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20th Century Boys: Ultimative Edition

Bd. 5

Im Jahr 2014 ist der „Freund“ der unbekannte Herrscher, doch Kanna will ihren Onkel Kenji, der am „Silvester, an dem die Welt blutete“ getötet wurde, rächen und seinen letzten Willen erfüllen. Gleichzeitig gelangt die junge Kyouko im „Freundschaftsland“ an ihre Grenzen, doch gerade als sie Unterstützung erhält, sieht sie etwas, das sie nie hätte sehen dürfen: das Gesicht des „Freundes“ …
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 420
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 19.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7416-1401-9
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 21,1/15,1/3,5 cm
Gewicht 514 g
Auflage 1
Übersetzer Josef Shanel, Matthias Wissnet
Verkaufsrang 78485
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Band 2 hält das hohe Niveau, auch wenn einige inhaltliche Entscheidungen mich wunderten

Sebastian Krämer, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Endlich halte ich den zweiten Band der Mangaserie “20th Century Boys” von Naoki Urasawa in den Händen und quäle mich nicht länger mit dem Cliffhanger des letzten Bandes herum. Da mir der vorherige Band (Siehe meine Rezension) äußerst gelungene Unterhaltung geboten hat, ist meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch gewesen. Vorab kann ich sagen, dass ich, auch wenn ich mit 1-2 Entscheidungen des Plots nicht 100%ig glücklich war, nicht enttäuscht wurde. Es folgt eine nicht ganz spoilerfreie Einordnung: Storytechnisch setzt der zweite Band jedenfalls genau dort an, wo der erste aufhörte. Einer von Kenjis Kindheitsfreunden fällt den Mitgliedern der Sekte zum Opfer und wird umgebracht. Er kann Kenji jedoch noch eine letzte Botschaft übermitteln, in der er ihm erzählt, dass nur er die Welt retten kann. Kenji wird daraufhin immer mehr in den Machtstrudel der Sekte gesogen und sucht nun offen die Konfrontation, indem er sich in ein Sektentreffen in einer großen Konzerthalle hineinschmuggelt. Es mündet in eine Gegenüberstellung mit dem “Freund”, der allerdings maskiert ist, sodass seine Identität weiter im Verborgenen bleibt. Er scheint mit Kenji spielen zu wollen, denn auch wenn Kenji um den Plan des “Freundes” weiß, kann er den in Gang gesetzten Prozess ohnehin nicht mehr stoppen. Daher lässt die Sekte ihn gehen (Was erstaunlich ist, da sie im bisherigen Handlungsverlauf eigentlich einige Feinde ihrer Gesinnung beseitigt haben, z.b. einen Polizist, der etwas zu sehr in ihre Richtung ermittelt hat). Es wird also klar, dass der “Freund” mehr mit Kenji vor hat. Immerhin waren sie auch mal Freunde. Im zweiten Band gewinnen vor allem zwei bestimmte Charaktere an Relevanz. Zum einen wäre da das Baby Kanna, die Tochter von Kenjis verschwundenen Schwester, um die Kenji und seine Mutter sich kümmern müssen. Die Sekte versucht Kanna zu entführen und legt dabei Kenjis Convenience Store, und damit seine ganze Existenz, in Flammen, denn angeschlossen an das Geschäft ist direkt das Haus der Familie. Später wird offensichtlich, warum Kanna entführt werden sollte: Sie ist laut des “Freundes” “Das Kind der Prophezeiung”, und tatsächlich auch angeblich seine Tochter, wie dieser vor Kenji behauptete. Natürlich ist Letztgenannter geschockt ob dieser Offenbarung, die gleichzeitig bedeutet, dass Kenji und er verschwägert sind und er ein intimes Verhältnis zu seiner verschwundenen Schwester pflegte. Für mich persönlich hätte es diese zusätzliche Verbindung nun nicht wirklich gebraucht. Einerseits ist es durchaus interessant, weil es die Spekulationen um den Verbleib von Kenjis Schwester neu entfacht, und da der “Freund” im letzten Band psychokinetische Fähigkeiten demonstriert hatte (Er konnte augenscheinlich sich selbst schweben lassen, und sein außergewöhnliches Charisma, mit dem er Menschen nahezu einer Gehirnwäsche unterziehen kann, könnte ebenso darauf zurückzuführen sein), könnte man nun gespannt darauf sein, zu was Kanna in Zukunft fähig sein müsste. Ihre Fähigkeiten könnten im Kampf gegen den “Freund” jedenfalls von großem Wert sein. Andererseits hätte, um Kenji und den “Freund” auf persönliche Ebene miteinander zu verbinden und so dem gesamten Konflikt eine zusätzliche Brisanz zu verleihen, auch ihre innige Kindheitsfreundschaft genügt. So wirkt es für mich irgendwie ein Zufall zu viel, wobei man bisher noch nicht sagen kann, was genau der “Freund” eigentlich mit Kenji geplant hat. Die zweite wichtige Person im Band ist der als im Ausland verschwunden geltende Kindheitsfreund von Kenji, der Otcho genannt wird und namentlich des Öfteren in Band 1 Erwähnung fand. Er lebt in Thailand ein Leben als “Krimineller”, der im Untergrund die Schwachen verteidigt (Vor allem Frauen) und ihre Peiniger mit drastischen Mitteln aufmischt. Er ist untergetaucht und seinem Leben aus Japan entflohen, wird jedoch plötzlich von Kenji kontaktiert, der ihn bittet, nach Hause zu kommen und ihm beim Kampf gegen den “Freund” zu unterstützen. Als dann eine enge Freundin von Otcho in Thailand ums Leben kommt und ihr Mörder ebenfalls zur Sekte gehört, entschließt er sich, seiner Bitte nachzukommen. Otcho als