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Der größte Spaß, den wir je hatten

Roman

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gebundene Ausgabe

Wie hält man das Glück der eigenen Eltern aus?

Vierzig glückliche Ehejahre: Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild - und eine ständige Provokation! Wendy, früh verwitwet, tröstet sich mit Alkohol und jungen Männern. Violet mutiert von der Prozessanwältin zur Vollzeitmutter. Liza, eine der jüngsten Professorinnen des Landes, bekommt ein Kind, von dem sie nicht weiß, ob sie es will. Und Grace, das Nesthäkchen, bei dem alle Rat suchen, lebt eine Lüge, die niemand ahnt. Was die vier ungleichen Schwestern vereint, ist die Angst, niemals so glücklich zu werden wie die eigenen Eltern. Dann platzt Jonah in ihre Mitte, vor fünfzehn Jahren von Violet zur Adoption freigegeben. Und Glück ist auf einmal das geringste Problem.

Portrait

Claire Lombardo, 1989 geboren in Oak Park, Illinois, war Sozialarbeiterin und PR-Agentin für ein Unternehmen, das Holzblasinstrumente herstellt und vertreibt. Sie hat in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht und wurde für ihre Storys mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt in Philadelphia und unterrichtet Kreatives Schreiben an der dortigen Universität. ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ ist ihr erster Roman.

Sylvia Spatz arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen, Italienischen und Französischen. Sie lebt mit ihrer Familie in Italien.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 20.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28198-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,8/15,2/4,8 cm
Gewicht 912 g
Originaltitel The Most Fun We Ever Had
Übersetzer Sylvia Spatz
Verkaufsrang 15453
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Familienidyll!?

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Kinder großziehen und ein Paar bleiben, das ist für Eltern wahrlich eine Mammutaufgabe. Es soll schon Beziehungen gegeben haben, die an kleineren Herausforderungen scheiterten. Nicht so bei den Sorensons, die auf vierzig Jahr trautes Eheglück zurückblicken. „Eigentlich hatte immerzu Liebe in der Luft gelegen“. Kein Wunder, das die vier Töchter der Familie im Erwachsenenalter in Sachen Beziehung ihre Eltern idealisieren und diesen nacheifern wollen… Claire Lombardo erzählt die Geschichte der beinahe perfekten Familie Sorenson lebhaft und authentisch. Ich fühlte mich sofort mitten hinein katapultiert in ihr Leben, erlebte Glück, Liebe und familiäre Nähe, aber auch geschwisterliche Rivalität und Neid. Dabei genoss ich die kleinen und großen Dramen...das eine oder andere erschien mir bekannt. Hat viel Spaß gemacht!

Was ist schon perfekt

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die vier ungleichen Schwestern wachsen in der Gewissheit auf, niemals eine so perfekte Beziehung haben zu werden wie ihre Eltern - bis Jonah in ihrer aller Leben platzt, Violets unehelicher 15jähriger Sohn, der damals zur Adoption gegeben wurde. Dieser bringt ihr Leben tüchtig durcheinander... Heiterer und trotzdem tiefgründiger Roman über eine Familie, ihre Werte, Ansprüche und Erwartungen an das Leben. Unbedingt lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
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Warm, herzlich und sehr menschlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Penzberg am 21.11.2019

Ein schönes Cover, ein fröhlicher Titel, und jede Menge Seiten, die den Leser durch das gemeinsame, bewegte Leben von Marilyn und David begleiten. Die beiden sind seit fast vierzig Jahren verheiratet, haben vier Töchter, und es geschafft, ihr Glück zu bewahren. Das es aber auch in ihrer Ehe Höhen und Tiefen gibt, die sie mit vie... Ein schönes Cover, ein fröhlicher Titel, und jede Menge Seiten, die den Leser durch das gemeinsame, bewegte Leben von Marilyn und David begleiten. Die beiden sind seit fast vierzig Jahren verheiratet, haben vier Töchter, und es geschafft, ihr Glück zu bewahren. Das es aber auch in ihrer Ehe Höhen und Tiefen gibt, die sie mit viel Gefühl und Zuneigung stets meistern, ist zwar eigentlich kein Geheimnis, stellt die Töchter jedoch vor eine große Herausforderung: die Latte für das eigene Glück liegt hoch, die harmonische Ehe der Eltern ist kaum zu übertreffen – geschweige denn, zu erreichen… Claire Lombardo hat ein wunderschönes (Frauen)buch geschrieben. Wie ein stetiger Fluss gleitet die Geschichte durch eine ganze Generation und lässt den Leser teilhaben. An Glück und Schicksalsschlägen, falschen oder verpassten Entscheidungen, unerwarteten Wendungen und Frauen, die eben einfach Frauen sind und manchmal nicht aus ihrer Haut können. Es zeigt uns, dass wir nicht immer die Fäden in der Hand haben, und dass sich vieles zum Positiven wendet, wenn wir gar nicht mehr damit rechnen. Claire Lombardos Buch unterhält gut, ist kurzweilig und humorvoll. Und ich finde, es lehrt uns, dem Leben mit ein wenig Demut zu begegnen – wir haben nur eines! Dieses Buch macht nachdenklich und doch zuversichtlich! Eine Geschichte, warm, herzlich und sehr menschlich erzählt, wunderschön und sehr empfehlenswert!

