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Die Reise in den Westen. Ein klassischer chinesischer Roman

Zwei Bände im offenen Schuber. Mit 100 Holzschnitten nach alten Ausgaben

Der populärste Roman Chinas zum ersten Mal vollständig auf Deutsch

Jedes Kind kennt den tolldreisten Affenkönig, Superheld Sun Wukong. Die erste vollständige Übersetzung ins Deutsche, 2016 bei Reclam, war ein großer Erfolg. Arno Widmann bezeichnete sie im ›Perlentaucher‹ als »das wichtigste Buch, das dieses Jahr in Deutschland erschien« und urteilte: »Macht süchtig.« Eva Lüdi Kong erhielt für ihre Übersetzung in ein »hinreißend frisches Deutsch« (SWR2) 2017 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Diese Übersetzung erscheint nun in einer zweibändigen und handlichen Paperback-Ausgabe. Sie enthält den vollständigen Romantext wie auch den ausführlichen Kommentar, der den Kosmos der chinesischen Kultur erschließt.
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  • 1. Kapitel
    Die beseelte Wurzel keimt, der Quell nimmt seinen Lauf
    Mit innerer Vervollkommnung beginnt der Große Weg

    2. Kapitel
    Der wunderbare Sinn der Weisheit wird erkannt
    Dämonisches ist abgetan, dem Urgeist nun vereint

    3. Kapitel
    Es fügen sich die Weltenmeere und Gebirge
    In der Hölle werden Namen durchgestrichen

    4. Kapitel
    Es kann ein Amt als Pferdeknecht dem Herzen nicht genügen
    Sogar als Himmelsebenbürtiger gelangt er nicht zur Ruhe

    5. Kapitel
    Der Rebell vom Pfirsichfest entwendet Lebenselixier
    Die Götter fangen auf der Rückkehr den Banditen ein

    6. Kapitel
    Am Pfirsichfest fragt Guanyin nach den Gründen
    Ein Kleiner Heiliger besiegt den Großen Heiligen

    7. Kapitel
    Der Große Heilige entspringt dem Ofen der Trigramme
    Der Herzensaffe festigt sich im Berg der Wandlungsphasen

    8. Kapitel
    Buddha kündet die Glückseligkeit in Schriften
    Guanyin wird nach Chang’an aufgeboten

    9. Kapitel
    Beim Amtsantritt kommt Chen Guangrui in Not
    Der Mönch vom Flusslauf rächt das alte Unrecht

    142 ¦ 10. Kapitel
    Ein Drachenkönig widersetzt sich dem Gesetz des Himmels
    Per Totenbrief beordert Wei Zheng einen Höllendiener

    11. Kapitel
    Durch die Hölle reisend findet Taizong seine Seele wieder
    Bote Liu Quan wird beim Kürbisliefern neu vermahlt

    12. Kapitel
    Der Kaiser kürt die Geistlichen für eine große Feier
    Guanyin offenbart sich und weiht Goldzikade ein

    13. Kapitel
    In der Tigergruft erscheint der Abendstern zu Rettung
    Am Doppelgabelberg sorgt Boqin für den Priester

    14. Kapitel
    Der Herzensaffe wendet sich zum Guten
    Sechs Räuber sind spurlos verschwunden

    15. Kapitel
    Beim Schlangenberg stehen die Götter schützend bei
    In der Adlergramschlucht wird das Denkpferd zahm

    16. Kapitel
    Mönche aus dem Guanyin-Kloster trachten nach dem Schatz
    Der Dämon vom Schwarzwindberg entreißt das Priesterkleid

    17. Kapitel
    Pilger Sun erstürmt den Schwarzwindberg
    Guanyin nimmt den Bärendämon auf

    18. Kapitel
    Im Guanyin-Kloster nimmt des Priesters Leid ein Ende
    Im Dorf der Sippe Gao überwindet Pilger einen Dämon

