Meine Filiale

Die vollkommene Lady

Roman

Margery Sharp

(7)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen
  • Die vollkommene Lady

    Eisele Verlag

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    11,00 €

    Eisele Verlag

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

16,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung


Eine Lady auf Abwegen.

Von der Autorin des Romans Die Abenteuer der Cluny Brown


Brillant neu übersetzt von Wibke Kuhn

»Eine der sympathischsten und warmherzigsten Romanfiguren überhaupt.«


New York Herald Tribune


Im Frankreich der 1930er-Jahre versucht eine unkonventionelle Frau, ihre Tochter vor der Heirat mit dem Falschen zu bewahren – und verliebt sich gegen ihren Willen selbst.

Julia Packett ist die Fröhlichkeit in Person. In London führt sie ein freies, ausgelassenes Leben, nur leise getrübt durch den einen oder anderen finanziellen Engpass. Als ihre Tochter sich nach Jahren wieder bei ihr meldet und sie um Beistand bei der Wahl ihres Ehemanns bittet, lässt Julia mit neu entflammtem Mutterherz alles stehen und liegen, um ihrer Tochter zu Hilfe zu eilen. Kaum in der Luxusvilla in der Haute-Savoie angekommen, begreift Julia jedoch, dass ihre Tochter sich in einen zur Ehe völlig ungeeigneten jungen Mann verliebt hat, denn er ist wie sie selbst, Julia: charmant, aber schwer zu domestizieren. Wie kann es Julia nur gelingen, ihrer Tochter den Verlobten auszureden, ohne ihren eigenen Status als vollkommene Lady zu gefährden? Die Anreise des vornehmen Sir William Waring kompliziert die Situation nur noch weiter. Und schon bald gerät ihr Plan, das Glück ihrer Tochter zu retten, hoffnungslos außer Kontrolle ...

»Ein scharfsinniger und unterhaltsamer Gesellschaftsroman.« Frankfurter Rundschau über Die Abenteuer der Cluny Brown

»Amüsante, witzige und frische Wiederentdeckung.« BR, Bayern 2 über Die Abenteuer der Cluny Brown





Eine herrlich geschriebene, extrem amüsante Geschichte einer lebenslustigen Frau mit heiterem Gemüt und einem Herz aus Gold. Ihre Affären sind ebenso pikant wie zahlreich. Nach Lektüre des ersten Kapitels kann einen nichts mehr davon abhalten, weiterzulesen.

Margery Sharp, 1905 in Salesbury geboren, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Malta. 1914 kehrte sie nach England zurück und nahm als eine der ersten Frauen an einem Debattier-Wettbewerb in den USA teil. Ihre ersten Erzählungen veröffentlichte sie im Alter von 21 und schrieb u.a. für Harper's Bazaar, Ladies' Home Journal und Good Housekeeping. Für ihren ersten Roman, Rhododendron Pie, brauchte sie nur einen Monat, er erschien 1930. Die Abenteuer der Cluny Brown, einer ihrer erfolgreichsten Romane, wurde 1946 in Hollywood von Ernst Lubitsch unter dem Titel Cluny Brown auf Freiersfüßen verfilmt. Auch ihr Roman Die vollkommene Lady schaffte es in Hollywood auf die Leinwand und kam 1948 unter dem deutschen Titel Die unvollkommene Dame mit Greer Garson und Elizabeth Taylor in die Kinos. In ihrer langen Karriere schrieb sie 26 Romane für Erwachsene, zahlreiche Erzählungen, einige Bühnenstücke und 14 Kinderbücher. Viele ihrer Werke erwiesen sich als internationale Bestseller, am bekanntesten ist wohl der Walt-Disney-Zeichentrickfilm Bernard und Bianca - Die Mäusepolizei (1977), der auf Sharps Jugendroman Bianca und ihre Freunde (The Rescuers, 1959) basierte. Margery Sharp starb 1991 in Aldeburgh, Suffolk..
Wibke Kuhn (geboren 1972) übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Schwedischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen zahlreiche Bestseller, darunter etwa die Romane von Stieg Larsson und Jonas Jonasson.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 26.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-066-2
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/3,5 cm
Gewicht 434 g
Originaltitel The nutmeg tree
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 107795

Buchhändler-Empfehlungen

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Charmant, unbeschwert und psychologisch überaus scharfsinnig: die Geschichte einer lebenslustigen Mutter, die ihre Tochter vor einer übereilten Heirat bewahren will und sich in allerlei selbst verstrickt, ist ein echtes Juwel!

