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Hundesohn

Roman

Sonja M. Schultz

(5)
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Beschreibung

Eine Provinzkneipe irgendwo in Norddeutschland, es ist der Sommer 1989. Herbert – genannt Hawk – sitzt beim dritten Bier, als sein roter Alfa Romeo in Flammen aufgeht. Nach Jahren im Knast und einer gescheiterten Liebe zu Lu, Königin der Hafenkneipe ›Les fleurs du mal‹, hatte er dem Hamburger Kiez den Rücken gekehrt. Endlich eine trittsichere Existenz ohne krumme Touren, endlich raus aus dem Milieu – und bloß keine Gefühle mehr. Doch irgendjemand ist ihm auf den Fersen. Nur wer? Hawk macht sich auf die Suche nach seinem Verfolger – und wird von seiner Vergangenheit eingeholt, bis zurück ins St. Pauli der sechziger Jahre und weiter in die Kindheit auf einem abgeschiedenen Hof im Süden Deutschlands.
Sonja M. Schultz entwirft in ihrem Debütroman ein Drama um Liebe und Männlichkeit, um vererbte Schuld und alte Wut, und geht der Frage nach, wie sehr uns die eigene Herkunft prägt.

Sonja M. Schultz, geboren 1975, wuchs im Hamburger Umland auf und studierte Theaterwissenschaften und Kulturelle Kommunikation in ihrer Wahlheimat Berlin. Sie schreibt über Film und deutsche Geschichte (Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds) und tritt mit Spoken Word auf alternativen Bühnen auf. Mit ihrem Debütroman »Hundesohn« war sie 2017 Stipendiatin der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-311-10013-3
Verlag Kampa Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,8/3,3 cm
Gewicht 389 g
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Klasse!!!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Dieses Debüt ist eins meiner Lieblingsbücher 2019. Es geht um Männnlichkeit, Schuld und Liebe. Wo in der Literatur liest man schon mal über einen alten brennenden Alfa Romeo? Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Welch ein Debüt!

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Es ist lange her, dass mir ein derart sprachgewaltiger, kraftvoller Roman begegnet ist, noch dazu als Ouvertüre für ein hoffentlich noch langes und erfolgreiches Romancier-Dasein. "Hundesohn" erzählt in der Haupthandlung sowie in Rückblenden vom Leben eines notorisch Scheiternden, der in der verlorenen Welt des verdreckten, verruchten Hamburger Kiezes von den Schatten seiner halbseidenen Vergangenheit eingeholt wird. Mag man angesichts dieser beinah unzulässig verknappten Inhaltsangabe eventuell an eine Art besseren Rachethriller denken, so würde dies dem Roman nicht annähernd gerecht, denn wie viele einzigartige Bücher passt auch "Hundesohn" in keine festgefügte Kategorie. Und sicherlich bedient es nicht unbedingt den Massengeschmack. Dies freilich mag mehr über den Massengeschmack aussagen als über dieses Werk, denn hier begegnen dem Leser auf einer Seite mehr frische, wuchtige, mitreissende und im Gedächtnis bleibende Metaphern und Bilder als andere Autoren auch nur zur Hälfte in ihrem gesamten Lebenswerk aufzubieten imstande sind. Auf Sonja Schultz` weiteres Schaffen darf man gespannt sein.

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