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Menschen neben dem Leben

Ungekürzte Lesung mit Hans Löw (6 CDs)

Ulrich Alexander Boschwitz

(51)
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Beschreibung

Berlin in den 1920ern. Ulrich Alexander Boschwitz porträtiert die kleinen Leute, die nach Krieg und Weltwirtschaftskrise nichts mehr zu lachen haben und dennoch nicht aufhören, das Leben zu feiern: Fundholz, Grissmann und ihre Freunde. Abends zieht es sie alle in den »Fröhlichen Waidmann«. Sie treibt die Sehnsucht nach ein paar sorglosen Stunden, bevor der Alltag sie wieder einholt. Doch dann tanzt Grissmann auf einmal mit der falschen Frau. Und das Verhängnis nimmt seinen Lauf, bis sich neue Liebschaften gefunden haben, genügend Bier und Pfefferminzschnaps ausgeschenkt wurde und der nächste Morgen graut.

Ungekürzte Lesung mit Hans Löw
6 CDs | ca. 7 h 46 min

Ulrich Alexander Boschwitz, geboren 1915, emigrierte 1935 gemeinsam mit seiner Mutter zunächst nach Skandinavien, wo sein erster Roman »Menschen neben dem Leben« erschien. Der Erfolg ermöglichte ihm ein Studium an der Pariser Sorbonne. Trotz seiner jüdischen Wurzeln wurde er in England als »enemy alien« interniert und starb 1942 durch einen deutschen Torpedoangriff bei einem Schiffstransport.

Hans Löw, geboren 1976, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Er gehörte bis 2009 zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wurde 2004 mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Hans Löw ist bekannt aus Film und Fernsehen, z. B. aus »Charité« oder »Hedi Schneider steckt fest«.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Hans Löw
Spieldauer 466 Minuten
Erscheinungsdatum 20.09.2019
Verlag Der Audio Verlag
Sprache Deutsch
EAN 9783742412508

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Rostock

In seinem Debütroman nimmt Ulrich A. Boschwitz den Leser mit in die Abgründe der Gesellschaft im Berlin der '20er Jahre. Ganz unten angekommen, versucht jeder das beste für sich rauszuholen, den Spaß nicht zu verlieren. Bis zu dem Abend im "Fröhlichen Waidmann". Unbedingt lesen!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Der Debütroman von Ulrich Alexander Boschwitz aus den 1930-iger Jahren besticht durch seine genaue Beschreibung der Lebensumstände der Ausgestoßenen und der Verlierer der Gesellschaft nach der Weltwirtschaftskrise und zwischen den Weltkriegen. Lesenswerte Wiederentdeckung!

Kundenbewertungen

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Tolle Wiederentdeckung!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag, der dieses Buch wieder zum Leben erweckt hat. Da Buch hat mich unglaublich gefesselt. Intensiv und ganz nah am Leben der kleinen und gescheiterten Leute. Anfang der 1930er-Jahre war die Not groß und die soziale Fürsorge klein. Die Armut und den Versuch, sich damit zu arrangieren, oder da... Vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag, der dieses Buch wieder zum Leben erweckt hat. Da Buch hat mich unglaublich gefesselt. Intensiv und ganz nah am Leben der kleinen und gescheiterten Leute. Anfang der 1930er-Jahre war die Not groß und die soziale Fürsorge klein. Die Armut und den Versuch, sich damit zu arrangieren, oder das Elend irgendwie zu beenden, fängt der Autor in diesem Roman einfach brillant ein. Selten hat ein Titel den Inhalt so passend getroffen: "Menschen neben dem Leben". Grissmann meint, über den Dingen zu stehen, blickt verächtlich auf Fundholz und Tönnchen, obwohl er auf sie angewiesen ist. Alle Figuren kämpfen verzweifelt um ein bisschen Würde und ein wenig Glück. Dennoch endet wie zu erwarten dieser Zustand in einer Katastrophe. Der Ende passt hervorragend zur ganzen Geschichte. Absolut lohnenswert!

Ein Herz für Außenseiter
von einer Kundin/einem Kunden aus Brüggen am 03.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin ein grosser Fan geworden von den heimlichen Stars des Berliner Nachtlebens der Zwanzigerjahre. Ich habe die Aussenseiter der Gesellschaft in mein Herz geschlossen. Obdachlose, Blinde, geistig Behinderte und Prostituierte. Sie alle spielen die Hauptrolle in Ulrich Alexander Boschwitz grossartigem Roman. Ein Autor, der lei... Ich bin ein grosser Fan geworden von den heimlichen Stars des Berliner Nachtlebens der Zwanzigerjahre. Ich habe die Aussenseiter der Gesellschaft in mein Herz geschlossen. Obdachlose, Blinde, geistig Behinderte und Prostituierte. Sie alle spielen die Hauptrolle in Ulrich Alexander Boschwitz grossartigem Roman. Ein Autor, der leider viel zu früh verstorben ist und von dem ich gerne mehr gelesen hätte. Er beschreibt die Hauptfiguren seines Buches auf geradezu gespenstig realistische Art und Weise. Sehr authentisch mit viel Herz und Einfühlungsvermögen. Es kam mir so vor, als wenn ich sie persönlich kennen würde. Erstaunlich, wie genau der Autor die Menschen beobachtet hat und wie viel Lebenserfahrung in der fantastischen Erzählung steckt. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!

Eindringliche Wiederentdeckung
von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 19.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"...wenn wir jung sind dann arbeiten wir und wenn wir alt sind dann können wir betteln." Fundholz, Grissmann, Sonnenberg, Tönnchen, Minchen sind Menschen im sozialen Abseits oder "...neben dem Leben", die, gezeichnet von der Wirtschaftskrise, im Berlin der Zwischenkriegsjahre von Tag zu Tag (über-)leben und ihren Frust bzw. i... "...wenn wir jung sind dann arbeiten wir und wenn wir alt sind dann können wir betteln." Fundholz, Grissmann, Sonnenberg, Tönnchen, Minchen sind Menschen im sozialen Abseits oder "...neben dem Leben", die, gezeichnet von der Wirtschaftskrise, im Berlin der Zwischenkriegsjahre von Tag zu Tag (über-)leben und ihren Frust bzw. ihre Perspektivlosigkeit abends im Fröhlichen Waidmann vertrinken. Es ist eine Geschichte über die Verlierer, Bettler, Arbeitslose, Prostituierte, die sehr authentisch, ungeschönt und mit einer ungeheurigen Empathie skizziert und in Beziehung gestellt werden. Die Geschichte des wiederentdeckten Romans ist genauso tragisch wie die Lebensgeschichte des Autoren, der mit nur 27 Jahren beim Untergang eines von einem deutschen U-Boot torpedierten Schiffes starb; gleichzeitig ist die Geschichte aber immer noch (viel zu) aktuell und vielleicht gerade deswegen so eindringlich, wenn auch manchmal die Simplizität mancher Charaktere Grund zum, leicht peinlich berührten, Schmunzeln bietet: "Die Freimaurer haben Logen [...] unser einer kommt überhaupt nicht ins Theater." Mich hat dieses Buch und besonders die Hauptfiguren jedenfalls sehr berührt, und ich werde bestimmt noch eine ganze Zeit über die Parallelen zur heutigen Zeit nachdenken.

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