Wer oder was ist eine vollkommene Lady?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2018 hatte ich Ihnen an dieser Stelle „Die Abenteuer der Cluny Brown“ von Margery Sharp vorgestellt. Diesen herrlichen Roman um ein englisches Dienstmädchen gibt es bereits auch als Taschenbuch. Neu und gebunden ist jetzt „Die vollkommene Lady“ neu übersetzt im Julia Eisele Verlag erschienen. Geschrieben hat die bereits 1991 verstorbene Autorin das Buch bereits 1937. Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal tatsächlich nichts weiter erzählen. „Die vollkommene Lady“ Julia Packett ist natürlich meilenweit von einer vollkommenen Lady entfernt. Ich würde sie als eine ausgesprochen charmante Glücksritterin beschreiben. Vielleicht nicht unbedingt die intelligenteste, aber ausgesprochen bauernschlau. Sie ist impulsiv, hat das Herz am rechten Fleck und lässt sich unwahrscheinlich schnell begeistern. Und so verläuft auf ihrer Reise nach Frankreich natürlich alles nicht so, wie sie es geplant hat. Ich liebe diese Art englischen Humors. Dadurch, dass Julia eben keine vollkommene Lady ist, kann die Autorin die englische Upper Class so richtig schon vorführen und mit ihrem Witz liebevoll bloßstellen. Da gibt es die langweiligen, bzw. distinguierten Männer und Frauen, die man heiratet. Und es gibt die charmanten und lebenslustigen Männer und Frauen, mit denen man seinen Spaß hat. Schwierig wird es natürlich dann, wenn eine nicht standesgemäße Person in die andere Klasse einheiraten will. Und wenn zwei gleichgesinnte, nicht standesgemäße Personen aufeinandertreffen, dann ist das Chaos vorprogrammiert. Mir hat dieser Roman mit seinen vielen ungeplanten Eskapaden Julias und ihren Ideen, die Katastrophen zu vertuschen, wunderbar gefallen. Es ist eine intelligente Unterhaltung, die einfach Spaß macht. Irgendwie bilde ich mir ein, dass dieser Standesdünkel damals nicht so gemein und herablassend war, wie er heute rüberkommt. Man hat die anderen einfach gelassener betrachtet, war ein wenig weltfremd und sie ihr Ding machen lassen, solange sie den vornehmen Herrschaften nicht gefährlich wurden. Schöne, gute Unterhaltung für Fans von Julian Fellowes, Nancy Mitford, Evelyn Waugh und auch F. Scott Fitzgerald.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
2
0
0
0

