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Scythe – Die Hüter des Todes

Scythe Band 1

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.

Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Der erste Band der internationalen Bestseller-Trilogie im Paperback
Portrait
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 528
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5698-5
Verlag Fischer Sauerländer
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/4,8 cm
Gewicht 710 g
Originaltitel Scythe - Arc of a Scythe
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Pauline Kurbasik, Kristian Lutze
Verkaufsrang 17300
Buch (Paperback)
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15,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Nele Grote, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Die Zukunftsvision, die in diesem Jugendbuch geschildert wird, ist sehr interessant und gut durchdacht, allerdings hat mir stellenweise Tempo und Spannung gefehlt, so dass ich nach dem Lesen nicht das Bedürfnis verspürte auch noch die folgenden Bände lesen zu wollen.

Kundenbewertungen

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...wenn Sterben nicht mehr selbstverständlich ist.
von Wuschel aus Nußloch am 16.12.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Ich hatte ja bei einer anderen Rezension ("Nanos" von Timo Leibig) schon erwähnt, dass ich vom Aufbau der Geschichte sehr begeistert war. Oft hat man, gerade bei zukunftsorientierten Geschichten, das Problem sich in der Welt zurecht zu finden, doch hier war ich direkt dabei. Der Autor holte mich gleich am Anfang ab. Schnell wird... Ich hatte ja bei einer anderen Rezension ("Nanos" von Timo Leibig) schon erwähnt, dass ich vom Aufbau der Geschichte sehr begeistert war. Oft hat man, gerade bei zukunftsorientierten Geschichten, das Problem sich in der Welt zurecht zu finden, doch hier war ich direkt dabei. Der Autor holte mich gleich am Anfang ab. Schnell wird klar, wie es schon der Klappentext beschreibt, dass es um eine Welt geht, in welcher der Tod keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Man wird jedoch nicht direkt mit einer Abhandlung aller Funktionen und Umstände überhäuft, sondern bekommt diese gut verpackt im Laufe der Geschichte serviert.  Teilweise wird einfach aus dem Leben heraus berichtet, wie sich die Jugendlich einfach aus Spaß an der Freude gegenseitig umbringen, oder auch sich selbst. Denn was soll schon passieren?! So lernt man die Begebenheiten wunderbar kennen. Selbst die Scythe bleiben kein langes Rätsel. Zuerst lernt man diese hauptsächlich aus der Sicht des "Normalsterblichen" kennen und im Laufe der Geschichte erfährt man von deren Beweggründe und den Funktionen des Scythetums. Um das ganze aufzulockern, gibt es auch immer wieder Tagebucheinträge der Scythe. Bei diesen ist jedoch nicht immer ganz klar ob gut oder böse Absichten dahinter stecken. Auch dies gefiel mir am Aufbau der Geschichte recht gut, denn dem Grunde nach sind die Scythe auch nur Menschen, sodass es nicht nur wohlgesonnene Zeitgenossen gibt. Während der Ausbildung, die Citra und Rowan gemeinsam absolvieren, hat man oft das Gefühl, dass das alles nicht richtig ist. Wie kann es sein, dass die Scythe über Leben und Tod entscheiden indem sie einfach irgendwelche Menschen "nachlesen" (töten)? Gerade dies fand ich sehr besonders an der Aufmachung, denn man lernt mit den Azubis. Neal Shusterman hat in dieser Geschichte Dinge vereint und auf den Punkt gebracht, die wir eigentlich in die Wiege gelegt bekommen (sollten). Zusammenhalt, Freundschaft, Vertrauen, Mitgefühl, der Umgang miteinander aber auch die Tatsache, dass das Leben nur endlich ist bzw. sein sollte. Dinge, die eigentlich alltäglich sind, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass man dies in einer Welt wie sie in der Geschichte dargestellt wird, auch schnell vergisst. Die Charaktere fand ich ebenfalls überragend. Schnell bekam ich das Gefühl, dass sich zwischen Citra und Rowan eine Romanze anbahnt; was auch nicht verwerflich gewesen wäre, denn schließlich handelt es sich um zwei junge Menschen, die quasi den ganzen Tag beisammen sind und ihr Leben mit einander teilen. Die Romanze bleibt sogar fast gänzlich aus, aber was der Autor hier vermittelte war so viel mehr. Ich kann es einfach nicht in Worte fassen. Immer wieder kam es zu Wendungen und Verläufen in der Geschichte, mit denen ich keineswegs gerechnet hätte. Es war einfach so unfassbar gut! Trotz Arbeit und dem üblichen Alltag hatte ich das Hörbuch in nicht einmal einer Woche durch. Vermutlich könnte ich noch eine ganze Abhandlung über das Buch schreiben, weil es einfach so unglaublich gut gemacht war. Es geht unter die Haut. Hält einem den Spiegel vor. Lässt einen nachdenken. Man möchte weinen, lachen, schreien, jubeln, am besten alles gleichzeitig. Es ist in keiner Sekunde langweilig oder sonst etwas. Unter den Hörbüchern würde ich fast behaupten, dass es mein absolutes Highlight war und ich glaube, dass ich auch das Buch dazu noch eines Tages lesen werde.  Fazit:  Geniale Vertonung einer Geschichte über eine Welt, in der es keine Sterblichkeit mehr gibt.

