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Monsieur Pain

Roman

Roberto Bolano

(3)
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Beschreibung

Im Frühling 1938 wird Monsieur Pain, ein Akupunkteur und Anhänger des Magnetismus, in ein Pariser Krankenhaus gerufen. Er soll den peruanischen Dichter César Vallejo von einem rätselhaften Schluckauf heilen. Doch noch bevor er helfen kann, sieht sich Pain in eine komplexe Intrige verwickelt. Wer ist dieser Südamerikaner, der dort im Krankenhaus vor sich hin stirbt? Und warum wünschen sich einige dunkle Kräfte seinen Tod?

Allein Pain erkennt, was sich hinter den Kulissen abspielt. Dabei ist er gar kein Held, sondern ein ganz gewöhnlicher Mann: alleinstehend, heimlich verliebt in Madame Reynaud und offensichtlich auserwählt, sich mit diesem mysteriösen Fall auseinanderzusetzen.

kurz und kurzweilig, schön skurril und abgründig. [...] Von Bolaño bekommt man nie genug.

Roberto Bolaño ist eine der großen Entdeckungen der Weltliteratur; seine Romane verweben »schlechterdings alles Essentielle der vergangenen Jahrtausende« (Die Zeit). Roberto Bolaño wurde 1953 in Santiago de Chile geboren, lebte in seiner Jugend lange in Mexiko-Stadt und siedelte später mit seiner Familie nach Spanien um. Dort starb er 2003, im vergeblichen Warten auf eine Lebertransplantation, als er gerade an seinem Meisterwerk »2666‹«arbeitete. In der Werkausgabe von Roberto Bolaño sind im Fischer Taschenbuch bisher folgende Titel erschienen: »Stern in der Ferne«, »Die Naziliteratur in Amerika«, »2666«, »Amuleto«, »Das dritte Reich«, »Lumpenroman«, »Der unerträgliche Gaucho«, »Die wilden Detektive« und »Telefongespräche«. Im S. Fischer Verlag erschienen erstmals auf Deutsch die Romane »Der Geist der Science-Fiction« (2018) und »Monsieur Pain« (2019).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 23.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397418-8
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/13,1/2 cm
Gewicht 251 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Heinrich Berenberg
Verkaufsrang 189809

Buchhändler-Empfehlungen

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Roberto Bolano hat mich sofort gepackt. Seine sprachliche Raffinesse zieht sich durch die ganze Geschichte und wird zu einem furiosen Verwirrspiel von Realität und Traum. Nicht ganz unwichtig ist auch der Fakt, dass diese Erzählung auf einer wahren Begebenheit beruht.

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Eine wahnhafte Entdeckung
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2020

Ich werde meine Lektüreempfehlungen für die Corona-Quarantäne mit dem Roman „Monsieur Pain“ von Roberto Bolano beginnen. Sein literarisches Werk blieb im deutschsprachigen Raum recht unbekannt, auch wenn der Hanser Verlag und der Fischer Verlag einige seiner Erzählungen und Romane veröffentlichten. Vielleicht kann man sagen, da... Ich werde meine Lektüreempfehlungen für die Corona-Quarantäne mit dem Roman „Monsieur Pain“ von Roberto Bolano beginnen. Sein literarisches Werk blieb im deutschsprachigen Raum recht unbekannt, auch wenn der Hanser Verlag und der Fischer Verlag einige seiner Erzählungen und Romane veröffentlichten. Vielleicht kann man sagen, dass die Literatur von Roberto Bolano eine gewisse Nähe zum französischen wie spanischen Surrealismus unterhält. Albtraumhafte Motive drängen sich auf. Die Geschichten erinnern aber auch an Arbeiten der lateinamerikanischen Dichter Jorge Luis Borges und Julio Cortázar. In dem Roman „Monsieur Pain“ erzählt uns Bolano eine tollkühne Geschichte, die fast ein Krimi sein könnte, sehr paranoid wirkt und mit verworrenen Verschwörungen verwoben ist. Vor der Kulisse des beginnenden Zweiten Weltkriegs verstricken sich die Begegnungen und Begebenheiten der Menschen ins Okkulte, Wahnhafte und Krankhafte. Es sind Sätze wie diese, die das Buch zum Vergnügen werden lässt: „Mut hat nur dann einen Sinn, wenn man weiß, gegen wen man sich verteidigen muss, und das ist bei mir nicht der Fall. Meine Feinde sind überall in der Luft und schlimmer noch, am Boden. Sie kriechen über das Territorium der Schuld.“


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