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Wolf

Roman

Marie Brunntaler

(18)
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Beschreibung

Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen.
Ein historischer Schwarzwaldroman um 1820 - archaisch, poetisch, fesselnd
Ein Heimatroman im besten Sinne
Von der Autorin des Romans Das einfache Leben
Schro¿tten im Su¿dschwarzwald, 1820: Ein verwilderter Knabe wird aufgefunden, niemand weiß, woher er kommt. Man gibt den Halbwu¿chsigen der Bauernfamilie Steinhauer in Obhut, wo er seine Umgebung durch seine Scho¿nheit und Anmut sogleich fasziniert. Auch besitzt er erstaunliche Kenntnisse in der Naturheilkunde und rettet damit der jungen Maria Steinhauser das Leben. Mehr und mehr Dorfbewohner scheinen dem wundersamen Charme Gabriels zu erliegen. Als sich dann auch die Ba¿uerin Steinhauer heimlich in Gabriel verliebt, spitzen sich die Ereignisse zu und bringen so manchem Schröttener den Tod. Und die Fragen, die alle Schwarzwälder umtreibt, werden immer dra¿ngender: Wer ist dieser Fremde, wo kommt er her, und was fu¿hrt er im Schilde?
"Archaisch und packend." Luzerner Rundschau

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 260 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961610730
Verlag Eisele eBooks
Dateigröße 2759 KB
Verkaufsrang 28372

Buchhändler-Empfehlungen

Rache & Schuld

Verena Milde, Thalia-Buchhandlung Celle

1820 im Schwarzwald. In einem kleinen Dorf, Schrötten, taucht ein fremder Junge auf. Ihn umgibt eine geheimnisvolle, verstörende Aura und damit verzaubert er die Menschen um ihn herum. Die Autorin beschreibt in diesem historischen Roman das karge, harte und düstere Bauernleben sehr authentisch. Die Geschichte hat etwas von einem Heimatroman, aber auch Anteile eines Krimis bzw. eines Liebesromans…auf jeden Fall ist es ein ungewöhnliches, spannendes und besonderes Buch.

