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Nix passiert

Roman

Alex ist verlassen worden. Und ohne Jenny ist Berlin einfach nichts. Kurzentschlossen nimmt Alex sich eine Auszeit im Kaff seiner Kindheit. Doch statt Erholung sieht er sich mit einer Idylle konfrontiert, die keine ist, nie wirklich eine war – auf jeden Fall nicht für ihn. Statt Unterstützung gibt es Familienstreit, offene Rechnungen mit alten Freunden und vor allem Langeweile. Und Alex fragt sich, ob er die Kleinstadt eigentlich jemals hinter sich gelassen hat. Und was überhaupt Zuhause bedeutet.

Intensiv und unerschrocken, klar und kompromisslos erzählt Kathrin Weßling die Geschichte eines jungen Mannes, der nicht nur alle anderen, sondern vor allem sich selbst belogen und betrogen hat – das Abbild einer Generation auf der Suche nach allem und nichts, nach Heimat zwischen Provinz und Großstadt, vor allem aber nach sich selbst.
Portrait
Kathrin Weßling ist Autorin und Social-Media-Expertin. Auf Twitter und Instagram folgen ihr über 30.000 Menschen, die ihre Postings und Beiträge über Themen wie Feminismus, psychische Erkrankungen und Popkultur verfolgen.  Ihr letztes Buch, »Super, und dir?«, wurde von Presse und Leser*innen als »der Roman ihrer Generation« gefeiert. Sie schreibt außerdem regelmäßig für ZEIT ONLINE, Spiegel, MySelf uvm. Kathrin Weßling lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 31.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96101-038-7
Verlag Ullstein fünf
Maße (L/B/H) 20,6/13,6/3 cm
Gewicht 356 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2965
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Kathrin Wessling ist die neue, aufregende Stimme der deutschen Popliteratur. Nach "Super, und dir?" legt sie jetzt nach. Sie schreibt über die viel gescholtenen Millenials, die "Generation Anxiety", gut behütet, ausgebildet und doch nicht so richtig glücklich. Klasse!

Kathrin Meyer, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Das zweite Buch, das ich von Kathrin Wessling lese und es ist leider nicht so stark wie "Super, und dir?". Ich werde nicht so richtig warm mit dem Protagonisten und seiner Gedanken- bzw. Gefühlswelt. Insgesamt ist mir die ganze Handlung etwas zu langatmig.

Kundenbewertungen

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Sprachgewaltig, direkt und nachhallend
von Lesendes Federvieh aus München am 15.02.2020

Alex ist vor Jahren aus der Kleinstadt nach Berlin gezogen. Als ihn seine Freundin Jenny verlässt fällt er in ein tiefes Loch. Er braucht dringend Abstand. So beschließt er eine Ruhepause bei seinen Eltern in der Provinz einzulegen. Doch dort ist auch nicht alles Sonnenschein, seine Familie ist keine allzu große Hilfe, ebenso s... Alex ist vor Jahren aus der Kleinstadt nach Berlin gezogen. Als ihn seine Freundin Jenny verlässt fällt er in ein tiefes Loch. Er braucht dringend Abstand. So beschließt er eine Ruhepause bei seinen Eltern in der Provinz einzulegen. Doch dort ist auch nicht alles Sonnenschein, seine Familie ist keine allzu große Hilfe, ebenso seine alten Freunde und bald schon holt ihn die Vergangenheit ein. Von Kathrin Wessling hatte ich bisher noch nichts gelesen. Doch der Klappentext von "Nix passiert" und das unkonventionelle Cover haben mich angesprochen. Welch ein Glück, denn die Geschichte von Alex hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Nachdem ihn seine Freundin verlassen hat, kommt er aus seinem Selbstmitleid nicht mehr heraus, und doch ist das erst der Anfang für ihn, um sich generell über sich selbst klar zu werden. Nach und nach stellt sich heraus, dass er seit seiner Jugend an Angst- und Panikattacken leidet. Dieses komplexe Thema schildert die Autorin einfühlsam und ehrlich. Ebenso sein Verhalten nach der Trennung von Jenny. Auch hier kommt man Alex nahe, schonungslos erzählt Kathrin Wessling wie er sich gehen lässt und irgendwie auf keinen grünen Zweig kommt. Sie tut dies mit einer modernen, kraftvollen und direkten Sprache, die die Geschichte absolut lebendig werden lässt. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, Alex zu kennen und in seinem Kaff dabei zu sein. Solch eine Atmosphäre und Dichte herzustellen, muss man erst einmal schaffen. Das finde ich großartig. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil man sich darauf einlassen darf und muss. Es ist kein leichtes Süppchen, sondern eine gehaltvolle Portion Literatur, die auch nach der letzten Seite für mich noch viele Denkanregungen bereithält. Fazit: Sprachgewaltig, direkt und nachhallend