    19. Kapitel
    Beim Wolkensteg nimmt Wukong Eber Bajie auf
    Am Stupa-Berg erlangt Xuanzang das Herz-Sutra

    20. Kapitel
    Tripitaka kommt am Gelbwindhügel in Gefahr
    Eber Bajie ringt am Berghang um den Sieg

    21. Kapitel
    Schutzgottheiten beherbergen den Großen Heiligen
    Lingji vom Sumeru-Berg bezwingt den WindDämon

    22. Kapitel
    Bajie führt am Treibsandfluss den Kampf
    Auf Geheiß nimmt Moksa Wujing auf

    23. Kapitel
    Tripitaka bleibt seinen Wurzeln treu
    Vier Heilige führen das Herz in Versuchung

    24. Kapitel
    Der Heilige vom Wanshou-Berg beherbergt alte Freunde
    Pilger stiehlt im Kloster der Fünf Weiler Ginsengfrüchte

    25. Kapitel
    Meister Zhenyuan jagt den Schriftenholern nach
    Pilger Sun macht großen Aufruhr in dem Kloster

    26. Kapitel
    Wukong sucht drei Inseln nach Rezepten ab
    Guanyin heilt mit süßem Tau den Ginsengbaum

    27. Kapitel
    Ein Leichendämon tauscht den Priester drei Mal
    Der heilige Mönch verstößt den Affenkönig

    28. Kapitel
    Auf dem Blumen-Früchte-Berg versammeln sich die Affen
    Im Schwarzen Kiefernwald trifft Tripitaka einen Dämon an

    29. Kapitel
    Gerettet kommt der Flusslauf-Mönch ins Königreich
    In hoher Gunst geht Bajie abermals zum Bergwald

    30. Kapitel
    Ein schlimmer Dämon greift die Rechte Lehre an
    Das Denkpferd sehnt sich nach dem Herzensaffen

    31. Kapitel
    Eber Bajie reizt den Affenkönig mit Rechtschaffenheit
    Pilger Sun bezwingt den Dämon mit gewitztem Sinn

    32. Kapitel
    Beim Flachdachberg erteilt der Tagesgott Auskunft
    In der Lotosgrotte kommt Holzmutter in Gefahr

    33. Kapitel
    Ein falscher Weg verführt das Wahre Wesen
    Der Urgeist unterstützt den Herzensgrund

    34. Kapitel
    Ein Dämon bringt den Affen hinterrücks in Not
    Der Große Heilige entwendet Zauberschatze

    35. Kapitel
    Ein Irrweg tauscht mit Macht das Rechte Wesen
    Der Herzensaffe tilgt mit Schätzen die Dämonen

    36. Kapitel
    Der Herzensaffe ist im Recht, alles fügt sich ihm
    Irrlehren sind abgetrennt, der klare Mond erscheint

    37. Kapitel
    Nachts besucht ein Geisterkönig Tripitaka
    Wukong lockt das Kind mit Zauberkraft

    38. Kapitel
    Dank der Mutter weiß das Kind um Schlecht und Recht
    Metall und Holz ergründen im Dunkeln Falsch und Echt

    39. Kapitel
    Der Himmel schenkt ein Körnchen Goldelixier
    Nach drei Jahren tritt der König neu ins Leben

    40. Kapitel
    Ein Kindlein bringt den Geist der Sammlung aus dem Lot
    Affe, Pferd, Arzneistab und Holzmutter sind im Leeren

    41. Kapitel
    Der Herzensaffe ist vom Feuer angegriffen
    Holzmutter wird von dem Dämon gefangen

    42. Kapitel
    Selbstlos reist der Große Heilige zum Südmeer
    Barmherzig bindet Guanyin das Rotkindchen

    43. Kapitel
    Ein Ungeheuer vom Schwarzwasser raubt den Priester
    Der Drachenprinz vom Westmeer fängt den Alligator

    44. Kapitel
    Der Dharma-Körper trifft im Kreislauf auf die Wagenkrafte
    Mit rechtem Herzen und Dämonen wird der Grat überwunden

    45. Kapitel
    Im Tempel der Drei Reinen gibt der Große Heilige Namen an
    Im Land der Trägen Wagen zeigt der Affenkönig Zauberkraft

