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Die Nickel Boys

Colson Whitehead

(132)
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Beschreibung

Florida, Anfang der sechziger Jahre. Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee und ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Als er einen Platz am College bekommt, scheint sein Traum von gesellschaftlicher Veränderung in Erfüllung zu gehen. Doch durch einen Zufall gerät er in ein gestohlenes Auto und wird ohne gerechtes Verfahren in die Besserungsanstalt Nickel Academy gesperrt. Dort werden die Jungen missbraucht, gepeinigt und ausgenutzt. Erneut bringt Whitehead den tief verwurzelten Rassismus und das nicht enden wollende Trauma der amerikanischen Geschichte zutage. Sein neuer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist ein Schrei gegen die Ungerechtigkeit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783446262966
Verlag Hanser
Dateigröße 1317 KB
Verkaufsrang 2117

Buchhändler-Empfehlungen

Ungesühnte Verbrechen

Iris Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Auf dem Gelände der Nickel-Academy wurde bei Ausgrabungen ein versteckter Friedhof gefunden. Begraben wurden dort die "Nickel Boys", ehemalige Insassen dieser Erziehungsanstalt, die zu Tode gefoltert worden waren. Die Nickel-Academy war ein Ort der Willkür und Rechtslosigkeit für unzählige schwarze Jugendliche im Amerika der 60-er Jahre. Der Auror Colson Whitehead greift erneut das Thema Rassismus auf und gibt den unzähligen Toten mit diesem Buch wieder einen Namen. Er prangert die Zustände in diesen Erziehungsanstalten an, aber auch die Gesetze der damaligen Zeit , die jeden schwarzen Bürger zum Opfer machen konnten. Augrund der Aktualität und der Rassismusthematik empfehle ich diesen Roman.

Black Lives Matter!

Kerstin Harding , Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die Nickel Academy ist eine Besserungsanstalt für Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Vor allem aber ist sie ein Ort für Missbrauch, Rassismus und Brutalität. Besonders betroffen von dieser Form des alltäglichen Terrors sind schwarze Jungs. Der sechzehnjährige Elwood ist einer von ihnen. Intelligent und fleißig strebt er eine College-Karriere an, gerät aber durch einen dummen Zufall in ein gestohlenes Auto und wird zur Strafe in die Nickel Academy gesperrt. Dort werden die Insassen gepeinigt und ausgenutzt und kämpfen täglich ums Überleben. Inspiriert von wahren Begebenheiten schreibt Colson Whitehad in diesem preisgekrönten, packenden Roman über ein weiteres grausames Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte. Obwohl dieser Roman in den 1960er Jahren angesiedelt ist, bekommt er durch die immer wiederkehrenden Debatten um den alltäglichen Rassismus und Polizeigewalt gegen junge Schwarze eine besondere Aktualität. Extrem aufwühlend und berührend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
132 Bewertungen
Übersicht
76
39
16
1
0

Ich habe mehr Gefühle erwartet
von bookslove1511 am 15.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

60’er Jahre in Florida Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee, ist einer der besten Schüler auf seiner Schule und sein großes Vorbild: Martin Luther King. Elwood träumt von einem besseren Leben, von Gleichberechtigung und Freiheit. Als er von einem College Zusage bekommt, kan... 60’er Jahre in Florida Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee, ist einer der besten Schüler auf seiner Schule und sein großes Vorbild: Martin Luther King. Elwood träumt von einem besseren Leben, von Gleichberechtigung und Freiheit. Als er von einem College Zusage bekommt, kann er sein Glück nicht fassen. Doch alles kommt anders als erwartet. An seinem ersten Studium-Tag, auf dem Weg zum College, gerät er in ein gestohlenes Auto und so wird er ohne ein gerechtes Verfahren in eine Besserungsanstalt, in die Nickel Academy, gesperrt. In der Anstalt wird er neben dem offensichtlichen Rassismus, bei jeder menge Gewalt Augenzeuge werden. Colson Whitehead nimmt seine Leser*innen mit seinen fiktiven aber auf Fakten basierenden Roman in die 60’er Jahre USA und erzählt sehr nüchtern über Rassismus. Die Geschichte fängt sehr beeindruckend mit einem Prolog an, sodass ich mich nach Paar gelesenen Seiten über eine berührende Geschichte gefreut habe. Leider war es nicht der Fall. Der Schreibstil war für mich sehr distanziert, damit ich mit Elwood keine emotionale Beziehung aufbauen konnte. Seine Gedanken und Gefühle haben mich nicht erreicht. Er ist zwar der Hauptcharakter aber Dank den vielen Nebencharaktere bleibt er total blass. In knappe 230 Seiten bemüht sich der Autor präzise über Rassismus, Unterdrückung, Hass und Gewalt zu erzählen, doch dieser Erzählstil wirkte mir wie eine Dokumentation. Hier fehlt meine Meinung nach, einiges von Tiefgang.

Ein Stück amerikanische Geschichte.
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 18.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Colson Whitehead erzählt hier schonungslos und wortgewandt die Geschichte zweier Jungen, die in den 60er Jahren im Nickel leben. Sie wurde dort aus eindeutig fadenscheinigen Motiven "hineingesteckt" und in der Besserungsanstalt geht der Rassismus weiter. Keiner scheint gegen die Ungerechtigkeiten etwas unternehmen zu können oder... Colson Whitehead erzählt hier schonungslos und wortgewandt die Geschichte zweier Jungen, die in den 60er Jahren im Nickel leben. Sie wurde dort aus eindeutig fadenscheinigen Motiven "hineingesteckt" und in der Besserungsanstalt geht der Rassismus weiter. Keiner scheint gegen die Ungerechtigkeiten etwas unternehmen zu können oder zu wollen. Dass dieser Roman auf wahren Begebenheiten beruht, macht den Inhalt nur noch beunruhigender. Dieses Buch lässt den Leser mit gemischten Gefühlen zurück: auf der einen Seite ist da das abgrundtiefe Grauen und auf der anderen Seite befindet sich ein Hoffnungsschimmer.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2020
Bewertet: anderes Format

Elwood ist aufgrund seiner Hautfarbe ganz weit unten in der Hackordnung der Nickel Academy -einer Besserungsanstalt für Jugendliche. Die nüchterne Schreibweise lassen die Grausamkeiten des rassistischen Amerikas der 60er Jahre noch bewusster werden. Erschütternd geschrieben!

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