Engel oder Teufel?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2018 kam das erste Buch von Marie Brunntaler auf den Markt – „Das einfache Leben“. Ein Roman, der mir gut gefallen hatte. Das Thema des Romans, bzw. alles, was sich dahinter verbarg, fand ich sehr faszinierend. Die Autorin erzählte ihre Geschichte in einem ruhigen Ton, aber auch mit hintergründigem Humor. Schon beim Lesen des Klappentextes von “Wolf“ war mir klar, dass der neue Roman ganz anders sein wird. Einzig das Thema „Schwarzwald“ eint die beiden Romane. Die Inhaltsangabe ist dieses Mal überraschend gut. Zwei Aspekte fehlen mir hierbei aber. Der gefundene verwilderte Knabe wurde im nahegelegenen Kloster von den Mönchen gefunden. Sie haben ihm auch den Namen Gabriel gegeben, weil er so unglaublich schön und rein wirkt. Er lebt einige Zeit im Kloster und bezaubert u.a. auch den dortigen Abt. Doch als es zu einem Vorfall mit seinen Mitschülern kommt, die im Kloster erzogen werden, wird er zu seiner eigenen Sicherheit zu der Bauernfamilie Steinhauer gegeben, wo er als Holzknecht arbeitet. Einige Zeit, nachdem Gabriel in dem Dorf Schrötten aufgetaucht ist, stirbt die alte Lehrerin. Und kurz danach kommt ein neuer Lehrer ins Dorf – Aglef Zwinger. Ein Mann, dem das Schicksal anscheinend schon schwer mitgespielt hat. Er hat einen angeborenen Wolfsrachen und eine schwere Gehbehinderung. Anfangs akzeptieren ihn die Dorfbewohner überhaupt nicht. Doch ausgerechnet Maria, die Tochter der Familie Steinhauer sorgt dafür, dass die Kinder bei ihm zur Schule gehen. Kurz nachdem die beiden Fremden im Ort eingetroffen sind, kommt es sowohl im Kloster als auch im Dorf zu Unregelmäßigkeiten und sogar einem weiteren Toten. Doch wer hat das Böse in die Region gebracht? Gabriel, der so rein erscheint und alle bezaubert mit seinem Charisma oder Aglef Zwinger, dessen Erscheinung schon Schrecken auslöst? Mich hat dieser Roman sehr positiv überrascht. Auch hier wieder besticht Marie Brunntaler durch ihre Sprache und ihre ruhige Erzählweise. Der Roman hat mich ein wenig an die Novellen von Gottfried Keller „Kleider machen Leute“ und „Romeo und Julia“ auf dem Dorfe erinnert. Man spürt beim Lesen schon die ganze Zeit, dass etwas Furchtbares passieren wird. Die Spannung steigert sich allmählich, bis es zum großen und für mich völlig überraschenden Finale hinausläuft. Was hat es mit den beiden Männern auf sich? Wie ist ihr jeweiliges Leben verlaufen, bevor sie in Schrötten auftauchen? Die Autorin entlarvt sehr geschickt die scheinheilige Gesellschaft, die viele Dinge einfach unter den Teppich kehrt. Und wer nicht dazu gehört, der hat es schwer. In so einem abgeschiedenen Dorf in der Höhe, wie die Autorin den fiktiven Ort Schrötten beschreibt, ist es natürlich wichtig, dass die Dorfgemeinschaft zusammenhält. Aber trotzdem gibt es unter der Oberfläche doch die üblichen Streitereien, Eifersüchteleien und mehr. Und wenn dann Fremde hinzukommen, teilt sich so eine vermeintlich eingeschworene Gemeinschaft plötzlich in unterschiedliche Parteien auf. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass der Schwarzwald offensichtlich vor dem Tourismus eine sehr arme Gegend Deutschlands war. Doch dies schildert Marie Brunntaler jetzt bereits in zwei Romanen. Erschreckend sind die Episoden, die sich hinter den Klostermauern abspielen. Einmal ein ganz anders gemachter Roman, der die menschlichen Schwächen brillant hervorholt. Ein wenig düster und ausgesprochen spannend, der einige Überraschungen parat hält.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
13
4
1
0
0

Wolf
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 31.01.2021

Ein extrem gutes Buch, es zeigt sehr gut wie die Menschen funktionieren, damals, aber auch heute wird es nicht anders sein.