    46. Kapitel
    Ein Irrweg greift mit Macht die Rechte Lehre an
    Der Herzensaffe tilgt mit heiliger Kraft das Böse

    47. Kapitel
    Die heiligen Mönche halten nachts am Fluss zum Himmel
    Metall und Holz befreien mit Barmherzigkeit die Kinder

    48. Kapitel
    Ein Dämon entfacht Sturm und großen Schnee
    An Buddha denkend geht der Mönch auf Eis

    49. Kapitel
    Tripitaka kommt auf tiefem Grund in Not
    Guanyin bringt Erlösung mit dem Fischkorb

    50. Kapitel
    Das Wesen folgt den wirren Sinnen wegen Gier und Lust
    Der trübe Geist bewegt das Herz und trifft auf einen Dämon

    51. Kapitel
    Umsonst gebraucht der Herzensaffe tausend Strategien
    Wasser und Feuer vermögen den Dämon nicht zu läutern

    52. Kapitel
    Wukong wütet in der Goldbeutel-Grotte
    Buddha deutet den Herrn und Meister an

    53. Kapitel
    Der Herr der Sammlung wird durch Speise spukhaft schwanger
    Das Gelbe Weib bringt Wasser und entfernt die schlechte Frucht

    54. Kapitel
    Im Westen kommt das Wahre Wesen ins Frauenland
    Der Herzensaffe weis dem Liebreiz zu entkommen

    55. Kapitel
    Die Fleischeslust sucht Tripitaka zu verführen
    Mit innerer Beständigkeit bleibt der Körper heil

    56. Kapitel
    Der Geist wird wild und tötet die Banditen
    Der Weg wird trüb, der Herzaffe verstoßen

    57. Kapitel
    Der echte Pilger klagt sein Leid beim Potalaka-Berg
    Hinterm Wasservorhang sitzt ein falscher Affenkönig

    58. Kapitel
    Zwei Herzen versetzen die Welt in Verwirrung
    Der eine Körper findet schwer zur Wahren Leerheit

    59. Kapitel
    Tripitaka wird vom Flammengebirge aufgehalten
    Pilger ersucht zum ersten Mal den Palmenfächer

    60. Kapitel
    Der Rinderdämon unterbricht den Kampf
    Pilger sucht zum zweiten Mal den Fächer

    61. Kapitel
    Eber Bajie hilft den Dämon überwinden
    Pilger sucht zum dritten Mal den Fächer

    62. Kapitel
    Zur innerlichen Reinigung wird die Pagode ausgekehrt
    Vervollkommnung bedeutet Überwinden von Dämonen

    63. Kapitel
    Zwei Mönche bekämpfen im Drachenpalast Dämonen
    Die Heiligen tilgen das Übel und erlangen den Schatz

    64. Kapitel
    Auf dem Dornenkamm setzt Wuneng seine Kräfte ein
    Im Hause der Baumgeister reimt Tripitaka Gedichte

    65. Kapitel
    Ein Dämon zaubert einen Kleinen Donnertempel
    Die vier Schriftenholer geraten in große Not

    66. Kapitel
    Alle Götter fallen der Gewalt anheim
    Buddha Maitreya bändigt den Dämon

    67. Kapitel
    Die Rettung von Dhara macht die innere Sammlung fest
    Frei von Unreinheiten wird das Dao-Herz rein und klar

    68. Kapitel
    In Purpurien spricht Tripitaka über die Vergangenheit
    Pilger Sun setzt seine Kräfte als begabter Heiler ein

    69. Kapitel
    Es braut der Herr des Herzens über Nacht Arznei
    Beim Festmahl spricht der König über Ungeheuer

    70. Kapitel
    Ein Dämon zaubert Feuer, Rauch und Sand
    Wukong stiehlt mit List die goldenen Schellen

    71. Kapitel
    Unter falschem Namen bekämpft Pilger den Dämon
    Guanyin offenbart sich und bezwingt das Ungeheuer

    72. Kapitel
    Sieben Gefühle der Zwirnspinngrotte betören das Wesen
    Im Badhaus der Reinigungsquelle wird Bajie bloßgestellt

