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The Electric State

Ein illustrierter Roman

Simon Stålenhag

(11)
Buch (gebundene Ausgabe)
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34,00
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Beschreibung

Nach einem Drohnenkrieg hat sich Amerika in einen postapokalyptischen Friedhof verwandelt: Wie fremdgesteuert streifen die Menschen durch ein zerfallendes Land. Und während die alte Welt stirbt, erhebt sich etwas Neues aus den Ruinen, das noch keinen Namen hat. Mitten durch das Chaos bahnt sich eine junge Frau mit ihrem Roboter einen Weg nach Westen. Sie will zu ihrem Bruder, der in einem kleinen Nest am Pazifschen Ozean hilflos an das Virtual-Reality-Netz angeschlossen ist, das sich wie eine Seuche ausgebreitet hat und die Menschen versklavt. Sie unternimmt eine einsame Reise durch die Überreste unserer Zivilisation.

Großartig geschrieben, kongenial illustriert

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 23.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70379-1
Verlag Fischer Tor
Maße (L/B/H) 28,4/25,6/2,2 cm
Gewicht 1243 g
Originaltitel Passagen
Abbildungen 69 farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Stefan Pluschkat
Verkaufsrang 48061

Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Wieder einmal wunderschön illustriert! Simon Stålenhag schafft einfach eine unglaubliche spannende Atmosphäre mit ganz eigenem Charme.

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung

Hier tritt der Text in den Hintergrund, denn ich bin versunken in den grandiosen Bildern von Simon Stalenhag!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Großartige, morbide Kunst trifft auf Geschichte zum Nachdenken
von KittyCatina am 29.03.2021

Schon lange bin ich um die Bücher von Simon Stålenhag herumgeschlichen, aber da sie nicht besonders günstig sind, fiel mir die Entscheidung nicht leicht, obwohl mich seine Zeichnungen wahnsinnig interessiert haben. Nun endlich musste ich aber zumindest dieses Buch haben und konnte mich auch nicht mehr zurückhalten, es gleich zu ... Schon lange bin ich um die Bücher von Simon Stålenhag herumgeschlichen, aber da sie nicht besonders günstig sind, fiel mir die Entscheidung nicht leicht, obwohl mich seine Zeichnungen wahnsinnig interessiert haben. Nun endlich musste ich aber zumindest dieses Buch haben und konnte mich auch nicht mehr zurückhalten, es gleich zu lesen. Ich kann nur sagen, dass dem Autor und Künstler hiermit ein wahres Meisterwerk gelungen ist, zumindest was die Bilder angeht. Aber auch die Geschichte ist wirklich gut und schnell gelesen. Dabei ist der Schreibstil des Autors im Großen und Ganzen ziemlich einfach gehalten und gut verständlich, wobei es aber auch hier und da Texte gibt, die recht tiefgründig und wissenschaftlich geschrieben sind. Die großartigen, fotorealistischen Bilder sprechen eigentlich schon für sich, sie sind düster, morbide, zum Teil ein bissen gruselig und irgendwie auch melancholisch, wobei sich der Autor ganz oft dunkle Farben zu Nutze gemacht hat. Doch selbst, wenn die Bilder recht freundlich und hell gehalten sind, strahlen sie eine gewisse Trübsal aus. Dazu passt dann auch die Geschichte, deren Inhalt eher wie Tagebucheinträge wirkt. Darin erzählt die Protagonistin, welche Michelle heißt, wie man im Laufe der Handlung erfährt, von ihrer Reise durch die zerstörte, irgendwie ausgeartete Zivilisation. Mehr noch erfährt man aber von ihrer persönlichen Vergangenheit, vom Krieg, von Familie oder so ähnlich und der Übernahme durch eine hochentwickelte Technologie, welche die Menschheit mehr und mehr zerstört. Dies alles klingt nach einem einfachen Science-Fiction Roman, wie man ihn schon oft gelesen hat, ist es aber überhaupt nicht, denn diese Geschichte wirkt, zusammen mit den beeindruckenden Bildern, einfach wahnsinnig realistisch und beklemmend. Sie ist auf besondere Weise emotional und verstörend und regt zum Nachdenken an, wenn man sich die Zeit nimmt, ein bisschen zwischen den Zeilen zu lesen. Denn der wahre Schrecken steckt irgendwo dort. Leider kam das Ende dann aber ein bisschen zu abrupt und die Geschichte blieb offen. Ebenso hat mir teilweise hier und da auch der Bezug zu den Bildern gefehlt. Dennoch ist die Geschichte einfach super und man denkt noch lange darüber nach. Und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, obwohl man ja eigentlich nur die Protagonistin direkt begleitet. Diese agiert auch nicht viel, fährt mit dem Auto durch die Gegend und unterhält sich hier und da mit ihrem Begleiter, der selbst nicht sprechen kann. Aber das passt einfach perfekt. Mehr braucht das Buch nicht, denn vielmehr unterstützt die recht schlicht gehaltene Charakterbildung noch die Atmosphäre des ganzen Buches. Dafür fand ich die Nebencharaktere, welche auch nur nebenbei erwähnt wurden, um Michelles Geschichte zu erzählen, richtig gelungen, denn gerade die Stiefeltern sind Teil des Untergangs der Zivilisation. Alles in allem ist dieses Buch ein Gesamtkunstwerk, welches man nicht einfach nur liest und dann im Regal verstauben lässt. Vielmehr ist es ein Buch, welches man immer wieder zur Hand nimmt, weil schon allein die Bilder in ihren Bann zu ziehen wissen. Für alle Fans von morbider, fotorealistischer Kunst im Genre Science Fiction ist dieses Buch sicherlich ein absolutes Highlight, weshalb ich nur weiterempfehlen kann.

