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Das heimliche Imperium

Die USA als moderne Kolonialmacht

Daniel Immerwahr

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Beschreibung

Das Territorium der USA ist viel größer als die Landkarte zeigt. Der amerikanische Historiker Daniel Immerwahr entlarvt im Stil eines investigativen Journalisten, wie es gelang, ein ganzes Weltreich zu errichten, ohne dass die Welt es merkte. Zu den Vereinigten Staaten gehörten (und gehören zum Teil bis heute) unter anderem: die Philippinen und Puerto Rico, die zahlreichen Pazifikinseln, Kuba sowie Teile Borneos und Samoas. Einst Kolonien, wurden sie nach 1945 nur noch als Außengebiete der USA bezeichnet. In fesselnden Episoden schildert Immerwahr die Geschichte des verborgenen US-Imperialismus. Er schreibt über Menschenversuche in Puerto Rico, über Massaker auf den Philippinen und über den Widerstand gegen den Raub von Guano im Pazifik. Und zeigt: Imperialismus und Globalisierung gehen bis heute Hand in Hand. Es ist Zeit, dass die Weltgemeinschaft den Kolonialismus endgültig überwindet.

ein gut lesbares und hochinformatives Werk

Daniel Immerwahr, geboren 1980, lehrt Geschichte an der Northwestern University in Illinois. Er zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchshistorikern der USA. Für sein Buch »Thinking Small« (erschienen 2015 bei Harvard University Press) erhielt er den Merle-Curti-Preis des amerikanischen Historikerverbands.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 25.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397235-1
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4,3 cm
Gewicht 847 g
Originaltitel How to Hide an Empire. A History of the Greater United States
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Michael Bischoff, Laura Su Bischoff
Verkaufsrang 194007

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Höchst interessant finde ich zu lesen, wie die USA ihr Einflussgebiet aufgebaut und erweitert haben. Auch dadurch ist die USA heute die stärkste Wirtschafts-und Militärmacht.

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Sieg auf ganzer Linie: Wie die USA die Geschichte fälschen
von S.A.W aus Salzburg am 26.09.2019

Ein amerikanischer Geschichtsprofessor erzählt amerikanische Geschichte einmal ganz anders als die US-Propaganda. Im 19. Jhdt. haben die USA ein Kolonialimperium errichtet, in welchem 135 Millionen Menschen beherrscht wurden. Im 20. Jhdt. haben sie mit allen Mitteln der Propaganda vertuscht, dass es dieses Imperium immer noch g... Ein amerikanischer Geschichtsprofessor erzählt amerikanische Geschichte einmal ganz anders als die US-Propaganda. Im 19. Jhdt. haben die USA ein Kolonialimperium errichtet, in welchem 135 Millionen Menschen beherrscht wurden. Im 20. Jhdt. haben sie mit allen Mitteln der Propaganda vertuscht, dass es dieses Imperium immer noch gibt: Alaska, Hawaii, Puerto Rico, Guam, Marianen, Virgin-Islands, Guantanamo - mit Ausnahme von Alaska und Hawaii sind das nach wie vor Kolonien ohne Wahlrecht und ohne amerikanische Bürgerrechte. Die meisten US-Amerikaner wissen nicht einmal, wo diese Länder liegen, geschweige denn, das es US-Kolonien sind. Sie glauben daher das offizielle Märchen vom Kampf um die Freiheit. Dazu kommen 800 US-Militärstützpunkte, die die ganze Welt als exterritorialer Besitz der USA überziehen. Nicht zu reden von den unzähligen weltweiten Interventionen von CIA und US-Großbanken. Den USA ist etwas gelungen, woran Großbritannien im 19. Jhdt gescheitert ist: die ganze Welt zu beherrschen, ohne dass die Welt das mitbekommt. Genial! Die USA waren von Anfang an ein imperialistischer Staat. Sie vertrieben 500 indigene Nationen und stahlen ihr Land. Von 5 Millionen Indianern um 1700 waren 1890 nur mehr 200.000 übrig, der Rest war bei Gewaltmärschen, Epidemien und Massakern gestorben oder ermordet worden. Bekanntestes Beispiel sind die Cherokee, die in den Appalachen eine blühende Nation mit Hauptstadt, Parlament, Verfassung, Plantagen und Wohlstand gegründet hatten. Präsident Jackson ließ sie 1830 ohne jeden Grund vertreiben und nach Oklahoma verschleppen. Jeder 2. Cherokee starb dabei. Nach wie vor leben in den USA 20 Millionen Nachkommen von schwarzen Sklaven als benachteiligte Einwohner 2. Klasse So schaut der amerikanische Traum von Freiheit aus. DAs Buch sollten alle Politik-Interessierten lesen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "1918. So hätte Deutschland den Krieg gewonnen und die Welt gerettet"


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