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Keiths Probleme im Jenseits

Die schlechte Nachricht: Wir werden alle sterben.Die gute Nachricht: Einer nicht.

Über die Unwahrscheinlichkeit unserer Existenz, die heilende Wirkung von Whiskey und die Frage, warum Keith Richards uns immer so weit voraus ist - Linus Reichlins Roman rettet seinen Lesern mehr als nur den Tag!

Fred Hundt, Spezialist für Wahrscheinlichkeitstheorie, ist gerade dabei, Fünftklässlern anhand von Spiegeleiern die Relativität von Zeit und Raum zu erklären, als sein alter Freund Ben Harper anruft. Die beiden haben sich einst bei einem risikoreichen Single-Urlaub in der Karibik kennengelernt und damals geschworen, in Krisensituationen stets einander beizustehen.

Offenbar steckt Ben, der als Arzt für Prominente in Kalifornien eigentlich nichts zu klagen hat, gerade mitten in einer fetten Krise. Jedenfalls will er, dass Fred sich SOFORT in den Flieger zu ihm nach L.A. setzt. Fred seinerseits kommt das allerdings nicht unrecht. Er kann Ablenkung gut gebrauchen, denn seine Stimmung ist miserabel: Sein Lieblingsmusiker Keith Richards ist gerade gestorben. Eine einschneidende Sache; das Ableben seines größten Rockidols markiert für Fred, dass das große Verschwinden jetzt beginnt. Ab jetzt kann es praktisch jeden treffen, auch ihn.

Die Reise zu Ben wird sich jedoch als Glücksfall erweisen. Denn nicht nur werden Freds Fachkenntnisse für außergewöhnliche physikalische Phänomene herausgefordert, nein, es wird so weit gehen, dass er mit Keith Richards höchstpersönlich auf einer einsamen Insel landet, und mit praktischen Problemen konfrontiert wird, von denen er nie zu träumen wagte.
Portrait

Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seinen in mehrere Sprachen übersetzten Debütroman Die Sehnsucht der Atome erhielt er den Deutschen Krimi-Preis 2009. Sein Roman Der Assistent der Sterne wurde zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 (Kategorie Unterhaltung) gewählt. Über seinen Eifersuchtsroman Er schrieb der Stern: »Spannend bis zur letzten Minute«. 2014 erschien Das Leuchten in der Ferne, ein Roman über einen Kriegsreporter in Afghanistan. 2015 folgte der Roman In einem anderen Leben, 2016 Manitoba.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462320251
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 2534 KB
Verkaufsrang 14258
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Buchhändler-Empfehlungen

Jennifer McCartney, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein tolles Buch für alle Freunde des schrägen Humors, der Physik und selbstverständlich des Rock´n´Roll! Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert!

"Keith Richards hat so vieles überlebt, der stirbt doch nicht einfach unangekündigt."

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Fred Hundt ist Spezialist für Wahrscheinlichkeitstheorie und ist gerade dabei ein paar Fünftklässlern anhand von Eiern die Relativität von Zeit und Raum zu erläutern, als er einen Anruf von Ben Harper erhält. Die beiden haben sich vor langer Zeit in einem Single-Urlaub in der Karibik kennen gelernt und sich damals geschworen, dem jeweils anderen in Krisensituationen beizustehen. Ben arbeitet als Arzt für Prominente in Kalifornien und steckt wirklich in einer handfesten Krise. Da Fred sich eh gerne eine Auszeit nehmen würde, denn schließlich ist gerade sein Lieblingsmusiker Keith Richards gestorben, setzt er sich nach kurzem Zögern in den Flieger. Die Reise wird zu einem unglaublichen Trip, denn es sind nicht nur Freds Fachkenntnisse im Bereich außergewöhnlicher physikalischer Phänomene gefragt, er erfährt zudem, dass Keith Richards scheinbar seinen eigenen Tod überlebt hat… „Ich fühle mich mit dir und der ganzen Welt verbunden, und weißt du, was das Schönste ist: Wir nehmen den Hamster mit! Ich weiß noch nicht wo wir hinfahren, aber wir nehmen ihn mit!“ Durch die Empfehlung eines Kollegen aus Paderborn, dem ich in der Thalia-App folge (danke Herr Kesper), bin ich auf dieses kleine Schmuckstück gestoßen worden. Bisher habe ich noch nichts von Linus Reichlin gelesen, aber das wird sich nun wahrscheinlich ändern, denn „Keiths Probleme im Jenseits“ war ein ziemlich aberwitziger Trip und als Fan der Rolling Stones auch ein absolutes Muss. Man muss zwar kein Fan der Stones sein, um diesen Roman zu genießen, da es um so viel mehr geht, aber es hilft bei einigen Passagen. Es ist ein Roman über Wahrscheinlichkeit, die Existenz und Rock ‚n‘ Roll, geschrieben mit viel Witz, aber auch mit dem nötigen Ernst und tiefgründiger, als man zu Beginn vielleicht denkt oder erwartet. Nach diesem Roman wird man die menschliche Existenz mit anderen Augen sehen und auch die Wahrscheinlichkeit dieser Existenz als etwas ganz Besonderes anerkennen. Zudem wird man wirklich darüber nachdenken, ob es irgendwann passiert, dass der von Michelangelo geschaffene David eines Tages anfängt zu winken. Dieser Roman ist auf etwas mehr als 250 Seiten extrem unterhaltsam, regt aber ebenfalls zum Nachdenken an und lässt seine Leser in einem durchaus grüblerischen Zustand zurück, allerdings auch mit einem sehr breiten Grinsen im Gesicht! Ich für meinen Teil werde jetzt erstmal meinen Plattenspieler anschalten und mich durch ein paar Stones-Platten „arbeiten“, denn wie schreibt Reichlin so schön: „Physik beschreibt das Leben, aber sie ist nicht das Leben, die Musik ist das Leben.“

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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gut unterhalten
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2019

Linus Reichlin erzählt flott und mit sehr viel Humor. Der Plott überrascht mit guten Wendungen. Ein Buch, das man sich gerne zur Hand nimmt, um sich trübe Herbsttage aufzuhellen. Wer keine Geschichte mit viel Tiefgang lesen will, liegt hier genau richtig. Und wer Keith Richards mag, der kommt sowieso nicht um dieses Buch herum. ... Linus Reichlin erzählt flott und mit sehr viel Humor. Der Plott überrascht mit guten Wendungen. Ein Buch, das man sich gerne zur Hand nimmt, um sich trübe Herbsttage aufzuhellen. Wer keine Geschichte mit viel Tiefgang lesen will, liegt hier genau richtig. Und wer Keith Richards mag, der kommt sowieso nicht um dieses Buch herum. Also, viel Spass.