    73. Kapitel
    Alte Feindschaft weckt in den Gefühlen übles Gift
    Der Herr des Herzens bricht des Dämons Licht

    74. Kapitel
    Der Abendstern bringt Kunde von bösen Dämonen
    Pilger zeigt sein Können im Verwandlungszauber

    75. Kapitel
    Der Herzensaffe dringt tief ein in Yin und Yang
    Es fügt sich der Dämonenherr dem Großen Weg

    76. Kapitel
    Der Herzensgeist verweilt daheim, ein Dämon kehrt ins Wesen ein
    Auch Holzmutter wird bezähmt, Unholde erfahren Wahrhaftigkeit

    77. Kapitel
    Die Dämonen hintergehen das innere Wesen
    Der eine Körper kommt zu Buddha Tathagata

    78. Kapitel
    In Bhiksu sorgen Schutzgottheiten heimlich für die Kinder
    Bei Hofe kennt man den Dämon und spricht über die Ethik

    79. Kapitel
    Bei der Bändigung des Dämons kommt der Lebensstern
    Im Palast befreit der wahre Herrscher die kleinen Kinder

    80. Kapitel
    Die Jungfrau nährt ihr Yang und sucht sich einen Gatten
    Der Herzensaffe schützt den Herrn und kennt den Dämon

    81. Kapitel
    Der Herzensaffe weis im Kloster um den Dämon
    Im Kiefernwalde suchen drei nach ihrem Meister

    82. Kapitel
    Die Jungfrau trachtet nach Yang
    Der Urgeist beschützt den Weg

    83. Kapitel
    Der Herzensaffe kennt den Punkt des Elixiers
    Die Jungfrau kehrt zurück ins Innere Wesen

    84. Kapitel
    Unzerstörbar ist der Segen, der zum Großen Erwachen führt
    Aufrecht wird der Dharmakönig, der des Himmels Kraft erfahrt

    85. Kapitel
    Der Herzensaffe bringt Holzmutter Neid entgegen
    Ein Dämon will die innere Sammlung verschlingen

    86. Kapitel
    Holzmutter hilft den Unhold überwinden
    Metallherr tilgt die Ungeheuer mit Magie

    87. Kapitel
    Die Stadt der Phönixgötter wird mit Dürrezeit bestraft
    Der Große Heilige gemahnt zur Gute und bringt Regen

    88. Kapitel
    Bei Jadeblute gibt die innere Sammlung eine Feier
    Herzensaffe, Holz und Erde nehmen Schuler auf

    89. Kapitel
    Vergebens plant der Löwengeist ein Rechenfest
    Holz, Metall und Erde ringen am Berg mit List

    90. Kapitel
    Meister und Löwen lehren und lernen, alles findet zur Einheit heim
    Geraubtes Dao umrankt die Sammlung, der Neunbeseelte wird still

    91. Kapitel
    In Jinping schaut man Lampions bei Vollmond an
    In einer Grotte legt der Priester ein Geständnis ab

    92. Kapitel
    Drei Mönche kämpfen am Berg des Grünen Drachen
    Vier Sterngottheiten fangen Nashorn-Ungeheuer

    93. Kapitel
    Beim Jetavana-Hain ergründet man die alten Zeiten
    Im Königreich von Indien wird eine Braut gefunden

    1158 ¦ 94. Kapitel
    Vier Mönche vergnügen sich im Königsgarten
    Ein Dämon hofft vergebens auf Sinnesfreuden

    95. Kapitel
    Was in falschem Leib erschien, wird als Jadehase gefasst
    Wahres Yin kehrt ein in den beseelten Ursprung

    96. Kapitel
    Junker Kou beherbergt freudig hohe Priester
    Tripitaka trachtet nicht nach Wohlstand

    97. Kapitel
    Der fromme Spender wird von Unheil heimgesucht
    Als dunkle Seele setzt der Heilige den Urgrund frei

    98. Kapitel
    Affe und Pferd sind reif und zahm, die Hülle endlich abgelegt
    Vollendet ist das Große Werk, das wahre So-Sein tritt hervor