beobachten statt reden
von wiechmann8052 aus Belm am 25.08.2019

Klappentext Julia Packett ist die Fröhlichkeit in Person. In London führt sie ein freies, ausgelassenes Leben, nur leise getrübt durch den einen oder anderen finanziellen Engpass. Als ihre Tochter sich nach Jahren wieder bei ihr meldet und sie um Beistand bei der Wahl ihres Ehemanns bittet, lasst Julia mit neu entflammtem Mut... Klappentext Julia Packett ist die Fröhlichkeit in Person. In London führt sie ein freies, ausgelassenes Leben, nur leise getrübt durch den einen oder anderen finanziellen Engpass. Als ihre Tochter sich nach Jahren wieder bei ihr meldet und sie um Beistand bei der Wahl ihres Ehemanns bittet, lasst Julia mit neu entflammtem Mutterherz alles stehen und liegen, um ihrer Tochter zu Hilfe zu eilen. Kaum in der Luxusvilla in der Haute-Savoie angekommen, begreift Julia jedoch, dass ihre Tochter sich in einen zur Ehe vollig ungeeigneten jungen Mann verliebt hat, denn er ist wie sie selbst, Julia: charmant, aber schwer zu domestizieren. Wie kann es Julia nur gelingen, ihrer Tochter den Verlobten auszureden, ohne ihren eigenen Status als vollkommene Lady zu gefährden? Die Anreise des vornehmen Sir William Waring kompliziert die Situation nur noch weiter. Und schon bald gerat ihr Plan, das Glück ihrer Tochter zu retten, hoffnungslos außer Kontrolle ... Meinung Die vollkommene Lady beobachtet viel und redet wenig. Denn sie fühlt sich nicht vollkommen sondern anders. Nicht jeder kann anders sein würdigen, dieser Situation möchte sie entgehen.Deshalb erfindet sie sehr viele Schliche damit man nicht hinter ihre Fassade schauen kann. Selbst ihre Tochter sieht nur dieses Bild bis endlich einer kommt der dahinter schaut und begeistert ist. Es war interessant zu lesen was und wie die Lady beobachtet und ihre Gedanken dazu. Schön war die Beschreibungen der Lebensumstände (beschränkt auf die Mittelschicht) in England der Jahre zwischen den Weltkriegen. Etwas gestört haben die sich wiederholenden Selbstbetrachtungen der Lady., Das Buch hat einen leisen Humor nicht typisch englisch, sehr angenehm.

Die Lebenskünstlerin
von Dreamworx aus Berlin am 10.08.2019

30er Jahre. Julia Packett ist eine Frau, die durch ihren ansteckenden Optimismus und ihre Lebenslust ein Leben völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Konventionen in London führt. Seit dem Tod ihres Mannes becirct sie mit ihrem Charme die Männerwelt und lässt sich von ihnen ohne Skrupel finanziell unter die Arme greifen. Da... 30er Jahre. Julia Packett ist eine Frau, die durch ihren ansteckenden Optimismus und ihre Lebenslust ein Leben völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Konventionen in London führt. Seit dem Tod ihres Mannes becirct sie mit ihrem Charme die Männerwelt und lässt sich von ihnen ohne Skrupel finanziell unter die Arme greifen. Dafür hat sie ihre Tochter Susan bei ihren Schwiegereltern in Frankreich geparkt und lässt sie von ihnen erziehen. Nun bekommt Julia von ihrer mittlerweile erwachsenen Tochter nach langer Zeit per Brief einen Hilferuf zugesandt, denn Susan möchte heiraten und braucht Unterstützung, da Julias Schwiegermutter sich quer stellt. Julia lässt sich nicht nehmen, der Bitte Folge zu leisten und reist nach Frankreich, um dort in der Nobelvilla ihrer Schwiegereltern nicht nur den zukünftigen Ehemann unter die Lupe zu nehmen, sondern nebenbei selbst auch für einige Unruhe zu sorgen… Margery Sharp hat mit „Die vollkommene Lady“ einen unterhaltsamen und gleichsam humorvollen Roman vorgelegt, der den Leser in das vergangene Jahrhundert entführt in eine Zeit, da Frauen von ihren Ehemännern abhängig waren, auf ihren Ruf achten und sich gesellschaftlichen Normen und Regeln unterwerfen mussten. Mit einem Zwinkern in den Augen hat die Autorin ausgerechnet eine Hauptprotagonistin gewählt, die all diese Vorgaben überhaupt nicht erfüllt und sich damit mehr recht als schlecht durchs Leben laviert. Der Leser lernt während der Lektüre Julias unkonventionelle Lebensweise kennen und darf oft schmunzeln, während Julia sich bei der Begutachtung des potentiellen Schwiegersohns so ihre eigenen Gedanken und Sorgen macht. Die Autorin hat ein Händchen dafür, die oftmals vorhandene Situationskomik mit dem typisch britisch-trockenen Humor einzufangen und die Widersprüchlichkeit der gesellschaftlichen Erwartungen dem Leser wunderbar vor Augen zu halten. Es brauchte Frauen, die mit Traditionen und Regeln brechen, damit die Frauen von heute endlich ein Wahlrecht haben oder selbständig leben können, ohne sich von einem Mann abhängig zu machen und dafür gesellschaftlich am Rand stehen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und glaubwürdig in Szene gesetzt. Manchmal wirken sie ein wenig überspitzt, doch tut das ihrer Authentizität keinerlei Abbruch. Der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen, die eine oder andere Handlungsweise nachvollziehen und sich ihnen verbunden fühlen. Julia ist eine Frau, die sich nichts aus dem Gerede anderer macht. Sie ist offen, großzügig, unternehmungslustig und vor allem selbstbestimmt. Sie legt keinen Wert auf Konventionen, hat einen Hang dazu, Unruhe zu stiften, ohne dass es ihr wirklich bewusst ist oder Absicht und besitzt einen gesunden Egoismus, der aber in punkto ihrer Tochter manchmal nicht so sympathisch wirkt. Susan ist eine Frau, die eine sehr gute Erziehung genossen hat und noch völlig unerfahren ist, wenn es um die Männerwelt geht. Sie lässt sich in ihrer Naivität blenden und doch sieht es irgendwie so aus, als wenn sie sich diesen Mann gerade deswegen ausgesucht hat, weil er ihrer Mutter so ähnlich ist. Ebenso überzeugen die weiteren Nebendarsteller und lassen den Handlungsverlauf zu einem Vergnügen der besonderen und etwas angestaubten Art werden. „Die vollkommene Lady“ wirkt mit einer Extraportion Charme. Die Geschichte besitzt eine Leichtigkeit und aufgrund des britischen Humors hat man während der Lektüre oft ein Grinsen im Gesicht. Verdiente Leseempfehlung für eine unterhaltsame Geschichte!

