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I Think I Spider

Vom Sinn und Unsinn des Englischen im Deutschen

Andreas Hock

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Beschreibung

Wann und warum ist die Benutzung von Anglizismen sinnvoll? „I think I spider" gibt dem Leser einen historischen Überblick über den Einzug englischer Wörter in die deutsche Alltagssprache. Der Titel beschreibt auf liebevolle und humorvolle Art die Grenze der Verwendung von Anglizismen, indem er lustige Anekdoten über absurde Beispiele aus Medien, Werbung und Politik erzählt. Der Leser erfährt, welche selbstverständlich gebrauchten Wörter im Englischen eine ganz andere Bedeutung haben (Scheinanglizismen) und welche kleinen, aber feinen Unterschiede zu lustigen oder peinlichen Missverständnissen führen können (false friends). Und natürlich geht es in diesem Titel auch um die Lebendigkeit unserer Sprache, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ein Stückweit neu erfunden hat. Pointiert und unterhaltsam vom Bestseller-Autor Andreas Hock.

Ein ebenso pointierter wie unterhaltsamer Sprachverführer. (rtv)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-411-74889-1
Verlag Bibliographisches Institut
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,6 cm
Gewicht 242 g
Auflage 1
Verkaufsrang 86507

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Keine Angst vor Anglizismen
von Jennifer am 23.10.2019

Bestsellerautor Andreas Hock hat wieder ein Buch über die deutsche Sprache veröffentlicht. Darin beschäftigt er sich eingehend mit dem Einfluss der englischen auf die deutsche Sprache und räumt dabei mit einigen Vorurteilen und Ängsten auf. Die deutsche Sprache enthält laut Duden offiziell ca. 5000 Anglizismen. Der Einfluss ... Bestsellerautor Andreas Hock hat wieder ein Buch über die deutsche Sprache veröffentlicht. Darin beschäftigt er sich eingehend mit dem Einfluss der englischen auf die deutsche Sprache und räumt dabei mit einigen Vorurteilen und Ängsten auf. Die deutsche Sprache enthält laut Duden offiziell ca. 5000 Anglizismen. Der Einfluss der englischen Fremd- und Lehnwörter ist nicht zu unterschätzen, aber historisch und sprachgeschichtlich gesehen alles andere als verwunderlich. Ganze 55 Seiten widmet sich der Autor der indogermanischen Herkunft beider Sprachen und deren damit verbundenen Gemeinsamkeiten. Denn auch die englische Sprache hat deutsche Wörter in ihren Wortschatz integriert, wie z. B. Rollmops, Wunderkinder oder Kindergarten. Fans von Sprachwissenschaft & Co werden diese umfangreiche Einführung ins Thema lieben. Auf den sprachgeschichtlichen Exkurs folgen spannende Kapitel über sog. falsche Freunde (z. B. Bedeutung von Chef im Engl.), Pseudoanglizismen (bspw. Beamer oder Barkeeper) oder englische Begriffe in den Bereichen Fußball, IT und Werbung. Man muss schon zugeben, dass der momentane Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache Ausmaße angenommen hat, die man vom Französischen im 18./19. Jh. kennt. Nichtsdestotrotz bereichern diese Wörter unseren Wortschatz um Begriffe, für die es davor keine deutsche Entsprechung gab. Dies ist, wie Hock richtig argumentiert, kein Sprachverfall, sondern eine Belebung. Zudem können wir uns als Deutsche durch die schnelllebige Technik- und Werbebranche gar nicht mehr der vielen neuen Begriffe erwehren. Es liegt also an uns, unsere deutsche Sprache zu pflegen und nicht alles zu verteufeln, was aus Großbritannien kommt. FAZIT Ein wirklich kurzweiliges und informatives Buch über die heutige deutsche Sprache und den Einfluss des Englischen auf diese. Ich habe mich prächtig amüsiert, vieles wiederentdeckt, was ich bereits von Bastian Sick und Eike Christian Hirsch kannte, und ganz einfach vergnügliche Lesestunden verbracht.


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