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Frankissstein

Eine Liebesgeschichte

Jeanette Winterson

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Beschreibung

1816 schreibt Mary Shelley Frankenstein in den Schweizer Bergen. Zweihundert Jahre später, im heutigen Großbritannien, begegnen wir dem transgender Arzt Ry Shelley, der sich in Victor Stein, einen renommierten wie unergründlichen Experten für künstliche Intelligenz verliebt.

Klug und mit unvergleichlichem Witz verbindet Winterson diese beiden Erzählstränge zu einer höchst originellen Geschichte, in der die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz und zwischen biologischer und sexueller Identität verschwinden – eine Geschichte über die Liebe und das Menschsein selbst.

Jeanette Winterson, 1959 in Manchester geboren und in Lancashire bei evangelikalen Adoptiveltern aufgewachsen, veröffentlichte mit fünfundzwanzig Jahren ihren preisgekrönten Debütroman Orangen sind nicht die einzige Frucht. Es folgten zahlreiche weitere Bücher, mit denen sie zu einer der angesehensten Autorinnen Großbritanniens avancierte. Sie ist mit zwei Romanen auf der Liste der »100 Greatest British Novels« vertreten und wurde 2006 von der Queen zum Officer und 2018 zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. 2019 wurde Frankissstein für den Booker Prize nominiert. Jeanette Winterson schreibt regelmäßig für den Guardian und lebt in den Cotswolds und in London..
 Michaela Grabinger hat für Kein & Aber u. a. mehrere Romane von Elif Shafak, Helen Simpson sowie zuletzt Anne Tylers Launen der Zeit übersetzt..
Brigitte Walitzek hat bereits Bücher von Jeanette Winterson übersetzt und ist u. a. auch Übersetzerin von Margaret Atwood und Virginia Woolf.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 08.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5810-1
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B/H) 19/12,6/3 cm
Gewicht 406 g
Originaltitel Frankissstein. A Love Story
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Übersetzer Michaela Grabinger, Brigitte Walitzek

Kundenbewertungen

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Was ist Bewusstsein?
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2020

Ich sehe diesen Roman nicht als Liebesgeschichte und doch sind es zwei Liebesgeschichten, die die Handlung vorantreiben. Zum einen die junge Mary Shelley, die am Genfer See 1816 ihre Figur des Dr. Frankenstein entwickelt, ein ehrgeiziger Wissenschaftler, der versucht den Tod zu überlisten. In dieser feuchten Hüttenkulisse erleb... Ich sehe diesen Roman nicht als Liebesgeschichte und doch sind es zwei Liebesgeschichten, die die Handlung vorantreiben. Zum einen die junge Mary Shelley, die am Genfer See 1816 ihre Figur des Dr. Frankenstein entwickelt, ein ehrgeiziger Wissenschaftler, der versucht den Tod zu überlisten. In dieser feuchten Hüttenkulisse erleben wir die stetig steigenden Liebe zwischen Mary und Percy, die im Bett, Hand auf nacktem Rücken, über die „modernen Maschinen“ dieser Zeit diskutieren und spekulieren. So auch Diskussionen über die Frage, wie weit die Wissenschaft gehen darf und ob etwas künstlich Erschaffenes ein Bewusstsein entwickeln kann. Zum anderen der Londoner Arzt Ry Shelley (frühere Mary) der sich als Trans-Mann selbst geschaffen hat und sich in den Computerspezialisten Victor Stein verliebt. Victor ist gefesselt von der Idee, künstliches Bewusstsein zu entwickeln bzw. durch die Transformation des Bewusstseins in eine digitale Version dem Tod zu trotzen. Aber Winterson schafft es mehr als zwei Beziehungsgeschichten zu erzählen oder intelligent das Diskussionsthema „Was ist Bewusstsein?“ über die Zeit hinweg zu porträtieren. Sie öffnet Themen, über die wir alle nachdenken sollten. Kann künstliche Intelligenz sagen, was menschlich ist und was nicht? Sind Computer sexistisch, weil sie von Männern programmiert werden? Kann eine Maschine emotional sein? Wie wird die ethische Verschiebung in der Zukunft aussehen? Ein großartiges Buch mit dem Anspruch unseren Blick zu weiten!


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