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Der Ursprung der Welt

Roman

Ulrich Tukur

(11)
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Beschreibung

Das ist nicht mehr die Welt von Paul Goullet: Er, der alte Bücher und Bilder liebt, die Schönheit, den Traum und die Phantasie, findet sich in einer Zeit, in der in Deutschland das Chaos herrscht. Um dem zu entkommen, reist er nach Paris, aber auch Frankreich hat sich in einen Überwachungsstaat verwandelt. Bei seinen Spaziergängen durch die Stadt stößt Goullet plötzlich auf etwas Unerhörtes: ein altes Photoalbum, dessen Bilder offenbar ihn selbst zeigen, inmitten eleganter Damen und Herren aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Fasziniert setzt er sich auf die Fährte seines Doppelgängers und folgt ihr nach Südfrankreich ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-29810-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,7/2,5 cm
Gewicht 266 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 33890

Buchhändler-Empfehlungen

Toller Schreibstil,

Pauline Haas, Thalia-Buchhandlung Bremen

der sich super flüssig lesen lässt. Inhaltlich bin ich trotzdem einige Male ins straucheln gekommen und habe den Faden verloren. Die Geschichte bleibt auf jeden Fall noch länger im Kopf hängen.

Tukur - ein Multitalent

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Nach Kurzgeschichten und Novellen wagt sich der langjährige Schauspieler Ulrich Tukur nun auch an einen Roman, der ganz im Stile seiner düsteren Erzählungen steht. Sein Romanheld Paul Goullet lebt in Deutschland im Jahr 2033, 100 Jahre nach dem Aufstieg Hitlers. Die Gesellschaft ist von Terror, totaler Kontrolle und Militarismus geprägt. Da er es in Deutschland nicht mehr aushält, flüchtet Goullet nach Frankreich. Beim Schlendern über einen Flohmarkt fällt ihm zufällig ein weinrotes Fotoalbum in die Hand, das auf der Vorderseite ein schwarz-weiß Foto eines Mannes zeigt, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Goullet beschließt, Nachforschungen anzustellen und bemerkt schon bald, dass eine psychische Macht sich seiner habhaft zu machen versucht und ihn zu übermannen droht. Was hat dies alles mit dem Mann in dem Bild zu tun? Über mehrere Zeitebenen und Erzählperspektiven hinweg schlägt Tukur eine Brücke zwischen der Zeit des Nationalsozialismus und der Zukunft. In einem paradoxen Mix aus Bedrückung und Leichtigkeit verarbeitet der Schauspieler eine wahre Begebenheit der 30-er/40-er Jahre mit seiner ganz eigenen Interpretation der heutigen Gesellschaft und deren Zukunftsängsten. Bis zur letzten Seite Hochspannung pur.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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4
2
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0

Ein düsterer Zukunftsroman mit Spurensuche in der Vergangenheit.
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 03.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Alles beginnt im Jahr 2033, genau 100 Jahre nach Hitlers Machtantritt. Europa ist zerfallen, es herrscht politisches Chaos. Frankreich wird totalitär regiert, in Deutschland leben die Menschen in einer unangenehmen Atmosphäre. Das Land ist unruhig, hysterisch, voller Gewalt. Paul Goullet findet in Paris auf einem Flohmarkt ein... Alles beginnt im Jahr 2033, genau 100 Jahre nach Hitlers Machtantritt. Europa ist zerfallen, es herrscht politisches Chaos. Frankreich wird totalitär regiert, in Deutschland leben die Menschen in einer unangenehmen Atmosphäre. Das Land ist unruhig, hysterisch, voller Gewalt. Paul Goullet findet in Paris auf einem Flohmarkt ein altes Fotoalbum und meint, seinen Doppelgänger entdeckt zu haben. Er begibt sich auf Spurensuche. Der Roman ist sehr düster mit Zeitsprüngen, die anfangs verwirren, später aber einen Sinn ergeben. Tukur vermag es, durch seine bildhafte und beschreibende Sprache den Leser in die Geschichte reinzuziehen. Man sitzt mit Goullet am Tisch, isst die Speisen mit demselben Genuss wie er. Der Roman spielt in der nahen Zukunft. Durch die Sprache fühlt man sich jedoch, als wäre man in der Vergangenheit. Goullet erfährt unschöne Dinge, die er am liebsten nicht entdeckt hätte. Es geht um Naziverbrechen, aber auch um eine Liebestragödie. Tukur erzählt die Geschichte spannend bis zum düsteren Ende.

Das Leben ist ein Abgrund
von Gerhard S. aus Erlangen am 08.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Goullet aus Stuttgart versteht die Welt weniger denn je und sucht Bilder, in denen er sich wegträumen kann. Strandet in Südfrankreich wie ein Schiffbrüchiger zwischen Tag und Traum, zwischen 2033 und 1943. Eine verstörende, verwirrende Reise in die Vergangenheit hat begonnen, in die Wirklichkeit einer anderen Dimension. Faschist... Goullet aus Stuttgart versteht die Welt weniger denn je und sucht Bilder, in denen er sich wegträumen kann. Strandet in Südfrankreich wie ein Schiffbrüchiger zwischen Tag und Traum, zwischen 2033 und 1943. Eine verstörende, verwirrende Reise in die Vergangenheit hat begonnen, in die Wirklichkeit einer anderen Dimension. Faschistischer Irrsinn sowie KämpferInnen im Widerstand hier wie da. Befürchtung: Was man einmal aus der Hand gibt, das bekommt man nicht zurück.

Fängt spannend an, wird dann aber immer langweiliger
von BücherwurmNZ am 01.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Durch den flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil kommt man zügig im Buch voran. Das Besondere ist die mysteriöse und undurchschaubare Stimmung gepaart mit einer gefahrvollen Komponente. Spannungsgeladen erzählt der Autor Paul Goullets Aufenthalt in Frankreich. Perfekt sind Goullets Visionen, in denen er sich im Leben seine... Durch den flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil kommt man zügig im Buch voran. Das Besondere ist die mysteriöse und undurchschaubare Stimmung gepaart mit einer gefahrvollen Komponente. Spannungsgeladen erzählt der Autor Paul Goullets Aufenthalt in Frankreich. Perfekt sind Goullets Visionen, in denen er sich im Leben seines Doppelgängers befindet, in die gegenwärtige Handlung eingeflochten, sodass der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit fließend verläuft. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches ist nützlich, da ich oft wegen der ähnlich klingenden französischen Namen durcheinander kam. Die Ungewissheit, die zunächst Spannung schafft, sorgt im weiteren Verlauf des Buches für Langeweile. Denn sehr sehr lange wird nicht klar, in welcher Zeit die Geschichte spielt, wieso ständig Gefahr droht und welche politischen und gesellschaftlichen Umstände herrschen. Bis Ende wird nicht deutlich, wieso der Mann auf dem Foto Paul Goullet so ähnlich sieht und was die Visionen für einen Sinn haben sollen. Stattdessen tauchen noch mehr Fragen auf. Fazit: Leider wird die Geschichte mit der Zeit langweilig, beantwortet offene Fragen nicht oder nur unzureichend und hat kein zufriedenstellendes Ende.


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