Orangen sind nicht die einzige Frucht

Jeanette Winterson

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Beschreibung

Die temperamentvolle Jeanette wächst als Adoptivkind bei fanatischen Mitgliedern der Pfingstbewegung auf. Für ihre Stiefmutter ist sie eine »Auserwählte«, die mit ihr gegen die sündige Welt kämpft und eine Missionarin für die Kirche werden soll. Doch Jeanette erfährt einen unerwarteten Sinneswandel, als sie sich mit sechzehn in eine junge Frau verliebt. Von ihrer Gemeinde und ihrer Stiefmutter für diese Liebe geächtet und zunehmend unsicher, warum der Glaube über dem Verlangen stehen sollte, verlässt sie schließlich ihr Elternhaus und die Kirche, um selbstbestimmt ihr Glück zu finden.

Jeanette Winterson, 1959 in Manchester geboren und in Lancashire bei evangelikalen Adoptiveltern aufgewachsen, schrieb mit vierundzwanzig Jahren ihren preisgekrönten Debütroman »Orangen sind nicht die einzige Frucht«. Es folgten zahlreiche weitere Bücher, mit denen sie zu einer der angesehensten Autorinnen Großbritanniens avancierte. Sie ist mit zwei Romanen auf der Liste der »100 Greatest British Novels« vertreten und wurde 2006 von der Queen zum Officer und 2018 zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. 2019 wurde ihr Roman »Frankissstein«, der ebenfalls bei Kein & Aber erschienen ist, für den Booker Prize nominiert. Jeanette Winterson schreibt regelmäßig für den Guardian und lebt in Manchester und London..
Jeanette Winterson, 1959 in Manchester geboren und in Lancashire bei evangelikalen Adoptiveltern aufgewachsen, schrieb mit vierundzwanzig Jahren ihren preisgekrönten Debütroman »Orangen sind nicht die einzige Frucht«. Es folgten zahlreiche weitere Bücher, mit denen sie zu einer der angesehensten Autorinnen Großbritanniens avancierte. Sie ist mit zwei Romanen auf der Liste der »100 Greatest British Novels« vertreten und wurde 2006 von der Queen zum Officer und 2018 zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. 2019 wurde ihr Roman »Frankissstein«, der ebenfalls bei Kein & Aber erschienen ist, für den Booker Prize nominiert. Jeanette Winterson schreibt regelmäßig für den Guardian und lebt in Manchester und London.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 10.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5999-3
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 18,6/11,8/2,3 cm
Gewicht 245 g
Originaltitel Oranges Are Not the Only Fruit
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Brigitte Walitzek

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Der wieder entdeckte Debütroman
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2020

In ihrem autobiografischen Roman und ihrem literarischen Debüt erzählt Jeanette Winterson von ihrer Kindheit und Jugend als „Pfingstlerin“. Veröffentlicht wurde es erstmals im Jahr 1985. Von ihrer Mutter als missionarisches „Projekt“ adoptiert, wächst Jeanette mit strengen Regeln auf, das Leben ist vollständig nach der Bibel aus... In ihrem autobiografischen Roman und ihrem literarischen Debüt erzählt Jeanette Winterson von ihrer Kindheit und Jugend als „Pfingstlerin“. Veröffentlicht wurde es erstmals im Jahr 1985. Von ihrer Mutter als missionarisches „Projekt“ adoptiert, wächst Jeanette mit strengen Regeln auf, das Leben ist vollständig nach der Bibel ausgerichtet, die Gemeinde ein eigener Kosmos. Erst spät besucht sie eine öffentliche Schule und stellt im Zuge dessen erstmals ihr bisheriges Leben in Frage. Doch wie löst man sich aus einer Glaubensgemeinschaft mit äußerst konservativen Glaubensgrundsätzen? Denn für Mitglieder der Pfingstgemeinde sind Scheidungen tabu, ebenso Sex außerhalb der Ehe. Die Evolutionstheorie? Reines Teufelswerk! Und wer homosexuell ist, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Was also soll Jeanette tun, als sie sich in ein Mädchen verliebt? Ich habe vor diesem Roman schon andere Bücher von Jeanette Winterson gelesen, unter anderem ihre Biografie „Warum glücklich statt einfach nur normal?“ und war deshalb überrascht wie „liebevoll“ ihre Schilderungen im Vergleich zur Biografie waren. Die fiktive Jeanette ist den Menschen in ihrem Umfeld stark entgegengetreten. Sie zweifelt nicht an sich selbst, sondern an ihrer Umgebung und versteht nicht ganz, warum sie nicht sie selbst sein darf. Vielleicht ist sie auch so wie die reale Jeanette damals gerne gewesen wäre. Die märchenhaften Einzüge gehören zu Jeanette Wintersons Stil, den ich persönlich sehr schätze, da dieser ihren doch schweren Themen immer etwas Träumerisches verleiht. Ihre leichte beflügelnde Art gibt einem die Hoffnung auf ein glückliches Ende, selbst wenn es offen bleibt.


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