Eine amerikanische Familie
von Xanaka aus Berlin am 10.11.2019

Der größte Spaß, den wir je hatten - dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es geht um die Familie Sorensen und ihre vier Töchter. Das Buch beleuchtet in Rückblenden, die es nicht immer leicht machen in der Geschichte zu bleiben, das Familienleben im Zeitraum vom 1975 bis in das Jahr 2017. Gerade am Anfan... Der größte Spaß, den wir je hatten - dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es geht um die Familie Sorensen und ihre vier Töchter. Das Buch beleuchtet in Rückblenden, die es nicht immer leicht machen in der Geschichte zu bleiben, das Familienleben im Zeitraum vom 1975 bis in das Jahr 2017. Gerade am Anfang wird dem Leser suggeriert, wie glücklich und zufrieden alle in der Familie sind und wie liebevoll der Umgang miteinander ist. Das es dann so nicht ist, erfährt man in den teilweise für mich ungeordneten Rückblenden. Aufgerüttelt wird die Familie durch das Auftauchen von Jonah, einem verwaisten Adoptivkind. Wie und warum Jonah plötzlich im Mittelpunkt der Familie steht und vor allem warum gerade Jonah die Familie so komplett durcheinander bringt, das sollte jeder selbst lesen. Am Anfang fiel es mir nicht leicht, mich in der Familie zurecht zu finden. Die häufigen Rückblenden zu den verschiedenen Familienmitgliedern erschwerten es zusätzlich. Jedoch erfährt man dadurch sehr viel mehr zu den einzelnen Protagonisten. Ihre Ängste und Sorgen, ihre persönlichen Momente werden in diesen Abschnitten sehr ausführlich beleuchtet. Das wiederum ermöglichte mir als Leser dann doch einen sehr viel tieferen Einblick in die Familie zu erhalten. Die Geheimnisse, die dabei offenbart wurden, trugen entscheidend zum Gesamtverständnis bei. Selten hat man so einen tiefen, intensiven Einblick in die Geschehnisse einer amerikanischen Familie. Mir hat es gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.

Ausnahmezustand Familie
von Ulrike am 06.11.2019

Seit 40 Jahren sind Marilyn und David Sorenson verheiratet. Vier Töchter haben sie groß gezogen, kleine und größere Schicksalsschläge überstanden. Doch dann taucht plötzlich ein neues Familienmitglied auf, das das bisherige Familiengefüge gehörig uns Wanken bringt. Claire Lombardo hat mit ihrem Debütroman „Der größte Spaß, den ... Seit 40 Jahren sind Marilyn und David Sorenson verheiratet. Vier Töchter haben sie groß gezogen, kleine und größere Schicksalsschläge überstanden. Doch dann taucht plötzlich ein neues Familienmitglied auf, das das bisherige Familiengefüge gehörig uns Wanken bringt. Claire Lombardo hat mit ihrem Debütroman „Der größte Spaß, den wir je hatten“ eine üppig erzählte Familiengeschichte vorgelegt. Marilyn und David sind beide Studenten in den 1970ern, als sie sich kennen und lieben lernten. Es kommt wie so oft im Leben ein Kind, dann noch eines, zuerst Wendy, dann Violet. Für Marilyn ist statt irischer Lyrik plötzlich das Mutter- und Hausfrauendasein „der größte Spaß, den sie je hatte“, während David Arzt wird. Auch nach zwei weiteren Töchtern, Liza und der Nachzüglerin Grace, hat die Ehe jedoch Bestand, ist Maßstab für das eigene Glück der Töchter. Es sind viele Höhen und Tiefen, die die Familie Sorenson in diesen 40 Jahren erlebt haben, viele alltägliche Menschlichkeiten, kleine Dramen und große Verluste. Die guten und die schlechten Zeiten gab es im Eheleben von Marilyn und David genau so, auch wenn die schlechten Zeiten manches Mal in sentimentaler Erinnerung etwas verklärt werden. Wendy, die Älteste, heiratet nach einer rebellischen Jugend reich. Doch kein Geld der Welt schützt vor Krankheit und Verlust. Wendy ist die Zynikerin in der Familie für mich in der Familie und für mich die authentischste Person der ganzen Geschichte. Violet ist die Perfektionistin, mit Bilderbuchfamilie und einem großen Geheimnis, während Liza gerade eine Kind erwartet, aber keinen Mann dazu vorzuweisen hat. Und Grace, das Nesthäkchen. Mir scheint hier schreibt Claire Lombardo ein bisschen um ihr Leben (Wenn man die dürftigen biografischen Angaben zur Autorin aus dem Klappentext mit Graces Leben vergleicht.) Dann taucht unerwartet Jonah auf, das Kind, das Violet vor 15 Jahren zur Adoption freigegeben hat. Ein lang unterdrückter Konflikt zwischen Wendy und Violet bricht aus. Aber gleichzeitig bringt Jonah, der Jugendliche mit eigentümlicher Altersweisheit, bringt auch viel Dinge wieder ins Lot, die vorher in Schieflage waren. Familie kann man sich nicht aussuchen, aber wie man miteinander in der Familie umgeht sehr wohl. Diese Erfahrung können die Sorensons bis zum Schluss immer wieder machen. Und ich habe sie auf den vorliegenden über 700 Seiten auch recht gerne begleitet, hatte manchmal schon fast das Gefühl, dazuzugehören. Was man aushalten sollte, ist das „amerikanisch dramatische“ und den Hang zu Kosenamen und der inflationären Verwendung der Bezeichnung „Süße“ oder „Kleine“. Generell könnte ich mir eine Verfilmung der Geschichte gut vorstellen, mit Jennifer Aniston in allen fünf weiblichen Hauptrollen, da ist enorm viel Stoff für Gefühle. Der Schluss selbst war mir dann noch einen Tick zu sehr harmonisch und gefällig. Ein bisschen wie bei den Waltons. Alle haben sich lieb. Gute Nacht!