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Der Wille des Volkes

Kriminalroman

Ein fesselnder Kriminalroman des Schweizer Bestsellerautors

Ein wenig schrullig ist er, der pensionierte Journalist Kurt Weilemann. Aber er spürt sofort, dass sein Kollege Felix Derendinger Angst hat. Bloß wovor? Fragen kann er ihn nicht mehr, denn kurz darauf wird Derendingers Leiche am Zürcher Limmatufer aufgefunden. Selbstmord, heißt es. Weilemann zweifelt. Er beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Doch seine Unternehmungslust wird bald von Angst gedämpft: Die Leute, die hier offensichtlich einen Mord durch einen weiteren vertuschen möchten, scheinen an entscheidenden Machtpositionen im neuen Staatsapparat zu sitzen.

Portrait
Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redakteur, seit 1980 als freier Autor. Er schreibt Hörspiele, Romane und Theaterstücke; außerdem verfasst er Drehbücher, etwa für den Film ›Ein ganz gewöhnlicher Jude‹. Für seine Romane hat er zahlreiche Preise bekommen: Für ›Johannistag‹ erhielt er den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank; ›Melnitz‹ wurde in zehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u.a. in China als Bester deutscher Roman 2006, in Frankreich als Bester ausländischer Roman 2008. ›Gerron‹ wurde 2011 für den Schweizer Buchpreis nominiert, der jüngste Roman ›Kastelau‹ war für den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert. Charles Lewinsky lebt in Zürich und Frankreich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14713-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,7 cm
Gewicht 368 g
Buch (Taschenbuch)
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Darauf die Umrisse einer Guillotine, mit zwei Flügeln links und rechts. "Vollsühne" stand darunter.

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Der obigeTitel dieser Besprechung beschreibt ein Plakat der "Eidgenössischen Demokraten", der rechtspopulistischen Partei in der Schweiz, die seit Jahren allein regiert, zum Thema "Wiedereinführung der Todesstrafe". Die Wortschöpfung "Vollsühne" spiegelt sehr treffend diesen ersten, düsteren und bitterbösen Krimi von Charles Lewinsky wider... Kurt Weilemann, Journalist der alten Schule, Anfang 70, im Ruhestand, wird von einem anderen ehemaligen Journalisten zu einem Treffen gebeten. Sie verabreden sich an einer Freiluft-Schach-Anlage, wo der Ex-Kollege Derendinger, sichtlich unter Stress stehend, merkwürdige Dinge aus der Vergangenheit erzählt (Alzheimer?), und sich dann überstürzt verabschiedet. Während Weilemann am nächsten Tag immer noch über das erlebte nachgrübelt, hört er, daß Derendinger bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ein Unfall? In aller Öffentlichkeit, aber ohne einen einzigen Zeugen? Als dann noch eine Freundin des Verstorbenen bei ihm vorspricht und von dunklen Machenschaften in der Vergangenheit spricht, denen der Tote auf der Spur gewesen sein soll, erwacht bei Weilemann der alte journalistische Jagdtrieb... Charles Lewinsky hat einen wirklich äußerst gelungenen Krimi geschrieben, der, leider, auch in anderen Ländern Europas spielen könnte - der alles beherrschende Staatsapparat, aus demokratischen Wahlen hervor gegangen, könnte ebenso bei uns passieren... Zum Glück ist dem Autor nicht sein Witz abhanden gekommen: Allein die ersten zehn Seiten des Buchs sind wunderbar - schöner hat selten jemand über sein Alter, über gesellschaftliche Veränderungen, über technische Neuerungen geschimpft, als hier Kurt Weilemann als Alter Ego von Charles Lewinsky. Und der satirische Unterton zieht sich durch das ganze Buch, herrlich, aber auch bitter, wenn es um das langsame Verschwinden von Büchern, Verlagen und Buchhandlungen geht...

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