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Die Leben der Elena Silber

Roman

Alexander Osang

(66)
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Beschreibung

Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber, folgt diesem 1936 nach Berlin und Schlesien, wo sie den Zweiten Weltkrieg überleben. Aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Lena muss vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Lena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Aber stimmt diese Geschichte, wie Lena sie ihrer Familie erzählt hat?
2017, mehr als zwanzig Jahre nach Lenas Tod, macht sich ihr Enkel, der junge Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.

Ein Stück Zeitgeschichte, das ›Spiegel‹-Korrespondent Alexander Osang in Sprache gießt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 14.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397423-2
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,9/4 cm
Gewicht 744 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 132519

Buchhändler-Empfehlungen

Großartig!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Was für ein Roman! Was für ein Leben! Mit ungeheurer Wucht und zugleich mit sehr viel Feingefühl erzählt der Autor eine (seine) Familiengeschichte. Ein großartiges Werk!

Alexander Osang: Das Leben der Elena Silber

Simone Page, Thalia-Buchhandlung Kaufbeuren

In den über 600 Seiten wird mehr als ein Jahrhundert durchleuchtet. Der Beginn des Buches ist 1905 in Russland, die Oktoberrevolution, beide Weltkriege und die Nachkriegszeit in beiden deutschen Staaten werden darin behandel. Der Leser folgt in diesem Roman einer Frau und ihren Kindern durch das ganze 20. Jahrhundert. Der erste Satz ist ungeheuerlich: Sina Krasnowa schob die letzten Scheite in den Ofen, als sie draußen in der Stadt ihrem Mann einen Holzpfahl in die Brust schlugen. Dies ist dem Urgroßvater von Osang wirklich so passiert. Zu diesem Zeitpunkt war seine Großmutter fünf Jahre alt. Später wird ihr Vater von den Bolschewiki rehabilitiert und eine Strasse wird nach ihm benannt. 1923 als junge Frau lernt sie den deutschen Fabrikantensohn Robert Silber kennen, welcher von den Kommunisten nach Russland geholt wurde, um die Textilindustrie mit aufzubauen. Später zieht sie mit ihm nach Deutschland. Elena ist praktisch ihr ganzes Leben auf der Flucht, zuerst vor den Zarentruppen, welche ihren Vater ermordet haben, dann später vor Stalin und landet ausgerechnet zu den olympischen Spielen 1936 in Berlin und kommt dann nach Ende des Krieges wieder nach Ostberlin. Sie bleibt eigentlich immer die Russin, sie hat diesen starken Akzent und ihre große russische Liebe, welcher Sie in Berlin nach dem Krieg wieder begegnet. Ihr Mann verschwindet unter nie geklärten Umständen und Sie zieht Ihre Kinder mehr oder weniger allein groß.Ein furioser Roman!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
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0

Die Grossnutter als Romanfigur
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alexander Osang nimmt seine Grossmutter als Romanfigur und arbeitet gleichzeitig seine Familiengeschichte auf. Elena's Mann verschwindet unter ungklärten Umständen . . . Männer verschwinden alle irgendwie. Elena beschliesst, Mutter für ihre vier Töchter zu sein, eigentlich fünf, denn eine Tochter stirbt. Sie zieht diese weit we... Alexander Osang nimmt seine Grossmutter als Romanfigur und arbeitet gleichzeitig seine Familiengeschichte auf. Elena's Mann verschwindet unter ungklärten Umständen . . . Männer verschwinden alle irgendwie. Elena beschliesst, Mutter für ihre vier Töchter zu sein, eigentlich fünf, denn eine Tochter stirbt. Sie zieht diese weit weg von ihrer Heimat, umgeben von fremden Menschen und ohne deren Sprache zu sprechen auf. Das Buch hat mich sehr berührt, einerseits, da es eine persönliche Geschichte erzählt, aber auch, weil das Thema hochaktuell ist und Berlin schlichtweg eine der spannendsten Städte bleibt!

Herausragend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 20.12.2020

Ein mehr als empfehlenswerter Roman, der die unterschiedlichen Generationen eindrucksvoll skizziert.

Die Spurensuche eines Lebens
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2020

Zwei Erzählperspektiven machen dieses Buch aus: Elena Silber, als Jelena Krasnova 1902 in Russland geboren, Tochter eines grausam getöteten Revolutionärs hat viel erlebt in ihrem Leben zwischen Gorbatow und Berlin. Sie hat geheiratet, 5 Töchter bekommen, ist aus Russland geflohen, in Berlin gelandet, nach Schlesien gezogen, wied... Zwei Erzählperspektiven machen dieses Buch aus: Elena Silber, als Jelena Krasnova 1902 in Russland geboren, Tochter eines grausam getöteten Revolutionärs hat viel erlebt in ihrem Leben zwischen Gorbatow und Berlin. Sie hat geheiratet, 5 Töchter bekommen, ist aus Russland geflohen, in Berlin gelandet, nach Schlesien gezogen, wieder geflüchtet. Konstantin, ihr Enkel versucht, der Familiengeschichte nachzugehen. Stimmt alles so, wie es von Elena und ihren Töchtern erzählt wird? Ein Blick auf die wechselhafte Geschichte


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