von einer Kundin/einem Kunden aus Großenhain am 20.03.2020
Bewertet: anderes Format

Spannende Geschichte und wunderschöne Illustrationen: ein Mädchen und ihr Roboter auf einer einsamen Reise quer durchs Land. Ein wunderbares Geschenk für Fans von Fallout und nostalgischer Endzeit.

Ein bildgewaltiges Meisterwerk
von booksurfer aus Ludwigshafen am 23.02.2020

Bitte nicht den Klappentext lesen!!! Diese Warnung kann ich nicht laut genug aussprechen denn der Klappentext verrät schon viel zu viel und nimmt, dem Ende leider sehr viel von seiner Intensität. Auf dieses Buch war ich wirklich super gespannt. Das eine Geschichte mit Hilfe von Bildern erzählt wird, ist nicht neu und beste... Bitte nicht den Klappentext lesen!!! Diese Warnung kann ich nicht laut genug aussprechen denn der Klappentext verrät schon viel zu viel und nimmt, dem Ende leider sehr viel von seiner Intensität. Auf dieses Buch war ich wirklich super gespannt. Das eine Geschichte mit Hilfe von Bildern erzählt wird, ist nicht neu und bestens bekannt aus Die Entdeckung des Hugo Cabret. Allerdings nicht in diesem Ausmaß wie es bei diesem Buch der Fall ist. Aber worum geht es: Alles begann mit der Entwicklung von Datenbrillen die Menschen in eine virtuelle Realität entführten. Nach einem Drohnen-Krieg ist Amerika total zerstört und die wenigen Menschen, die noch existieren haben, sich in die virtuelle Realität zurückgezogen denn die Maschinen und ihre KI haben die Herrschaft übernommen. Zwischen den Ruinen der alten Welt bahnt sich Miranda zusammen mit ihrem Roboter einen Weg durch diese postapokalyptische Welt, um etwas zu finden, dass ihr Hoffnung auf eine Zukunft gibt. Das Hauptaugenmerk sind in diesem Buch natürlich die Bilder mit deren Hilfe der Autor seine Zukunftsvision zum Leben erweckt. Begleitend dazu erzählt Simon Stalenhag in Textform vom Untergang der Zivilisation und der Herrschaft der Maschinen. Das Zusammenspiel von Bild und Text wird hier auf ein neues Level gehoben und der Autor schafft es eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Simon Stalenhag hat hier eine ganz tolle Welt erschaffen, die leider viel zu oberflächlich gezeichnet wurde. Ich hätte gerne noch viel mehr von dieser Welt erfahren von den Menschen und dem Weg zum Untergang. Über die Datenbrillen und das Unternehmen Sentra das omnipräsent in dieser Welt ist. Der Autor legt seinen Focus aber auf eine andere und nicht minder faszinierende Geschichte nämlich auf die von Miranda und ihrer gehemnisvollen Reise durch das zerstörte Amerika. Man fiebert sofort mit ihr und ihrem Roboter Freund mit da die beiden ein unschlagbar sympathisches Team bilden. Bis kurz vor Schluss weiß man nicht was wirklich hinter der ganzen Geschichte steckt und das Ende überrascht und lässt den Leser verblüfft zurück. Diese Geschichte ist wirklich toll erzählt und ein Kunstwerk für sich. Leider sind die Bilder teilweise etwas zu dunkel geraten so das man wirklich eine gute Beleuchtung braucht, um in den Nachtszenen wirklich alles zu erkennen. Das fand ich etwas schade da das einen immer wieder aus der Welt gerissen hat. The Electric State ist im wahrsten Sinne des Wortes bildgewaltig und erinnert an einen hochwertigen Kinofilm. Die ganze Geschichte erinnert an ein Roadmovie der besonderen Art. Ich hoffe das der Autor diese Welt, in einem zweiten Band, noch weiter beleuchtet und uns noch tiefer in diese dunkle Zukunftsvision mitnimmt. Ich bin noch total begeistert, absolut empfehlenswert!

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