    99. Kapitel
    Neunmal Neun vollbringt die Zahl, Dämonisches ist abgetan
    Dreimal Drei erfüllt das Werk, der Weg kehrt sich zur Wurzel

    100. Kapitel
    Der Weg führt in den Osten
    Fünf Heilige werden wahr

    Anhang
    Das Pantheon der »Reise in den Westen«
    Verzeichnis der Gottheiten
    Nachwort
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 1319
Erscheinungsdatum 25.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-011224-3
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 24,6/16,1/7,8 cm
Gewicht 1896 g
Abbildungen mit 100 Fotos
Übersetzer Eva Lüdi Kong
Verkaufsrang 47955
Buch (Paperback)
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44,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wie der Buddhismus nach China kam

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Der Mönch Tripitaka wird ins ferne Indien gesandt um buddhistische Schriften ins Kaiserreich China zu holen. Als Reisebegleitung und zu seinem Schutz stehen ihm vier Gefährten zur Seite, die durch diese Pilgerfahrt eine Chance erhalten, ihre Verfehlungen zu büßen. Die Gruppe kommt auf ihrer Reise immer wieder in Konflikt mit Dämonen und anderen Ungeheuern denen sie sich stellen muß. Die Geschichte ist eine anschauliche Einführung in die drei chinesichen Glaubenrichtungen Buddhismus, Daoismus und Konfuzianismus. Am Anfang muß man sich an die chinesischen Metaphern und Namensgebungen gewöhnen aber die excelleten Annotationen helfen einem sehr schnell den Einstieg zu finden. Danach kan man es gar nicht abwarten zu erfahren, wie die Reise weitergeht.

Weltliteratur in einer wunderschönen Ausgabe

Philipp Röstel, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

"Die Reise in den Westen" ist eines der wichtigsten Bücher in der chinesischen Literatur. Unzählige chinesische Mythen und Legenden finden sich hier wieder, ebenso philosophische Betrachtungen zu Daoismus und Buddhismus. Die Geschichte an sich ist (für den westlichen Leser) nicht einfach zu lesen, stellenweise redundant und erfordert ein gewisses Maß an Konzentration .Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einer vielfältigen und spannenden Handlung belohnt. Wunderbare, zeitgenössische Illustrationen bereichern diese Ausgabe. Fazit: Ein monumentales Werk und ein herausragendes Stück Weltliteratur.

Kundenbewertungen

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Der Superlativ eines "Romans"
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Die Reise in den Westen« ist wie Dantes »Göttliche Komödie« ein monumentales Werk seiner Zeit, dass dank der großzügig angelegten Verweise und Erklärungen einlädt, sich näher mit den Umständen seines Entstehens und dem in ihm Dargelegten zu beschäftigen. Dabei steht aber eins fest: Wer nicht schon vorher bereit ist sich, wie... »Die Reise in den Westen« ist wie Dantes »Göttliche Komödie« ein monumentales Werk seiner Zeit, dass dank der großzügig angelegten Verweise und Erklärungen einlädt, sich näher mit den Umständen seines Entstehens und dem in ihm Dargelegten zu beschäftigen. Dabei steht aber eins fest: Wer nicht schon vorher bereit ist sich, wie ein Bücherwurm, Stück für Stück durch ein Buch hindurchzuarbeiten, wird nicht bereit sein dieses zu kaufen. Das ist dabei dem fast notwendigen Umstand geschuldet, dass dieses Buch kein Roman im aktuellen Sinne ist. Neben der Handlung selbst warten hier nämlich auch unzählige Gedichte auf den Leser, welche die Handlung illustrieren, aber eben auch Teil von ihr sind. Die Arbeit eines ganz Jahrzehnts war es, die erstmals eine vollständige Übersetzung (MIT den eben genannten Gedichten) ins Deutsche zutage brachte – zu Recht wurde dieser Leistung der »Preis der Leipziger Buchmesse 2017« verliehen. Es ist zu hoffen, dass damit diesem Stück chinesischer Literatur nunmehr auch jene Beachtung zufällt, welche ihm bis jetzt nur von Kennern zuteil wurde.