Letzte Rettung: Paris

Roman

Patrick Dewitt

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Beschreibung

Ein als Katze reinkarnierter Ehemann, seine Witwe und ihr Sohn begeben sich auf eine sonderbare Reise nach Paris.

Der Überraschungserfolg aus den USA: ein verrückt-liebenswürdiger Roman über eine seltsame Mutter-Sohn-Beziehung und eine Reise, die es in sich hat.

Frances und Malcom Price sind wohl das unter­haltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances' Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite. Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden.

Patrick deWitt wurde 1975 auf Vancouver Island in Kanada geboren. Sein Roman »Die Sisters Brothers« war für den Man Booker Prize, den Giller Prize sowie den Walter Scott Prize nominiert und von Publishers Weekly, der Washington Post sowie der Canadian Booksellers Association zu den besten Romanen des Jahres gezählt. Patrick deWitt lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Portland, Oregon.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462320121
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Originaltitel French Exit
Dateigröße 1399 KB
Übersetzer Andreas Reimann

Buchhändler-Empfehlungen

Exquisites Lesevergnügen

Andrea Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Wer ein Freund absurd-amüsanter Geschichten ist, wer geschliffene Rhetorik und unvergessliche Dialoge verschrobener Charaktere zu schätzen weiß, der wird mit "Letzte Rettung Paris" ein exquisites Lesevergnügen für sich entdecken!

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Dieser Roman hört sich witziger an als er ist. Ich bin nicht richtig reingekommen - war mir zu langweilig...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
9
15
13
5
3

Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist schon eine hohe Kunst, seine Hauptfiguren gleichzeitig unheimlich unsympathisch und liebevoll-schrullig wirken zu lassen, sodass sie einem nach und nach ans Herz wachsen. Patrick deWitt hat das mit seiner Geschichte um die bankrotte, verwitwete Frances und ihren ziellos durchs Leben streifenden erwachsenen Sohn Malcolm... Es ist schon eine hohe Kunst, seine Hauptfiguren gleichzeitig unheimlich unsympathisch und liebevoll-schrullig wirken zu lassen, sodass sie einem nach und nach ans Herz wachsen. Patrick deWitt hat das mit seiner Geschichte um die bankrotte, verwitwete Frances und ihren ziellos durchs Leben streifenden erwachsenen Sohn Malcolm geschafft, die mit ihrem als Katze reinkarnierten Mann/ Vater vor dem Geldeintreiber nach Paris flüchten. Dabei begegnen ihnen viele verschiedene Menschen, die sich in ihrer Skurrilität förmlich gegenseitig versuchen zu überbieten. Ihm ist damit auf jeden Fall eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte gelungen, die einen perfekt vom Alltag ablenkt. Durch die etwas vage gehaltene Randgeschichte fällt die zeitliche Einordnung etwas schwer, was das ganze zu einem universellen Märchen macht. Auch wenn die moralische Quintessenz dafür zu unscheinbar ausfällt. Von Frances kann man für meinen Geschmack aber definitiv etwas lernen: manchmal bringt man es im Leben weiter, wenn man sich nicht ständig darüber Gedanken macht, welchen Eindruck man bei anderen hinterlässt. Lebe dein Leben, wie es dir gefällt, bereuen kann man immer noch, wenn man tot ist.

