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Roman

Anika Decker

(183)
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Beschreibung


»Anika Decker hat den Durchblick! Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch erzählt sie mit großer Liebe über dieses merkwürdige und unberechenbare Wesen: den Menschen.« Iris Berben


»Zum ersten Mal sehe ich mich im komplett im Spiegel. Ich bin dünn und bucklig, meine Muskeln sind verschwunden, meine Haut ist gelb von der angeschlagenen Leber. Irgendjemandem sehe ich ähnlich. Wem denn nur? Dann fällt es mir ein: Ich sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons! Immerhin noch Körbchengröße C. Ihr seid die echten Survivor!« 

Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.

»Wäre ich ein Mensch, hätte ich beim Lesen mehrfach geweint. Ein großartiges Buch. Berührend und lustig, albern und unendlich traurig.« Sibylle Berg

»Was war das für eine Freude, Dein Buch zu lesen – ich habe laut gelacht und ins Papier geweint.« Katja Riemann 

»Das ist die Chronologie von zwei Kämpfen. Der Kampf um das Überleben und der Kampf um die eigene Unabhängigkeit. Hart und mutig und traurig und schön.« Helene Hegemann 

»Voller Kraft und Klarheit, voller Emotionalität und mit ihrem unvergleichlichen Humor nimmt uns Anika Decker mit auf eine sehr berührende Reise.« Alexandra Maria Lara 

»Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Anika Decker hat ihr Leben lang die blumige, verschnörkelte, schonungslos entlarvende orientalische Literatur studiert, so sehr geht Rahels Geschichte unter meine Haut. Ich wollte mal drüberfliegen und gucken, was Anika so geschrieben hat, und stelle nach einer Stunde fest, dass mein Flat White längst kalt ist. So fesselnd, berührend und witzig, den Flat White schuldest du mir trotzdem.« Numan Acar

»Anika Decker und mich verbindet die Liebe zum Erzählen von Geschichten. Ihr erster Roman ist berührend, unterhaltsam und klug. Lacht laut und heult leise!« Bora Dagtekin 

»Puh. Und wow. Und puh. Und hahahaha. Und autsch. Und oh Mann, oh Mann, oh Mann. Wie sehr hast Du mich gerade mit deinem Wahnsinns-Buch im schweigenden Zug zum Lachen gebracht. Könntest Du nicht so gut schreiben, hätte ich die ganze Zeit durchgeheult! Danke!« Palina Rojinski 

„Zwischen den Pointen hat Anika Decker einiges an Schmerz und Reflexionen versteckt.“

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 26.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20037-3
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 19,3/13/3,6 cm
Gewicht 434 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 179926

Buchhändler-Empfehlungen

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine schräge und unterhaltsame Geschichte über eine Frau die aus einem Koma kommt, aber nicht so ganz weißt, was ist Real und was spielt nur in ihrem Kopf ab. Wunderbar geschrieben von einer Frau die wirklich viel Erfolg noch vor sich hat.

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Direkt aus einem Koma erwacht muss die Protagonistin ihr Leben neu ergründen, um sich selbst wieder zu finden. Dies passiert hier allerdings auf so tragisch-komische Weise, dass sich die Geschichte trotz des ernsten Themas rasant und humorvoll lesen lässt. Hat Spaß gemacht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
183 Bewertungen
Übersicht
115
50
13
3
2

Dramatische Geschichte, die wunderbar witzig erzählt wird, die Hoffnung schenkt und Mut macht, Veränderungen herbeizuführen und anzunehmen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.01.2021