Eine dystopische Welt, die überrascht und packt
von Anja L. von "books and phobia" am 07.12.2019

Während der finale Band der Reihe in die Läden gelangte, zog es mich nach langer Zeit zu ihrem Auftakt. Natürlich gingen auch die positiven Bewertungen nicht an mir vorbei. Aber da ich mich gerne selbst überzeuge, wollte ich mich nun endlich in mein erstes Buch des Autors stürzen und muss sagen, das ich es auf keinen Fall bereue... Während der finale Band der Reihe in die Läden gelangte, zog es mich nach langer Zeit zu ihrem Auftakt. Natürlich gingen auch die positiven Bewertungen nicht an mir vorbei. Aber da ich mich gerne selbst überzeuge, wollte ich mich nun endlich in mein erstes Buch des Autors stürzen und muss sagen, das ich es auf keinen Fall bereue. Wie sehe unsere Welt aus, wenn der Tod nicht mehr zu unserem Leben gehören würde? Ein ewiges Leben klingt für viele sehr verlockend, doch wohin sollte man mit den ganzen Menschen? Immerhin wäre irgendwann die Welt voll. In der Welt des Buches wurden die Scythe erschaffen, welche aus freien Stücken entscheiden dürfen, wen und wie sie jemanden töten dürfen. Habe ich gerade töten gesagt? Das wäre nämlich falsch gewesen. Im Buch nennt man es nämlich nachlesen, welches deutlich freundlicher klingt, am Ende aber zum selben Ergebnis führt. Dass aber wohl spannendste waren die Personen, die hinter den Figuren der Scythe steckten. Wer außer Mördern möchte bitte freiwillig Menschen das Leben nehmen? Menschen mit Gefühlen wäre hier meine knappe Antwort, aber das Buch dehnt dies noch weiter aus, in dem man mit Citra und Rowan 2 Menschen durch ihre Ausbildung zur Scythe begleitet. Klingt simpel, war aber aufgrund der vielen tollen Ideen und Handlungswendungen einfach eine packende Lektüre die mich bis zum letzten Satz gepackt hielt. Ein besonderes Highlight waren dabei die Tagebuch-Einträge einer Scythe, welche sich immer wieder im Buch fanden und interessante Einblicke in das Leben dieser gaben. Wer jetzt noch nicht darüber nachdachte, was das Leben und der Tod für uns bedeutet, der wird spätestens bei diesen Einträgen viele Denkanstöße bekommen, die mich tatsächlich noch nach dem Ende des Buches beschäftigten. Dafür sorgten, neben dem Tod, aber auch Themen, wie Armut, Hungersnot und die Übernahme durch künstliche Intelligenzen. Zu diesen möchte ich aber nichts weiter erzählen, da man hier einfach zu viele und zu besondere Dinge erlebt. Gleich danach kam der Gedanke, dass ich sofort mehr aus dieser Welt lesen möchte, denn das Buch endete mit einem riesengroßen Cliffhanger. Ich hoffe demnach noch viel, viel mehr aus dieser Welt zu erfahren, zumal es den Nachfolger nun auch als Softcover-Variante gibt. Man möchte die stylischen Cover ja nicht durcheinander würfeln. Ich ging mit einigen Erwartungen an das Buch heran, hätte aber nie vermutet das sich hinter der Story nicht nur ein packendes, sondern auch ein zum Nachdenken anregendes Werk verbirgt. Doch nicht nur die Neugier auf die weiteren Teile der Reihe wurden entfacht, sondern auch auf Bücher des Autors. Zum Glück gibt es auch hier bereits eine kleine Auswahl, auf die ich mich jetzt bereits freue.