hölzerne Dialoge
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 11.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der 33-jährige Malcolm ist ein Muttersöhnchen worunter auch seine Beziehung zur seiner Dauerverlobten Susan leidet. Seine Kinder- und Jugendzeit verlief sehr einsam, nicht nur die Schulzeit, auch die Ferien verbrachte er im Internat. Erst nach dem Tod seines schwerreichen Vaters zog er zusammen mit seiner Mutter Frances in ein A... Der 33-jährige Malcolm ist ein Muttersöhnchen worunter auch seine Beziehung zur seiner Dauerverlobten Susan leidet. Seine Kinder- und Jugendzeit verlief sehr einsam, nicht nur die Schulzeit, auch die Ferien verbrachte er im Internat. Erst nach dem Tod seines schwerreichen Vaters zog er zusammen mit seiner Mutter Frances in ein Apartment in Manhatten. Beide lebten in Saus und Braus und das Erbe schmolz dahin. Nun stehen sie vor dem Nichts, ihr Eigentum wird versteigert und sie haben die Wohnung zu verlassen. Joan, die einzig verbliebene Freundin von Frances bietet ihnen ihre Pariser Wohnung unentgeltlich an. So machen sie sich per Schiff auf die Reise. Mit dabei ist ihr Kater, der, nach Meinung Frances, die Seele ihres verstorbenen Mannes in sich trägt. Als in Paris der Kater spurlos verschwindet sammeln sie seltsame und verquere Menschen um sich um Kontakt mit dem Kater aufzunehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Handlung klingt auf den ersten Blick interessant, skurril und humorvoll. Leider ist der Schreibstil, besonders in den Dialogen, extrem hölzern und nur in Ansätzen witzig. Die Passage aus der Sicht des Katers ist meiner Meinung die beste Stelle, leider jedoch zu kurz. Aus dem Thema hätte mehr werden können.

Ungewöhnlich, skurril und bissig
von Marianna T am 11.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Frances und ihr Sohn Malcom Price leben mit ihrem Kater Kleiner Frank in New York ein luxuriöses Leben. Das Erbe des verstorbenen Mannes ist bald verprasst und deswegen "flieht" Frances mit ihrem Sohn und dem Kater, den sie für die Inkarnation ihres toten Mannes hält nach Paris. Eine seltsame Reise beginnt. Die Geschichte ist... Frances und ihr Sohn Malcom Price leben mit ihrem Kater Kleiner Frank in New York ein luxuriöses Leben. Das Erbe des verstorbenen Mannes ist bald verprasst und deswegen "flieht" Frances mit ihrem Sohn und dem Kater, den sie für die Inkarnation ihres toten Mannes hält nach Paris. Eine seltsame Reise beginnt. Die Geschichte ist durchweg komisch, nicht witzig oder lustig, eher sonderbar. Dies liegt vor allem an den skurrilen Charakteren, davon einer merkwürdiger als der andere. Keine der Personen ist besonders sympathisch, eher spröde und komisch. Doch das macht nichts. Zudem werden es immer mehr von ihnen und untereinander entsteht ein Wirrwarr an Interessen, Bedürfnissen und Vorbehalten. Die Unterhaltungen und die Dynamiken untereinander sind äußerst skurril und unterhaltsam, passen nicht immer zueinander. Dies scheint gewollt. Ich konnte der kuriosen Ansammlung an seltsamen Menschen viel abgewinnen. Die vielfältigen und seltsamen Charakterzüge, so abgedreht sie auch sind, haben einen hohen Unterhaltungswert und die grundlegenden Bedürfnisse werden offen gelegt. Der Autor befasst sich intensiv mit den Charakteren, entblößt diese und setzt sie in Beziehung zueinander. Das Geschehen entwickelt sich äußerst kurios. Die Handlung ist stark überspitzt und spielt mit dem Irrealen. Zeitweise ist die Entwicklung sehr real, fast schon tragisch. Die Wendungen kommen unerwartet, passen gut in diese absurde Geschichte. Hinzu kommt ein schwarzer Humor, der der Geschichte noch mehr Charme gibt, jedoch auch abschrecken kann. Das derbe, heftige und spröde vieler Situationen gefällt vermutlich nicht Jedem, mir jedoch sehr. Die Geschichte lässt sich, anders als erwartet, sehr angenehm lesen und fließt zügig dahin. Zwischendurch gibt es ein paar Höhepunkte, die ungewöhnliche Wendungen mit sich bringen und die Charaktere in Entwicklungen zwingen. Eine bissig und skurrile Charakterstudie, äußerst unterhaltsam.

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