Die Frau, die liebte

Roman

Janet Lewis

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Beschreibung


Die tragische Liebesgeschichte von Bertrande und Martin

Als Martin Guerre nach langjähriger, rätselhafter Abwesenheit endlich zu seiner Frau zurückkehrt, ist Bertrande de Rols von Sinnen vor Glück. Acht Jahre lang hatte sie sich gesehnt, hatte gebangt und gezürnt, war weder Witwe noch frei gewesen, und jetzt – endlich – kann sie sich hingeben. Der Liebe, ihrer Sinnlichkeit, seinem Begehren. Welcher Dämon treibt ihr plötzlich Zweifel ins Herz? Ist der Mann, den sie liebt, wirklich Martin? Hin- und hergerissen zwischen ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit und einer düsteren Ahnung entfesselt sie eine richterliche Untersuchung – und eine Tragödie.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14724-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/1,5 cm
Gewicht 157 g
Originaltitel The Wife of Martin Guerre
Übersetzer Susanne Höbel
Verkaufsrang 48600

Buchhändler-Empfehlungen

Die Frau, die liebte

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine schlichte Geschichte, auf wahren Begebenheiten beruhend. Eindringlich, fesselnd und dramatisch - grosse Erzählkunst.

Ein Schmuckstück .

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

WOW! So schmal, so großartig. Die Geschichte einer Frau, die eine Chance ergreift, obwohl sie Zweifel aber doch keine Wahl hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Toller historischer Roman
von buechertraumzeiten aus Aachen am 11.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein historisches Familiendrama, auf Basis eines berühmten französischen Rechtsfall. Das Buch ist mit seinen rund 130 Seiten relativ kurz, trotzdem hat man nicht das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen. Für mich ist es eher eine Seltenheit, dass ich einen historischen Roman lese, aber dieser hier war wirklich interessant, spannen... Ein historisches Familiendrama, auf Basis eines berühmten französischen Rechtsfall. Das Buch ist mit seinen rund 130 Seiten relativ kurz, trotzdem hat man nicht das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen. Für mich ist es eher eine Seltenheit, dass ich einen historischen Roman lese, aber dieser hier war wirklich interessant, spannend und packend! Wer also vielleicht einen Einstieg in die Welt der historischen Romane sucht, ist mit „Die Frau, die liebte“ genau an der richtigen Stelle. Janet Lewis beschreibt sehr detailreich und einfühlsam über die vergangene Zeit und lässt nichts verstaubt wirken. Ich vergebe 4/5 Sternen für diesen Klassiker aus den 40er Jahren und freue mich sehr, dass der dtv Verlag das Buch übersetzt hat.

Ist er es?
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 17.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wie mag es wohl für Bertrande de Rols ergangen sein, als eines Tages ihr verschollener Ehemann vor der Tür steht? Ihr gemeinsamer Sohn ist mittlerweile 10 Jahre alt und fühlt sich sofort von seinem Bater hingezogen. Endlich ist die Familie wieder vereint! Aber kann Bertrande wirklich sicher sein, das es sich um ihren Mann Martin... Wie mag es wohl für Bertrande de Rols ergangen sein, als eines Tages ihr verschollener Ehemann vor der Tür steht? Ihr gemeinsamer Sohn ist mittlerweile 10 Jahre alt und fühlt sich sofort von seinem Bater hingezogen. Endlich ist die Familie wieder vereint! Aber kann Bertrande wirklich sicher sein, das es sich um ihren Mann Martin handelt? Irgendetwas in ihr hegt gewisse Zweifel...ein innerlicher Kampf um die Familie beginnt! Janet Lewis hat „Die Frau, die liebte“ verfasst und ein kleines Meisterwerk geschaffen! Die Geschichte klingt im ersten Moment völlig unfassbar, aber Lewis hat nur eine Momentaufnahme schriftlich festgehalten. Junge Menschen werden sich versprochen und sollen früh heiraten unter der Aufsicht der Eltern. Das es sich aber nicht nur um den Halt der Familie sondern auch um die Weiterführung des Hofes handelt, ist der eigentliche Punkt. Das man es da mit der Angst bekommen kann, dürfte jedem von uns klar sein. Lewis zeigt auf, das es nicht nur um Verantwortung und Pflichtgefühl geht, sondern auch um Unterwerfung, Bestimmung und alte Gewohnheiten beizubehalten. Wo steckt da die Liebe? Was muss das für eine Zeit gewesen sein...Aber die Rückkehr lässt nicht nur bei Bertrande irgendwann ein Zweifeln aufkommen, auch bei uns Lesern ist dies der Fall. Das es dann vor Gericht geht, ist vermutlich die beste Lösung, schließlich will man ja keinem Betrüger aufsitzen! Aber, und das hat Lewis sehr gut eingefädelt, Bertrande spürt eine gewisse Hingabe zu diesem Mann....Und genau hier kam die gewollte Spannung mit dazu. Neben Gefühlen und Emotionen, hat Lewis dies hervorragend verknüpft und ich kann nicht anders wie 5 von 5 Sterne zu vergeben. Dieses Buch regt unheimlich zum nachdenken an und man selbst stellt sich die Frage wie man gehandelt hätte...

Zeitreise in das 16. Jh.!
von Miri am 22.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das kleine Büchlein hat Einiges zu bieten. Auch durch die sprachlichen Mittel dürfen die Leserinnen in das 16.Jahrhundert eintauchen. In dieser Hinsicht sehr gelungen: Die Atmosphäre, die Erzählkunst sind meisterhaft erfasst! Allerdings muss ich auch zugeben, dass es nicht so ganz "Meins" war. Ich würde dieses Buch eher denen em... Das kleine Büchlein hat Einiges zu bieten. Auch durch die sprachlichen Mittel dürfen die Leserinnen in das 16.Jahrhundert eintauchen. In dieser Hinsicht sehr gelungen: Die Atmosphäre, die Erzählkunst sind meisterhaft erfasst! Allerdings muss ich auch zugeben, dass es nicht so ganz "Meins" war. Ich würde dieses Buch eher denen empfehlen, die Schwäche für wahre Begebenheiten (Fall von Martin Guerre), Geschichte und poetische/archaische Sprache haben. Alle anderen, die Fans von runden, abgeschlossen und "in-real-time" inspirierenden Geschichten mit einigermaßen gutem Ausgang sind, finden hin und da einige Schwächen. Die Geschichte selbst ist das Abbild der damaligen Strukturen: gezwungene Ehe mit 11 Jahren resp. Kinderehen, Ehre, patriarchale Tradition, bockiger Junge, der vor seinen Pflichten flieht und dann aus heiterem Himmel auftaucht und seine Macht/ Patriarchat beansprucht, Illusion einer starken Frau: Furcht vor Tradition, Sünde - immer untergeben, auch wenn es so scheint, dass sie gegen alle kämpft (für was??? Ehre, Tradition) und der ungewisse Abschluss - niemand weiß, was aus den Akteurinnen wurde u.v.m. Die Hauptakteurin Bertrande kämpft gegen alle, sogar gegen sich selbst und man erahnt schon sehr früh, dass egal wie die Geschichte mit dem Hochstapler ausgeht, sie verliert immer. Mein subjektives Urteil: lesenswerte Schilderung eines interessanten Geschichtsereignisses.


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