Charakter hat mir hier gut gefallen, ebenso seine Geschichte und Werdegang, der nachvollziehbar dargestellt wurde. Seine gesamte Vorgehensweise wirkte weniger zart besaitet, als die von Kenji, er ist physisch ausgebildet und beherrscht Kampfkünste und bildet so eine gute Ergänzung für ihn. Was mich jedoch erstaunt hat ist, wie zum Teufel Kenji ihn ausfindig gemacht haben will, denn NIEMAND hat Otcho über ein Jahrzehnt lang finden können. Leider bietet der Band mir hierfür keine Erklärung oder Antwort, was bisher das einzige Mal innerhalb der Geschichte ist, wo ein solch loser Faden auftaucht. Es gibt noch so einen Faden fast am Ende des Bands, wo Kenji die Tochter eines im ersten Band verschwundenen Robotik-Professors ausfindig macht, die von der Sekte als Druckmittel benutzt wird, um den Professor zur Mitarbeit zu zwingen. Auch hier sagt Kenji lediglich, dass es schwierig war, sie zu finden, es wird aber nicht erklärt, WIE oder DURCH WEN er sie finden konnte. Auch überraschend für mich war der Zeitsprung vom Jahr 1997 direkt zum Jahr 2000, wo das im ersten Band angeteaserte Ende der Menschheit kommen soll (Man sah einige Panels mit einem riesigen Roboter aus dem Dezember 2000, der eine Stadt verwüstet -> Deswegen brauchen sie den Robotik-Professor). Kenji ist mittlerweile untergetaucht und lebt mit einigen Anderen in der Kanalisation. Ich hätte so gerne selbst miterlebt, wie Kenji 1997 weitergemacht hat, nachdem sein Haus abgebrannt wurde! Wie er sich langsam ein Netzwerk aus Kontakten aufbaut (Das offensichtlich ja existiert, sonst hätte er Otcho und die Tochter des Professors nicht gefunden), der Gewalt der Sekte entkommen konnte und Schritte gegen den “Freund” plant. Diese Entwicklungen kann der Leser so nun nicht 100%ig nachvollziehen, was schade ist, ist die Geschichte doch ansonsten absolut nachvollziehbar und transparent. In diesen drei Jahren hat sich natürlich auch die Sekte weiterentwickelt, die mittlerweile als “Freundschaftspartei” im japanischen Parlament sitzt und so mächtig ist, dass sie jederzeit die Macht im gesamten Land übernehmen könnte. Der Konflikt spitzt sich also dramatisch schnell zu. Ich kann nun allerdings kaum mehr abschätzen, inwieweit die Handlung nun zeittechnisch kleinmaschiger wird, oder ob sich die Handlung der Geschichte sogar bis NACH dem prognostizierten Ende der Menschheit verlagert. Möglich wäre es zumindest, wenn Kenji dem “Freund” ins Gehege springen kann. Abschließend bleibt zu sagen, dass die Qualität der Geschichte, der Zeichnungen und der Charaktere gewohnt hoch bleibt. Die “Kritikpunkte”, die ich gefunden habe, sorgen hierbei nicht für eine generelle Abwertung und sind größtenteils auch eher unter meinen persönlichen Vorlieben zu verbuchen. Jedenfalls ist die Handlung für mich mit Band 2 ein ganzes Stück weit unberechenbarer geworden, es kann in Band 3 in verschiedene Richtungen gehen. Ich könnte mir vorstellen, eine Ausweitung auf Internationales Gebiet vorzufinden, denn schließlich droht der gesamten Menschheit die Schicksalsstunde.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Manga hervorragend, Verarbeitung mangelhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 23.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zu der Geschichte und dem Autor möchte ich wenig sagen, da man darüber etliche Rezensionen findet. Kurz gesagt ich empfehle jedem die Geschichte und freue mich sehr, dass die Story eine Neuauflage bekommen hat. Nun zur Verarbeitung. Panini hat leider wieder bei der Produktion gespart. Die Seiten sind dünn und fühlen sich wenig... Zu der Geschichte und dem Autor möchte ich wenig sagen, da man darüber etliche Rezensionen findet. Kurz gesagt ich empfehle jedem die Geschichte und freue mich sehr, dass die Story eine Neuauflage bekommen hat. Nun zur Verarbeitung. Panini hat leider wieder bei der Produktion gespart. Die Seiten sind dünn und fühlen sich wenig wertig an (Carlsen schafft da oft mehr). Auch der Einband aus Plastik ist unvorteilhaft gewählt. Es wird mich nicht davon abhalten die weiteren Bände zu kaufen. Aber Panini sollte vielleicht ihre Produktionsqualität überdenken.

Einer der besten Manga
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin sehr glücklich, dass dieser Manga eine neue überarbeitete Veröffentlichung bekommt. Die alte Veröffentlichung von Panini (damals noch Planet Manga) ist schwer zu bekommen und war leider nicht so erfolgreich, wie sie es verdient hätte. Naoki Urasawa schafft in 20th Century Boys eine spannende Geschichte mit interessanten ... Ich bin sehr glücklich, dass dieser Manga eine neue überarbeitete Veröffentlichung bekommt. Die alte Veröffentlichung von Panini (damals noch Planet Manga) ist schwer zu bekommen und war leider nicht so erfolgreich, wie sie es verdient hätte. Naoki Urasawa schafft in 20th Century Boys eine spannende Geschichte mit interessanten und vor allem menschlichen Charakteren, die mehrere Zeitsprünge beinhaltet und vom Leser viel Aufmerksamkeit fordert. Trotzdem ist es fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen! Hier kann man mit einem gewissen Stolz sagen „Ich lese Mangas“ ohne sich für halbnackte Schulmädchen schämen zu müssen. Absolute Empfehlung.