Die Angst besiegen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 31.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Roman „Nix passiert“ ist von der Schriftstellerin Kathrin Weßling interessant geschrieben. Sie schreibt über die Gefühlswelt eines jungen Mannes Alex, der von seiner Freundin verlassen wurde. Alex Art ist mir nicht so sympathisch. Sonnst hat er sich nicht so um seine Familie gekümmert, jetzt will er bei seinen Eltern... Der Roman „Nix passiert“ ist von der Schriftstellerin Kathrin Weßling interessant geschrieben. Sie schreibt über die Gefühlswelt eines jungen Mannes Alex, der von seiner Freundin verlassen wurde. Alex Art ist mir nicht so sympathisch. Sonnst hat er sich nicht so um seine Familie gekümmert, jetzt will er bei seinen Eltern in der Provinz unter schlüpfen. Da gibt es einiges aufzuarbeiten. Dann erfahren wir von seinen Problemen. Die Autorin lässt Alex in vielen Selbstzweifeln und Angstattacken hin und her denken. Sehr gut, wie sie sich in so einen Charakter hinein denken und in die Geschichte einbringen kann. Das Buch fängt mässig an und fesselt immer mehr.

alles ist eine Botschaft
von stefanb am 27.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„alles ist eine Botschaft, eine Message, auch, keine zu senden.“ [166] „Nix passiert“ war mein erstes Buch von Kathrin Weßling und anfangs war ich leicht irritiert, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Auf den ersten Seiten ahnt man noch nicht, inwiefern einen dieser Roman einfangen wird. Man liest, dass Alex, unser Prot... „alles ist eine Botschaft, eine Message, auch, keine zu senden.“ [166] „Nix passiert“ war mein erstes Buch von Kathrin Weßling und anfangs war ich leicht irritiert, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Auf den ersten Seiten ahnt man noch nicht, inwiefern einen dieser Roman einfangen wird. Man liest, dass Alex, unser Protagonist, verlassen wurde und der Beziehung mit Jenny nachtrauert. „Dabei füllte der ewige Konjunktiv nur die Stille zwischen uns, das Präsens, in dem ich neben ihr saß und an die Vergangenheit dachte, daran, wie schön es mal gewesen war.“ [26] Weßling schreibt gut, auch wenn anfangs nicht wirklich viel passiert, die Handlung noch etwas auf sich warten lässt, die Charaktere noch etwas blass erscheinen, so nimmt mit zunehmender Seitenzahl die Geschichte Fahrt auf und die Rückblicke in die Vergangenheit öffnen den Blick in die Zukunft. Mit ihrem Werk gelingt Weßling eine perfekte Skizzierung, ein getreues Bild einer Generation, welche auf der Suche nach allem und nichts ist. Dass Alex, auf der Suche nach sich selbst, zum Ziel kommt, sich findet, hat die Autorin hervorragend herausgearbeitet und dargestellt. Der Schreibstil ist klar, direkt und wenn man es anders sagen möchte: modern. Weßling beschönigt nichts. Sie schreibt, wie es sich tatsächlich verhält. Und so stellt sie Alex als „eine Bier zapfende Lüge auf zwei Beinen“ [176] dar, der nicht nur die anderen Mitmenschen belügt, sondern sich auch selbst betrügt. Besonders gefällt mir dessen Entwicklung mit zunehmendem Fortgang der Geschichte. Es bleibt festzuhalten, dass Weßling ein beeindruckendes Werk liefert, in dem sich Leser*innen wiederfinden können, das eigene Handeln kritisch hinterfragt und durch eine reflektierte Sichtweise der Autorin brilliert. Es macht viel Spaß durch die Seiten zu fliegen, egal wie intensiv das Geschriebene bei den Lesern wirkt. „Und ich sehne mich nach nichts mehr, (…) dass einfach mal gar nix passiert.“ [125]