Ein Wolf im Schafspelz
von Birkatpet aus Wesseling am 15.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist der der Silvesterabend 1820 und ein normaler Abend für das Benediktinerkloster hoch oben auf dem Berg im südlichen Schwarzwald, denn Silvester gehört nicht zu den Riten der Mönche. Während sich alle schlafen legen erledigt der Abt noch einige Pflichten, schaut die Abrechnungen des Klosters durch um sich einen Überblick üb... Es ist der der Silvesterabend 1820 und ein normaler Abend für das Benediktinerkloster hoch oben auf dem Berg im südlichen Schwarzwald, denn Silvester gehört nicht zu den Riten der Mönche. Während sich alle schlafen legen erledigt der Abt noch einige Pflichten, schaut die Abrechnungen des Klosters durch um sich einen Überblick über die wirtschaftliche Lage zu verschaffen. An Schlaf mag Abt Dorian nicht denken, ihm ist nach Gesellschaft und Unterhaltung. Dorian führt der Weg deshalb in den Stall zu den Tieren des Klosters und deren Wärme, er setzt sich zu ihnen und füttert sie, spricht mit ihnen. Es ist sehr kalt, Neuschnee ist gefallen und da das Kloster umgeben ist von einem riesigen dichten Wald ist es umso dunkler und eisiger. Die Stalltüre hinter Dorian öffnet sich und Pater Berengar, ein alter Mönch und Vertrauter des Abtes betritt in Begleitung eines Jungen, ca 15 Jahre alt, den er auf dem Klostergelände entdeckt hat, den Stall. Der Junge spricht zunächst kein Wort, er trägt verschlissene Kleidung und ist umgeben von einer Aura von der sich Dorian sehr angezogen fühlt. Der Junge wird erstmal im Kloster aufgenommen und ihm wird Unterschlupf gewährt. Im Laufe der Zeit beginnt der Junge auch zu sprechen, er gibt an weder seinen Namen zu kennen, noch sich daran zu erinnern woher er kommt. Dorian gibt dem Burschen einen Namen und zwar nennt er ihn Gabriel, nach dem Erzengel und ist nach wie vor sehr angetan von dem Jungen. Eines Tages kommt es zwischen Gabriel und einem anderen Klosterschüler zu einer unschönen Auseinandersetzung und dieser Vorfall hat zur Folge, dass Gabriel das Kloster verlassen muss. Er wird in das Dorf Schrötten gebracht, welches im Tal liegt. Ein kleines armes Dorf, in welchem die Bewohner leben um zu arbeiten, einzig um ein Überleben zu sichern. Die Männer sind alles Holzfäller, denn vom Holz lebt das Dorf. Gabriel wird auf den ‘Steinhauer-Hof’ gebracht und soll fortan als Holzknecht dem Hof dienlich sein. Kaum dort angekommen rettet der Bauerstochter Maria das Leben und das ganze Dorf ist von Gabriel’s Schönheit angetan, sie liegen ihm quasi zu Füßen. Doch mit Gabriel’s Ankunft verändert sich einiges im Dorf, es sterben Menschen, neue Personen kommen ins Dorf, Versuchung, Verrat und Sünden halten Einzug. Ein Wolf im Schafspelz treibt sein Unwesen....welches Geheimnis umgibt Gabriel und weiß er wirklich nicht woher er kommt? Wolf ist ein spannender Roman mit sehr interessanten Figuren. Alle Figuren sind klar gezeichnet, offenbaren nach und nach ihre Charaktere, Gedanken, Sehnsüchte, Geheimnisse, Neigungen, Träume und Ängste. Alle Personen sind greifbar und die Darstellung sehr bildhaft. Die Dorfgemeinschaft facettenreich. Der Roman hat meine Erwartungen übertroffen und das Verwirrspiel mit dem Leser ist sehr gelungen. Einerseits ein Heimatroman, historisch, ländlich und auch wenn das Kloster eine große Rolle spielt alles andere als heilig, rein, weiß und ohne Sünde und Schuld, andererseits ein Liebesroman und Krimi. In manch einer Seele tun sich Abgründe auf, tief, schmutzig, böse, von Rache getrieben. Der Wolf im Schafspelz spielt ein übles Spiel mit den Dörflern und den Lesern. Der Roman bleibt spannend bis zum Schluss. Ich bin begeistert von dem Gegensatz zum vorherigen Roman der Autorin. Bereits “Das einfache Leben” hat mir schöne und angenehme Lesestunden geschenkt, auch dort war der Schwarzwald Schauplatz. Die beiden Romane könnten jedoch gegensätzlicher kaum sein. Ihre bildhaft Sprache, der Liebe zur Natur und den lebendig dargestellten Figuren bleibt sie treu. Ich bin gespannt was als nächstes von ihr kommt.

Das idyllische Dorf verstrickt in Schuld und Rache
von mesu am 20.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein unerwartetes Leseerlebnis! Eine sehr spannende Geschichte die nur vermeindlich nach Heimatroman aussieht. In dem idyllischen Schwarzwalddorf Schrötten ist die Zeit stehengeblieben. Die Menschen arbeiten schwer, wahren ihre Traditionen und sind gottesfürchtig. Doch die Ankunft eines mysteriösen Jungen ändert alles- und das ... Ein unerwartetes Leseerlebnis! Eine sehr spannende Geschichte die nur vermeindlich nach Heimatroman aussieht. In dem idyllischen Schwarzwalddorf Schrötten ist die Zeit stehengeblieben. Die Menschen arbeiten schwer, wahren ihre Traditionen und sind gottesfürchtig. Doch die Ankunft eines mysteriösen Jungen ändert alles- und das Dorf wird von Schuld, Rache und Verbrechen heimgesucht. Der Autorin ist eine ungewöhnliche Geschichte gelungen, die mit ihren eindringlichen Worten berührt, bewegt und den Leser in ihren Bann zieht. Sehr zu empfehlen.

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