab und an vom Pfad der Tugend abweicht. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven: aus der Sicht des Sohnes, der sich durch die beschriebenen Ereignisse seiner mittlerweile alten und auch verwirrten Mutter (Sala) versucht ein Bild ihrer Vergangenheit zu machen, wobei sich für ihn aufgrund von widersprüchlichen Aussagen und, wie er später erfährt, sogar von Falschaussagen, kein in sich komplett schlüssiges Konstrukt bilden lässt. Dieser Teil der Erzählung wird aus der Ich-Perspektive beschrieben. Die beiden weiteren Perspektiven, von Sala und von Otto, werden aus der dritten Person geschrieben. Die Kapitel sind leider nur mit Nummern versehen, wodurch der Leser unvorbereitet in ein weiteres Abenteuer geworfen wird- allgemein ist das keine schlechte Idee, jedoch erschwert es dem Leser / der Leserin bei der doch oft verworrenen Erzählung dem roten Faden zu folgen. Der rote Faden, der aufgrund der Vielzahl der dubiosen aufeinanderfolgenden Schicksalsschläge sowieso schwer zu verfolgen ist, der einfach zu wenige Momente des "Aufatmens" lässt, wodurch auch die anfangs aufgebaute Spannung unmöglich zu halten ist. Der Roman wurde, meiner Meinung nach, in einem sehr guten Schreibstil verfasst, der an manchen Stellen, trotz der Umstände, zum Schmunzeln einlädt. Besonders gut finde ich auch die unterschiedlichen Schreibstile, die für den jeweiligen Erzähler verwendet wurden; bei den Gedankengängen Salas werden oft lange Sätze mit Gedankensprüngen verwendet, während bei Otto oft kurze und knappe Sätze dominieren, die seine kühle und abgeklärte Art passend widerspiegeln. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr plötzlich und zu kurz gehalten- besonders im Vergleich zu den vorherigen Ereignissen, die ausreichend ausgeschmückt wurden. Besonders kurz auch, wenn man bedenkt, wie viele offene Fragen bleiben, die der Leser / die Leserin sicherlich auch gerne ansatzweise beantwortet haben wollte. Zudem möchte ich in meiner Rezension daran appellieren, dass es sich bei dem Werk um einen Roman handelt, der sicherlich auch korrekte historische Beiträge beinhaltet, es sich hier jedoch nicht um ein Buch der Geschichtswissenschaft handelt und auch nicht so behandelt bzw. verstanden werden sollte. Fazit: Ein Buch, was sich gut in stillen Stunden lesen lässt, sicherlich aber kein MUSS ist und inhaltlich wie auch sprachlich andere Büchern, die das dritte Reich thematisieren, nicht übertrifft.

Der Apfelbaum
von einer Kundin/einem Kunden aus Bertschikon (Gossau ZH) am 22.02.2021

Absolut geniale Geschichte. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen.

Der Apfelbaum
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.02.2021

Gutes Buch. Lässt sich leicht lesen. Der Krieg/ Gefangenschaft, Lagerleid konnte ich gut nachvollziehen. Ich selbst bin aus der Nachkriegsgeneration und habe erfahren, wie die Eltern nicht vom Krieg und was sie erlebt haben, erzählen. Mein Vater hatte einen Arm verloren....


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