Marcia aus Vermont

Eine Weihnachtsgeschichte

Peter Stamm

(13)
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Beschreibung

Stellen wir uns nicht alle manchmal diese Fragen: die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So geht es den Figuren von Peter Stamm. Sie blicken zurück und staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Oder sie haben es vergessen. Und wir mit ihnen. Nicht allein sein, Nähe herstellen, eine Liebe gelingen lassen. Oft trauen wir uns nicht. Wir denken darüber nach, ob es so, wie es ist, richtig ist, und wir träumen vom Glück. Peter Stamm erfindet für uns einen graden Strich durch die ungefähre Landschaft unseres Lebens, so dass wir die Stille genießen können, die dabei entsteht. Weihnachten ist nur die Zeit, in der wir dafür besonders empfänglich sind.

Peter Stamm erzählt aus dieser Mitte der Existenz heraus, seine Figuren sind zum Greifen nah. Wer seine Bücher liest, kann zu sich selbst finden. Und es ist plötzlich Weihnachten.

ein Meister der Auslassungs-Kunst, des Nicht-auf-dem-Papier-Stehenden

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land«, »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie die Erzählung »Marcia aus Vermont«. Unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« erschienen seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.Literaturpreise:Rheingau Literatur Preis 2000Bodensee-Literaturpreis 2012Friedrich-Hölderlin-Preis 2014Cotta Literaturpreis 2017ZKB-Schillerpreis 2017Solothurner Literaturpreis 2018Schweizer Buchpreis 2018

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 09.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397452-2
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/11,9/1,5 cm
Gewicht 153 g
Auflage 2. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Ist die Vergangenheit das, was wir uns ausmalen?

A. Ferreira, Thalia-Buchhandlung Essen

Ein Buch voller Sehnsucht, unterschiedlicher Realitäten und dem Erwachen aus verschwommenen Erinnerungen. Dies alles wird durch die Weihnachtszeit durchleuchtet und Begegnungen, die sich an dem Verlauf an der Geschichte heften. Eine schöne nostalgische unkonventionelle Kurzgeschichte.

Claudia Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Peter Stamm kann man immer lesen und so auch dieses Büchlein - nicht nur zu Weihnachten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
6
0
1
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lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2021

Der Schreibstil und die Geschichte gefielen mir gut. Liess mich während einer langen Zugfahrt etwas tagträumen und all dem Lärm und der Hektik so vieler Menschen entfliehen.

Geht so
von Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 18.10.2020

Diese Geschichte ist wirklich eher als längere Kurzgeschichte denn als Buch zu verstehen. Und damit finde ich den Preis von 14 Euro für ein HC doch extrem überteuert. Zumal die Geschichte zwar ganz okay, aber wirklich nichts besonderes ist. Der Schreibstil ist flüssig und klar, die Geschichte logisch. Mit Weihnachten, wie es ... Diese Geschichte ist wirklich eher als längere Kurzgeschichte denn als Buch zu verstehen. Und damit finde ich den Preis von 14 Euro für ein HC doch extrem überteuert. Zumal die Geschichte zwar ganz okay, aber wirklich nichts besonderes ist. Der Schreibstil ist flüssig und klar, die Geschichte logisch. Mit Weihnachten, wie es der "Untertitel" suggeriert, hat sie meiner Meinung nach aber überhaupt nichts zu tun. Sie spielt um Weihnachten, aber für mich wäre der Zeitpunkt austauschbar. Eine Geschichte, die man als geübter Leser in 30 Minuten lesen kann. Und dann legt man das Buch weg und vergisst es sofort.

Marcia aus Vermont
von Sabine aus Köln am 04.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nicht jedem wird diese kurze Geschichte gefallen – dafür ist sie zu ruhig erzählt und richtig viel passiert nicht. Ich mochte das aber sehr gerne, zumal sie viel Raum bietet, sich eigene Gedanken zu machen. Inwieweit es hier autobiographische Züge gibt, kann ich nicht sagen, aber der Schweizer Protagonist Peter lässt einen da... Nicht jedem wird diese kurze Geschichte gefallen – dafür ist sie zu ruhig erzählt und richtig viel passiert nicht. Ich mochte das aber sehr gerne, zumal sie viel Raum bietet, sich eigene Gedanken zu machen. Inwieweit es hier autobiographische Züge gibt, kann ich nicht sagen, aber der Schweizer Protagonist Peter lässt einen da schon auf diese Idee kommen. Es gibt zwei Zeitebenen, auf denen die Geschichte spielt. Peter in der Gegenwart zieht sich zurück, um kreativ zu arbeiten, dabei wandert er mit seinen Gedanken immer wieder zu seiner New Yorker Zeit zurück; vor etwa 30 Jahren hatte er Marcia dort kennen- und lieben gelernt. Zu den beiden gesellt sich noch ein weiteres Pärchen, David und Michelle und zu viert verbringen sie eine intensive und unkonventionelle Zeit. Was genau passiert, wird erst im Laufe der Geschichte klar, und interessant ist vor allem, wie unterschiedlich jeder diese Zeit und auch die anderen des Gespanns wahrgenommen hat. Vieles wird in dieser kurzen Geschichte nur angedeutet und angerissen, das aber hat mich immer wieder dazu gebracht, selber zu spekulieren, ähnlich wie auch Peter es tut. Sehr spannend fand ich die unterschiedliche Wahrnehmung bestimmter Situationen durch unterschiedliche Teilnehmer – und auch das hat mich zum Nachdenken gebracht oder zu der Bestätigung, dass ein Perspektivwechsel immer wieder spannend und interessant ist und ein sich-hineinversetzen in den anderen die eigenen Augen öffnen kann. Peter Stamm hat einen ruhigen und klaren Erzählstil; er kommt völlig ohne Schnörkel aus, dafür ist er direkt und auf den Punkt – und trotzdem voller Atmosphäre und Emotion. Die Geschichte spielt im Winter und auch mit wenigen Worten schafft es der Autor, die Kälte und vorweihnachtliche Atmosphäre einzufangen, eine besondere Atmosphäre, die eher melancholisch ist und mich an Einsamkeit und Verlorenheit hat denken lassen. Als Weihnachtsgeschichte, wie das Buch auch untertitelt ist, würde ich sie aber nicht bezeichnen, es ist eher eine Geschichte, die im Dezember spielt, das Weihnachtsfest spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Ich mochte das kleine Büchlein sehr gerne, gerade weil es ruhig ist und zum Nachdenken anregt und weil ich die besondere Atmosphäre sehr genossen habe. Ich gebe daher gute 4 von 5 Sternen. Mein Fazit Eine ruhige Geschichte, in der nicht sehr viel passiert, die aber durch ihre Atmosphäre und Sprache glänzt. Immer wieder musste ich innenhalten, um nachzudenken über das, was geschrieben ist und was dem ein bisschen melancholischen Protagonisten Peter wiederfährt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Geschichte und gebe gute 4 von 5 Sternen.


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