Es beginnt mit einem eigentlich harmlosen Nierenstein und endet mit einer Blutvergiftung und multiplem Organversagen. Doch Rahels Körper kämpft und nach einer Woche erwacht sie entkräftet und verwirrt aus dem Koma. An ihrer Seite sind ihre Eltern und ihr Bruder Juri, die sich liebevoll um sie kümmern und mit unumstößlichen Optim... Es beginnt mit einem eigentlich harmlosen Nierenstein und endet mit einer Blutvergiftung und multiplem Organversagen. Doch Rahels Körper kämpft und nach einer Woche erwacht sie entkräftet und verwirrt aus dem Koma. An ihrer Seite sind ihre Eltern und ihr Bruder Juri, die sich liebevoll um sie kümmern und mit unumstößlichen Optimismus Rahel aufbauen und an ihre Genesung glauben. Ihr Freund Olli ist Rechtsanwalt in einer Kanzlei im 500 km entfernten Berlin und kann mit der Situation weitaus schwerer umgehen. Während Rahel immer wieder an sich selbst zweifelt und befürchtet, nie wieder richtig gesund zu werden, macht sie trotz Rückschläge Fortschritte und kommt nach mehreren Wochen im Krankenhaus und einem Aufenthalt in einer Rehaklinik an der Ostsee wieder in ihr Zuhause nach Berlin. Der Alltag fällt ihr schwer, die Medikamente machen sie müde und schwämmen sie auf. Sie fühlt sich unattraktiv und schwach. Als freie Drehbuchautorin sorgt sie sich um ihre Existenz und das Zusammenleben mit Olli ist distanziert und von Spannungen geprägt. Doch Aufgeben ist keine Option und so hadert Rahel nicht weiter mit ihrem Schicksal, lässt sich von ihren inneren Dämonen und Monstern, die ihr das Herz schwermachen, nicht weiter weiter drangsalieren. "Wir von der anderen Seite" ist eine Krankheitsgeschichte, mit der die Drehbuchautorin ("Keinohrhasen") eigene Erlebnisse verarbeitet. Ich hatte nicht erwartet, dass Dreiviertel des Romans in Kliniken handeln, aber Rahels Erzählstimme ist so erfrischend direkt und trotz aller Tragik humorvoll, dass auch die Klinikaufenthalte nicht eintönig wirken. Als Leser merkt man unweigerlich, dass Anika Decker die Dinge selbst erlebt hat, über die Rahel spricht, denn manche Situation ist so absurd oder beschämend würdelos, dass man sie sich nicht selbst hätte ausdenken können. Als junge Frau muss Rahel viel einstecken und so ist es nur nachvollziehbar, dass sie Momente hat, in denen sie verzweifelt und resigniert ist. Trotz der lebensbedrohlichen Erkrankung ist der Roman jedoch nie melancholisch oder bedrückend. Rahel findet immer wieder zu ihrem herrlich trockenen Humor zurück, was die tragikomische Geschichte so wunderbar leicht macht. Auch wenn die Handlung für mich gegen Ende ein paar Längen hatte, fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten und mochte vor allem die Art und Weise der ehrlichen Erzählung ohne übertriebenes Drama. Man hofft mit Rahel für ihre körperliche Genesung, aber auch darauf, dass sie sich mit ihrem neuen Alltag arrangieren kann, weiterhin Fortschritte macht und die schwere Erkrankung seelisch verarbeiten kann. "Wir von der anderen Seite" ist eine dramatische Geschichte, die wunderbar witzig erzählt wird, die Hoffnung schenkt und Mut macht, Veränderungen herbeizuführen und Umbrüche anzunehmen.

Überflüssig
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2020

War nicht meins/ hatte mir etwas mehr erwartet. Flach/ ohne (wirklichen) Tiefgang. Protagonistin nervt. Weder lustig, oder klug. Einfach banal. Ich habe selbst schon einen Infarkt hinter mir und weiß ob der damit verbundenen Gefühle. Ich habe das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr ertragen und habe es gespendet.

Wir von der anderen Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Hadamar am 02.11.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Tolles Buch was sehr berührt weil man weiß, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Sehr mitreißend erzählt, mit einer guten Portion Humor und Selbsterkenntnis / -ironie; super gelesen von Katja Riemann


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