amüsante, liebenswürdige und unterhaltsame Gesellschaftssatire mit kleiner Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Titel "Die vollkommene Lady" ist wunderbar mehrdeutig und bezieht sich als gesellschaftliche Idealvorstellung dieser Zeit (vor dem zweiten Weltkrieg) im Grunde auf alle drei Frauen der Erzählung: auf Julia, die Hauptperson, die diesem Ideal nur zeitweise nachstrebt, aber es sehr bewundert (oder glaubt zu bewundern) - auf Sus... Der Titel "Die vollkommene Lady" ist wunderbar mehrdeutig und bezieht sich als gesellschaftliche Idealvorstellung dieser Zeit (vor dem zweiten Weltkrieg) im Grunde auf alle drei Frauen der Erzählung: auf Julia, die Hauptperson, die diesem Ideal nur zeitweise nachstrebt, aber es sehr bewundert (oder glaubt zu bewundern) - auf Susan, ihre Tochter, die dieses Ideal lebt und den Leser im Laufe des Buches sich fragen lässt ob dieses Ideal tatsächlich bewundernswert ist ... - und Mrs. Packett, Schwiegermutter von Julia, die dieses Ideal gelebt hat und sich beginnt davon zu lösen. Doch auch wenn uns dieses Ideal in der Form heute nicht mehr vor Augen steht, gesellschaftliche Idealformen, denen wir meinen nachstreben zu sollen oder zu wollen, gibt es nach wie vor und sie beeinflussen uns, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, massiv. In dieser Hinsicht ist der Roman immer noch sehr aktuell, denn im Grunde geht es um die Frage, leben wir uns selbst und unsere natürliche Art aus oder richten wir uns an den gesellschaftlich sanktionierten Formen aus? Und was ist wichtiger, die sanktionierte Form, die Version, die sich nur an uns selbst orientiert oder eine Version, die neben persönlicher Präferenzen auch Herzenswärme aufbringt ...? In der Geschichte wird natürlich keine dieser Fragen offen gestellt, sondern wir begleiten Julia auf ihrer Reise zu ihrer Tochter nach Frankreich und dann auf dem Feriendomizil nördlich von Aix en Provence. Der Stil der Erzählerin ist leicht und amüsant, liebevoll und mit Augenzwinkern macht sie uns mit den Eigenheiten aller Mitspieler vertraut. Nirgends tritt die Erzählerin hervor, nur durch ihr Handeln, Denken und Fühlen lernen wir alle Protagonisten kennen und machen uns so unsere Gedanken. Ich kann diese elegante Gesellschaftssatire und kleine Liebesgeschichte nur empfehlen, hier war eine feinsinnige Menschenkennerin und fähige Schriftstellerin am Werk. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2