Einfach perfekt!
von Sani Hachidori am 20.11.2019

Inhalt: Die Welt hat sich zu einer "perfekten" Welt weiterentwickelt. Es gibt keine Krankheiten, keinen Tod, keine Kriege, keine Kriminalität. Für die Aufrechterhaltung dieses friedlebenden und unsterblichen Zustands ist der Thunderhead zuständig. Dabei handelt es sich um eine Art elektronisches, allwissendes und übermächtiges ... Inhalt: Die Welt hat sich zu einer "perfekten" Welt weiterentwickelt. Es gibt keine Krankheiten, keinen Tod, keine Kriege, keine Kriminalität. Für die Aufrechterhaltung dieses friedlebenden und unsterblichen Zustands ist der Thunderhead zuständig. Dabei handelt es sich um eine Art elektronisches, allwissendes und übermächtiges Gehirn. Es entwickelte sich aus der uns bekannten Cloud. Doch es gibt etwas, was unabhängig vom Thunderhead agieren darf, oder vielmehr es gibt jemanden. Die Scythe, die Hüter des Todes. Sie sind Menschen, die das natürliche Gleichgewicht unterstützen sollen. Dazu müssen sie töten. Wie eine Art Orden, folgen sie dabei Geboten und Regeln. Zum Scythe wird nicht ernannt, wer es sein möchte, sondern diejenigen, die diese Tätigkeit am meisten verabscheuen. So soll vor Missbrauch dieser Berufung geschützt werden. Das Töten wird von den Scythe als "nachlesen" bezeichnet. Sie tragen Roben und verzichten auf viele Annehmlichkeiten, um dem Tod und den Toten gegenüber Respekt zu zollen. Jeder Scythe trägt zudem einen Ring. Trotz der Einführung des Scythe-Ordens ist die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, verschwindend gering. Somit leben die Menschen ein unsterbliches Leben. Die Menschen durchleben ihren normalen Lebenszyklus, können sich aber auch auf ein bestimmtes Alter zurücksetzen lassen, was "über den Berg kommen" genannt wird. Den Scythe gegenüber verhalten sie sich mal ehrfürchtig, mal ängstlich, mal heuchlerisch, sind es doch die einzigen, die ihnen gefährlich werden könnten. Bei einer Nachlese erhalten die Hinterbliebenen Immunität, was bedeutet, dass sie ein Jahr lang nicht nachgelesen werden können. Diese Immunität wird durch das Küssen des Scythe-Rings gewährt. Weigert man sich gegen die Ausführung einer Nachlese, wird auch die gesamte Familie des Todgeweihten getötet. Selbstmord ist ebenfalls nicht möglich, denn die Körper sind durch sogenannte Naniten selbstheilend und nach einem Selbstmordversuch werden die Menschen in Revival-Zentren wieder aufgepäppelt. Für Scythe ist der einzige Weg zu sterben allerdings der Selbstmord - die Selbstnachlese. "Das bedeutete, dass Scythe zwar womöglich die mächtigsten Menschen auf der Erde waren, zugleich aber auch die verwundbarsten." Neal Shusterman (2017), Scythe - Die Hüter des Todes Soviel zur allgemeinen Schilderung der Gesetzmäßigkeiten dieser Welt. Natürlich ist das nur ein grober Anriss, denn das gesamte Bild um die Gebote der Scythe ergibt sich natürlich durch das Buch selbst. In dieser Welt stehen nun unsere Protagonisten Citra und Rowan im Mittelpunkt. Ihr alltägliches Leben wird dargestellt und dann folgt der wirkliche Anfang der Geschichte. Beide werden zu Scythe-Lehrlingen berufen. Sie müssen ihr vorheriges Leben hinter sich lassen und sich mit dem Tod mehr als jemals zuvor beschäftigen. Ich mochte es, wie sich der Autor auf die Gefühlswelten der Beiden konzentriert hat. Durch die Beschäftigung mit dem Tod und dem Töten wird ihnen das alte unsterbliche und sorglose Leben allmählich fremd. Das hat Shusterman wirklich super ausgearbeitet. Schreibstil: Die Geschichte wird sowohl aus Citras als auch aus Rowans Perspektive erzählt. Es fließen allerdings immer mal wieder auch die Perspektiven von anderen Personen ein. Das dient meistens dazu, dass der Leser Gespräche oder Ereignisse mitbekommt, die den Protagonisten verborgen bleiben, die aber trotzdem für das Gesamtbild der Story sehr wichtig sind. Shusterman schafft es, dass der Perspektivwechsel kaum merkbar geschieht und der Leser nicht aus dem Lesefluss gerissen wird. Nein, ich tauchte sogar durch diese Perspektivwechsel immer weiter in die Geschichte ein und konnte mich ihr schließlich gar nicht mehr entziehen. Die Wirksamkeit dieser Erzählweise funktioniert dabei deswegen so grandios, weil Shustermann es versteht, das Instrument des Perspektivwechsels einzusetzen. Ganz anders als sonst, störten mich die vielen Ansichten nicht, sondern waren sogar vielmehr unbedingt notwendig. Weiterhin findet sich nach jedem Kapitel ein kurzer Auszug aus verschiedenen Tagebüchern von unterschiedlichen Scythe. Die hier teils philosophischen Gedankengänge tragen maßgeblich zur Stimmung des Buches bei und regen den Leser auch zur Reflektion des Gelesenen an. Die Tagebucheinträge lassen unter anderem einen Einblick in das Seelenleben bekannter Scythe zu, sodass sich Beweggründe oder Charakterzüge sehr gut herausstellen. Besonders gut gefällt mir, dass durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Mittel die Frage aufwirft, ob ein unsterbliches oder ein sterbliches Leben lebenswerter ist. Das Buch gewinnt hat allgemein eine gewisse Grundspannung. In regelmäßigen Abständen werden interessante Infos gestreut und geschehen auch wirklich unvorhergesehene Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Durch die prägnante, bildhafte und teilweise auch hochwertige Sprache ist der Schreibstil lebendig und hat mich auf jeder Seite gut unterhalten. Dank Shusterman weiß ich nun, was eine "Rotunde" ist. ;) Fazit: Der Klappentext ließ mich vermuten, dass sich zwischen den Buchdeckeln eine 0815-Geschichte ala "die beiden Protagonisten lieben sich und begehren auf" befindet. Ganz typisch, wie in vielen Dystopien/Utopien in den letzten Jahren. Erstaunlicherweise überraschte mich das Buch mit so viel mehr, als ich erwartet hatte. Da ist nicht nur das Dilemma der Berufung eines Scythe oder das Fremdwerden des alten Lebens durch den Tod (was im wahren Leben wirklich ein Thema ist), sondern auch politische Ränkespiele und eben so gar keine A-typische Liebesgeschichte im Sinne von "ich opfere mich für dich". Die Liebe wird hier eher am Rand behandelt. Vielmehr steht im Mittelpunkt der Umgang mit dem Tod in einer Welt der Unsterblichkeit, die Aufklärung eines verschleiherten Mordes und die Konzentration auf die Gefühle der Protagonisten. Das Buch ist einfach vollkommen durchdacht und spannend, aber auch grausam. Wer möchte, kann darin auch philosophisches über das Thema Tod finden. Diese eingeschobene Philosophie ist schon fast ein Plädoyer für ein Leben in Endlichkeit und für den Tod selbst, welcher leider in unserem Leben oft noch ein Tabu-Thema ist. Besonders gut gefällt mir die Art, dieses Thema durch einen Roman zu thematisieren und dafür nicht nur zu sensibiliseren, sondern auch die eigenen Gedanken dorthin zu leiten, dass man ein endliches Leben schätzt, sich mehr auf das Leben konzentriert und dieses auch mehr genießt. Denn das ist die Botschaft. Durch die Thematisierung des Todes wird die Wertigkeit unseres Lebens betont. Grandios. Ich kann nicht aufhören, dieses Buch zu loben. Eine Geschichte, die nachhallt. Für mich ein wirklich perfekter Reihenauftakt und mein zweites Jahreshighlight. UNBEDINGT lesen!!!